Anti-Terror-Kampf Osama bin Laden ist tot
Al-Qaida hat eine Symbolfigur verloren: US-Soldaten töteten den Gründer und Chef des Terroristennetzwerks. Laut Präsident Obama starb er in einem Schusswechsel.
Fast zehn Jahre nach den Anschlägen vom 11. September 2001 haben die USA den Gründer und Chef des Terrornetzwerks al-Qaida, Osama bin Laden, getötet. Nach Angaben von Präsident Barack Obama ist der Drahtzieher der Angriffe auf das New Yorker World Trade Center und das Pentagon bei einer Kommandoaktion in Pakistan am Sonntag ums Leben gekommen. "Der Gerechtigkeit wurde Genüge getan."
Obama sagte in einer Rede an die Nation, er habe den geheimen Einsatz von Spezialkräften angeordnet. "Ein kleines Team von Amerikanern hat die Operation mit außergewöhnlichem Mut und Fähigkeiten ausgeführt." Bei der Aktion sei "kein Amerikaner zu Schaden gekommen". Die Kommadoeinheit habe sich bemüht, zivile Opfer zu vermeiden.
Obama zufolge wurde bin Laden etwa 100 Kilometer nördlich der pakistanischen Hauptstadt Islamabad getötet. In Abbottabad – einer Stadt mit mehr als 100.000 Einwohnern im Vorgebirge des Himalayas – habe er sich versteckt gehalten, sei dort gestellt und schließlich bei einem Schusswechsel getötet worden. Nach Informationen des Nachrichtensenders CNN starb bin Laden durch einen Kopfschuss.
Wie der Präsident ausführte, habe das Spezialkommando die Leiche des Al-Qaida-Chefs an sich genommen. Mittels einer DNA-Analyse sei bin Laden eindeutig identifiziert worden. Wie CNN und der Sender MSNBC sowie die New York Times berichten, wurde die Leiche inzwischen im Meer bestattet. Dies sei im Einklang mit muslimischen Traditionen geschehen.
Zuvor zeigten mindestens zwei pakistanische Fernsehsender das entstellte Gesicht einer Leiche, bei der es sich um bin Laden handeln soll. Allerdings konnten die Sender dies nicht bestätigen. "Das Bild von Osama bin Ladens Leiche ist veröffentlicht worden, seine Authentizität ist nicht geklärt", sagte der Kommentator des pakistanischen TV-Senders Geo. Gezeigt wurde ein Gesicht mit vollem und dunklem Bart, der keinerlei Spuren von grauen Haaren aufwies, wie sie zuletzt in Videoaufnahmen bin Ladens zu sehen gewesen waren. Die Stirn und die linke Schläfe waren blutverschmiert, das rechte Auge war geschlossen.
Der pakistanische Geheimdienst ISI bestätigte indes den Tod bin Ladens. ISI-Chef Ahmed Shuja Pasha sprach im pakistanischen Fernsehen von einer "gemeinsamen Operation amerikanischer und pakistanischer Sicherheitskräfte". Demnach wurde auch einer der Söhne bin Ladens getötet sowie dessen drei Ehefrauen, sechs weitere Bin-Laden-Söhne sowie vier enge Mitstreiter festgenommen.
Regierungskreisen in Washington zufolge dauerte die Aktion weniger als 40 Minuten. Dem widersprechen Angaben pakistanischer Sicherheitskreise, wonach die Operation kurz nach Mitternacht (Ortszeit) begann und vier Stunden andauerte. Augenzeugen berichteten, dass mindestens drei Hubschrauber beteiligt gewesen seien. Es habe heftige Schusswechsel gegeben. Einer der Hubschrauber habe beim Landeversuch Feuer gefangen und sei abgestürzt. Pakistanische Soldaten hätten das Gebiet abgeriegelt.
Seit den Anschlägen von 2001, bei denen fast 3000 Menschen getötet worden waren, wurde intensiv nach dem Terroristenführer gefahndet. Vermutet wurde er in Verstecken im unübersichtlichen Grenzgebiet zwischen Afghanistan und Pakistan, vom dem er sich wiederholt mit Audio- und Videobotschaften zu Wort gemeldet hatte.
Trotz der weltweiten Fahndung blieb bin Laden aber unauffindbar. Zuletzt hatte der US-Senat ein Kopfgeld von 50 Millionen Dollar auf ihn ausgesetzt. Obama zufolge habe es neue konkrete Hinweise auf den Aufenthaltsort des Terroristen im vergangenen August gegeben. In der vergangenen Woche habe er dann entschieden, dass die Informationen sicher genug seien, um auf ihrer Basis zuzuschlagen.
"Der Tod bin Ladens markiert die bislang bedeutendste Errungenschaft in den Bemühungen unserer Nation, al-Qaida zu besiegen", sagte Obama, fügte aber hinzu: "Sein Tod markiert nicht das Ende unserer Bemühungen." Der Präsident warnte, dass die Terrororganisation weitere Angriffe vorbereiten werde. Daran gebe es "keinen Zweifel", sagte Obama. "Wir müssen und wir werden zu Hause und im Ausland wachsam bleiben."
Die Nachricht vom Tod des Al-Qaida-Chefs verbreitete sich in den USA wie ein Lauffeuer. Vor dem Weißen Haus in Washington und am Ground Zero in New York versammelte sich eine jubelnde Menschenmenge. Tausende schwenkten US-Fahnen, sangen die Nationalhymne, skandierten "USA, USA" und feierten den Tod Bin Ladens, der den Amerikanern als personifiziertes Symbol des Terrorismus galt. Sowohl Bill Clinton als auch George W. Bush gratulierten ihrem Amtsnachfolger. Bush, der in Folge der Anschläge von 2001 den "Krieg gegen den Terror" ausgerufen hatte, sprach von einem "Sieg für Amerika" und einer "bedeutenden Errungenschaft".
- Datum 02.05.2011 - 06:18 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters, AFP
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Da werden vor lauter Hysterie gleich die Fotos verwechselt...
Hat George W. Bush eigentlich schon der Familie Bin Laden sein Beileid ausgesprochen?
Unter alten Geschäftsfreunden ist das doch so üblich. !?
Hat George W. Bush eigentlich schon der Familie Bin Laden sein Beileid ausgesprochen?
Unter alten Geschäftsfreunden ist das doch so üblich. !?
Na, nun ist die Gefahr des Terrors ja endgültig vorbei.
Oder fängt der Terror jetzt erst richtig an?
könnten jetzt die Kapitel Afghanistan- und Irak-Einsatz schneller abgeschlossen werden.
Ich vermute auch, dass das eine neue Terrorwelle hervorrufen wird. Ein Märtyrer mehr. Welche Gefahr hat denn die Person Bin-Ladens direkt dargestellt? Es wird lediglich den Hass schüren und weitere bisher nicht radikalisierte Menschen evtl. auf die Seit der Terroristen ziehen.
könnten jetzt die Kapitel Afghanistan- und Irak-Einsatz schneller abgeschlossen werden.
Ich vermute auch, dass das eine neue Terrorwelle hervorrufen wird. Ein Märtyrer mehr. Welche Gefahr hat denn die Person Bin-Ladens direkt dargestellt? Es wird lediglich den Hass schüren und weitere bisher nicht radikalisierte Menschen evtl. auf die Seit der Terroristen ziehen.
WoW, sie haben es doch noch geschafft,
nun können wir ja wieder friedlich leben wie vor dem Krieg gegen den Terror.
wird seelig...traurig aber wahr.
wird seelig...traurig aber wahr.
könnten jetzt die Kapitel Afghanistan- und Irak-Einsatz schneller abgeschlossen werden.
Es vermittelt ein gutes Gefühl, dass der Drahtzieher hinter den schlimmsten Selbstmordanschlägen und Kriegstreiber endlich kaltgestellt werden konnte.
In Deutschland bringt dieser Tod hoffentlich uns dem Rückzug der Bundeswehr aus Afghanistan einen großen Schritt näher.
Wir sollten an diesem Tag nicht nur "triumphieren" sondern neu nachdenken, weshalb es zur Radikalisierung des Islams kommt. Wir sollten uns vornehmen in Zukunft achtsamer zu werden, wie unsere westliche Kultur und die neue Technologien, unser Reichtum, Macht, Lebenstil und die sozialen Verhältnisse in den westlichen Gesellschaften von den Fremden wahrgenommen werden. Wir sollten uns auch klar darüber werden, dass es kurzsichtig ist, sich mit Despoten und Diktaturen zu verbünden, um sich "Rohstoffe" zu sichern und stärker als bisher in die Ideale der Demokratie vertrauen.
Aha, diese Meldung vermittelt also "ein gutes Gefühl".
Und was ist mit den "Drahtziehern" in der westlichen Welt wie G.W.Bush und Rumsfeld, die Tausende von toten Zivilisten nicht nur im Irak auf dem Gewissen haben - ganz abgesehen von den eigenen toten Soldaten!?
Ist es überhaupt legal einen Verdächtigen zu töten? Wenn man ihn offenbar schon länger beobachtet hat, hätte man ihn nicht festnehmen und vor Gericht bringen müssen, wie andere Kriegstreiber/verbrecher? Oder ist das halt Krieg und da kann man das? Ich finde das zumindest irgendwie verwirrend. Und was ist mit dem "Kriegstreiber" Bush, der öffentlich für Folter eintritt und diese durchführen ließ? Alles sehr verwirrend.
In jedem Fall finde ich es recht unangebracht die Ermordung von irgendjemandem zu feiern. Damit ist niemandem geholfen. In dieser heiklen Sache hilft Ration mehr als Emotion. Osama war nicht der Terrorist sondern ein Terrorist, und inwiefern er für den 11. September verantwortlich ist wissen wir nicht, weil es kein Gerichtsverfahren gab. Es gab nur Behauptungen von der US-Amerikanischen Regierung.
"Wir sollten an diesem Tag nicht nur "triumphieren" sondern neu nachdenken, weshalb es zur Radikalisierung des Islams kommt."
Ich bin Heute guten Gewissens in Jubelstimmung!
Was den Islam angeht, so ist er in großen Teilen noch gar nicht aufgeklärt und daher weiterhin als praktizierte Herrschaftsideologie ausgesprochen radikal und intolerant.
Aber es gibt immerhin zunehmend ermutigende Anzeichen dafür, dass der Prozess der inneren Reformierung und Aufklärung im Islam inzwischen in wachsenden Teilen der muslimischen Gesellschaften Fuß fasst und positiv zu wirken beginnt.
"Wir sollten uns vornehmen in Zukunft achtsamer zu werden, wie unsere westliche Kultur und die neue Technologien, unser Reichtum, Macht, Lebenstil und die sozialen Verhältnisse in den westlichen Gesellschaften von den Fremden wahrgenommen werden."
Unser westlicher Way of Life wird von der Mehrzahl der Muslime längst durchaus positiv aufgenommen und gern von ihnen kopiert und übernommen.
"Wir sollten uns auch klar darüber werden, dass es kurzsichtig ist, sich mit Despoten und Diktaturen zu verbünden, um sich "Rohstoffe" zu sichern und stärker als bisher in die Ideale der Demokratie vertrauen."
Hier stimme ich Ihnen unumschränkt und gerne zu!
WTF ?
Welchen Krieg hat er denn angetrieben?
Irak?
Afghanistan?
Libyen?
Georgien?
Kongo?
Ein Terrorist ist er sicher (falls es so stimmt was die USA uns erzählt hat). Aber kein Kriegtreiber.
zu bejubeln, ist geschmacklos.
Es ist zudem sinnvoller, Menschen festzunehmen, sie zu befragen, was sie zu ihrem Verhalten veranlasste, zu verstehen, Motive zu ergründen, um in Zukunft Konflikte zu vermeiden.
Froh und beruhigt ? Die Art und Weise, wie die USA (Kommandooperationen in einem fremden Land, Ziel war eindeutig der Tod , nicht die Gefangennahme)dies erledigt haben, ist dazu geeignet Märtyrer zu schaffen. Wer weiss, vielleicht ist Pakistan das nächste Land, das kippt.
>>> Es vermittelt ein gutes Gefühl, dass der Drahtzieher hinter den schlimmsten Selbstmordanschlägen und Kriegstreiber endlich kaltgestellt werden konnte.
Redaktionsempfehlung und 21+x Leserempfehlungen dafür...
"kaltgestellt": Das Wort vermittelt mir kein gutes Gefühl.
Bin Laden war bezüglich seiner terroristischen Aktivitäten seit einigen Jahren bereits "kaltgestellt" durch den Fahndungsdruck. Kaltgestellt im Sinne von Töten entspricht keiner modernen westlichen, erst recht keiner christlichen Weltanschauung, liebe Redakteure und Leser!
Dem *Friedensnobelpreisträger* Obama hätte es besser gestanden, Obama festzunehmen und vor ein amerikanisches, besser internationales Gericht zu stellen, anstatt ihn zu töten (vielleicht hat BinLaden sich auch selbst getötet beim Zugriff, wer weiss das heute? Wahrscheinlich ist angesichts der schnellen Bestattung/Versenkung im Meer die Tötung durch Sicherheitskräfte, um Sicherheitsrisiken beim Zugriff und danach zu minimieren: BinLadens "Schuld" stand ja seit Jahren fest). Gleiches gilt für Gadhafi. Dieses prähistorische "Auge um Auge" mag zwar billiger sein als Zugriff ohne Tötungsabsicht, Gerichtsverhandlung und jahrelange Festungshaft, Hoffnung auf eine gerechtere Welt mit moralischen Werten, die auch von den mächtigsten Regierungen beachtet werden zum Vorbild für weniger demokratische Regime, macht das nicht.
... so ist es!
Alle mal einen Schritt zurück machen.
nicht vergessen, daß es Amerika war, das Bin Laden erst installiert hat - als es noch darum ging, gegen das 'Reich des Bösen', sprich die Sowjetunion, einzutreten, nachdem diese in Afghanistan einmarschiert war. Damals war Bin Laden der gewünschte Verbündete der USA.
Wäre er am Leben geblieben, wer weiß, was er so hätte erzählen können von damals? Wie ihn beispielsweise die CIA geschult und unterstützt hat, welche Anweisungen sie damals gegeben haben, welche 'Terrorakte' gegen die Russen in Afghanistan geplant und durchgeführt wurden? Hätte er den Mund aufgemacht, wäre sicherlich einiges Interessantes zu erfahren gewesen. Vielleicht ist genau das auch der Grund für seinen schnellen Tod.
Aha, diese Meldung vermittelt also "ein gutes Gefühl".
Und was ist mit den "Drahtziehern" in der westlichen Welt wie G.W.Bush und Rumsfeld, die Tausende von toten Zivilisten nicht nur im Irak auf dem Gewissen haben - ganz abgesehen von den eigenen toten Soldaten!?
Ist es überhaupt legal einen Verdächtigen zu töten? Wenn man ihn offenbar schon länger beobachtet hat, hätte man ihn nicht festnehmen und vor Gericht bringen müssen, wie andere Kriegstreiber/verbrecher? Oder ist das halt Krieg und da kann man das? Ich finde das zumindest irgendwie verwirrend. Und was ist mit dem "Kriegstreiber" Bush, der öffentlich für Folter eintritt und diese durchführen ließ? Alles sehr verwirrend.
In jedem Fall finde ich es recht unangebracht die Ermordung von irgendjemandem zu feiern. Damit ist niemandem geholfen. In dieser heiklen Sache hilft Ration mehr als Emotion. Osama war nicht der Terrorist sondern ein Terrorist, und inwiefern er für den 11. September verantwortlich ist wissen wir nicht, weil es kein Gerichtsverfahren gab. Es gab nur Behauptungen von der US-Amerikanischen Regierung.
"Wir sollten an diesem Tag nicht nur "triumphieren" sondern neu nachdenken, weshalb es zur Radikalisierung des Islams kommt."
Ich bin Heute guten Gewissens in Jubelstimmung!
Was den Islam angeht, so ist er in großen Teilen noch gar nicht aufgeklärt und daher weiterhin als praktizierte Herrschaftsideologie ausgesprochen radikal und intolerant.
Aber es gibt immerhin zunehmend ermutigende Anzeichen dafür, dass der Prozess der inneren Reformierung und Aufklärung im Islam inzwischen in wachsenden Teilen der muslimischen Gesellschaften Fuß fasst und positiv zu wirken beginnt.
"Wir sollten uns vornehmen in Zukunft achtsamer zu werden, wie unsere westliche Kultur und die neue Technologien, unser Reichtum, Macht, Lebenstil und die sozialen Verhältnisse in den westlichen Gesellschaften von den Fremden wahrgenommen werden."
Unser westlicher Way of Life wird von der Mehrzahl der Muslime längst durchaus positiv aufgenommen und gern von ihnen kopiert und übernommen.
"Wir sollten uns auch klar darüber werden, dass es kurzsichtig ist, sich mit Despoten und Diktaturen zu verbünden, um sich "Rohstoffe" zu sichern und stärker als bisher in die Ideale der Demokratie vertrauen."
Hier stimme ich Ihnen unumschränkt und gerne zu!
WTF ?
Welchen Krieg hat er denn angetrieben?
Irak?
Afghanistan?
Libyen?
Georgien?
Kongo?
Ein Terrorist ist er sicher (falls es so stimmt was die USA uns erzählt hat). Aber kein Kriegtreiber.
zu bejubeln, ist geschmacklos.
Es ist zudem sinnvoller, Menschen festzunehmen, sie zu befragen, was sie zu ihrem Verhalten veranlasste, zu verstehen, Motive zu ergründen, um in Zukunft Konflikte zu vermeiden.
Froh und beruhigt ? Die Art und Weise, wie die USA (Kommandooperationen in einem fremden Land, Ziel war eindeutig der Tod , nicht die Gefangennahme)dies erledigt haben, ist dazu geeignet Märtyrer zu schaffen. Wer weiss, vielleicht ist Pakistan das nächste Land, das kippt.
>>> Es vermittelt ein gutes Gefühl, dass der Drahtzieher hinter den schlimmsten Selbstmordanschlägen und Kriegstreiber endlich kaltgestellt werden konnte.
Redaktionsempfehlung und 21+x Leserempfehlungen dafür...
"kaltgestellt": Das Wort vermittelt mir kein gutes Gefühl.
Bin Laden war bezüglich seiner terroristischen Aktivitäten seit einigen Jahren bereits "kaltgestellt" durch den Fahndungsdruck. Kaltgestellt im Sinne von Töten entspricht keiner modernen westlichen, erst recht keiner christlichen Weltanschauung, liebe Redakteure und Leser!
Dem *Friedensnobelpreisträger* Obama hätte es besser gestanden, Obama festzunehmen und vor ein amerikanisches, besser internationales Gericht zu stellen, anstatt ihn zu töten (vielleicht hat BinLaden sich auch selbst getötet beim Zugriff, wer weiss das heute? Wahrscheinlich ist angesichts der schnellen Bestattung/Versenkung im Meer die Tötung durch Sicherheitskräfte, um Sicherheitsrisiken beim Zugriff und danach zu minimieren: BinLadens "Schuld" stand ja seit Jahren fest). Gleiches gilt für Gadhafi. Dieses prähistorische "Auge um Auge" mag zwar billiger sein als Zugriff ohne Tötungsabsicht, Gerichtsverhandlung und jahrelange Festungshaft, Hoffnung auf eine gerechtere Welt mit moralischen Werten, die auch von den mächtigsten Regierungen beachtet werden zum Vorbild für weniger demokratische Regime, macht das nicht.
... so ist es!
Alle mal einen Schritt zurück machen.
nicht vergessen, daß es Amerika war, das Bin Laden erst installiert hat - als es noch darum ging, gegen das 'Reich des Bösen', sprich die Sowjetunion, einzutreten, nachdem diese in Afghanistan einmarschiert war. Damals war Bin Laden der gewünschte Verbündete der USA.
Wäre er am Leben geblieben, wer weiß, was er so hätte erzählen können von damals? Wie ihn beispielsweise die CIA geschult und unterstützt hat, welche Anweisungen sie damals gegeben haben, welche 'Terrorakte' gegen die Russen in Afghanistan geplant und durchgeführt wurden? Hätte er den Mund aufgemacht, wäre sicherlich einiges Interessantes zu erfahren gewesen. Vielleicht ist genau das auch der Grund für seinen schnellen Tod.
[...]
Viel wahrscheinlicher erscheint mir, dass da jemand dringend eine Erfolgsmeldung brauchte, um von seinen innenpolitischen Problemen abzulenken und sich außenpolitisch - nach internationalem Ansehensverlust - wieder als erfolgreicher Weltpolizist zu präsentieren.
Verzichten Sie bitte auf unsachliche Spekulationen. Danke. Die Redaktion/sh
"Selbst der angebliche DNS-Nachweis ist für mich kein Beweis; die CIA hat schon ganz andere Sachen getürkt."
Sie meinen die geheimdienstliche Organisation, die 5 Jahre nach dem ersten Anschlag auf das WTC nicht mal Agenten hatte, die den afghanischen Hauptdialekt sprachen?
Wenn 9/11 etwas bewiesen hat, dann ist es doch, dass die westlichen Geheimdienste nicht allmächtig sondern ohnmächtig sind.
ist vor allem, dass Sie ihn so in den Kopf geschossen haben, dass man ihn auf Fotos nicht mehr identifizieren kann. Kann Zufall sein, muss es aber auch nicht. Aus meiner Sicht ist es noch nicht völlig ausgeschlossen, dass Obama den Tod Bin Ladens durch andere Ursachen für sich verbuchen wollte.
Entfernt. Bitte kehren Sie zum Thema des Artikels zurück. Die Redaktion/cs
dass Ihnen dieses posting nicht wegen vermeintlicher unsachlicher Spekulation wegzensiert wurde.
Sie haben natürlich Recht mit Ihrer Ansicht. Das ganze ist ein Ablenkungsmanöver und eine dringend benötigte "Erfolgsmeldung".
Das wird so lange bleiben, bis wieder die ersten Bahnhöfe Selbstmordattentäter verzeichnen und man dann feststellt, dass sich hinter Osama ein ganzes Netzwerk von offen und verdeckt arbeitenden Kämpfern befindet.
Der "Gerechtigkeit" wurde Genüge getan, so Obama.
Im Irak-Krieg sind mehr Menschen gestorben, als jemals unter Saddam Hussein. Es hat tausende von Verletzten auf beiden Seiten gegeben, Soldaten wie Zivilisten. Da noch von "Gerchtigkeit" zu sprechen, ist ein blanker Hohn.
Es gehört schon eine RIESEN Portion Naivität dazu, dies als Veschwörungstheorie abzutun.
Gekürzt. Bitte bleiben Sie beim Thema. Die Redaktion/cs
für plumpesten Verschwörungsunsinn??! Von einem "Atta Troll"??!
Das kann man besser machen: Was in dem Artikel nicht zur Sprache kommt, ist ja folgendes: Vor wenigen Wochen haben die USA 400 teilweise hochrangige Taliban-Kommandeure entfliehen lassen. Warum eigentlich? Offenbar gab es einen Deal: Ihr dürft OBL töten, wir bekommen unsere Leute frei.
So macht das Sinn...
Wie soll ich diese Meldung einordnen? Nach meiner Auffasung ist der schon ewig tot. Aber warum musste er ausgerechnet jetzt sterben? Das wäre die Aufgabe der Presse, dies zu recherchieren und nicht die Fakes von der CIA zu bringen. Übrigens, wer Bekennervideos u.ä. braucht, der wird hier fündig: http://intelcenter.com/In...
Terrorismus ist in den USA ein sehr einträgliches Geschäft.
Ich teile Ihre Skepsis. Eine Leiche ohne Gesicht, eine hurtige Beisetzung im Meer. Wieso entspricht gerade eine Beisetzung im Meer am besten dem muslimischen Ritus? Sie ist aber sehr hilfreich, um den Leichnam unüberprüfbar verschwinden zu lassen. Und warum diese scharfe Reaktion der Redaktion auf mißtrauisches Nachfragen? Noch mehr Grund für Mißtrauen.
Ich bin absolut froh, dass Sie es so sehen, wie es in Ihrem nun gekürzten Artikel dasteht.
In der Tat ist der Zeitpunkt sehr interessant gewählt. Außerdem ist Bin Ladens Tod (da ich ja nicht zensiert werden will, vermeide ich das Wort "vermeintlich") zum Entstehungszeitpunkt dieses Artikels wenige Stunden her, und schon liegt der DNA-Test vor und die Leiche ist bestattet (Begründung: "finding a country willing to accept the remains of the world's most wanted terrorist would have been difficult").
Ein DNA-Test innerhalb weniger Stunden? Irgendwo in Pakistan?? Und woher, bitte schön, hatten die Jungs denn dann authentisches Vergleichsmaterial??? Für mich gilt hier schlicht: Anzahl Fragen > Anzahl Antworten = glaub ich nicht.
Und es geht weiter: jetzt werden schon wieder Terror-Warnungen rausgegeben, wir sollen alle bitte vorsichtig sein es könnte ja überall ein Anschlag aus Rache passieren und bla bla. Wahrscheinlich kommt man auch wieder auf den Nacktscanner zürück (Achtung: Humor). In Amerika jubeln die Leute und entdecken ihren Patriotismus neu, und das - wenn überhaupt - gerade mal 2 Wochen, nachdem in der Zeit noch gefragt wurde, ob die USA pleite gehen. Schauen Sie sich auf der ZEIT Online Seite nur mal das Ressort Politik-Ausland an. Es scheint nichts zu geben außer Bin Laden. Wenn ich diese nicht enden wollenden Ergüsse über ein ausgelutschtes Thema sehe, dann fällt mir immer nur der ehrenwerte Herr Pawlow mit seinem Hund und seiner Klingel ein. Und wir sind die Hunde.
Es ist noch dazu anzumerken, dass es von Osamas Todesort bis zum Arabischen Meer, wo er ja bestattet wurde, locker über 1000 km sind. Da soll er also auch noch hintransportiert, aufs Schiff gebracht und beigesetzt worden sein innerhalb der kurzen Zeit. Natürlich gibt es Flugzeuge und Flugzeugträger, trotzdem wird das nochmal ein bisschen Zeit in Anspruch genommen haben. Nun ja, ich will keine Theorien aufstellen. Ich stelle nur fest.
"Selbst der angebliche DNS-Nachweis ist für mich kein Beweis; die CIA hat schon ganz andere Sachen getürkt."
Sie meinen die geheimdienstliche Organisation, die 5 Jahre nach dem ersten Anschlag auf das WTC nicht mal Agenten hatte, die den afghanischen Hauptdialekt sprachen?
Wenn 9/11 etwas bewiesen hat, dann ist es doch, dass die westlichen Geheimdienste nicht allmächtig sondern ohnmächtig sind.
ist vor allem, dass Sie ihn so in den Kopf geschossen haben, dass man ihn auf Fotos nicht mehr identifizieren kann. Kann Zufall sein, muss es aber auch nicht. Aus meiner Sicht ist es noch nicht völlig ausgeschlossen, dass Obama den Tod Bin Ladens durch andere Ursachen für sich verbuchen wollte.
Entfernt. Bitte kehren Sie zum Thema des Artikels zurück. Die Redaktion/cs
dass Ihnen dieses posting nicht wegen vermeintlicher unsachlicher Spekulation wegzensiert wurde.
Sie haben natürlich Recht mit Ihrer Ansicht. Das ganze ist ein Ablenkungsmanöver und eine dringend benötigte "Erfolgsmeldung".
Das wird so lange bleiben, bis wieder die ersten Bahnhöfe Selbstmordattentäter verzeichnen und man dann feststellt, dass sich hinter Osama ein ganzes Netzwerk von offen und verdeckt arbeitenden Kämpfern befindet.
Der "Gerechtigkeit" wurde Genüge getan, so Obama.
Im Irak-Krieg sind mehr Menschen gestorben, als jemals unter Saddam Hussein. Es hat tausende von Verletzten auf beiden Seiten gegeben, Soldaten wie Zivilisten. Da noch von "Gerchtigkeit" zu sprechen, ist ein blanker Hohn.
Es gehört schon eine RIESEN Portion Naivität dazu, dies als Veschwörungstheorie abzutun.
Gekürzt. Bitte bleiben Sie beim Thema. Die Redaktion/cs
für plumpesten Verschwörungsunsinn??! Von einem "Atta Troll"??!
Das kann man besser machen: Was in dem Artikel nicht zur Sprache kommt, ist ja folgendes: Vor wenigen Wochen haben die USA 400 teilweise hochrangige Taliban-Kommandeure entfliehen lassen. Warum eigentlich? Offenbar gab es einen Deal: Ihr dürft OBL töten, wir bekommen unsere Leute frei.
So macht das Sinn...
Wie soll ich diese Meldung einordnen? Nach meiner Auffasung ist der schon ewig tot. Aber warum musste er ausgerechnet jetzt sterben? Das wäre die Aufgabe der Presse, dies zu recherchieren und nicht die Fakes von der CIA zu bringen. Übrigens, wer Bekennervideos u.ä. braucht, der wird hier fündig: http://intelcenter.com/In...
Terrorismus ist in den USA ein sehr einträgliches Geschäft.
Ich teile Ihre Skepsis. Eine Leiche ohne Gesicht, eine hurtige Beisetzung im Meer. Wieso entspricht gerade eine Beisetzung im Meer am besten dem muslimischen Ritus? Sie ist aber sehr hilfreich, um den Leichnam unüberprüfbar verschwinden zu lassen. Und warum diese scharfe Reaktion der Redaktion auf mißtrauisches Nachfragen? Noch mehr Grund für Mißtrauen.
Ich bin absolut froh, dass Sie es so sehen, wie es in Ihrem nun gekürzten Artikel dasteht.
In der Tat ist der Zeitpunkt sehr interessant gewählt. Außerdem ist Bin Ladens Tod (da ich ja nicht zensiert werden will, vermeide ich das Wort "vermeintlich") zum Entstehungszeitpunkt dieses Artikels wenige Stunden her, und schon liegt der DNA-Test vor und die Leiche ist bestattet (Begründung: "finding a country willing to accept the remains of the world's most wanted terrorist would have been difficult").
Ein DNA-Test innerhalb weniger Stunden? Irgendwo in Pakistan?? Und woher, bitte schön, hatten die Jungs denn dann authentisches Vergleichsmaterial??? Für mich gilt hier schlicht: Anzahl Fragen > Anzahl Antworten = glaub ich nicht.
Und es geht weiter: jetzt werden schon wieder Terror-Warnungen rausgegeben, wir sollen alle bitte vorsichtig sein es könnte ja überall ein Anschlag aus Rache passieren und bla bla. Wahrscheinlich kommt man auch wieder auf den Nacktscanner zürück (Achtung: Humor). In Amerika jubeln die Leute und entdecken ihren Patriotismus neu, und das - wenn überhaupt - gerade mal 2 Wochen, nachdem in der Zeit noch gefragt wurde, ob die USA pleite gehen. Schauen Sie sich auf der ZEIT Online Seite nur mal das Ressort Politik-Ausland an. Es scheint nichts zu geben außer Bin Laden. Wenn ich diese nicht enden wollenden Ergüsse über ein ausgelutschtes Thema sehe, dann fällt mir immer nur der ehrenwerte Herr Pawlow mit seinem Hund und seiner Klingel ein. Und wir sind die Hunde.
Es ist noch dazu anzumerken, dass es von Osamas Todesort bis zum Arabischen Meer, wo er ja bestattet wurde, locker über 1000 km sind. Da soll er also auch noch hintransportiert, aufs Schiff gebracht und beigesetzt worden sein innerhalb der kurzen Zeit. Natürlich gibt es Flugzeuge und Flugzeugträger, trotzdem wird das nochmal ein bisschen Zeit in Anspruch genommen haben. Nun ja, ich will keine Theorien aufstellen. Ich stelle nur fest.
Nun sollen wir auf die Antwort Al Qaidas warten
Sehr gute Nachricht wenn ihr mich fragt. Gut das das vor dem 10. Jahrestag des 11. September passiert ist. Die meisten Amerikaner hatten diesen 2 Billion dollar Krieg richtig satt.
Die Republikaner, die bis heute noch glauben, dass Obama in Kenia geboren ist, werden das so garnicht moegen. Gesundheitsreform, Stimulus, schwule und Lesben im Militaer und nun auch noch Bin Laden geschnappt. Ha!
Nix mehr zu sehen hier.
von Barack Obama dürfte damit jedenfalls gesichert sein. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt ....... ;-).
von Barack Obama dürfte damit jedenfalls gesichert sein. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt ....... ;-).
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