LibyenNato bombardiert Tripolis

Kampfjets der Nato haben erneut die libysche Hauptstadt Tripolis angegriffen. Die UN fordern angesichts der humanitären Situation im Land eine Waffenpause.

Die Nato hat in der Nacht wieder Angriffe auf die libysche Hauptstadt Tripolis geflogen. Mehrere Explosionen erschütterten die Stadt. Stunden zuvor hatten Zeugen von zwei Detonationen nahe den Zentralen des libyschen Staatsfernsehens und der amtlichen Nachrichtenagentur Jana berichtet. Der arabische Fernsehsender Al Jazeera berichtete unter Berufung auf Augenzeugen, auch die Residenz des Diktators Muammar al-Gadhafi sei Ziel der Angriffe gewesen.

Nach den Bombenangriffen waren in der Stadt Sirenen und Gewehrfeuer zu hören. Einem Wachmann zufolge traf mindestens eine Bombe ein Gebäude, in dem zahlreiche zivile Organisationen untergebracht waren. Berichte über mögliche Opfer gab es zunächst nicht. 

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In einer vom libyschen Regime organisierten Tour wurden Journalisten zu einer Spezialklinik für Verbrennungsopfer und plastische Chirurgie geführt. Ein Arzt dort berichtete, bei einem der Bombenangriffe seien Scheiben zu Bruch gegangen, ein junger Patient sei durch Glassplitter verletzt worden. Die genaue Einschlagstelle der Bombe durften die Reporter aber nicht besichtigen. Nach den Worten eines Wächters handelte es sich um ein Gebäude, in dem früher eine Zentrale des libyschen Geheimdienstes untergebracht war und sich heute das Landwirtschaftsministerium befindet.

In Libyen liefern sich Regierungstruppen und Aufständische seit rund zwei Monaten heftige Kämpfe. Die Rebellen werden dabei aus der Luft von Nato-Kampfflugzeugen unterstützt, die unter UN-Mandat die Zivilbevölkerung vor Übergriffen durch die Gadhafi-Truppen schützen sollen. Am Montag hatten die libyschen Rebellen mitgeteilt, sie hätten die Armee aus den Randbezirken der umkämpften westlibyschen Küstenstadt Misrata zurückgedrängt. Ein Aufständischer mit Namen Mohammed sagte dem britischen Sender BBC, er und seine Mitstreiter seien guten Mutes.

Arabische Staaten im Fokus

Einer oppositionellen Zeitung zufolge soll der Aufstand gegen den Gadhafi-Clan nun auch mehrere Vororte von Tripolis, dem Machtzentrum des Diktators, erfasst haben. Zahlreiche Bewohner hätten sich den Rebellen angeschlossen und bereiteten einen Protestmarsch in Richtung Stadtzentrum vor, berichtete die regierungskritische Zeitung Brniek unter Berufung auf Augenzeugen. Mitglieder der Sicherheitskräfte hätten sich dem Aufstand ebenfalls angeschlossen und versorgten die Aufständischen mit Waffen. Der Bericht konnte zunächst nicht von unabhängiger Seite bestätigt werden. 

Die anhaltenden Kämpfe in Libyen verschlimmern die humanitäre Situation unter der Bevölkerung. Eine Einwohnerin von Tripolis sagte Al Jazeera, die Lebensumstände in Tripolis würden immer schwieriger. Es fehle etwa an Nahrungsmitteln und auch an Medikamenten. UN-Nothilfekoordinatorin Valerie Amos rief zu einer Waffenpause auf, damit Hilfsgüter verteilt werden könnten. Ungeachtet der Forderungen der internationalen Gemeinschaft würden Zivilisten weiter angegriffen. Die Konfliktparteien sollten Zivilisten verschonen, verlangte Amos.

Die Nothilfekoordinatorin berichtete weiter, fast eine dreiviertel Million Menschen sei seit Beginn der Kämpfe Mitte Februar aus dem Land geflohen. Weitere 65.000 Libyer seien im eigenen Land auf der Flucht. Für viele gebe es kaum Nahrung und Wasser und nur unzureichende medizinische Versorgung. Weil auch Benzin knapp sei, hängen laut Amos Zehntausende an den Grenzen fest. "Die weitreichenden Kürzungen lähmen das ganze Land. Das wird den größten Teil der Bevölkerung noch über Monate betreffen", sagte die Britin. Nach ihren Worten können die Vereinten Nationen keine zuverlässigen Angaben machen, wie viele Menschen bei den Kämpfen zwischen den Gadhafi-Truppen und den Aufständischen ums Leben gekommen seien. Die humanitären Probleme würden aber mit jedem Tag größer.

Leserkommentare
  1. ... dass Deutschland einem Bündnis angehört, das einen völkerrechtswidrigen Krieg führt.

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    ...dass Leute wie sie, die blind sind für das Leid anderer, die prima als Rohstoffbeschaffer dienen, unserem Land angehören.

    Völkerrechtswidrig... wirklich traurig, wie man solche Stammtischparolen raushauen kann ohne jedes Fundament. Zur Info: Das Völkerrecht orientiert sich nicht an der Meinung Einzelner.

    sie schreiben:'Schwer zu ertragen
    ... dass Deutschland einem Bündnis angehört, das einen völkerrechtswidrigen Krieg führt.'

    Vermutlich waere es in der Tat effizienter, wenn man den Schutz von Menschenrechten privatisieren wuerde.[...] Es ist an der Zeit die Berliner Buerokratie abzubauen, angefangen mit dem Aussenminister, und Verhaeltnisse zu schaffen, die den wehrhaften Schutz demokratischer Staatsordnungen und Zivilbevoelkerungen in unmittelbarer Nachbarschaft Europas zulassen.

    Vor einem mordenden Diktator wie Gadhafi einzuknicken, ist eine wahre Schande fuer Deutschlands Regierung.

    Bitte achten Sie auf einen sachlichen Diskussionston. Danke. Die Redaktion/er

    ...dass Leute wie sie, die blind sind für das Leid anderer, die prima als Rohstoffbeschaffer dienen, unserem Land angehören.

    Völkerrechtswidrig... wirklich traurig, wie man solche Stammtischparolen raushauen kann ohne jedes Fundament. Zur Info: Das Völkerrecht orientiert sich nicht an der Meinung Einzelner.

    sie schreiben:'Schwer zu ertragen
    ... dass Deutschland einem Bündnis angehört, das einen völkerrechtswidrigen Krieg führt.'

    Vermutlich waere es in der Tat effizienter, wenn man den Schutz von Menschenrechten privatisieren wuerde.[...] Es ist an der Zeit die Berliner Buerokratie abzubauen, angefangen mit dem Aussenminister, und Verhaeltnisse zu schaffen, die den wehrhaften Schutz demokratischer Staatsordnungen und Zivilbevoelkerungen in unmittelbarer Nachbarschaft Europas zulassen.

    Vor einem mordenden Diktator wie Gadhafi einzuknicken, ist eine wahre Schande fuer Deutschlands Regierung.

    Bitte achten Sie auf einen sachlichen Diskussionston. Danke. Die Redaktion/er

    • joG
    • 10.05.2011 um 9:40 Uhr

    .... besorgniserregende Lage ihres kleinen Bootes den vor der Küste Libyens patrouillierenden europäischen Streitkräften klar gewesen sei."

    Es gibt eine Methode in der Volkswirtschaftslehre zu bestimmen, was Einem etwas maximal wert ist, das man nicht kauft. Dazu sieht man auf Dinge, die man mit seinem Geld kauft, statt des nicht gekauften Objektes. Deutschland bspw gibt lieber Geld aus um die Atomkraftwerke zu schließen und um HarzIV um 5 Euro aufzustocken als diese Menschen zu retten. Das ist ok, stellt aber alle moralisierenden Vorwürfe an Andere in Frage, scheint mir.

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    um die Schiffbruechigen zu treten? Der Bomberkoalition bei-
    treten?

    ...aber wahr:Für ein Mal sind wir der selben Meinung.

    um die Schiffbruechigen zu treten? Der Bomberkoalition bei-
    treten?

    ...aber wahr:Für ein Mal sind wir der selben Meinung.

  2. ...dass Leute wie sie, die blind sind für das Leid anderer, die prima als Rohstoffbeschaffer dienen, unserem Land angehören.

    Völkerrechtswidrig... wirklich traurig, wie man solche Stammtischparolen raushauen kann ohne jedes Fundament. Zur Info: Das Völkerrecht orientiert sich nicht an der Meinung Einzelner.

    3 Leserempfehlungen
    Antwort auf "Schwer zu ertragen"
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    Jeder Angriffskrieg ist völkerrechtswidrig! Lesen Sie mal die UN-Charta. Was die NATO mit Libyen anstellt, ist ein Angriffskrieg, der durch kein Mandat gedeckt ist.

    Wer einen solchen Krieg führt, muss sich selbstverständlich um die Opfer (bisher nach UN-Angaben 750.000 Flüchtlinge) kümmern. Das ist wohl das Mindeste und die moralische Pflicht insbesondere der hauptkriegführenden Franzosen und Engländer.

    Zu "istklar" : Was sind Sie doch für ein blinder Gefolgsmann einer kriegerisch/verbrecherischen Kaste. Es ist in der Tat schwer ertragbar, dass Deutschland einem derart heuchlerischen und völkerrechtswidrigem Bündnis angehört.

    Zu dieser Gruppe Personen scheinen Sie zu gehöre:
    "Eines der besorgniserregendsten Anzeichen dafür, dass der Zusammenbruch bereits eingesetzt hat, ist die ungeheure Verdummung der Massen. Die dummschwätzenden, CNN-schauenden Zombies, von denen wir allenthalben umgeben sind, haben der Welt nichts Wertvolles zu bieten. Sie sind jene »hirnlosen Verbraucher«, die sich impfen lassen, Fernsehen schauen und verarbeitetes, pasteurisiertes Junkfood essen. Sie schlucken Psychopharmaka und glauben ihrer Regierung jedes Wort."
    (zitiert aus:14 Anzeichen dafür, dass der Zusammenbruch unserer modernen Welt bereits begonnen hat)

    Jeder Angriffskrieg ist völkerrechtswidrig! Lesen Sie mal die UN-Charta. Was die NATO mit Libyen anstellt, ist ein Angriffskrieg, der durch kein Mandat gedeckt ist.

    Wer einen solchen Krieg führt, muss sich selbstverständlich um die Opfer (bisher nach UN-Angaben 750.000 Flüchtlinge) kümmern. Das ist wohl das Mindeste und die moralische Pflicht insbesondere der hauptkriegführenden Franzosen und Engländer.

    Zu "istklar" : Was sind Sie doch für ein blinder Gefolgsmann einer kriegerisch/verbrecherischen Kaste. Es ist in der Tat schwer ertragbar, dass Deutschland einem derart heuchlerischen und völkerrechtswidrigem Bündnis angehört.

    Zu dieser Gruppe Personen scheinen Sie zu gehöre:
    "Eines der besorgniserregendsten Anzeichen dafür, dass der Zusammenbruch bereits eingesetzt hat, ist die ungeheure Verdummung der Massen. Die dummschwätzenden, CNN-schauenden Zombies, von denen wir allenthalben umgeben sind, haben der Welt nichts Wertvolles zu bieten. Sie sind jene »hirnlosen Verbraucher«, die sich impfen lassen, Fernsehen schauen und verarbeitetes, pasteurisiertes Junkfood essen. Sie schlucken Psychopharmaka und glauben ihrer Regierung jedes Wort."
    (zitiert aus:14 Anzeichen dafür, dass der Zusammenbruch unserer modernen Welt bereits begonnen hat)

  3. sie schreiben:'Schwer zu ertragen
    ... dass Deutschland einem Bündnis angehört, das einen völkerrechtswidrigen Krieg führt.'

    Vermutlich waere es in der Tat effizienter, wenn man den Schutz von Menschenrechten privatisieren wuerde.[...] Es ist an der Zeit die Berliner Buerokratie abzubauen, angefangen mit dem Aussenminister, und Verhaeltnisse zu schaffen, die den wehrhaften Schutz demokratischer Staatsordnungen und Zivilbevoelkerungen in unmittelbarer Nachbarschaft Europas zulassen.

    Vor einem mordenden Diktator wie Gadhafi einzuknicken, ist eine wahre Schande fuer Deutschlands Regierung.

    Bitte achten Sie auf einen sachlichen Diskussionston. Danke. Die Redaktion/er

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    Antwort auf "Schwer zu ertragen"
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    "Vor einem mordenden Diktator wie Gadhafi einzuknicken, ist eine wahre Schande fuer Deutschlands Regierung"

    du solltest dich mit dingen die du kommentierst auch beschäftigen.
    der diktator gaddafi ist seit 1969 am ruder, seit 1979 als ausgewiesener diktator.
    es sind also alle regierungen vor ihm "eingeknickt" selbst wenn er regimgegner in europa ermorden ließ.

    damit ist er wohl der diktaor, der in afrika am längsten am ruder ist. wohlgemerkt, im rudel der ganzen anderen diktatoren da in afrika, die hundertausende auf dem gewissen haben, ohne ruanda.

    es bedarf also keines hohen schulabschlusses, um zu erkennen das es den kriegswilligen wie frankreich, und italien wohl um was anderes gehen muss, das sie jetzt auf einmal den einen da ausgeguckt haben und bomben schmeißen.

    "Vor einem mordenden Diktator wie Gadhafi einzuknicken, ist eine wahre Schande fuer Deutschlands Regierung"

    du solltest dich mit dingen die du kommentierst auch beschäftigen.
    der diktator gaddafi ist seit 1969 am ruder, seit 1979 als ausgewiesener diktator.
    es sind also alle regierungen vor ihm "eingeknickt" selbst wenn er regimgegner in europa ermorden ließ.

    damit ist er wohl der diktaor, der in afrika am längsten am ruder ist. wohlgemerkt, im rudel der ganzen anderen diktatoren da in afrika, die hundertausende auf dem gewissen haben, ohne ruanda.

    es bedarf also keines hohen schulabschlusses, um zu erkennen das es den kriegswilligen wie frankreich, und italien wohl um was anderes gehen muss, das sie jetzt auf einmal den einen da ausgeguckt haben und bomben schmeißen.

    • colca
    • 10.05.2011 um 10:01 Uhr

    Diese Flüchtlinge raffen aber auch gar nichts. Die glauben doch tatsächlich, die NATO wäre da um sie zu retten.
    Unsere glorreichen Verbündeten haben leider vollauf damit zu tun, Freiheit und Menschenrechte nach Libyen zu bringen - vorzugsweise als Präzisionsbombe verpackt.
    Inzwischen wurde schon reichlich Infrastruktur befreit und auch eine erkleckliche Anzahl von Tripolitanern weiß jetzt genau, wie das mit den Menschenrechten, besonders dem auf Leben und körperliche Unversehrtheit, gemeint ist.
    Dieser Einsatz ist ein grandioser Erfolg. Seit dem Beginn des Bombenkrieges hat sich die Lage der Zivilbevölkerung aber so richtig verbessert. Bald geht es den von Gadaffi mit den besten Sozialleistungen ganz Afrikas drangsalierten Libyern so gut wie den befreiten Irakern. Bald wird der libysche Staat, die Wirtschaft und Infrastruktur auch in so demokratischen Trümmern liegen wie Serbien und Kosovo, als dort die Menschenrechte vom Himmel fielen.
    Aber wer macht nur diesen Millionen von Wirtschaftsflüchtlingen klar, dass das alles überhaupt nichts mit ihnen zu tun hat?

    "Bitte verzichten Sie auf Polemik und zynische Äußerungen" - das würde ich gern, es gelingt mir aber angesichts dieser blutigen und verlogenen Farce immer weniger.

    20 Leserempfehlungen
  4. Alle halbwegs vernünftigen Europäer haben Bush für seinen Irak-Krieg kritisiert. Jetzt dreht Sarkozy durch und hetzt die NATO auf Gadhafi los, aber der Aufschrei ist doch sehr verhalten. War wohl nur der Neid auf Amerikas Militärmaschinerie, die hier Kritik an Bush auslöste. Passt auf, dass man "NATO" nicht bald als Abkürzung für "Nordatlantische Terror Organisation" verwendet.

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    • joG
    • 10.05.2011 um 10:22 Uhr

    ....Europäer, die Bush damals kritisierten. Auch waren es die Minderheit der Europäischen Staaten, die die damals unverantwortliche Position der Achse unterstützten. Es würde nun zu weit führen, Ihnen zu erklären, wieso die Achse die Lage verschlimmerte usw, aber überlegen Sie doch wieso die UNO R2P überhaupt einführte oder ob überhaupt ein Einmarsch zustande gekommen wäre, wenn Europa Saddam klar gemacht hätte, dass auch sie bereit wären ihn sofort zu stürzen, wenn er sich weiter der Öffnung versperrte. Statt dessen solidarisierte man mit dem Diktator und stützte ihn. Dass dies noch immer Leute hier tun diesmal mit Gaddafi zeigt eine tief Abkehr von der Realität und eine abgründige Gefährlichkeit für die Menschen in Ländern wie Syrien.

    • joG
    • 10.05.2011 um 10:22 Uhr

    ....Europäer, die Bush damals kritisierten. Auch waren es die Minderheit der Europäischen Staaten, die die damals unverantwortliche Position der Achse unterstützten. Es würde nun zu weit führen, Ihnen zu erklären, wieso die Achse die Lage verschlimmerte usw, aber überlegen Sie doch wieso die UNO R2P überhaupt einführte oder ob überhaupt ein Einmarsch zustande gekommen wäre, wenn Europa Saddam klar gemacht hätte, dass auch sie bereit wären ihn sofort zu stürzen, wenn er sich weiter der Öffnung versperrte. Statt dessen solidarisierte man mit dem Diktator und stützte ihn. Dass dies noch immer Leute hier tun diesmal mit Gaddafi zeigt eine tief Abkehr von der Realität und eine abgründige Gefährlichkeit für die Menschen in Ländern wie Syrien.

  5. ... dass Deutschland einem Bündnis angehört, das einen völkerrechtswidrigen Krieg führt. Ebenso schwer zu ertragen ist die einseitige Berichterstattung, die Gadaffi als "menschenverachtenden Tyrann" oder "Menschenhasser" tituliert. Statt für Informationen zu sorgen über die beide Seiten frei von Vorurteilen dargestellt werden können, bleibt die westliche Presse eine Propagandamaschine. Was macht das wohl mit meinem vertrauen in die Presse? In die westliche Mediendemokratie?

    7 Leserempfehlungen
  6. "Nach den Worten eines Wächters handelte es sich um ein Gebäude, in dem früher eine Zentrale des libyschen Geheimdienstes untergebracht war."

    Und das auf der Regime-Tour, wo eigentlich gezeigt werden soll, wie die NATO zivile Ziele bombardiert? Das war bestimmt nicht im Sinne der Planung.

    Wie wir das Gaddafi-Regime kennen, wäre es wichtig, das Schicksal dieses Mannes im Auge zu behalten.

    Eine Leserempfehlung

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