Obamas Grundsatzrede Netanjahu kämpferisch, abgeblitzt, verärgert
Freunde waren Obama und Netanjahu noch nie. Doch mit seiner Nahost-Rede hat der US-Präsident den israelischen Premier vor dessen Washington-Besuch persönlich provoziert.
© Sebastian Scheiner/Pool/Getty Images

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu
Die Stunden vor der Nahost-Rede Barack Obamas müssen dramatisch gewesen sein. Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ließ es sich nicht nehmen, persönlich bei Außenministerin Hillary Clinton anzurufen. Der Präsident müsse die Passagen über die israelisch-palästinensischen Grenzen vor 1967 herausnehmen, forderte er scharf. Richtig ärgerlich geworden sei Netanjahu, berichtet die New York Times. Doch genutzt hat alles nichts, Clinton ließ den Anrufer abblitzen. Ist das der neue Umgangston zwischen zwei engen Verbündeten?
Eines steht fest: Lange nicht mehr hing der Haussegen zwischen Israel und den USA so schief. Auch Beschwichtigungen, Obama habe lediglich ausgesprochen, was im Grunde schon längst US-Politik ist, helfen da nichts. Indem Obama erstmals öffentlich von den Grenzen vor dem Sechstagekrieg sprach, hat er faktisch ein Tabu gebrochen. Und dass er damit Netanjahu persönlich reizt, war ihm ebenfalls bewusst. Sucht Obama gar die Konfrontation mit Netanjahu?
Obama hatte sich erstmals öffentlich für einen israelischen Rückzug auf die Grenzen von 1967 eingesetzt und damit die palästinensische Position unterstützt.
Es ist ein offenes Geheimnis, dass die beiden Männer längst zu Gegenspielern geworden sind. Unter der Hand wird im Weißen Haus längst klargemacht, dass sie sich nicht gegenseitig über den Weg trauen: Die Amerikaner glauben, dass Netanjahu in Grunde keine echten Friedensverhandlungen anstrebt und lediglich geschickt versucht, den Palästinensern die Schuld für ein erneutes Scheitern in die Schuhe zu schieben. Von einem "Mangel an Vertrauen" wird gesprochen.
Schon bei früheren Treffen herrschte dicke Luft. Schwer verärgert war Obama, als Netanjahu sich weigerte, einen Siedlungsstopp zu verhängen. Mehrmals ließ die Likud-Regierung entsprechende US-Forderungen ins Leere laufen. Obama reagierte ärgerlich, fühlte sich vorgeführt.
Doch jetzt treiben Obama ganz andere Befürchtungen um: Die politischen Erschütterungen, die seit Monaten den Nahen Osten und Nordafrika heimsuchen, werden immer weniger kalkulierbar. Niemand vermag zu sagen, wie sich die künftigen Machthaber in Ägypten und Tunesien langfristig zu Israel verhalten. Zusätzliche Unwägbarkeiten bringen die Versöhnung zwischen Fatah und Hamas und die jüngsten Proteste von Palästinensern in den Grenzregionen zu Israel mit sich.
Washington befürchtet, dass der "arabische Frühling" weiter an Fahrt gewinnt – und zu einer Bedrohung für Israel werden könnte. Daher dringt Obama darauf, dass Israel jetzt Bewegung zeigt und sich zu Konzessionen bereit erklärt. Zugleich will Obama die Gunst der Stunde, die Dynamik der revolutionären Veränderung nutzen. Motto: Wenn nicht jetzt, wann dann?
Dennoch, auch in Washington gibt es Kritik. "Die Äußerungen des Präsidenten zum israelisch-palästinensischen Konflikt führt nirgendwo hin", meint Elliott Abrams vom Council on Foreign Relations. Viel bemerkenswerter als die Grenzäußerungen sei etwas anderes, meint der Nahost-Experte. Außer großer Worte habe Obama keinerlei konkrete Taten angekündigt – keinerlei Termine wie etwa Sitzungen des Nahost-Quartetts, keine Einladungen, nach Washington zu kommen, keine Entsendung eines Top-Diplomaten in die Region.
Obama hat viel näher liegende Sorgen: Die nächste Klippe, die er an diesem Freitag zu umschiffen hatte, war erst einmal die Visite Netanjahus im Weißen Haus – ein höchst schwieriger Besuch.
- Datum 20.05.2011 - 17:05 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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Wir in Europa sollten Farbe bekennen und den Anfang machen. - wir sollten die Palestinenser dazu ermutigen ihre Unabhängkeit zu verkünden und sollten sie anschleißend geschlossen anerkennen. - Dann sind endlich Fakten geschaffen und es können Verhandlungen auf Augenhöhe beginnen.
Das passiert aber bestimmt nicht mit Merkel!
"wir sollten die Palestinenser dazu ermutigen ihre Unabhängkeit zu verkünden und sollten sie anschleißend geschlossen anerkennen. - Dann sind endlich Fakten geschaffen und es können Verhandlungen auf Augenhöhe beginnen."
Hört sich ja so alles schön und gut an. Die Unabhängigkeit wollen die schon seit Jahrzehnten....ermutigen auch schön gemeint, aber wer lässt sich freiwillig in Demonstrationen erschießen?
überhaupt wovon Sie reden bzw. schreiben? Wenn ja, wollen Sie, dass Israel endlich von der Landkarte verschwindet und seine Bewohner gleich mit. Aber Sie werden sich täuschen, Israel und die Juden haben schon vieles mehr überstanden.
Jeder hier soll seine Meinung zu diesem Thema vertreten, aber bitte mit etwas mehr Respekt vor Menschen, egal wo sie herkommen.
und zwar in dem Europa die UNTERSTÜTZUNG des Siedlungsbaus
im besetzten Westjordanland BEENDET!
.
Der europäische Gerichtshof hat in einem Urteil festgestellt, das Produkte aus den Siedlungen in den von Israel besetzten Gebieten nicht unter die Zollfreiheit bei der Einfuhr in die EU fallen.
.
Die EU besteht aber nicht darauf, das Israel Produkte aus den Siedlungen entsprechend kennzeichnet.
.
Stillschweigend wird es von der EU akzeptiert, das Israel Produkte aus den Siedlungen als "aus israelischem Zollgebiet" deklariert und ZOLLFREI in die EU exportiert!
.
Und so werden Produkte aus den Siedlungen dank der Unterstützung der EU (wie z.B. Soda-Club-CO2-Geraete, Obst und Golan-Wein) weiterhin zollfrei von Israel in die EU exportiert.
.
Genau das gleiche geschieht mit Zuwendungen für Forschung und Bildung von Europa für Israel. Da wird auch nicht darauf geachtet, ob sich das empfangene Institut in einer Siedlung befindet oder in den legalen Grenzen von 1967.
.
Und so werden Siedlungen mit Forschungs- und Bildungs-Enrichtungen teilweise direkt mit Steuergeldern aus Europa gefördert.
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Diese Unterstützung der Siedlungen zu beenden wäre ein
erster Schritt Europas, um sich von Israels illegaler
Siedlungspolitik zu distanzieren.
.
Fragen Sie ihren Bundestag-/Europa-Abgeordneten, warum er
den Ausbau der Siedlungen unterstützt!
Hallo Freie Gedanken,
.
Zitat: "Wir in Europa sollten ... die Palestinenser dazu ermutigen ihre Unabhängkeit zu verkünden und sollten sie anschleißend geschlossen anerkennen. - Dann sind endlich Fakten geschaffen "
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Das sollten wir überhaupt nicht auf diese Weise machen, auch nicht nach drei Dutzend Leserempfehlungen. Und schon gar nicht Deutschland. Wir haben nämlich besondere Beziehungen zu Israel, da können wir das Land nicht einfach so diplomatisch beiseite schieben.
Ein Palästina wird so schnell nicht auf Augenhöhe mit Israel verhandeln können, denn es wird ein failed state sein: Keine Demokratie, wirtschaftlich im Mittelalter stehen geblieben, archaisch, verknöchert, wohl kaum entwicklungsfähig oder lernbereit.
Das Volk tut mir leid, wird ihm doch von den Autokraten jedwede Entwicklungsmöglichkeit vorenthalten. Keine Diskussionen oder Debatten, nur Dogmen. 50 verlorenen Jahren werden wohl weitere verlorene Dekaden folgen. Es ist deprimierend, diesen grauenvollen Stillstand auf niedrigstem Niveau zu verfolgen.
Wen interessiert, ob sie einen Staat ausrufen? Israel vielleicht - denn Israel könnte dann nach dem nächsten Raketenangriff aus Ramallah den Palästinensern offiziell den Krieg erklären und müßte nicht mehr in der Grauzone operieren. Nur darf man sich das nicht offiziell wünschen. Dass die Palästinenser so klug sein werden, keine Raketen mehr in Richtung Israel abzufeuern, ist nicht zu erwarten.
Das passiert aber bestimmt nicht mit Merkel!
"wir sollten die Palestinenser dazu ermutigen ihre Unabhängkeit zu verkünden und sollten sie anschleißend geschlossen anerkennen. - Dann sind endlich Fakten geschaffen und es können Verhandlungen auf Augenhöhe beginnen."
Hört sich ja so alles schön und gut an. Die Unabhängigkeit wollen die schon seit Jahrzehnten....ermutigen auch schön gemeint, aber wer lässt sich freiwillig in Demonstrationen erschießen?
überhaupt wovon Sie reden bzw. schreiben? Wenn ja, wollen Sie, dass Israel endlich von der Landkarte verschwindet und seine Bewohner gleich mit. Aber Sie werden sich täuschen, Israel und die Juden haben schon vieles mehr überstanden.
Jeder hier soll seine Meinung zu diesem Thema vertreten, aber bitte mit etwas mehr Respekt vor Menschen, egal wo sie herkommen.
und zwar in dem Europa die UNTERSTÜTZUNG des Siedlungsbaus
im besetzten Westjordanland BEENDET!
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Der europäische Gerichtshof hat in einem Urteil festgestellt, das Produkte aus den Siedlungen in den von Israel besetzten Gebieten nicht unter die Zollfreiheit bei der Einfuhr in die EU fallen.
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Die EU besteht aber nicht darauf, das Israel Produkte aus den Siedlungen entsprechend kennzeichnet.
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Stillschweigend wird es von der EU akzeptiert, das Israel Produkte aus den Siedlungen als "aus israelischem Zollgebiet" deklariert und ZOLLFREI in die EU exportiert!
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Und so werden Produkte aus den Siedlungen dank der Unterstützung der EU (wie z.B. Soda-Club-CO2-Geraete, Obst und Golan-Wein) weiterhin zollfrei von Israel in die EU exportiert.
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Genau das gleiche geschieht mit Zuwendungen für Forschung und Bildung von Europa für Israel. Da wird auch nicht darauf geachtet, ob sich das empfangene Institut in einer Siedlung befindet oder in den legalen Grenzen von 1967.
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Und so werden Siedlungen mit Forschungs- und Bildungs-Enrichtungen teilweise direkt mit Steuergeldern aus Europa gefördert.
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Diese Unterstützung der Siedlungen zu beenden wäre ein
erster Schritt Europas, um sich von Israels illegaler
Siedlungspolitik zu distanzieren.
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Fragen Sie ihren Bundestag-/Europa-Abgeordneten, warum er
den Ausbau der Siedlungen unterstützt!
Hallo Freie Gedanken,
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Zitat: "Wir in Europa sollten ... die Palestinenser dazu ermutigen ihre Unabhängkeit zu verkünden und sollten sie anschleißend geschlossen anerkennen. - Dann sind endlich Fakten geschaffen "
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Das sollten wir überhaupt nicht auf diese Weise machen, auch nicht nach drei Dutzend Leserempfehlungen. Und schon gar nicht Deutschland. Wir haben nämlich besondere Beziehungen zu Israel, da können wir das Land nicht einfach so diplomatisch beiseite schieben.
Ein Palästina wird so schnell nicht auf Augenhöhe mit Israel verhandeln können, denn es wird ein failed state sein: Keine Demokratie, wirtschaftlich im Mittelalter stehen geblieben, archaisch, verknöchert, wohl kaum entwicklungsfähig oder lernbereit.
Das Volk tut mir leid, wird ihm doch von den Autokraten jedwede Entwicklungsmöglichkeit vorenthalten. Keine Diskussionen oder Debatten, nur Dogmen. 50 verlorenen Jahren werden wohl weitere verlorene Dekaden folgen. Es ist deprimierend, diesen grauenvollen Stillstand auf niedrigstem Niveau zu verfolgen.
Wen interessiert, ob sie einen Staat ausrufen? Israel vielleicht - denn Israel könnte dann nach dem nächsten Raketenangriff aus Ramallah den Palästinensern offiziell den Krieg erklären und müßte nicht mehr in der Grauzone operieren. Nur darf man sich das nicht offiziell wünschen. Dass die Palästinenser so klug sein werden, keine Raketen mehr in Richtung Israel abzufeuern, ist nicht zu erwarten.
das Israel endlich Ruhe gibt.Ich befürchte,dass die Araber Israel früher oder später angreifen werden, wenn Netanjahu nicht einlenkt.Ich bewundere Obamas Mut, die Dinge offen anzusprechen. Das ganze diplomatische Geseiere führt erst recht zu nichts.
Sie haben den richtigen Ansatz gefunden. Mit solch einer Politik, wie Israel derzeit führt, wird sich bald der Hass der arabischen Bevölkerung zu einem Tsunami bilden, der großen Schaden anrichten wird.
Man sah es an Diktatoren, die diese Ballung zu spüren bekamen und gestürzt worden, obwohl sie militärisch im Vorteil waren.
Man male sich aus, wie sehr in Zukunft ein arabisches Land Israel weh tun kann, dass ihm die ganze Zeit weh tut.
Es ist nur das beste für sich selbst, endlich mit dem realitätsfernen Alleingang und seinem hohen Ross runter kommen.
Sie haben den richtigen Ansatz gefunden. Mit solch einer Politik, wie Israel derzeit führt, wird sich bald der Hass der arabischen Bevölkerung zu einem Tsunami bilden, der großen Schaden anrichten wird.
Man sah es an Diktatoren, die diese Ballung zu spüren bekamen und gestürzt worden, obwohl sie militärisch im Vorteil waren.
Man male sich aus, wie sehr in Zukunft ein arabisches Land Israel weh tun kann, dass ihm die ganze Zeit weh tut.
Es ist nur das beste für sich selbst, endlich mit dem realitätsfernen Alleingang und seinem hohen Ross runter kommen.
Obama benimmt sich nicht so, wie Netanyahu es will? Orrrh! Da gibt es nur Eines: Israel greift die USA an und beseitigt den frechen Kerl. Wozu hat Israel denn Atombomben?
(Sarkasmus aus)
Bitte beteiligen Sie sich sachlich. Danke. Die Redaktion/er
Israel hat nicht bloss Atombomben, sondern mit der AIPAC noch eine viel mächtigere "Institution", jeden echten und aussichtsreichen Versuch eines US-Präsidenten, endlich Frieden im Nahen Osten durchzusetzen, sozusagen im Keime, spätestens bei den nächsten Wahlen zu ersticken!
Deshalb ist es wirklich MUTIG von Obama, rund ein Jahr vor der nächsten Präsidentschaftswahl, wo er seine Wiederwahl anstrebt, sich mit Netanjahu und damit automatisch auch mit der mächtigsten aller US-Lobby-Organisationen derart stark anzulegen!
Aber vielleicht schätzt Obama ja die Gefahr eines aus Netanjahus jahrelanger Anti-Friedenspolitik resultierenden Flächenbrandes im sich dramatisch verändernden Nahen Osten und weit darüber hinaus noch gefährlicher ein als seine Wahlniederlage?
Dann wäre seine, noch immer halbherzige Kampfansage an Netanjahu - "halbherzig" weil er ja den Antrag der Palästinenser auf Anerkennung als Staat in der UNO-Vollversammlung verhindern will -, nicht mehr bloss "mutig", sondern seine staatspolitische Pflicht als US-Präsident!
Keine Frage, die USA stecken immer noch in der schwersten Wirtschaftskrise seit der großen Depression in den dreißiger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts. Der Umstand, dass ein namhafte Ratingagentur jüngst die Kreditwürdigkeit der USA herabgestuft hat, ist keinesfalls eine Lappalie.
Für Präsident Obama steht die Organisation seiner Wiederwahl ins Haus und dazu gehört inzwischen auch, dass enorme Summen an Spenden eingeworben werden - eben "fundraising" - ob dies noch zeitgemäß ist, dies müssen die Amerikaner selbst ausmachen...
Keine Frage, das Internet hat unsere Welt kleiner gemacht, einige Mausklicks und man landet unvermittelt beim (renommierten) Wall Street Journal http://online.wsj.com/art....
Nun in dem Artikel ist ganz direkt davon die Rede, dass die jetzige Haltung von Obama gegenüber Israel die Spendenbereitschaft jüdischer US-Bürger für die Kampagne zur Wiederwahl des amtierenden Präsidenten negativ beeinflusst.
Israel hat nicht bloss Atombomben, sondern mit der AIPAC noch eine viel mächtigere "Institution", jeden echten und aussichtsreichen Versuch eines US-Präsidenten, endlich Frieden im Nahen Osten durchzusetzen, sozusagen im Keime, spätestens bei den nächsten Wahlen zu ersticken!
Deshalb ist es wirklich MUTIG von Obama, rund ein Jahr vor der nächsten Präsidentschaftswahl, wo er seine Wiederwahl anstrebt, sich mit Netanjahu und damit automatisch auch mit der mächtigsten aller US-Lobby-Organisationen derart stark anzulegen!
Aber vielleicht schätzt Obama ja die Gefahr eines aus Netanjahus jahrelanger Anti-Friedenspolitik resultierenden Flächenbrandes im sich dramatisch verändernden Nahen Osten und weit darüber hinaus noch gefährlicher ein als seine Wahlniederlage?
Dann wäre seine, noch immer halbherzige Kampfansage an Netanjahu - "halbherzig" weil er ja den Antrag der Palästinenser auf Anerkennung als Staat in der UNO-Vollversammlung verhindern will -, nicht mehr bloss "mutig", sondern seine staatspolitische Pflicht als US-Präsident!
Keine Frage, die USA stecken immer noch in der schwersten Wirtschaftskrise seit der großen Depression in den dreißiger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts. Der Umstand, dass ein namhafte Ratingagentur jüngst die Kreditwürdigkeit der USA herabgestuft hat, ist keinesfalls eine Lappalie.
Für Präsident Obama steht die Organisation seiner Wiederwahl ins Haus und dazu gehört inzwischen auch, dass enorme Summen an Spenden eingeworben werden - eben "fundraising" - ob dies noch zeitgemäß ist, dies müssen die Amerikaner selbst ausmachen...
Keine Frage, das Internet hat unsere Welt kleiner gemacht, einige Mausklicks und man landet unvermittelt beim (renommierten) Wall Street Journal http://online.wsj.com/art....
Nun in dem Artikel ist ganz direkt davon die Rede, dass die jetzige Haltung von Obama gegenüber Israel die Spendenbereitschaft jüdischer US-Bürger für die Kampagne zur Wiederwahl des amtierenden Präsidenten negativ beeinflusst.
Der Autor schreibt hier: "Die Amerikaner glauben, dass Netanjahu in Grunde keine echten Friedensverhandlungen anstrebt." --- Da muss man sich fragen, warum eigendlich?
as simple as that
von seiten Israels gibt?
Das wissen wir doch alle. Aber dazu ein Zitat von Izchak Schamir am Ende seiner Amtszeit 1992:
"Ich hätte 10 Jahre lang Autonomiegespräche geführt und in der Zwischenzeit hätten wir eine halbe Million Leute in Judäa und Samaria" (Westjordanland, besetzt seit 1967)
Friedensverhandlungen oder die Debatte darüber wie immer man diese Farce nennen möchte haben ein Ziel: Zeit gewinnen und mehr Land okkupieren.
Es muß eigentlich nicht verhandelt werden, warum?
Weil die UN klar angesagt hat, wie die Grenzen auszusehen haben.
Also nochmal: Israel will keinen Frieden. Weder mit den Arabern, noch mit den Pals.
Warum?
Nochmal:
Weil Frieden ihnen jedes Mitte der Okkupation und Besatzung nehmen würde und gleichzeitig der Druck auf die innenpolitischen Miseren Israaels lenken würde.
Solange Israel den Krieg gegen angebölich gefährliche äussere Feinde vortäuschen kann, kann es auch eine religiöse Ethnokratie aufbauen, ohne deswegen stark in der kritik zu stehen.
Bezüglich des Vorwurfes des Terrorismuses von alternativlosen Israelsupportern gegenüber den Arabern, dieses Zitat, wieder von Izchak Schamir :
"Weder jdische Ethik noch jdische Tradition kann Terrorismus als Kampfmittel ausschlien. Im Gegenteil – der Terrorismus spielte eine grosse Rolle in unserem Krieg gegen den Besetzer.
Quelle: Chomsky, Noam (1999). Fateful Triangle. South End Press.
Wie fühlt man sich, auf der anderen Seite diesmal zu stehen? Als Besatzer !
und mit der Situation gut leben kann.
as simple as that
von seiten Israels gibt?
Das wissen wir doch alle. Aber dazu ein Zitat von Izchak Schamir am Ende seiner Amtszeit 1992:
"Ich hätte 10 Jahre lang Autonomiegespräche geführt und in der Zwischenzeit hätten wir eine halbe Million Leute in Judäa und Samaria" (Westjordanland, besetzt seit 1967)
Friedensverhandlungen oder die Debatte darüber wie immer man diese Farce nennen möchte haben ein Ziel: Zeit gewinnen und mehr Land okkupieren.
Es muß eigentlich nicht verhandelt werden, warum?
Weil die UN klar angesagt hat, wie die Grenzen auszusehen haben.
Also nochmal: Israel will keinen Frieden. Weder mit den Arabern, noch mit den Pals.
Warum?
Nochmal:
Weil Frieden ihnen jedes Mitte der Okkupation und Besatzung nehmen würde und gleichzeitig der Druck auf die innenpolitischen Miseren Israaels lenken würde.
Solange Israel den Krieg gegen angebölich gefährliche äussere Feinde vortäuschen kann, kann es auch eine religiöse Ethnokratie aufbauen, ohne deswegen stark in der kritik zu stehen.
Bezüglich des Vorwurfes des Terrorismuses von alternativlosen Israelsupportern gegenüber den Arabern, dieses Zitat, wieder von Izchak Schamir :
"Weder jdische Ethik noch jdische Tradition kann Terrorismus als Kampfmittel ausschlien. Im Gegenteil – der Terrorismus spielte eine grosse Rolle in unserem Krieg gegen den Besetzer.
Quelle: Chomsky, Noam (1999). Fateful Triangle. South End Press.
Wie fühlt man sich, auf der anderen Seite diesmal zu stehen? Als Besatzer !
und mit der Situation gut leben kann.
Endlich spricht Obama Klartext. Aber ankommen wird es in Israel sicherlich nicht. Die USA muß endlich ernst machen und Israel mit eventuellen Sanktionen drohen. Mit Doppelmoral gegenüber der palästinenser, die fast immer die einzigen schuldigen sind, wird es nicht mehr lange gut gehen. Die Welt muß Israel zeigen: Sie besitzen keinen Anspruch auf eine Sonderstellung sondern müssen die gleichen Regeln einhalten wie alle anderen auch. Von wegen "wir sind Gottes Volk", das wird dis israelis auf Dauer vor den aufstrebenden arabern nicht mehr schüzen! Deshalb sollten sie auf Frieden setzen bevor es zu spät ist....
Formulieren wir es doch nicht so drastisch. Es reicht schon, wenn Europa und die USA keine Waffen mehr in die Kriesenregion Nahost liefern und keine Wirtschaftsbeihilfen mehr zahlen würden.
Das kann man auch als Sanktion sehen, wenn es um Israel geht :)
Formulieren wir es doch nicht so drastisch. Es reicht schon, wenn Europa und die USA keine Waffen mehr in die Kriesenregion Nahost liefern und keine Wirtschaftsbeihilfen mehr zahlen würden.
Das kann man auch als Sanktion sehen, wenn es um Israel geht :)
as simple as that
Die einzige Konsequenz die Obama zu fuerchten hat, ist die
Israel-Lobby in den states. Frage: ist die weiter 100 % auf
der Seite von Netanjahu und wenn ja, wie stark ist sie
derzeit in Amerika? Die Waffe der USA ist Geldhahn abdrehen,
bei der augenblicklichen Haushaltslage nicht nur vertretbar
sondern wohl auch notwendig.
Formulieren wir es doch nicht so drastisch. Es reicht schon, wenn Europa und die USA keine Waffen mehr in die Kriesenregion Nahost liefern und keine Wirtschaftsbeihilfen mehr zahlen würden.
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