Schuldenkrise Griechenlands Premier degradiert Finanzminister
Giorgos Papandreou bildet das Kabinett um. Mit der veränderten Besetzung will er den enormen Druck mildern, den die Griechen wegen seiner Sparpolitik machen.
Der bisherige Verteidigungsminister Evangelos Venizelos übernimmt das Finanzressort der griechischen Regierung. Der bisherige Finanzminister Giorgos Papakonstantinou übernimmt dafür das Umweltministerium. Verteidigungsminister wird Panos Beglitis. Auch einen neuen Außenminister gibt es: Den Posten soll der Europaabgeordnete Stavros Lambrinidis übernehmen.
Mit der Regierungsumbildung versucht der in Bedrängnis geratene Ministerpräsident Giorgos Papandreou, den innenpolitischen Druck von sich zu nehmen. Er ist in Schwierigkeiten, weil Tausende Griechen seit Tagen gegen das harte Sparprogramm der Regierung protestieren. Ohne neue Sparmaßnahmen wiederum droht dem hoch verschuldeten Land die Staatspleite, weil dann EU und Internationaler Währungsfonds ihre Milliardenhilfen nicht zahlen.
Der scheidende Finanzminister Papakonstantinou konzipierte das drakonische Sparprogramm, gegen das seit Tagen Tausende Griechen auf dem Athener Syntagma-Platz rebellieren. Er hat Gehälter im Öffentlichen Dienst gekürzt und die Mehrwertsteuer mehrfach erhöht, um Hilfsgelder zu erhalten. Als Nachfolger war auch Lukas Papademos gehandelt worden, der bis 2010 EZB-Vizepräsident war.
Griechenland hat von EU und Internationalem Währungsfonds bereits 110 Milliarden Euro Hilfe erhalten. Nun sind weitere 120 Milliarden Euro geplant. Doch unter den EU-Staaten gibt es Streit darüber, inwieweit auch die privaten Kreditgeber einen Teil der Staatsschulden des Landes übernehmen, also Kredite abschreiben. Um diese Frage wird es auch bei dem Treffen von Angela Merkel und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy im Laufe des Tages in Berlin gehen.
Auf dem EU-Gipfeltreffen Ende kommender Woche werden die Staats- und Regierungschefs zumindest sicherstellen, dass der Internationale Währungsfonds der Auszahlung der dringend benötigten nächsten Kredittranche über zwölf Milliarden Euro im Juli zustimmen kann.
- Datum 17.06.2011 - 09:43 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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"Soldaten, heute ist Unterhosenwechsel! Schmitt tauscht mit Meier, Schulze mit Krüger und Venizelos mit Papakonstaninou. Und Mamakonstantinou schaut dabei zu
Der neue F'minister müßte sich nur entschließen, die Inhalte des EPIKUR-Projekt-für-Griechenland-und-die-Welt in die Diskussion einzuführen.
Um an die Inhalte heranzukommen, reicht es, unter 'EPIKUR-Projekt für Griechenland' zu googeln.
Gestern habe ich erneut die Botschaft Griechenlands über den Geniestreich, der eine basisrevolutionäre Revolution in Europa - zur Rettung des EURO
ein neuer Finanzminister, na super und das soll jetzt alles besser machen... Ob sich die Griechen davon überzeugen lassen und nicht mehr auf die Straßen gehen? Zweifelhaft, der alte Finanzminister, wegen Sparkurs in Ungnade gefallen, gibt im Prinzip sein Sündenbockamt nur weiter, denn soweit vernommen, will man ja am Sparprogramm festhalten...
Nur, folgt jetzt bald auch Papandreous Rücktritt? Bekommt Samaras`Partei Nea Dimokratia eine zweite Chance? Hoffentlich nicht, denn diese war ja auch maßgeblich an der Verschuldung Griechenlands in den letzten Jahren beteiligt.
Gestern habe ich erneut die Botschaft Griechenlands in berlin über den Geniestreich informiert, der eine basisrevolutionäre Revolution in Europa und in der Weltgemeinschaft - zur Rettung des EURO und zur Abwendung eines ungesteuerten Zusammenbruchs der Fortschrittsordnung in den Industriestaaten - anstoßen wird.
Alles Große ist bekanntlich genial einfach. Man muß nur den dominomächtigen, evolutionsprozess-genialen, machtstürzenden Lösungsansatz/Tipping-Point finden.
wird sicher Alles besser...Pleite bleibt Pleite!
„Die Regierung, welche durch eine Revolution vernichtet wird, ist fast stets besser als ihre unmittelbare Vorgängerin. Die Erfahrung lehrt, dass der gefährlichste Augenblick für eine schlechte Regierung gewöhnlich derjenige ist, in dem sie sich zu reformieren beginnt" Tocqueville
Bezieht man diesen auf das griechische Volk und seine Regierung, wird nur zu schnell deutlich, dass das Entlassen des Finanzministers bzw. seine "Umgradierung" an die erste Phase der französischen Revolution erinnert, als Ludwig seinen Finanzminister entlässt. Das Vorgehen Giorgos Papandreou legt der griechischen Bevölkerung seine Macht vor Augen. Sie werden weiter demonstrieren und ihr Ziel erreichen, der Sparkurs wird revidiert werden. Doch mit diesem Ziel ist unwissender Weise die Staatspleite verbunden und diese wird nicht nur die Griechen treffen, sondern die ganze EU.
Die Kurzsichtigkeit der Beteiligten läßt auch nach der x-ten
Bemühung nur eine Schluß zu,die Insider möchten möglichst
heil aus dem Spiel kommen und reden von alternativloser
Systemelevanz. Wenn das System auf Vertragsbruch basierender Handlungen beruht und keine Alternativen zuläßt,ist die Systemfrage gestellt.
Wenn wirtschaftshörige Politiker,ohne Haftung für ihr Handeln,
weiter agieren können,wird sich keine Besserung einstellen,
dann ist der Crash vorprogammiert.
Ungesteuerte Selbstauflösung/Crash oder evolutionsprozess-logischer Exodus aus dem 2%Wachstumszwang-Regime der KAPITALSTOCK-Maximierer? Das ist die aktualisierte Dauerfrage und Alternative in Europa.
Da das Exodus- und Übergangsprojekt-Wissen vorhanden ist, ist es nur eine Frage der Zeit bis sich eine kleine, revolutionäre Gruppe mit diesem Wissen an die Spitze der Titanic/EU hocharbeiten wird.
Ich tippe auf Angela Merkel als Gründerin einer solchen revolutonären Ordnungsübergangs-Mannschaft.
Ungesteuerte Selbstauflösung/Crash oder evolutionsprozess-logischer Exodus aus dem 2%Wachstumszwang-Regime der KAPITALSTOCK-Maximierer? Das ist die aktualisierte Dauerfrage und Alternative in Europa.
Da das Exodus- und Übergangsprojekt-Wissen vorhanden ist, ist es nur eine Frage der Zeit bis sich eine kleine, revolutionäre Gruppe mit diesem Wissen an die Spitze der Titanic/EU hocharbeiten wird.
Ich tippe auf Angela Merkel als Gründerin einer solchen revolutonären Ordnungsübergangs-Mannschaft.
Die Griechenlandkrise bestimmt trotz nicht nennenswerter Wirtschaftsleistung die politische und wirtschaftliche Zukunft Europas.
Viele Politiker, Ökonomen, aber auch Stimmen aus dem Volk hier und in Südeuropa erkennen noch nicht die Tragweite der gesamten Krise, die sich 2012 zu einer erneuten Wirtschaftskrise ungeahnten Ausmaßes für Europa ausweiten kann (www.celadoor.com - Leitartikel).
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