Nahost Eskalation auf dem Golan macht Israel ratlos
In Israel gibt man Syriens Präsident die Schuld an der Gewalt auf den Golanhöhen – und fürchtet, dass die Auseinandersetzungen dort zum Dauerproblem werden.
© Lior Mizrahi/Getty Images

Nahe Majdal Shams versuchten syrische Demonstranten, die Grenzanlagen zu überwinden. Klicken Sie auf das Bild, um weitere Fotos zu sehen.
Man kann nicht behaupten, die israelische Armee sei am Sonntag von den Protesten auf den Golanhöhen überrascht worden. Im Gegenteil, die Aktion auf der syrischen Seite der von Israel kontrollierten Grenze war ausreichend angekündigt worden. Am Tag der Naksa – auf arabisch gleichbedeutend mit Rückfall – sollten demnach Palästinenser aus den Flüchtlingslagern in Syrien an den Sechstagekrieg von 1967 erinnern, indem sie in israelisch kontrolliertes Territorium vordringen. Vor drei Wochen noch war die Armee von einer ähnlichen Aktion überrascht worden.
Diesmal war sie darauf eingestellt. Anders als beim letzten Mal hatte sie genug Soldaten bereit gestellt. Anders als beim letzten Mal hat es am Sonntag niemand über die Grenzbefestigung geschafft. Die Opfer-Bilanz aber wirft dennoch brisante Fragen auf: Nach offiziellen syrischen Angaben sind 23 Demonstranten von der israelischen Armee getötet worden. Zwei der Opfer würden jeweils eine Wunde im Brustbereich beziehungsweise im Kopf aufweisen, hieß es. Mehr als 350 seien darüber hinaus verletzt worden.
Fraglich ist, inwieweit sich der Sachverhalt genau klären lässt. Die Israelis halten die Zahlen für weit übertrieben und weisen die Beschuldigungen zurück. Die Soldaten hätten "mit Präzision" auf die Beine der Demonstranten geschossen, erklärte ein Armeesprecher. Viele der Demonstranten, wenn nicht sogar die meisten, seien vermutlich einem Feuer zum Opfer gefallen, das durch die von ihnen geworfenen Molotowcocktails entstanden sei und zur Explosion von Minen geführt habe.
Ohnehin beschuldigt die Armee die syrische Regierung, dass sie die Demonstranten gezielt losgeschickt habe, um die Weltöffentlichkeit von den blutigen Geschehen im eigenen Land abzulenken. Und in der Tat: Syrische Polizeioffiziere, die normalerweise niemanden auch nur in die Nähe dieser Grenze (die bisher als die ruhigste ganz Israels galt) vorlassen, schauten jedenfalls unbeteiligt zu, wie die Demonstranten – begleitet von Kamerateams des syrischen Staatsfernsehens – auf die Grenzanlage zu marschierten.
Drei Mal versuchte die israelische Armee nach eigenen Angaben während der Ausschreitungen eine Art Ruhepause mit dem Roten Kreuz zu arrangieren, um die Verwundeten zu versorgen. Diese seien aber jedes Mal von den Demonstranten genutzt worden, um den Zaun in der Nähe von Majdal Shams und Quneitra auf den Golanhöhen zu durchbrechen.
Die Befestigungen waren seit den letzten Infiltrationsversuchen verstärkt worden. Sie wurden zusätzlich mit Stacheldraht versehen, auch wurden bestehende Gräben entlang der Grenze vertieft und neue ausgehoben. Die israelische Internetzeitung Ynet zitiert Quellen der syrischen Opposition, wonach das Regime in Damaskus Aktivisten für ihren Mut bezahlt hätte. Mitglieder der syrischen Reform-Partei, die in Washington residiert, beschuldigten demnach die Regierung Assad, mittellosen drusischen Bauern auf der syrischen Seite von Majdal Shams 1.000 Dollar für die Teilnahme an den Protesten bezahlt und den Familien 10.000 Dollar in Aussicht gestellt zu haben, falls einer der ihren dabei von der israelischen Armee getötet würde. Nach einer ähnlichen Taktik war einst auch Saddam Hussein vorgegangen, der den Familien von palästinensischen Intifada-Opfern eine Belohnung von 25.000 Dollar bezahlt hatte.
- Datum 06.06.2011 - 15:27 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE
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Immerhin eine Verbesserung zu Quasam-Raketen. Dass Palästinenser sich als Opfer darstellen wollen, dass kann ich nachvollziehen. Es sind zwar keine Opfer, zumindest keine Opfer durch Israel, aber verständlich, dass sie diese Rollen spielen wollen. So gesehen kein schlechter Versuch. Als man noch Quasam-Raketen abgefeuert hatte, konnte man noch kaum als Opfer gelten. Auch im Gaza-Krieg nicht. Diesen Krieg hatte man sich selber zuzuschreiben.
Ich wäre absolut gegen solche Aktionen, aber ich denke, dass man mit solchen Aktionen Erfolg haben wird.
Stimme zu. Israel tappt gerade in die Falle, die man sich durch blindes Vertrauen in die "militärische Lösung" selbst gestellt hat.
Stimme zu. Israel tappt gerade in die Falle, die man sich durch blindes Vertrauen in die "militärische Lösung" selbst gestellt hat.
"Schließlich gehe es bei diesen Protesten ja nicht um die Forderung nach Friedensverhandlungen zwischen Israel und Syrien, um die Rückgabe der seit 1967 von Israel besetzten Golanhöhen zu fordern." Israel hat doch mehrfach klar gemacht, dass die Golanhöhen auf keinen Fall zurück gegeben werden. Was sollten also Friedensverhandlungen diesbezüglich bringen?
würden auch zwischen Israel und Syrien etwas bringen.
Wie wir wissen, kam es ja schon öfters fast zu Friedensverträgen zwischen den beiden Staaten. Weil Israel aber partout nicht auf die völkerrechtswidrig besetzten und "annektierten" Golanhöhen verzichten will, kam es bisher zu keinem Frieden.
Fakt ist:
Über 300.000 palästinensische Flüchtlinge leben in Syrien. Das Völkerrecht gesteht ihnen einen Staat zu (und zwar in den "Grenzen von 67"), sowie das Recht auf Rückkehr in ihre Heimat.
Israel besetzt seit 44 Jahren die "eroberten" Gebiete brutal, menschenrechtsverachtend und völkerrechtswidrig, http://www.btselem.org/En...
Auch die Golanhöhen sind syrisches und NICHT israelisches Gebiet.
Nur weil die ethnische Säuberung in den Golanhöhen besser geklappt hat, als im israelischen Kernland (Plan Delet, etc.) hat die Weltgemeinschaft die Situation in den Golanhöhen nicht vergessen.
Wann hat Israel behauptet, dass die niemals die Golanhöhen zurück geben wird? Die jetzigen Grenzen ist selbstverständlich KEINE Konstante. Die MÜSSEN sich verändern. Wie das genau aussehen wird, das weiß heute niemand. Das Wichtigste ist, dass Israel verteidigungsfähig bleibt und nicht schon wieder von arabischen Ländern angegriffen wird. Daran müssen sich die Staatsgrenzen richten. Wenn Golanhöhen für die Verteidigung Israels unabdingbar sind, dann werden die für immer israelisch bleiben. Dagegen haben übrigens auch arabische Länder NICHTS einzuwenden. Das muss natürlich mit Landtausch gelöst werden. Wenn Araber die Golanhöhen zurück fordern, dann ist damit gemeint, entweder die Golanhöhen oder irgendein gleichwertiger Ausgleich.
würden auch zwischen Israel und Syrien etwas bringen.
Wie wir wissen, kam es ja schon öfters fast zu Friedensverträgen zwischen den beiden Staaten. Weil Israel aber partout nicht auf die völkerrechtswidrig besetzten und "annektierten" Golanhöhen verzichten will, kam es bisher zu keinem Frieden.
Fakt ist:
Über 300.000 palästinensische Flüchtlinge leben in Syrien. Das Völkerrecht gesteht ihnen einen Staat zu (und zwar in den "Grenzen von 67"), sowie das Recht auf Rückkehr in ihre Heimat.
Israel besetzt seit 44 Jahren die "eroberten" Gebiete brutal, menschenrechtsverachtend und völkerrechtswidrig, http://www.btselem.org/En...
Auch die Golanhöhen sind syrisches und NICHT israelisches Gebiet.
Nur weil die ethnische Säuberung in den Golanhöhen besser geklappt hat, als im israelischen Kernland (Plan Delet, etc.) hat die Weltgemeinschaft die Situation in den Golanhöhen nicht vergessen.
Wann hat Israel behauptet, dass die niemals die Golanhöhen zurück geben wird? Die jetzigen Grenzen ist selbstverständlich KEINE Konstante. Die MÜSSEN sich verändern. Wie das genau aussehen wird, das weiß heute niemand. Das Wichtigste ist, dass Israel verteidigungsfähig bleibt und nicht schon wieder von arabischen Ländern angegriffen wird. Daran müssen sich die Staatsgrenzen richten. Wenn Golanhöhen für die Verteidigung Israels unabdingbar sind, dann werden die für immer israelisch bleiben. Dagegen haben übrigens auch arabische Länder NICHTS einzuwenden. Das muss natürlich mit Landtausch gelöst werden. Wenn Araber die Golanhöhen zurück fordern, dann ist damit gemeint, entweder die Golanhöhen oder irgendein gleichwertiger Ausgleich.
da bleibt mir die Luft weg. So auch bei diesem:
"Auch Oded Eran hat keine klaren Lösungen parat: "Welche Wahl haben wir denn, wenn Demonstranten auf unsere Grenze zu marschieren und so die israelische Regierung bewusst herausfordern wollen? Viele Mittel im Umgang damit gibt es nicht", sagt er und vergleicht die Lage Israels mit jener Italiens angesichts der Flüchtlingen aus Libyen."
Stimme zu. Israel tappt gerade in die Falle, die man sich durch blindes Vertrauen in die "militärische Lösung" selbst gestellt hat.
würden auch zwischen Israel und Syrien etwas bringen.
Wie wir wissen, kam es ja schon öfters fast zu Friedensverträgen zwischen den beiden Staaten. Weil Israel aber partout nicht auf die völkerrechtswidrig besetzten und "annektierten" Golanhöhen verzichten will, kam es bisher zu keinem Frieden.
Fakt ist:
Über 300.000 palästinensische Flüchtlinge leben in Syrien. Das Völkerrecht gesteht ihnen einen Staat zu (und zwar in den "Grenzen von 67"), sowie das Recht auf Rückkehr in ihre Heimat.
Israel besetzt seit 44 Jahren die "eroberten" Gebiete brutal, menschenrechtsverachtend und völkerrechtswidrig, http://www.btselem.org/En...
Auch die Golanhöhen sind syrisches und NICHT israelisches Gebiet.
Nur weil die ethnische Säuberung in den Golanhöhen besser geklappt hat, als im israelischen Kernland (Plan Delet, etc.) hat die Weltgemeinschaft die Situation in den Golanhöhen nicht vergessen.
"Welche Wahl haben wir denn, wenn Demonstranten auf unsere Grenze zu marschieren und so die israelische Regierung bewusst herausfordern wollen? Viele Mittel im Umgang damit gibt es nicht"
Echt nicht? Wie phantasielos!
Wie wäre es mit den üblichen Methoden der polizeilichen Aufstandsbekämpfung?
- Knüppel
- Tränengas / Pfefferspray
- Wasserwerfer
- Wasserwerfer mit Tränengas
- Gummigeschosse
Bevor man dann den Leuten in den Kopf schießt
es ist ja nun schon hinlänglich bekannt, daß israel bei der wahl der mittel eigene maßstäbe anlegt.
ob nun bei der erstürmung von schiffen auf hoher see, oder exekutionen in anderen ländern, oder auch nur die wohlgefälligste auslegung der staatsgrenzen.
völkerrecht und resolutionen haben nur dann eine daseinsberechtigung wenn israel davon profitiert.
von solch einem staat dann auch noch professionelle polizeiliche vorgehensweisen (insbesondere in besetzten gebieten) zu erwarten, bleibt leider nur ein frommer wunsch.
beste grüße
es ist ja nun schon hinlänglich bekannt, daß israel bei der wahl der mittel eigene maßstäbe anlegt.
ob nun bei der erstürmung von schiffen auf hoher see, oder exekutionen in anderen ländern, oder auch nur die wohlgefälligste auslegung der staatsgrenzen.
völkerrecht und resolutionen haben nur dann eine daseinsberechtigung wenn israel davon profitiert.
von solch einem staat dann auch noch professionelle polizeiliche vorgehensweisen (insbesondere in besetzten gebieten) zu erwarten, bleibt leider nur ein frommer wunsch.
beste grüße
Auf dem Golan gibt es keine "Grenze" zwischen Israel und Syrien. Es gibt höchstens eine Waffenstillstandslinie, da der Golan offiziell zu Syrien gehört. Israel hält die Golanhöhen völkerrechtswidrig besetzt und hat dieses Gebiet, ebenfalls völkerrechtswidrig, im Grunde bereits annektiert. Diese Waffenstillstandslinie trennt - völkerrechtswidrig, wie gesagt- einen Teil Syriens vom anderen. Im 'Weltgewissen' sind die eigentlichen Verhältnisse bereits vergessen und es wird die israelische Sprachregelung von einer angeblichen "Grenze" reproduziert. Aufmerksamkeit zu schaffen ist der Grund für die Proteste und die versuchten Überschreitungen dieser Linie.
Komme mir nun bitte niemand mit den israelischen 'Argumenten' für diese Besetzung. Mittlerweile ist das Völkerrecht zwar Politik und Medien total egal, aber trotzdem sollten wir zumindest so tun, als ob es noch eine Rolle spielte. Sonst kann jeder Politiker in jedem Falle tun und lassen was er will. Der aus We-Can-Land, der aus Royal-Family-Land, der aus Bruni-Land und der aus Bunga-Bunga-Land zeigen mit ihrer USNATO gerade gegen Libyen, wie die Welt dann ausschaut.
Sie wissen aber genau wie es dazu gekommen ist, dass Israel die Golan-höhen okkupiert hat. Das hat sich Syrien selber zuzuschreiben. Syrien alleine. Wenn sie eine Geschichte erzählen, können sie nicht in der Mitte anfangen.
Im Grunde könnte Israel viel weiter gehen. Golanhöhen komplett als israelische Territorium erklären. Warum nicht? Hier ist Syrien das Nazideutschland und Israel Polen und Russland, die sich verteidigt haben. Auch Deutschland musste Land abgeben. Warum nicht Syrien? Ich weiß, dass dies illegal wäre. Aus moralischen Sicht gibt es aber nichts einzuwenden. Wenn jemand einen Krieg anfängt, und das hat Syrien gemacht, sollte er bestraft werden. Okkupation der Golanhöhen ist vielleicht nicht genug. Da ist Syrien mit blauem Auge noch gut davon gekommen. Und würde man arabische Länder weniger in die Opferrolle stecken, würd es dort nicht so viele Kriege geben.
Stimme Ihnen zu, hier geht es außerdem nicht nur um Strafe sondern, angesichts der strategischen Bedeutung der Golanhöhen um die Vermeidung der Wiederholung.
Würde die UN nicht von israelfeindlichen Staaten dominiert wie Saudi-Arabien, Iran, et al gäbe es auf dem Golan längst eine von der UN anerkannte Grenze und der Fall hätte sich erledigt.
Ich möchte Sie daran erinnern, dass unter Ihren Prämissen zum Beispiel auch Danzig und Königsberg völkerrechtswidrig "besetzt" sind.
Dabei könnte alles so einfach sein: http://www.achgut.com/dad...
Sie wissen aber genau wie es dazu gekommen ist, dass Israel die Golan-höhen okkupiert hat. Das hat sich Syrien selber zuzuschreiben. Syrien alleine. Wenn sie eine Geschichte erzählen, können sie nicht in der Mitte anfangen.
Im Grunde könnte Israel viel weiter gehen. Golanhöhen komplett als israelische Territorium erklären. Warum nicht? Hier ist Syrien das Nazideutschland und Israel Polen und Russland, die sich verteidigt haben. Auch Deutschland musste Land abgeben. Warum nicht Syrien? Ich weiß, dass dies illegal wäre. Aus moralischen Sicht gibt es aber nichts einzuwenden. Wenn jemand einen Krieg anfängt, und das hat Syrien gemacht, sollte er bestraft werden. Okkupation der Golanhöhen ist vielleicht nicht genug. Da ist Syrien mit blauem Auge noch gut davon gekommen. Und würde man arabische Länder weniger in die Opferrolle stecken, würd es dort nicht so viele Kriege geben.
Stimme Ihnen zu, hier geht es außerdem nicht nur um Strafe sondern, angesichts der strategischen Bedeutung der Golanhöhen um die Vermeidung der Wiederholung.
Würde die UN nicht von israelfeindlichen Staaten dominiert wie Saudi-Arabien, Iran, et al gäbe es auf dem Golan längst eine von der UN anerkannte Grenze und der Fall hätte sich erledigt.
Ich möchte Sie daran erinnern, dass unter Ihren Prämissen zum Beispiel auch Danzig und Königsberg völkerrechtswidrig "besetzt" sind.
Dabei könnte alles so einfach sein: http://www.achgut.com/dad...
Die Toten sind gewollt und kein Ergebnis der untertellten Hilflosigkeit. Man meint mit Abschreckung und Gewalt das "Problem" lösen zu können.
Übrigens wäre es Israel ein leichtes, die Welt von ihren guten Absichten (Selbstverteidigung) zu überzeugen, indem sie den Wasserdiebstahl auf dem Golan beenden würden. Machen sie aber nicht, ist auch nicht beabsichtigt.
Antwort auf Nr. 8 Fragt sich nur von wem. Ich bin doch verblüfft, wie viele hier einfach die PR des syrischen Regimes für bare Münze nehmen! Ausserdem kann man die Sache auch ganz anders sehen: Warum sollte Israel einem Regime den Golan zurückgeben, das offenbar nicht mal am Leben und den Rechten der eigenen Landsleute interessiert ist? Ich denke, den Golan zu räumen, wäre im Interesse Israels, aber doch nur, wenn das ein Schritt zu einer Zukunft mit sicheren und respektierten Grenzen ist. Die Demonstranten (nennen wir sie mal so ...) liefern gerade gute Argumente, die Räumunng lieber bleiben zu lassen.
Antwort auf Nr. 8 Fragt sich nur von wem. Ich bin doch verblüfft, wie viele hier einfach die PR des syrischen Regimes für bare Münze nehmen! Ausserdem kann man die Sache auch ganz anders sehen: Warum sollte Israel einem Regime den Golan zurückgeben, das offenbar nicht mal am Leben und den Rechten der eigenen Landsleute interessiert ist? Ich denke, den Golan zu räumen, wäre im Interesse Israels, aber doch nur, wenn das ein Schritt zu einer Zukunft mit sicheren und respektierten Grenzen ist. Die Demonstranten (nennen wir sie mal so ...) liefern gerade gute Argumente, die Räumunng lieber bleiben zu lassen.
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