Rechtspopulismus Norwegens rechter Rand
Der Attentäter Breivik war früher Funktionär der xenophoben Fortschrittspartei. Was hat die Rechtspopulisten in dem reichen Land so stark gemacht?
Norwegen ist eines der reichsten Länder der Welt. Die Einkommensunterschiede sind gering, die Sozialleistungen üppig. Regiert wurde das Land fast immer von den Sozialdemokraten. Sie bauten den Wohlfahrtsstaat aus – und etablierten eine Kultur des Ausgleichs.
In dieser Konsensgesellschaft hat sich in den vergangenen Jahrzehnten eine radikale Strömung etabliert, die den Konsens verachtet und die staatlich propagierte freie Gesellschaft bekämpft. Gestärkt wird sie vor allem von denjenigen Menschen, die glauben, dass die "falschen" Bevölkerungsgruppen alimentiert werden und die selbst Angst vor dem Abstieg haben, der in einer Gesellschaft mit flachen Hierarchien schnell möglich ist.
Neiddebatten, Abstiegsängste und Zorn auf die hegemonialen Sozialdemokraten beförderten schon zu Beginn der 1970er Jahre in Norwegen – wie auch im Nachbarland Dänemark – den Aufstieg einer radikalen Steuerprotestbewegung, der sogenannten "Fortschrittsparteien". Der Attentäter vom vergangenen Freitag hat sich dazu bekannt, eben in dieser Fortschrittspartei bis vor wenigen Jahren Mitglied und sogar Funktionär in ihrem Jugendverband gewesen zu sein.
Die Fortschrittspartei (FrP), die dieses Faktum mit Bedauern zugeben musste, ist eine Partei, in der zugleich ultrakonservative, wirtschaftsliberale, xenophobe und nationalistische Ansichten stark verbreitet sind, nicht zuletzt in ihrer Jugendorganisation. Neben Ausländern richtet sich ihr Zorn auf die sozialdemokratische Arbeiterpartei, jene Partei, die der Attentäter offensichtlich direkt treffen wollte.
Zwar hat Anders Behring Breivik sich zuletzt in der FrP nicht mehr beheimatet gefühlt. Er selbst betrachtete seine alte Partei offenbar sogar als einen Teil jenes Staates, den er bekämpfen, ja vernichten wollte. Dennoch mag die Sichtweise der Rechtspopulisten auf die Arbeiterpartei für Breivik prägend gewesen sein. In den Augen der FrP-Wähler und Politiker ist die Sozialdemokratie zu einem bestimmenden Teil arroganter Machteliten mutiert, die vor allem im öffentlichen Sektor ihre Pfründe an Parteigänger verteilt und die Interessen der Mehrheitsbevölkerung ("folk flest") längst aus den Augen verloren habe.
Der Publizist Magnus E. Marsdal hat in seinem Buch FrP-koden vor einigen Jahren das Erfolgsrezept der Rechtspopulisten ergründet und sparte dabei auch nicht mit bitteren Wahrheiten für die politische Linke. So beschreibt Marsdal, wie die FrP seit Jahren gut davon lebt, dass sie keine abgehobene, künstlich wirkende Politikersprache verwendet, sondern gerne und häufig vereinfacht und damit polarisiert. Bei der letzten Wahl vor zwei Jahren kam die FrP auf 22,1 Prozent. Dabei bediente sie sich Strategien, die das Motto des Hauptgegners Arbeiterpartei ("alle skal med", zu Deutsch etwa: "Alle sollen mitkommen") konterkarieren. Denn die FrP, die programmatisch das Individuum in den Vordergrund stellt und deren Anhänger sich "Liberalisten" nennen, will genau das Gegenteil.
- Datum 26.07.2011 - 09:40 Uhr
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Gehört man jetzt schon dem rechten Rand an, weil man das Individuum in den Mittelpunkt stellt? Ich denke ja wohl nicht. Der Attentäter hatte doch in der Parteiarbeit gar keinen Erfolg. Also scheint ihn und sein "Programm" doch was von dieser Partei zu unterscheiden.
Rage nicht hinaus, denke nicht dass du was Besseres bist. Ist ja gut und in Norwegen funktioniert das. In anderen Ländern wurde es missbraucht zur Etablierung einer Elite von Bonzen und Selbsbedienern.
Aber grundsätzlich ist auch gegen dieses Konzept Opposition erlaubt, die einen nicht gleich an den rechten Rand drängt. Und wenn Norwegen nicht das Oel hätte, wären vermutlich auch ein paar mehr Fabrikanten willkommmen.
Viele Begriffe werden zu Schlagwörtern, Sterotypen, und entfalten so ein Eigenleben, über das nachgedacht werden sollte.
Sie schrieben: "... das Individuum in den Mittelpunkt ..."
Individuum, das Unteilbare, destilliert den Menschen aus seinem menschlichen Umfeld. Als soziales Wesen ("Person") lässt sich das "Individuum" aber nicht herausisolieren, sondern steht naturgemäß in ständigem Austausch zu ihm, kann sich das Umfeld zwar mitverändern, aber lebendig nie komplett hearuslösen. Das nennt man wohl auch Kultur, kulturellen Austausch. Ohne diese Interdependenzen gäbe es keine menschlich soziale oder kulturelle Entwicklung, sie hätte mit "Evas" Apfel aufgehört.
Daher sollte man eher die "Person" in den Vordergrund stellen, die das Individuum als integeren Teil des sozialen Umfelds, der Gesellschaft bezeichnet. Sie gestaltet mit, ist aber auch abhängig + mitverantwortlich.
Den absoluten Brennpunkt erreicht das egozentrierte ("in den Mittelpunkt" - ich assoziiere hier mal "Egozentriker") Individuum in der Egomanie. Krankhaft auch für die Gesellschaft ist die Kombination der individualistischen Egomanie mit Paranoia und völligem Verlust von Empathie für die Mitmenschen. Den Zustand hat Breivik noch "konsequenter" erreicht als ein A.H. oder Stalin, die sich dabei noch ihres sozialen Umfeldes bedienen mussten.
Ich plädiere dafür, die "Person", die "Persönlichkeit" in den Mittelpunkt der Gesellschaftspolitik zu stellen, und nicht den Individualismus.
"Das Individuum in den Mittelpunkt stellen",
halte ich in seiner puren Form für Indivdualismus. Dem zu dienen, ist nicht Aufgabe der Gesellschaft, sondern höchstens eine rein private Angelegenheit.
Breiviks mutmaßlich krankhafte Übersteigerung des Individualismus, paranoider Egozentrismus, führte dazu, sich seines naturgemäß menschlichen Umfeldes ohne jegliche Empathie blutig wie einer lästigen Sache zu entledigen. Ich meine, Parallelen zu Himmler und Eichmann sind nicht zufällig. Der Unterschied ist nur: Breivik gelang es, als Einzeltäter sich "durchzusetzen" unter der irrwitzigen Vision, Bestätigung durch Anhänger dafür noch zu finden. Wohingegen A.H., Himmler u.a. ihr gesellschaftliches Umfeld vorher aufwändig manipulierten und sich zu Nutze machen mussten, um dann mit Mittätern Teile der Gesellschaft zu "liquidieren".
"Ein Täter, viele Anstifter"
Viele Begriffe werden zu Schlagwörtern, Sterotypen, und entfalten so ein Eigenleben, über das nachgedacht werden sollte.
Sie schrieben: "... das Individuum in den Mittelpunkt ..."
Individuum, das Unteilbare, destilliert den Menschen aus seinem menschlichen Umfeld. Als soziales Wesen ("Person") lässt sich das "Individuum" aber nicht herausisolieren, sondern steht naturgemäß in ständigem Austausch zu ihm, kann sich das Umfeld zwar mitverändern, aber lebendig nie komplett hearuslösen. Das nennt man wohl auch Kultur, kulturellen Austausch. Ohne diese Interdependenzen gäbe es keine menschlich soziale oder kulturelle Entwicklung, sie hätte mit "Evas" Apfel aufgehört.
Daher sollte man eher die "Person" in den Vordergrund stellen, die das Individuum als integeren Teil des sozialen Umfelds, der Gesellschaft bezeichnet. Sie gestaltet mit, ist aber auch abhängig + mitverantwortlich.
Den absoluten Brennpunkt erreicht das egozentrierte ("in den Mittelpunkt" - ich assoziiere hier mal "Egozentriker") Individuum in der Egomanie. Krankhaft auch für die Gesellschaft ist die Kombination der individualistischen Egomanie mit Paranoia und völligem Verlust von Empathie für die Mitmenschen. Den Zustand hat Breivik noch "konsequenter" erreicht als ein A.H. oder Stalin, die sich dabei noch ihres sozialen Umfeldes bedienen mussten.
Ich plädiere dafür, die "Person", die "Persönlichkeit" in den Mittelpunkt der Gesellschaftspolitik zu stellen, und nicht den Individualismus.
"Das Individuum in den Mittelpunkt stellen",
halte ich in seiner puren Form für Indivdualismus. Dem zu dienen, ist nicht Aufgabe der Gesellschaft, sondern höchstens eine rein private Angelegenheit.
Breiviks mutmaßlich krankhafte Übersteigerung des Individualismus, paranoider Egozentrismus, führte dazu, sich seines naturgemäß menschlichen Umfeldes ohne jegliche Empathie blutig wie einer lästigen Sache zu entledigen. Ich meine, Parallelen zu Himmler und Eichmann sind nicht zufällig. Der Unterschied ist nur: Breivik gelang es, als Einzeltäter sich "durchzusetzen" unter der irrwitzigen Vision, Bestätigung durch Anhänger dafür noch zu finden. Wohingegen A.H., Himmler u.a. ihr gesellschaftliches Umfeld vorher aufwändig manipulierten und sich zu Nutze machen mussten, um dann mit Mittätern Teile der Gesellschaft zu "liquidieren".
"Ein Täter, viele Anstifter"
"Was hat die Rechtspopulisten in dem reichen Land so stark gemacht?
Norwegen ist eines der reichsten Länder der Welt. "
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Das sagt man auch über Deutschland und auch das ist im Prinzip gelogen, dass sich die Balken biegen.
In Deutschland sieht das so aus:
""""Zwei Drittel der Bevölkerung ohne nennenswertes Vermögen. Erstmalige Analyse der Vermögensverteilung auf Personenebene
Rund zwei Drittel der Bevölkerung in Deutschland verfügen über kein oder nur ein sehr geringes Vermögen. Zu diesem Ergebnis kommt das DIW Berlin in seinem aktuellen Wochenbericht. Grundlage ist die Vermögenserhebung im Rahmen des sozio-oekonomischen Panels (SOEP), die erstmals eine Analyse der Vermögensverteilung auf individueller Ebene erlaubt.
Dies ist der Wert, der die reichere und die ärmere Hälfte der Bevölkerung trennt. Das reichste Zehntel der Bevölkerung besitzt fast zwei Drittel des gesamten Vermögens, dagegen verfügen mehr als zwei Drittel der Bevölkerung nur über einen Anteil am Gesamtvermögen von weniger als zehn Prozent.""
Deutschland ist also kein reiches Land und auch keines der reichsten Länder.
Deutschland hat eine Schicht von 10%, die reich ist.
Es hat auch eine Schicht die bitter arm ist und eine Schicht, welche in diesem ach ao reichen Land hungern muss.
Ob das in Norwegen so sehr anders ist, nachdem die Statistiken in Deutschland das Blaue vom Himmel herunterlügen -
kann man erst beurteilen, wenn man ähnliche Erhebungen in Norwegen kennt.
zb durch eigene erfahrungen oder erfahrungungen von bekannten/ verwandten. die statistischen erhebungen welche sie brauchen, finden sie auch wenn sie moechten.
...ein sog.wohlfahrtsstaat ist immer noch etwas anderes als eine soziale marktwirtschaft. vor allem ist dieser begriff nicht so dehnbar und kaum mehrdeutig auslegbar, wie zb "neue soziale marktwirtschaft" vs "soziale marktwirtschaft".
das gleiche Geldsystem haben, das stetig immer schneller von unten bzw. der Mitte nach Oben verteilt, kann das bei denen auch nicht anders sein.
...also hungern muessen in Deutschland die Wenigsten. Es gibt im Gegenteil Studien die darlegen, dass eine Korrelation zwischen Uebergewicht und Armut besteht. Hunger tun oft die jungen Töchter aus gutem Hause, und das ganz freiwillig. Die Anorexia lässt gruessen. Unterernährung bei den Armen ist in Deutschland doch eher selten, Fehlernährung mag da verbreiteter sein, und das metabolische Syndrom ist in den unteren Gesellschaftschichten deutlich verbreiteter als in der Oberschicht.
Ich selber habe in einem anderen skandinavischen Land die Erfahrung gemacht, dass es zwar genuegend arbeitslose gibt, aber z.B. gute Handwerker auch fuer einen Stundelohn von 30-40 Euro schwer bzw. garnicht zu finden sind, oder zumindest auf 1 - 1½ Jahre ausgebucht.
Laut Un-Bericht hungern in Deutschland 25% der Schulkinder
.......warum meinen Sie Norwegen mit Deutschland vergleichen zu können? Was soll Ihr Kommentar? Warum warten Sie nicht, bis über die finazielle Situation Deutschlands diskutiert wird?
zb durch eigene erfahrungen oder erfahrungungen von bekannten/ verwandten. die statistischen erhebungen welche sie brauchen, finden sie auch wenn sie moechten.
...ein sog.wohlfahrtsstaat ist immer noch etwas anderes als eine soziale marktwirtschaft. vor allem ist dieser begriff nicht so dehnbar und kaum mehrdeutig auslegbar, wie zb "neue soziale marktwirtschaft" vs "soziale marktwirtschaft".
das gleiche Geldsystem haben, das stetig immer schneller von unten bzw. der Mitte nach Oben verteilt, kann das bei denen auch nicht anders sein.
...also hungern muessen in Deutschland die Wenigsten. Es gibt im Gegenteil Studien die darlegen, dass eine Korrelation zwischen Uebergewicht und Armut besteht. Hunger tun oft die jungen Töchter aus gutem Hause, und das ganz freiwillig. Die Anorexia lässt gruessen. Unterernährung bei den Armen ist in Deutschland doch eher selten, Fehlernährung mag da verbreiteter sein, und das metabolische Syndrom ist in den unteren Gesellschaftschichten deutlich verbreiteter als in der Oberschicht.
Ich selber habe in einem anderen skandinavischen Land die Erfahrung gemacht, dass es zwar genuegend arbeitslose gibt, aber z.B. gute Handwerker auch fuer einen Stundelohn von 30-40 Euro schwer bzw. garnicht zu finden sind, oder zumindest auf 1 - 1½ Jahre ausgebucht.
Laut Un-Bericht hungern in Deutschland 25% der Schulkinder
.......warum meinen Sie Norwegen mit Deutschland vergleichen zu können? Was soll Ihr Kommentar? Warum warten Sie nicht, bis über die finazielle Situation Deutschlands diskutiert wird?
Manchmal offenbaren Worte die wirkliche Einstellung eines Menschen. Hier die eines ZEIT Journalisten, der eine Partei als "rechten Rand" bezeichnet, die 22% der Wähler in Norwegen überzeugen kann, indem sie das Individuum in den Vordergrund stellt. Dem Artikel selbst folgend ist als die Betonung individueller Freiheit gegenüber sozialistischem Kollektivismus also rechter Rand? Ich liebe Linke - alleine ihre Wortwahl treibt Rechtspoulisten Menschen in die Arme, deren erste Wahl das nicht wäre. Aber wird, weil man von links aus gesehen immer dann bereits Faschist ist, wenn man eine Staatsquote von >50%, die Alltags-Bevormundung sozialpädagogischer Bürokraten und das Flachtreten echter Begabungen in einen Einheitsbrei ablehnt. Und auch der ZEIT-Autor kennt die Assoziation von "rechter Rand" zu "Rechtsextremisten und Neonazis" genau genug, um bewusst damit zu operieren. [....]
Gekürzt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/er
Muslimhasser und "Gutmenschen"-Hasser kann man nicht immer mit Neo-Nazis gleichsetzen. Während sich ein Großteil der Nazis auf die NS-Ideologie beruft, haben sich die selbsternannten "Islamkritiker" Ihre eigenen Gesellschaftsutopien und Feindbilder erschaffen. Und diese beiden Punkte eint aber dann wieder beide Gruppen.
Die Islamkritiker glorifizieren das christliche Abendland, blenden alle negativen Aspekte der dortigen Verhältnisse aus und erschaffen ein islamisches Feindbild, das drauf und dran ist, diese Idylle zu zerstören - Der "Feind von Außen" kommt und ist teilweise schon unter uns.
Der Islam wird unter Generalverdacht gestellt und Muslime in Sippenhaftung genommen, wenn ein paar islamistische Fanatiker Terroranschläge verüben. Pauschalisierungen und Vorurteile gegen Menschen mit muslimischen Glauben werden gefördert und geschürt.
Am Ende entsteht bei den Islamkritikern ein ähnliches Gesellschafts- und Feindbild wie bei den Neo-Nazis: Wir sind die Guten, wir sind die Reinen und unsere Gesellschaft, ja unsere ganze Zivilisation wird durch "Fremde" gefährdet, offen angegriffen. Dabei betätigen sich sog. als "Gutmenschen" diffamierte Demokraten, Liberale und Sozialdemokraten als Steigbügelhalter des "Bösen".
Der Rest ist seit 1933 bekannt...
es handelt sich um eine heterogene Gruppe, die lediglich die Kritik (nicht die Art der Kritik) am Islam (an den verschiedenen Rechtsschulen) eint.
Die Kritik reicht von sachlich-argumentativ bis hin zur rassisischen Verhetzung. Viele Islamkritiker sind auch Kritiker des Christentums und Anhänger eines säkularen Staates (werden auch als "fundamentalistische Säkularisten" beschimpft).
Bitte verzichten Sie auf haltlose und lediglich der Provokation dienende Vergleiche. Danke, die Redaktion/fk.
es handelt sich um eine heterogene Gruppe, die lediglich die Kritik (nicht die Art der Kritik) am Islam (an den verschiedenen Rechtsschulen) eint.
Die Kritik reicht von sachlich-argumentativ bis hin zur rassisischen Verhetzung. Viele Islamkritiker sind auch Kritiker des Christentums und Anhänger eines säkularen Staates (werden auch als "fundamentalistische Säkularisten" beschimpft).
Bitte verzichten Sie auf haltlose und lediglich der Provokation dienende Vergleiche. Danke, die Redaktion/fk.
sind in unseren gesellschaften zur genüge.
rechtspopulisten?
[...]
9/11 hatte jubelstürme hervorgebracht, nach der veröffentlichung der mohammed karikaturen wurden religiöse morddrohungen, weltweit ausgerufen.
die bezeichnung-rechtspopulisten- von all jenen, die auf diese tendenz hinweisen, ist undemokratisch, unredlich, unvernünftig und dumm. sie verhindert und tabuisiert den blick auf die frage ob sich unsere freiheitliche gesellschaft, dur den weltweit erwachenden islam, in gefahr befindet oder nicht.
die meisten derer, die hier als rechtspopulisten beschimpft werden, sind redliche und tiefempfindsame demokraten.
dieser idiot wird da vielleicht lediglich von einem von hunderttausenden beklatscht, in der islamischen welt würde so einer von hunderttausenden beklatscht werden.
so geschehen bei 9/11, madrid undundund.
[...]
Gekürzt. Bitte diskutieren Sie differenziert. Die Redaktion/er
Der Eindruck, den ich von diesem Beitrag in der gekürzten Form gewinne, ist: diffenzierte und sachliche Argumentation. Gerne hätte ich auch die gestrichenen Zeilen gelesen.
Glauben Sie mir - ich bin Manns genug, auch eine scharfe Formulierung zu vertragen. Man muß mich nicht bevormunden.
Der Eindruck, den ich von diesem Beitrag in der gekürzten Form gewinne, ist: diffenzierte und sachliche Argumentation. Gerne hätte ich auch die gestrichenen Zeilen gelesen.
Glauben Sie mir - ich bin Manns genug, auch eine scharfe Formulierung zu vertragen. Man muß mich nicht bevormunden.
"In dieser Konsensgesellschaft hat sich in den vergangenen Jahrzehnten eine radikale Strömung etabliert, die den Konsens verachtet und die staatlich propagierte freie Gesellschaft bekämpft."
Hier stellt sich doch die Frage, wer hier den Konsens verachtet und wer festlegt, was Mehrheitsmeinung und Konsens zu sein hat.
Wenn es seit 1970 Widerstand gegen den verordneten Konsens gibt, kann der Regierungspartei an Konsens oder Ausgleich im Lande nicht viel gelegen sein.
Sich verstärkenden Unmut in der Bevölkerung konsequent zu ignorieren, sogar zu unterdrücken und - noch schlimmer - als xenophob und nationalistisch zu abzuqualifizieren, muss zu Spannungen führen, die irgendwann zur Explosion führen.
zb durch eigene erfahrungen oder erfahrungungen von bekannten/ verwandten. die statistischen erhebungen welche sie brauchen, finden sie auch wenn sie moechten.
...ein sog.wohlfahrtsstaat ist immer noch etwas anderes als eine soziale marktwirtschaft. vor allem ist dieser begriff nicht so dehnbar und kaum mehrdeutig auslegbar, wie zb "neue soziale marktwirtschaft" vs "soziale marktwirtschaft".
Nazis in höchste Ämter gewählt
Bundespräsident - Scheel, Carstens
Bundeskanzler - Kiesinger
Ministerpräsident - Filbinger, emke, Kiesinger
Direktor der Bundeszentrale für politische Bildung - Franken
da sollt man sich mit solchen Artikeln zurückhalten und das Gedankengut dürfte noch gut versteckt auch in den dazugehörigen Parteien vorhanden sein.
Aber nachdem ja auch einem Juden aka Broder für die Anschläge die Schuld gegeben werden sollte, wundert man sich überhaupt nicht mehr.
[...]
Interessanr wäre in diesem Zusammenhang auch wie die Diskussion verlaufen wäre wenn es die andere Gruppe fanatisch Gläubiger gewesen wäre.
Gekürzt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/er
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