Schuldenkrise: Zinsanstieg setzt Italien unter Druck
Italien muss Rekordzinsen für Staatsanleihen zahlen, die Krisengespräche mehren sich. Eurogruppen-Chef Juncker traf Italiens Finanzminister Tremonti.
© Georges Gobet/AFP/Getty Images

Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker (links) und Italiens Finanzminister Giulio Tremonti nach ihrem Gespräch in Luxemburg
Italiens Finanzminister Giulio Tremonti hat in Luxemburg mit Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker über die zunehmenden Probleme Italiens an den Finanzmärkten beraten. "Wir hatten eine lange Diskussion, bei der es um alle Probleme in der Eurozone ging", sagte Juncker nach dem knapp zwei Stunden dauernden Gespräch. "Und wir werden unsere Überlegungen gemeinsam fortsetzen." Tremonti sagte lediglich: "Wir hatten eine lange und fruchtbare Diskussion." Weitere Erklärungen gab es nicht.
Italien und Spanien haben zunehmend Probleme, neue Schulden aufzunehmen. Immer mehr Anleger verkaufen Staatsanleihen der beiden Länder, was die Zinsen auf Rekordhöhen treibt. Für zehnjährige italienische Papiere gab es in der Spitze 6,27 Prozent Zinsen. Auch bei spanischen Staatsanleihen machte der Zinsanstieg erst bei 6,49 Prozent Halt.
Jeder habe nun die Marke von sieben Prozent im Blick, sagte Michael Leister, Rentenanalyst von der WestLB: "Jeglicher Bruch der Marke von 6,5 Prozent wird wie ein Katalysator für noch höhere Renditen wirken." In den südlichen Euro-Ländern bestehe die Gefahr einer Kreditklemme, weil die Banken sich schlechter an den Märkten finanzieren könnten, warnte die Investmentbank Morgan Stanley. Es gilt als sicher, dass eine Zahlungsfähigkeit Italiens für die EU angesichts der enormen Staatsverschuldung des Landes nicht zu kompensieren wäre.
Auch EU-Währungskommissar Olli Rehn sprach mit Tremonti. Dabei bemühte sich die EU-Kommission um Beruhigung: Um Rettungspakete für Italien sei es bei den Gesprächen nicht gegangen. Kommissionspräsident José Manuel Barroso sagte, der Anstieg der Zinsen für italienische und spanische Anleihen sei angesichts der wirtschaftlichen Fundamentaldaten nicht gerechtfertigt. Der Zinsanstieg signalisiere, dass die Anleger an der Kapazität der Euro-Zone zweifelten, die Schuldenkrise zu bewältigen.
Finnlands Regierungschef Jyrki Katainen bezeichnete den Anstieg der Zinsen als beängstigend. "Ganz Europa ist in einer gefährlichen Lage", sagte Katainen im finnischen Radio. Die Bundesregierung gab sich hingegen gelassen. Die Finanzierungsprobleme einiger Euro-Länder sind offenbar im Kabinett nicht zur Sprache gekommen. "Das hat während der Sitzung keine Rolle gespielt", sagte FDP-Chef Philip Rösler, der als Vizekanzler in Vertretung von Kanzlerin Angela Merkel erstmals die Ministerrunde leitete.
Berlusconi spricht vor dem Parlament – nach Börsenschluss
Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi will sich am späten Nachmittag vor dem Parlament zur wirtschaftlichen Situation seines Landes äußern – vorsichtshalber aber erst nach Schließung der europäischen Börsen. Berlusconi nimmt auf Druck der Opposition Stellung zu den hohen Schulden und der schleppenden wirtschaftlichen Entwicklung. Obwohl die Regierung im Juli ein Sparpaket von 48 Milliarden Euro verabschiedet hatte, gab es bislang keine Beruhigung an den Finanzmärkten.
In seiner Ansprache könnte Berlusconi Maßnahmen zur Beruhigung der Märkte und zur Ankurbelung der italienischen Wirtschaft verkünden. Experten äußerten sich allerdings skeptisch, ob er ein konkretes Paket vorstellen wird.








europäische Spitzenpolitiker der Bevölkerung und Investoren weis machen wollen, es wird immer weniger geglaubt. Die Folge ist Vertrauensverlust und das Endergebnis wird das Scheitern der Gemeinschaftswährung sein.
....sieht. Man sieht, dass die Politiker die Anleger zu freiwilligen Haircuts zwang. Man sieht, dass die peripheren Wirtschaften in Rezessionen und wohl folgend in eine lange Periode der Stagnation abgleiten. Da man nicht weiß, ob Spanien und Italien damit die Zinsen geschweige denn das Kapital zahlen werden können, will man das Risiko neuerlicher Freiwilligkeit vermeiden. Würden Sie investieren?
....sieht. Man sieht, dass die Politiker die Anleger zu freiwilligen Haircuts zwang. Man sieht, dass die peripheren Wirtschaften in Rezessionen und wohl folgend in eine lange Periode der Stagnation abgleiten. Da man nicht weiß, ob Spanien und Italien damit die Zinsen geschweige denn das Kapital zahlen werden können, will man das Risiko neuerlicher Freiwilligkeit vermeiden. Würden Sie investieren?
Antwort:
Beide schielen auf das Geld des deutschen Steuerzahlers!
Steuerzahler eher. Natürlich ist hier der Mittelstand gemeint.
Ja, man schaut sich halt nicht in die Augen, wenn man andere über den Tisch zieht, immerhin, auch ein wenig Scham ist für mich ersichtlich, wenigstens den haben sie noch, was am Ergebnis aber leider nichts ändert.
Steuerzahler eher. Natürlich ist hier der Mittelstand gemeint.
Ja, man schaut sich halt nicht in die Augen, wenn man andere über den Tisch zieht, immerhin, auch ein wenig Scham ist für mich ersichtlich, wenigstens den haben sie noch, was am Ergebnis aber leider nichts ändert.
Jeder kommt mal dran. Allen Rettungspakten und Versprechungen zum Trotz - die Überschuldung ist und bleibt das Hauptproblem. Dies wird von Rating-Agenturen und der Finanzmafia gnadenlos ausgespielt. Ein echter Finanzpoker den wir da sehen. Und wir im Casino gewinnt am Ende immer die Bank. Und Polikter wollen (udn können) nicht zugeben, dass das System sein Laufzeitende erreicht hat. Es wird bitter.
....Haircuts bei Griechenland, will halt keiner mehr spekulieren und auf die Großen Worte der Politiker setzen. So verkauft man die Anleihen.
....Haircuts bei Griechenland, will halt keiner mehr spekulieren und auf die Großen Worte der Politiker setzen. So verkauft man die Anleihen.
Diese sich in "Alternativlosigkeit" niederschlagende Phantasielosigkeit geht mir einfach nur noch auf die Nerven. Italien ist ein reiches Land, es gibt dort eine sehr, sehr wohlhabende Oberschicht.
Das Haushaltsdefizit kann kurzfristig - wie überall in der westlichen Hemisphäre - zurück gefahren werden, indem diejenigen, die am meisten von dem Euro-EU-Europa-Modell profitiert haben, gezwungen werden sich am Gemeinwohl zu beteiligen. Das gilt auch für Deutschland und ganz besonders für Irland und Griechenland. Das muss nicht auf Steuern begrenzt werden, auch wenn das ein Anfang wäre!
Maßlos astronomische Vermögen nutzen volkswirtschaftlich gar nichts, vielleicht noch weniger als maßlose Armut unseren Gesellschaften auf Dauer nutzt.
Ich warne die Arrivierten, die seit 2007 eine vernünftige Debatte über unser Wohlstandsmodell verhindern: soziale Unruhen werden im Falle eines Eurocrashs kommen und Gott behüte, dass unsere Gesellschaften dann dem grassierenden Rechtspopulismus anheim fallen! Es geht auch um die Sicherheit der Personen, die zu dem Gedanken, ihren maßlosen Reichtum angemessen zu teilen, nach wie vor nicht fähig sind.
Das ist so ein Ammenmärchen der Gutmenschen, die tatsächlich überzeugt sind, der Euro hätte den Deutschen genutzt. Lesen Sie doch mal dazu die Argumente von Prof. Spethmann (auf seiner Web-Site) und widerlegen Sie nur eins davon!
Der Euro ist ein sozialistisches Projekt französischer Prägung zur Umverteilung des Wohlstands in Europa. Der Euro ist ein Spaltpilz - und diejenigen, die hier von den "Vereinigten Staaten von Europa" schwadronieren sei die Entwicklung in Jugoslawien und der UdSSR ans Herz gelegt. Der Euro ist eine Ideologie geworden, die Besinnung verhindert und die Wahrnehmung entscheidend verengt.
Die "Vereinigten Staaten von Europa" will nur eine verschwindend kleine Minderheit in den europäischen Nationalstaaten; wer hier mit Zwang arbeitet, will die EUSSR mit Politbüro in Brüssel: undemokratisch, ohne Wettbewerb, ein Verteilen und Verwalten der Armut. Wer hier vom Euro als einer Frage von "Krieg und Frieden" faselt, der ist ein Demagoge. Der Euro als "politisches Projekt" ist gescheitert, und zwar folgerichtig. Diejenigen, die volkswirtschaftlich argumentierten, wurden totgeschwiegen, als Antieuropäer, als Nationalchauvinisten stigmatisiert. "Politische Projekte" gegen volkwirtschaftliche Vernunft durchdrücken zu wollen, ist noch nie gut gegangen - und wer sich in Geschichte auskennt weiß, dass eine Währungsunion zwischen Einzelstaaten von nie Bestand hatte. Totalitär denken dann aber diejenigen, die jetzt die Vereinigten Staaten von Europa erzwingen wollen.
Die Staaten verarmen, überschuldeten sich und werden das Opfer der Wirtschaftskreise, die diese Maßnahmen vor Jahren als Wundermittel für Wirtschafts- und Steuerwachstum empfohlen haben. Das war auch die Politik für die Herr Barroso stand.
Shit happens!
Es geht auch um die Sicherheit der Personen, die zu dem Gedanken, ihren maßlosen Reichtum angemessen zu teilen, nach wie vor nicht fähig sind.
--------------------------
liest sich wie eine Drohung..wer ist denn maßlos reich
und will nichts abgeben?
Wieviele milliarden sollns denn sein.Ich hab grad
einen dreistelligen Betrag übrig.
Das was gebraucht wird,können Privatpersonen jedenfalls
nicht stemmen.
Und unserer Regierung,würde ich das verteilen am
liebsten untersagen.
Aufbau Ost war teuer genug und hat uns obendrein
noch die DeMark genommen. Ich bin bedient
Das ist so ein Ammenmärchen der Gutmenschen, die tatsächlich überzeugt sind, der Euro hätte den Deutschen genutzt. Lesen Sie doch mal dazu die Argumente von Prof. Spethmann (auf seiner Web-Site) und widerlegen Sie nur eins davon!
Der Euro ist ein sozialistisches Projekt französischer Prägung zur Umverteilung des Wohlstands in Europa. Der Euro ist ein Spaltpilz - und diejenigen, die hier von den "Vereinigten Staaten von Europa" schwadronieren sei die Entwicklung in Jugoslawien und der UdSSR ans Herz gelegt. Der Euro ist eine Ideologie geworden, die Besinnung verhindert und die Wahrnehmung entscheidend verengt.
Die "Vereinigten Staaten von Europa" will nur eine verschwindend kleine Minderheit in den europäischen Nationalstaaten; wer hier mit Zwang arbeitet, will die EUSSR mit Politbüro in Brüssel: undemokratisch, ohne Wettbewerb, ein Verteilen und Verwalten der Armut. Wer hier vom Euro als einer Frage von "Krieg und Frieden" faselt, der ist ein Demagoge. Der Euro als "politisches Projekt" ist gescheitert, und zwar folgerichtig. Diejenigen, die volkswirtschaftlich argumentierten, wurden totgeschwiegen, als Antieuropäer, als Nationalchauvinisten stigmatisiert. "Politische Projekte" gegen volkwirtschaftliche Vernunft durchdrücken zu wollen, ist noch nie gut gegangen - und wer sich in Geschichte auskennt weiß, dass eine Währungsunion zwischen Einzelstaaten von nie Bestand hatte. Totalitär denken dann aber diejenigen, die jetzt die Vereinigten Staaten von Europa erzwingen wollen.
Die Staaten verarmen, überschuldeten sich und werden das Opfer der Wirtschaftskreise, die diese Maßnahmen vor Jahren als Wundermittel für Wirtschafts- und Steuerwachstum empfohlen haben. Das war auch die Politik für die Herr Barroso stand.
Shit happens!
Es geht auch um die Sicherheit der Personen, die zu dem Gedanken, ihren maßlosen Reichtum angemessen zu teilen, nach wie vor nicht fähig sind.
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liest sich wie eine Drohung..wer ist denn maßlos reich
und will nichts abgeben?
Wieviele milliarden sollns denn sein.Ich hab grad
einen dreistelligen Betrag übrig.
Das was gebraucht wird,können Privatpersonen jedenfalls
nicht stemmen.
Und unserer Regierung,würde ich das verteilen am
liebsten untersagen.
Aufbau Ost war teuer genug und hat uns obendrein
noch die DeMark genommen. Ich bin bedient
Steuerzahler eher. Natürlich ist hier der Mittelstand gemeint.
Fakt ist: Einige Eurostaaten sind definitiv pleite und werden nur durch "Rettungsmaßnahmen" anderer Staaten über Wasser gehalten, ohne dass eine grundsätzliche, nachhaltige Lösung ihrer Probleme auch nur ansatzweise erkennbar wäre. Da helfen weder politische Bekenntnisse der übrigen Eurostaaten noch deren finanzielle Solidarität, weil auch die Finanzkraft der gesamten Eurozone logischerweise begrenzt ist. Spätestens ein neuerlicher Einbruch der Weltkonjunktur wird die Eurozone zerfetzen wie ein heftiger Windstoß ein nasses Blatt Zeitungspapier. Die Menschen inklusive der Sparer und Kapitalanleger wissen oder ahnen dies zumindest. Und deshalb nimmt das Schicksal ungehindert seinen Lauf.
Der Euro outet sich immer mehr als das, was er ist, nämlich ein "politisches Projekt". Die Presse und die Politiker haben schon begriffen, dass der Wähler 1 und 1 addieren kann und der angebliche wirtschaftliche Vorteil Deutschlands vom Euro erlogen ist, zusammengesponnen, um die Bevölkerung zu täuschen. Eine Nebelkerze.
Wenn man sich jetzt die Situation in Italien und Spanien anschaut, dann ist es genau das, was die Euro-Skeptiker prophezeiht haben. Als letzter "Retter" des Euros käme nur Deutschland in Frage. Illusorisch: Denn diese Last kann Deutschland nicht schultern; es wird daran zerbrechen.
Also werden Euro-Bonds kommen. Ein technokratisches Produkt, dass in der Familie der europäischen Nationen nicht funktionieren wird: Die Staaten werden sich, mit Schielen auf den Nachbarn, umso eifriger verschulden (moral hazard), denn gemeinschaftliche Verantwortung ist keine Verantwortung. Solange jemand erpressbar ist wie Deutschland, solange wird das ausgenutzt werden. Euro-Bonds werden also kommen - von rot-grün. 2 Jahre wird es vielleicht Zeit gewinnen - dann ist die gesamte Eurozone bankrott. Der deutsche Wohlstand ist schon für dieses "politische" Projekt verzockt. Die Eurozone ist dann so pleite wie die USA heute - merkwürdigerweise wird ja die FED häufig als Vorbild für die EZB genommen. Die EZB wird also Geld ohne Ende drucken, es wird zur Hyperinflation kommen. Europa wird die größte soziale, wirtschaftliche und politische Katastrophe seit 1945 erleben. Oder die EUSSR!
Das ist so ein Ammenmärchen der Gutmenschen, die tatsächlich überzeugt sind, der Euro hätte den Deutschen genutzt. Lesen Sie doch mal dazu die Argumente von Prof. Spethmann (auf seiner Web-Site) und widerlegen Sie nur eins davon!
Der Euro ist ein sozialistisches Projekt französischer Prägung zur Umverteilung des Wohlstands in Europa. Der Euro ist ein Spaltpilz - und diejenigen, die hier von den "Vereinigten Staaten von Europa" schwadronieren sei die Entwicklung in Jugoslawien und der UdSSR ans Herz gelegt. Der Euro ist eine Ideologie geworden, die Besinnung verhindert und die Wahrnehmung entscheidend verengt.
Die "Vereinigten Staaten von Europa" will nur eine verschwindend kleine Minderheit in den europäischen Nationalstaaten; wer hier mit Zwang arbeitet, will die EUSSR mit Politbüro in Brüssel: undemokratisch, ohne Wettbewerb, ein Verteilen und Verwalten der Armut. Wer hier vom Euro als einer Frage von "Krieg und Frieden" faselt, der ist ein Demagoge. Der Euro als "politisches Projekt" ist gescheitert, und zwar folgerichtig. Diejenigen, die volkswirtschaftlich argumentierten, wurden totgeschwiegen, als Antieuropäer, als Nationalchauvinisten stigmatisiert. "Politische Projekte" gegen volkwirtschaftliche Vernunft durchdrücken zu wollen, ist noch nie gut gegangen - und wer sich in Geschichte auskennt weiß, dass eine Währungsunion zwischen Einzelstaaten von nie Bestand hatte. Totalitär denken dann aber diejenigen, die jetzt die Vereinigten Staaten von Europa erzwingen wollen.
Die ganzen "spinnerten Euroskeptiker" bekommen Bestätigung durch das Faktische....bislang hat noch kein EU+Euro Befürworter hier kommentiert...verständlich....gegen die brutal zuschlagende Realität hilft kein Gesundbeten.
Ich bin mir bewusst, dass das ein streitbares Argument ist, aber ich bin der Meinung, dass nicht "Deutschland", aber gewisse Milieus in Deutschland und anderen europäischen Ländern von den Entsolidarisierungs- und Liberalisierungsprozessen der letzten 20 Jahre profitiert haben.
Aber nicht unbedingt in absoluten Zahlen, sondern eher relativ durch eine wachsende Ungleichverteilung der Vermögen begünstigt durch fehlende Regulierung. Der Euro war nicht ein sozialistisches Projekt, das ist lächerlich. Der Euro war das Instrument um die europäischen Sozialstaaten über den Konkurrenzdruck im Binnenmarkt abzubauen. So etwas nenne ich eher "neoliberal". Trotzdem müssen diese Schichten jetzt einen Beitrag leisten um auf den Pfad der Vernunft zurück zu kehren. Höhere Steuern wären ein sinnvoller erster Schritt.
Ich kann auch gewissen Professoren nicht mehr zuhören. Diese werten Herrschaften haben dieses verlogene Spiel zu lange mitgetragen.
Ich bin auch kein Demagoge, wenn ich vorhersehe, dass die sozialen Unruhen, die wir derzeit im Süden Europas, in Großbritannien, in Osteuropa und den USA und Israel sehen, bei Verschärfung der Krise zu uns getragen werden. Ich hoffe nur, dass dann in Deutschland nicht die Sarrazins & BILDs & FAZs die Deutungshoheit behalten.
Bei Interesse kann ich diesen Clip empfehlen - eine Rede von Ulrike Guerot über die sozioökonomischen Ursachen des deutschen Europaverdrusses: http://www.youtube.com/wa...
Natürlich ist der Euro den wir heute haben eine Fehlkonstruktion!
Das heißt aber nicht das die Idee eines geeinten Europas schlecht ist, nur die Umsetzung wurde von Leuten gemacht die zuerst ihren Beamtenposten oder die nächste Wahl im Auge hatten.
Also von Egomanen ohne Weitblick und damit meine ich nicht nur unseren "Europaspezialisten" sondern auch etliche andere Regierungschefs und Eurokraten in Brüssel.
Die Ursachen für diese Staatsschuldenkrise wird hier sehr gut aufgezeigt:
http://www.youtube.com/wa...
Fazit: Mehr Solidarität überall in Europa wäre gefragt!
LG
Klaus
Die ganzen "spinnerten Euroskeptiker" bekommen Bestätigung durch das Faktische....bislang hat noch kein EU+Euro Befürworter hier kommentiert...verständlich....gegen die brutal zuschlagende Realität hilft kein Gesundbeten.
Ich bin mir bewusst, dass das ein streitbares Argument ist, aber ich bin der Meinung, dass nicht "Deutschland", aber gewisse Milieus in Deutschland und anderen europäischen Ländern von den Entsolidarisierungs- und Liberalisierungsprozessen der letzten 20 Jahre profitiert haben.
Aber nicht unbedingt in absoluten Zahlen, sondern eher relativ durch eine wachsende Ungleichverteilung der Vermögen begünstigt durch fehlende Regulierung. Der Euro war nicht ein sozialistisches Projekt, das ist lächerlich. Der Euro war das Instrument um die europäischen Sozialstaaten über den Konkurrenzdruck im Binnenmarkt abzubauen. So etwas nenne ich eher "neoliberal". Trotzdem müssen diese Schichten jetzt einen Beitrag leisten um auf den Pfad der Vernunft zurück zu kehren. Höhere Steuern wären ein sinnvoller erster Schritt.
Ich kann auch gewissen Professoren nicht mehr zuhören. Diese werten Herrschaften haben dieses verlogene Spiel zu lange mitgetragen.
Ich bin auch kein Demagoge, wenn ich vorhersehe, dass die sozialen Unruhen, die wir derzeit im Süden Europas, in Großbritannien, in Osteuropa und den USA und Israel sehen, bei Verschärfung der Krise zu uns getragen werden. Ich hoffe nur, dass dann in Deutschland nicht die Sarrazins & BILDs & FAZs die Deutungshoheit behalten.
Bei Interesse kann ich diesen Clip empfehlen - eine Rede von Ulrike Guerot über die sozioökonomischen Ursachen des deutschen Europaverdrusses: http://www.youtube.com/wa...
Natürlich ist der Euro den wir heute haben eine Fehlkonstruktion!
Das heißt aber nicht das die Idee eines geeinten Europas schlecht ist, nur die Umsetzung wurde von Leuten gemacht die zuerst ihren Beamtenposten oder die nächste Wahl im Auge hatten.
Also von Egomanen ohne Weitblick und damit meine ich nicht nur unseren "Europaspezialisten" sondern auch etliche andere Regierungschefs und Eurokraten in Brüssel.
Die Ursachen für diese Staatsschuldenkrise wird hier sehr gut aufgezeigt:
http://www.youtube.com/wa...
Fazit: Mehr Solidarität überall in Europa wäre gefragt!
LG
Klaus
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