Assad-Regime Syrien warnt den Westen vor weiteren Sanktionen
2.600 Oppositionelle sollen nach UN-Angaben dem syrischen Regime zum Opfer gefallen sein. Das geht auf Konfrontationskurs zum Westen – mit Rückendeckung Russlands.
Bei den seit Mitte März andauernden Protesten gegen den syrischen Staatschef Baschar al-Assad sind nach Angaben der Vereinten Nationen mehr als 2.600 Menschen getötet worden. Die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay, nannte die Zahl unter Berufung auf "verlässliche Quellen vor Ort". Bislang waren die Vereinten Nationen von 2.200 Toten ausgegangen. Assads Beraterin Buthaina Schaaban sagte hingegen, bei den Unruhen seien 1.400 Menschen ums Leben gekommen – 700 aufseiten der Demonstranten und 700 aufseiten der Sicherheitskräfte. "Wir haben eine Liste (mit den Namen), wir können es beweisen," sagte sie.
Schaaban warnte den Westen vor Sanktionen wegen der Niederschlagung von Oppositionsprotesten und drohte mit einer Eskalation. "Es gibt in einigen Ländern den egoistischen Wunsch, Religionskonflikte in der Region zu schüren, Bürgerkriege auszulösen und dadurch die Kontrolle über die Bodenschätze zu erlangen." Der Westen solle sich ein Beispiel an Russland nehmen, sagte Assads Beraterin nach Angaben der Agentur Interfax bei einem Besuch in Moskau.
Der russische Präsident Dmitrij Medwedjew hat zwar einen "strengen Beschluss" gegen Syrien gefordert, zugleich lehnte er aber erneut "automatische Sanktionen" ab. Eine UN-Resolution müsse sich sowohl gegen die Regierung von Präsident Baschar al-Assad als auch gegen die Opposition richten, sagte der Kremlchef während eines Treffens mit dem britischen Premierminister David Cameron. "Nur in diesem Fall kann eine Resolution erfolgreich sein." Die gegensätzlichen Meinungen zwischen Russland und dem Westen in der Syrien-Krise traten dabei offen zutage. "Wir sehen keine Zukunft für Präsident Assad und sein Regime in Syrien", sagte Cameron.
Russische Politiker warnten den Westen vor einer Einmischung in Syrien. Bei einem Angriff der Nato "gerät die Situation außer Kontrolle und führt zu massivem Blutvergießen unter der Zivilbevölkerung", sagte das Föderationsratsmitglied Walerij Schnjakin. "So war es in Libyen, und es gab totales Chaos." In Kürze will eine Gruppe russischer Senatoren nach Syrien reisen und dort nach eigenen Angaben auch Regierungsgegner treffen.
- Datum 12.09.2011 - 17:04 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters, AFP
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Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich sachlich. Danke. Die Redaktion/lv
Interessant das die Sprecherin aus Syrien den Westen vor weiteren Sanktionen warnt. Anscheinend ist dieses doch eine gute Maßnahmen das Regime in Syrien zu schwächen, schade nur das die EU allen voran Italien, dem Terrorregime noch bis November zeit gibt, das eigene Volk zu terrorisieren und zu massakrieren. Das Öl-Embargo sollte überdacht und so schnellst wie möglich verhängt werden.
Wann wird endlich der Westen richtige Maßnahmen ergreifen, um die Brutalität und die Arroganz des Assad-Regimes zu stoppen.
Seit 40 Jahren unterstützt das Assad-Regime alle Anti-Westen Organisationen in Nahen-Osten und unterdrückt zugleich das syrische Volk und andere Völker des Nahen Osten.
Das Assad-Regime arbeitete und arbeitet immer noch an die Destabilisierung des Irak bei Unterstützung und Ausrüstung verschiedene radikale Gruppierungen zugleich, die wiederum gegenseitig kämpfen. Natürlich fehlt darunter auch tausende von unschuldige Menschen.
Diese Zeit ist die richtige Zeit, um die Pro-Demokratie Bewegung in Syrien zu unterstützen und es aus der Koalition Nordkorea-Iran-Hisbollah auszulösen.
Nun mal langsam: Zuallerst destabilisiert der Westen die muslimischen Länder. Die EU ist dazu übergegangen Nordafrika als ihren Hinterhof zu betrachten. In Libyen gab es jetzt 50 - 90000 Tote. Ohne den Luftkrieg (und die Zusicherungen der Unterstüzer des Putsches) wäre es wohl bei den 150 in Bengasi geblieben.
Wenn jetzt in Syrien eingegriffen wird - sollen es wieder 100000 werden? Oder 100 tausende wie im Irak? Oder 1 Mio wie im von den VSA wesentlich angetriebenen Iran-Irak-Krieg? Das ist doch Schinderei. Jede Gesellschaft ist in der Lage sich sanft zu modernisieren, wenn der Wille im Volk vorhanden ist.
Nun mal langsam: Zuallerst destabilisiert der Westen die muslimischen Länder. Die EU ist dazu übergegangen Nordafrika als ihren Hinterhof zu betrachten. In Libyen gab es jetzt 50 - 90000 Tote. Ohne den Luftkrieg (und die Zusicherungen der Unterstüzer des Putsches) wäre es wohl bei den 150 in Bengasi geblieben.
Wenn jetzt in Syrien eingegriffen wird - sollen es wieder 100000 werden? Oder 100 tausende wie im Irak? Oder 1 Mio wie im von den VSA wesentlich angetriebenen Iran-Irak-Krieg? Das ist doch Schinderei. Jede Gesellschaft ist in der Lage sich sanft zu modernisieren, wenn der Wille im Volk vorhanden ist.
Nun mal langsam: Zuallerst destabilisiert der Westen die muslimischen Länder. Die EU ist dazu übergegangen Nordafrika als ihren Hinterhof zu betrachten. In Libyen gab es jetzt 50 - 90000 Tote. Ohne den Luftkrieg (und die Zusicherungen der Unterstüzer des Putsches) wäre es wohl bei den 150 in Bengasi geblieben.
Wenn jetzt in Syrien eingegriffen wird - sollen es wieder 100000 werden? Oder 100 tausende wie im Irak? Oder 1 Mio wie im von den VSA wesentlich angetriebenen Iran-Irak-Krieg? Das ist doch Schinderei. Jede Gesellschaft ist in der Lage sich sanft zu modernisieren, wenn der Wille im Volk vorhanden ist.
Sie haben denn Wohl vergessen, dass das deutsche Volk ohne amerikanische Hilfe ein Agrarland, geteilt in zwei Staaten geblieben ist. Ich rede nicht von 2000 Jahre vor Jesus, sondern vor 6o-70 Jahren.
Sie haben leider auch vergessen, dass die Wohlstand, Demokratie und Stabilität, die Europa momentan genießt, kostete sie mehr als 60 Millionen Opfer. Die Freiheit kommt nicht umsonst!
Sie haben denn Wohl vergessen, dass das deutsche Volk ohne amerikanische Hilfe ein Agrarland, geteilt in zwei Staaten geblieben ist. Ich rede nicht von 2000 Jahre vor Jesus, sondern vor 6o-70 Jahren.
Sie haben leider auch vergessen, dass die Wohlstand, Demokratie und Stabilität, die Europa momentan genießt, kostete sie mehr als 60 Millionen Opfer. Die Freiheit kommt nicht umsonst!
Assad ist ein menschenverachtender Schlächter, der sein eigenes Volk massakriert. Da gibt es hier im Forum immer noch Leute, die auch noch die geringsten Maßnahme gegen ihn (z.B. Sanktionen) ablehnen, mit irgendwelchen hanebüchenen Begründungen, die menschenverachtend gegenüber der syrischen Bevölkerung sind. Da wird täglich vom Regime die eigene Bevölkerung abgeschlachtet und Russland beschwichtigt, wiegelt ab, verharmlost und
behindert auch noch jegliche Gegenmaßnahmen.
Italien hat gerade verhindert, dass ein schnelles Ölembargo in Kraft tritt. Das hätte das Regime empfindlich getroffen, aber nichts da.
Den Menschen zu Hilfe kommen, irgendetwas unternehmen, damit das Abschlachten aufhört, wo kämen wir denn da hin???
Sie haben denn Wohl vergessen, dass das deutsche Volk ohne amerikanische Hilfe ein Agrarland, geteilt in zwei Staaten geblieben ist. Ich rede nicht von 2000 Jahre vor Jesus, sondern vor 6o-70 Jahren.
Sie haben leider auch vergessen, dass die Wohlstand, Demokratie und Stabilität, die Europa momentan genießt, kostete sie mehr als 60 Millionen Opfer. Die Freiheit kommt nicht umsonst!
Das ist ja ne Logik, die der Steinzeit entspricht.
Sie haben leider auch vergessen, dass die Wohlstand, Demokratie und Stabilität, die Europa momentan genießt, kostete sie mehr als 60 Millionen Opfer. Die Freiheit kommt nicht umsonst!
Also nach dieser Logik, damit die Syrer in Frieden leben können, müssen erstmal alle Syrer sterben, Bevölkerung = ca. 20 Millionen, dann fehlen noch 40 Millionen Tote zum Endgültigen Frieden, wo sollen die herkommen ? Aus dem Irak, Jordanien, Palästina, Israel, Libanon, Türkei? Oder wollen sie sich dafür aufopfern.
... Menschen in Syrien, dass ihr bitteres Schicksal - unter einer tatsächlich massenmörderisch gegen die eigene Bevölkerung agierenden arabischen Despotie - uns Deutsche und Europäer so gut wie gar nicht zu interessieren scheint (von unserer nicht vorhandenen Solidarität mit ihnen mal ganz abgesehen);
im auffälligen Gegensatz zur regen und solidarischen medial promoteten volksdeutschen Anteilnahme an der Solidarität mit den mit Syriens Despoten Al Assad bestens befreundeten bis engstens verbündeten Palästinenserführern und deren offen israelfeindlichen Projekt.
Während uns und unseren Medien die immer massenhafter abgeschlachteten Syrer (und in Syrien lebenden Palästinenser!) nichtmal ein ratloses Schulterzucken wert zu sein scheinen, tun wir Bundesbürger/innen derzeit mehrheitlich genau das, was Al Assad und seine Schlächter aus dem Fokus der Aufmerksamkeit nimmt:
Wir kasteien uns - und als stellvertretenden Sündenbock natürlich hauptsächlich Israel - und verweigern so den geschundenen Menschen in Syrien unsere solidarische Anteilnahme, und ermöglichen es so dem Assad-Regime, den Mordterror gegen das eigene syrische Volk immer weiter zu steigern, im Windschatten der den Menschen Syriens von uns verweigerten Solidarität.
Die Menschen in Syrien machen gerade die bittere Erfahrung, dass all Jene in unseren Medien, unserer Politik und unserer Gesellschaft, die sich stets so betont solidarisch mit Palästina verbunden fühlen, zumeist absolut nichts für ihre Lage übrig haben.
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