Nahost-Konflikt: Israel bombardiert Ziele im Gaza-Streifen
Als Reaktion auf Raketenangriffe hat Israel Ziele im Gaza-Streifen bombardiert. Insgesamt starben mindestens elf Menschen.
Im Gaza-Streifen sind nach Angaben von Rettungskräften seit Samstag zehn Palästinenser bei israelischen Luftangriffen getötet worden. Es handelte sich nach israelischen Angaben um militante Kämpfer der radikalen Organisation Islamischer Dschihad. Zuvor war ein 56-jähriger Israeli bei einem Angriff mit einer Grad-Rakete russischen Typs in Aschkelon tödlich verletzt worden.
Auch in der Nacht zum Sonntag setzten militante Palästinenser ihre Raketenangriffe auf Israel fort. Am frühen Sonntagmorgen verkündeten die Palästinenser die Rückkehr zu dem von Ägypten vermittelten Waffenstillstand. Kurz darauf starb ein weiterer Palästinenser durch neuen israelischen Beschuss.
Eine israelische Armeesprecherin teilte mit, seit Mitternacht seien zehn weitere Geschosse auf Israel abgefeuert worden. Zwei davon seien von einem Raketen-Abwehrsystem abgefangen worden. Israels Luftwaffe habe als Reaktion auf die andauernden Angriffe sechs Ziele im Gaza-Streifen bombardiert. Im nördlichen Teil des Palästinensergebiets habe man drei Raketen-Abschussrampen sowie einen Schmugglertunnel und im südlichen Teil zwei Terrorstätten angegriffen. Seit Mittwoch hätten die Palästinenser rund 40 Geschosse auf Israel abgefeuert, fast die Hälfte davon Grad-Raketen.
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagte, die "harte Reaktion der Armee wird, wenn nötig, noch härter sein".
Die Raketenangriffe hatten sich nach einem Angriff der israelischen Luftwaffe auf ein Trainingslager der Al-Kuds-Brigaden, dem bewaffneten Arm der militanten Organisation Islamischer Dschihad, am Samstag deutlich verstärkt. Dabei waren fünf Islamisten getötet worden. Nach israelischen Angaben waren sie dabei, neue Raketenangriffe vorzubereiten. Bei weiteren israelischen Angriffen starben im Gaza-Streifen vier weitere Palästinenser.
In zahlreichen israelischen Städten wurde angeordnet, dass die Schulen am Sonntag, dem ersten Arbeitstag der jüdischen Woche, geschlossen bleiben.







Bevor Israel zurueckgeschlagen hat, herrschte in Deutschland mal wieder auffaelliges Schweigen.
Der Raketenbeschuss ist naemlich keine Zeile wert.
Erst wenn Israel zur aktiven Verteidigung uebergeht, dann kommen die Artikel.
Daher von mir kein Lob an die Zeit, sorry, aber ich wuerde gerne auf dem Laufenden bleiben ohne immer Zeitungen aus anderen Laendern lesen zu muessen. In Sachen Nahostkonflikt leider ein hoffnungsloser Fall.
die am wenigsten schlechte - mit guter Berichterstattung hat es indes nichts zu tun.
Tatsächlich gehen vom Gazastreigen ständig Raketenangriffe auf Israel aus, über die nur dann berichtet wird, wenn es daraufhin zu einem israelischen Luftangriff kommt.
In diesem Sinne auch die, mit Blick auf das Gesamtgeschehen irreführende Auskunft über einen Waffenstillstand der Hamas.
So berichtet hier der Standard, dass die Hamas nach einem israelischen Luftangriff im August ihren Waffenstillstand aufgekündigt hätte:
http://derstandard.at/131...
Die Tatsache, dass dies wiederum eine Reaktion Israels auf einen Raketenangriff seitens des "Komitees des Volkswiderstandes (CRP)" aus dem Gazastreifen war, was zu einem Todesopfer und vier Schwerverletzten führte, kommt indes kaum durch und wird nur beim zweiten oder dritten Nachlesen deutlich.
der israelischen Armee auf Gaza informiert werden. Aber nicht nur darüber. Ich würde in deutschen Medien wie der Zeit auch gern etwas darüber lesen, das Israel den Import und Export sämtlicher Waren und Güter von und nach Gaza kontrolliert und beherrscht. So lässt Israel bis heute keine Möbel, Küchengeräte, Fahrräder, Unterhaltungselektronik, Baumaterial, Baumaschinen, Autos, Ersatzteile, Computer, Handys, Lebensmittel (ja, alle Lebensmittel ausser UN-Notrationen), Bücher (ja, auch Bücher), Holz (Bretter und Balken), Euipment für die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung, usw. nach Gaza. Und Israel lässt bis heute keine Produkte aus landwirtschaftlicher, handwerklicher und industrieller Produktion aus Gaza hinaus. Hinzu kommen noch Massnahmen wie ein Ausreiseverbot für junge Leute, die einen Studienplatz im Ausland haben, ein Ausreiseverbot für schwerkranke Menschen, die in Gaza nicht behandelt werdne können,usw usw Es wäre doch sehr gut, wenn deutsche Leser einmal genau über die Massnahmen der Besatzer informiert würden, nicht wahr?
Entfernt. Bitte belegen Sie Ihre Behauptungen mit seriösen Quellen. Danke. Die Redaktion/vn
.. allerdings schwer umsetzbar, bei mittlerweile 37.000 Raketen und nur einem Bruchteil von Israelischen Gegenangriffen...
die am wenigsten schlechte - mit guter Berichterstattung hat es indes nichts zu tun.
Tatsächlich gehen vom Gazastreigen ständig Raketenangriffe auf Israel aus, über die nur dann berichtet wird, wenn es daraufhin zu einem israelischen Luftangriff kommt.
In diesem Sinne auch die, mit Blick auf das Gesamtgeschehen irreführende Auskunft über einen Waffenstillstand der Hamas.
So berichtet hier der Standard, dass die Hamas nach einem israelischen Luftangriff im August ihren Waffenstillstand aufgekündigt hätte:
http://derstandard.at/131...
Die Tatsache, dass dies wiederum eine Reaktion Israels auf einen Raketenangriff seitens des "Komitees des Volkswiderstandes (CRP)" aus dem Gazastreifen war, was zu einem Todesopfer und vier Schwerverletzten führte, kommt indes kaum durch und wird nur beim zweiten oder dritten Nachlesen deutlich.
der israelischen Armee auf Gaza informiert werden. Aber nicht nur darüber. Ich würde in deutschen Medien wie der Zeit auch gern etwas darüber lesen, das Israel den Import und Export sämtlicher Waren und Güter von und nach Gaza kontrolliert und beherrscht. So lässt Israel bis heute keine Möbel, Küchengeräte, Fahrräder, Unterhaltungselektronik, Baumaterial, Baumaschinen, Autos, Ersatzteile, Computer, Handys, Lebensmittel (ja, alle Lebensmittel ausser UN-Notrationen), Bücher (ja, auch Bücher), Holz (Bretter und Balken), Euipment für die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung, usw. nach Gaza. Und Israel lässt bis heute keine Produkte aus landwirtschaftlicher, handwerklicher und industrieller Produktion aus Gaza hinaus. Hinzu kommen noch Massnahmen wie ein Ausreiseverbot für junge Leute, die einen Studienplatz im Ausland haben, ein Ausreiseverbot für schwerkranke Menschen, die in Gaza nicht behandelt werdne können,usw usw Es wäre doch sehr gut, wenn deutsche Leser einmal genau über die Massnahmen der Besatzer informiert würden, nicht wahr?
Entfernt. Bitte belegen Sie Ihre Behauptungen mit seriösen Quellen. Danke. Die Redaktion/vn
.. allerdings schwer umsetzbar, bei mittlerweile 37.000 Raketen und nur einem Bruchteil von Israelischen Gegenangriffen...
Also ich finde die Überschrift "Israel bombardiert Ziele im Gaza-Streifen" ist schon wieder sehr propalästinensich konnotiert. "Islamische Extremisten greifen Israel an" trifft es besser.
Sind die ausgetauschten Hamas-Aktivisten zu ihren alten Aktivitäten zurückgekehrt? Gibt es Splittergruppen, denen der Austausch zu sehr Friedensgeste war?
Möchte die Hamas Netanyahu zeigen, daß der Austausch ein Fehler war?
"Die Frauen und Kinder? Und die JUgendlichen, die von
der israelischen Armee als menschliche Schutzschilde benutzt wurden?"
"Demgemäß haben sie [die Palästinenser] einen menschlichen Schild von Frauen, Kindern, Alten und Jihad-Kämpfern gegen die zionistische Bombenmaschine geschaffen, als ob sie zum zionistischen Feind sagen würden: Wir ersehnen den Tod so wie ihr das Leben ersehnt.“ (Al-Aqsa TV, 29.02.08)
Azs der selben Quelle, Al-Aksa TV:
"Ein palästinensisches Mädchen, dass am Sonntag nach einem israelischen Luftangriff Familienangehörige verloren hat, machte am Montag im palästinensischen Fernsehen die Hamas für den Krieg verantwortlich: „Ich sage, die Hamas ist der Grund, an erster Stelle, für alle Kriege.“ (Al-Aqsa TV, 29.12.08)
http://www.hagalil.com/01...
...
Der Einsatz im Gaza-Streifen stellte die israelische Armee vor die schwierige Aufgabe, in dichtbesiedeltem Gebiet bewaffnete Mitglieder der Hamas ausfindig zu machen, die sich meist in Privatwohnungen und -häusern versteckt hielten. Um das Leben der eigenen Soldaten zu schützen, berichten mehrere Soldaten übereinstimmend, seien palästinensische Zivilisten als menschliche Schutzschilde missbraucht worden.
Die Armee habe Palästinenser im Gaza-Streifen gezwungen, in Häuser zu gehen, in denen Hamas-Mitglieder vermutet wurden. Mitunter seien israelische Soldaten direkt hinter Palästinensern gelaufen und hätten ihre Gewehrläufe auf deren Schultern gelegt.
http://www.sueddeutsche.d...
Sollte sie mal lesen.
...
Der Einsatz im Gaza-Streifen stellte die israelische Armee vor die schwierige Aufgabe, in dichtbesiedeltem Gebiet bewaffnete Mitglieder der Hamas ausfindig zu machen, die sich meist in Privatwohnungen und -häusern versteckt hielten. Um das Leben der eigenen Soldaten zu schützen, berichten mehrere Soldaten übereinstimmend, seien palästinensische Zivilisten als menschliche Schutzschilde missbraucht worden.
Die Armee habe Palästinenser im Gaza-Streifen gezwungen, in Häuser zu gehen, in denen Hamas-Mitglieder vermutet wurden. Mitunter seien israelische Soldaten direkt hinter Palästinensern gelaufen und hätten ihre Gewehrläufe auf deren Schultern gelegt.
http://www.sueddeutsche.d...
Sollte sie mal lesen.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf pauschale Unterstellungen. Danke. Die Redaktion/vn
sind unter Israels 9 Opfer nur 'echte' Terroristen. Von der Brandmarkung eines ganzen Volkes zu Terroristen kann also wahrlich nicht die Rede sein..
Aufgrund eines Doppelpostings entfernt. Die Redaktion/vn
sind unter Israels 9 Opfer nur 'echte' Terroristen. Von der Brandmarkung eines ganzen Volkes zu Terroristen kann also wahrlich nicht die Rede sein..
Aufgrund eines Doppelpostings entfernt. Die Redaktion/vn
...
Der Einsatz im Gaza-Streifen stellte die israelische Armee vor die schwierige Aufgabe, in dichtbesiedeltem Gebiet bewaffnete Mitglieder der Hamas ausfindig zu machen, die sich meist in Privatwohnungen und -häusern versteckt hielten. Um das Leben der eigenen Soldaten zu schützen, berichten mehrere Soldaten übereinstimmend, seien palästinensische Zivilisten als menschliche Schutzschilde missbraucht worden.
Die Armee habe Palästinenser im Gaza-Streifen gezwungen, in Häuser zu gehen, in denen Hamas-Mitglieder vermutet wurden. Mitunter seien israelische Soldaten direkt hinter Palästinensern gelaufen und hätten ihre Gewehrläufe auf deren Schultern gelegt.
http://www.sueddeutsche.d...
Sollte sie mal lesen.
Der Bericht ist bekannt. Ob der Sachverhalt zutrifft ist strittig.
Unstrittig ist aber, dass die Verwendung menschlicher Schutzschilde nicht zur Strategie des israelischen Militärs gehört und diese, sofern sie zweifelsfrei nachweisbar wäre, in Israel gerichtlich geahndet würde.
Dies ist der Unterschied zur Hamas, welche den Missbrauch der Zivilisten als menschliche Schutzschilde programmatisch verkündet und betreibt:
"Die Bewohner zwingen, in den Vierteln zu bleiben, in denen die IDF operierte.
* Einschleusung von Terroristen in die zivile Nachbarschaft.
* Tausch der Uniformen gegen Zivilkleidung beim Kampf gegen die IDF.
* Kombattanten wurden mit Kindern umgeben, damit sie sich leichter aus Kampfzonen entfernen konnten.
* Großräumig militärischer Gebrauch von Zivilhäusern, was auch den Bau von Tunneln für Anschläge und schnelle Flucht beinhaltete.
* Unterbringung von militärischer Infrastruktur inmitten von Zivilgebäuden und öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Krankenhäusern, Moscheen und Polizeirevieren.
* Absichtliche Umfunktionierung von Wohngebieten in Kampfzonen.
* Abfeuern von Raketen und Granaten aus der Mitte der Zivilbevölkerung.
* Zivilisten wurden gezwungen, zu den Häusern der Kombattanten zu kommen, um als menschliche Schutzschilde für die Terroristen bei Angriffen der IDF herzuhalten."
http://backsp.wordpress.c...
Der Bericht ist bekannt. Ob der Sachverhalt zutrifft ist strittig.
Unstrittig ist aber, dass die Verwendung menschlicher Schutzschilde nicht zur Strategie des israelischen Militärs gehört und diese, sofern sie zweifelsfrei nachweisbar wäre, in Israel gerichtlich geahndet würde.
Dies ist der Unterschied zur Hamas, welche den Missbrauch der Zivilisten als menschliche Schutzschilde programmatisch verkündet und betreibt:
"Die Bewohner zwingen, in den Vierteln zu bleiben, in denen die IDF operierte.
* Einschleusung von Terroristen in die zivile Nachbarschaft.
* Tausch der Uniformen gegen Zivilkleidung beim Kampf gegen die IDF.
* Kombattanten wurden mit Kindern umgeben, damit sie sich leichter aus Kampfzonen entfernen konnten.
* Großräumig militärischer Gebrauch von Zivilhäusern, was auch den Bau von Tunneln für Anschläge und schnelle Flucht beinhaltete.
* Unterbringung von militärischer Infrastruktur inmitten von Zivilgebäuden und öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Krankenhäusern, Moscheen und Polizeirevieren.
* Absichtliche Umfunktionierung von Wohngebieten in Kampfzonen.
* Abfeuern von Raketen und Granaten aus der Mitte der Zivilbevölkerung.
* Zivilisten wurden gezwungen, zu den Häusern der Kombattanten zu kommen, um als menschliche Schutzschilde für die Terroristen bei Angriffen der IDF herzuhalten."
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Ok, also sollten wir den Jihad-Kämpfern fairerweise bessere Waffen geben, damit der Bodycount am Ende etwas ausgeglichener ist?
Vielleicht stehe ich ja gerade auf dem Schlauch, aber ich kann Ihrer Argumentation leider nicht ganz folgen.
die am wenigsten schlechte - mit guter Berichterstattung hat es indes nichts zu tun.
Tatsächlich gehen vom Gazastreigen ständig Raketenangriffe auf Israel aus, über die nur dann berichtet wird, wenn es daraufhin zu einem israelischen Luftangriff kommt.
In diesem Sinne auch die, mit Blick auf das Gesamtgeschehen irreführende Auskunft über einen Waffenstillstand der Hamas.
So berichtet hier der Standard, dass die Hamas nach einem israelischen Luftangriff im August ihren Waffenstillstand aufgekündigt hätte:
http://derstandard.at/131...
Die Tatsache, dass dies wiederum eine Reaktion Israels auf einen Raketenangriff seitens des "Komitees des Volkswiderstandes (CRP)" aus dem Gazastreifen war, was zu einem Todesopfer und vier Schwerverletzten führte, kommt indes kaum durch und wird nur beim zweiten oder dritten Nachlesen deutlich.
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