IsraelGilad Schalit soll freikommen

Israel hat sich mit Hamas auf eine Freilassung des von Palästinensern entführten Soldaten geeinigt. Der Gefangenenaustausch soll in den nächsten Tagen stattfinden.

Der entführte israelische Soldat in einem Video

Der entführte israelische Soldat in einem Video

Der vor fünf Jahren entführte israelische Soldat Gilad Schalit soll binnen Tagen freikommen. Schalit soll "lebend und heil zu seiner Familie und seinem Volk zurückkommen", sagte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Ein Sprecher des militärischen Arms der radikal-islamischen Hamas in Gaza bestätigte den Gefangenenaustausch mit Israel.

Im Gegenzug sollen mehr als 1.000 palästinensische Häftlinge freikommen. "Es ist das beste Abkommen, das wir in diesen stürmischen Zeiten im Nahen Osten erzielen konnten", sagte Netanjahu. Hamas bestätigte den Durchbruch. "Wir sind dabei, die technischen Einzelheiten zu klären, um die Einigung innerhalb von Tagen umsetzen zu können", sagte Hamas-Sprecher Abu Ubeida. Im Gaza-Streifen wurde die Freilassung der palästinensischen Gefangenen mit Freudenschüssen begrüßt.

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Nach Angaben des israelischen Fernsehens soll der Gefangenenaustausch in mehreren Schritten erfolgen. Zunächst sollen 300 Palästinenser freikommen, die an tödlichen Anschlägen beteiligt waren. Danach soll Schalit an Ägypten übergeben werden. Israel werde daraufhin weitere 150 Palästinenser freilassen, die wegen Mordes verurteilt wurden. Anschließend solle Schalit nach Israel gebracht werden. In einem letzten Schritt werde Israel 550 weitere Häftlinge freilassen, überwiegend Frauen und Kinder.

Die Einzelheiten seien zuletzt in Kairo unter ägyptischer Vermittlung vereinbart worden, sagte Netanjahu. "Ich übermittle meinen besonderen Dank an die ägyptische Regierung und ihren Geheimdienst, die sehr geholfen haben." Er dankte ausdrücklich auch dem deutschen Unterhändler sowie Bundeskanzlerin Angela Merkel für ihre Unterstützung. Deutschland hatte in den vergangenen Jahren immer wieder zwischen beiden Seiten vermittelt. Es gab auch immer wieder Berichte über eine kurz bevorstehende Einigung über einen Gefangenenaustausch.

Israelische Medien berichteten, Netanjahu habe sich am Dienstagmittag mit Noam Schalit getroffen, dem Vater des entführten Soldaten. Bei dem sehr emotionalen Gespräch habe er Schalit über den geplanten Tauschhandel informiert.

Gilad Schalit war am 25. Juni 2006 von militanten Palästinensern in den Gaza-Streifen verschleppt worden. Während seiner Gefangenschaft durfte er nur drei Briefe, eine Audio- und eine Videobotschaft an seine Familie übermitteln. Seit Anfang Oktober 2009 fehlt jedes Lebenszeichen.

Der Aufenthaltsort Schalits ist unbekannt. Hamas verweigerte selbst Vertretern des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) den Zugang. Sie befürchtete, dass Israel mit Hilfe der IKRK-Mitarbeiter den Aufenthaltsort Schalits ermitteln und ihn dann befreien könnte.

 
Leserkommentare
  1. Sollten die Terroristen der Hamas diesmal Ernst machen, so wäre es eine grosse Freude Gilad nach Hause kommen zu sehen. Warten wir ab.

    Je nach Ausgang der Situation wird dennoch eines deutlich, was auch bereits bei früheren Gefangenenaustauschen deutlich wurde. Auf den ersten Blick erringen die arbischen Terroristen einen Erfolg, wenn sie fuer einen israelischen Soldaten gleich eintausend oder mehr Gefangene freipressen, aber auf den zweiten Blick sieht die Situation doch anders aus.

    So bekräftigt nämlich niemand anders als die Araber selbst, dass ihnen ihre Brüder - in diesem Fall in israelischen Gefängnissen - weniger Wert sind, als den Israelis ihre Brüder. Dieses Verhältnis wird auch deutlich, wenn man arabische Terroristen sieht, die sich hinter ihren Frauen und Kindern verstecken mit dem Wissen, dass, ob diese nun Opfer werden oder nicht, sie ihr Ziel erreichen.

    Die Israelis hingegen lassen keinen ihrer Buerger im Stich - nicht einmal nach dessen Tod, wie man bei den zwei Soldaten Regev und Goldwasser sehen konnte.

    Dieses Verhältnis sagt mehr ueber das Moralische Ungleichgewicht der Parteien im Nahostkonflikt aus, als vieles andere. Denn hier werden die Fakten von niemandem bestritten.

    Diese unvergleichliche moralische Überlegenheit des Staates Israel gegenueber seinen Feinden gebietet jedem anständigen Menschen Israel seine Solidarität zu bekunden.

    34 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    [...]
    "Die Israelis hingegen lassen keinen ihrer Buerger im Stich"

    Ich empfehle jedem das Stück "12 Uhr Mittags" von Arieh Segev, in dem dieser seine Erfahrungen als zurückgelassener israelischer Soldat während des "Yom-Kippur-Kriegs" schildert.

    Zunächst zurückgelassen und dann, nach der Freilassung, in Israel dafür angegriffen, dass er überlebt hat:

    http://www.hagalil.com/ar...

    Und er ist nur ein Beispiel von unzähligen..

    "Diese unvergleichliche moralische Überlegenheit des Staates Israel gegenueber seinen Feinden"

    [...]

    Teil entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich und differenziert. Die Redaktion/wg

    Entfernt. Pauschalisierende und Diffamierende Kommentare werden nicht geduldet. Die Redaktion/mak

    Gab es schon einmal von der eigenen Überlegenheit.
    Damals gab es die Überlegenheit der Kolonialisten vs. die kolonialisierten Länder...
    Die Überlegenheit des Westens vs. der Osten...
    Die Überlegenheit der Industrieländer vs. Entwicklungsländer...

    Und in JEDEM Fall hatte es lediglich etwas mit reinen Machtverhältnissen als irgendeiner Form von moralischer Überlegenheit zu tun.
    Denken wir einmal scharf nach;
    Was denken sie wie es wohl in den von ihnen genannten Feindbilder-Länder aussähe, hätten sie die selben wirtschaftlichen und militärischen Mitteln?

    Übrigens freut es mich dass Schalid endlich freikommt, das war bitter nötig für weitere Friedensverhandlungen!

    Sagen wir es mal so: was nuetzt ihnen moralische Ueberlegenheit, wenn sie nicht ueber die nachrichtendienstliche bzw. aufklaererische Ueberlegenheit verfuegten, Gilad Shalit zu lokaliseren und selbst zu befreien... in all den vielen agonisierenden Jahren?

    Letztendlich ist (war?) die ganze Shalit-Episode eine Blamage fuer die ansonsten so hochgelobten Shin Bet und Mossad gewesen. Wenn es dort nicht zu grundlegenden Reformen kommt, ist es nur eine Frage der Zeit, bis weitere Geiselnahmen israelischer Buerger erfolgen werden; gefolgt von weiteren Gefangenenaustauschaktionen im 1:1000-Verhaeltnis. Da nuetzt ein Gefuehl moralischer Ueberlegenheit nur wenig; und Kompetenz in der Aufklaerung bleibt Trumpf.

    Israel hat die Kinderrechtskonvention unterzeichnet. Da Kinder unter den freizulassenden Gefangenen sind sage ich Ihnen mit Rücksicht auf die Forenregeln nicht an welchen Hut Sie sich die "unvergleichliche moralische Überlegenheit des Staates Israel" stecken können.
    Für's Protokoll: Ich gestehe dem Staat Israel selbstverständlich sein Existenzrecht zu. Ich gestehe ihm nicht zu nach Belieben die Menschenrechte zu verletzen.

    Die Argumente werden auch immer absurder...

    Erstens könnte man dieses "Argument" genau so gut als Beispiel moralischer Verkommenheit, nämlich Rassismus deuten. Zitat Wikipedia: "Rassismus [...] stellt Gleichrangigkeit [...] der anderen in Frage."
    Wenn für Israel ein Jude scheinbar so viel wert ist wie 1000 Araber, dann ist der Gedanke an die "Gottes auserwähltes Volk-Herrenmenschen-Mentalität" schliesslich nicht weit, der den Zionisten ja sogar in einer UN-Resolution als Rassismus unterstellt wurde.

    Oder hätten Sie es wirklich auch als Zeichen moralischer Überlegenheit der Nazis über die Juden gedeutet, wenn die Nazis im zweiten Weltkrieg im Austausch für einen verschleppten SS-Soldaten 1000 Juden aus Konzentrationslagern entlassen hätten? Oder nicht realistischerweise vielmehr als Zeichen der geringen Wertschätzung von Juden durch die Nazis?

    In israelischen Zeitungen konnte man übrigens lesen, dass es Netanjahu & Co. lange Zeit gar nicht eilig hatten mit der Freilassung Schalits. In Gefangenschaft war er für Israels Spin-Doktoren einfach viel mehr wert als in Freiheit, weil sich seine Gefangenschaft wunderbar für die eigenen Zwecke instrumentalisieren liess.
    Und dass sich Israel bei anderen gefangen genommenen jüdischen Soldaten völlig unterschiedlich verhalten hat, darauf haben ja andere Kommentatoren bereits hingewiesen (Stichwort "12 Uhr mittags" etc.)

    • Jenss
    • 12.10.2011 um 10:24 Uhr

    Entfernt. Bitte bemühen Sie sich um sachliche und differenzierte Beiträge. Danke. Die Redaktion/sc

    • Karl63
    • 12.10.2011 um 10:42 Uhr

    es geht aber deutlich am Thema vorbei.
    Was wir da erleben ist ein indirektes Signal in Richtung eines Interessenausgleichs, da beiden Seiten noch nicht bereit sind, direkt miteinander zu kommunizieren.
    Meine besondere Solidarität gilt jenen Staatsbürgern Israels die (unabhängig von der Konfession) auf die Straße gegangen sind, weil selbst für Bezieher überdurchschnittlicher Einkommen die elementaren Grundbedürfnisse - Wohnen, Essen usw. - mittlerweile unbezahlbar geworden sind.
    Als Außenstehender könnte man glatt zu dem Schluss gelangen, wenn Netanjahu so weiter macht, dann findet sich Israel früher oder später in derselben Situation wie Griechenland wieder.

    "...Diese unvergleichliche moralische Überlegenheit des Staates Israel..."

    vs.:

    "... In einem letzten Schritt werde Israel 550 weitere Häftlinge freilassen, überwiegend Frauen und Kinder...."

    "...Israel 550 weitere Häftlinge freilassen, überwiegend Frauen und Kinder...",
    hört sich so gar nicht nach "moralischer Überlegenheit" an.

    [...]
    "Die Israelis hingegen lassen keinen ihrer Buerger im Stich"

    Ich empfehle jedem das Stück "12 Uhr Mittags" von Arieh Segev, in dem dieser seine Erfahrungen als zurückgelassener israelischer Soldat während des "Yom-Kippur-Kriegs" schildert.

    Zunächst zurückgelassen und dann, nach der Freilassung, in Israel dafür angegriffen, dass er überlebt hat:

    http://www.hagalil.com/ar...

    Und er ist nur ein Beispiel von unzähligen..

    "Diese unvergleichliche moralische Überlegenheit des Staates Israel gegenueber seinen Feinden"

    [...]

    Teil entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich und differenziert. Die Redaktion/wg

    Entfernt. Pauschalisierende und Diffamierende Kommentare werden nicht geduldet. Die Redaktion/mak

    Gab es schon einmal von der eigenen Überlegenheit.
    Damals gab es die Überlegenheit der Kolonialisten vs. die kolonialisierten Länder...
    Die Überlegenheit des Westens vs. der Osten...
    Die Überlegenheit der Industrieländer vs. Entwicklungsländer...

    Und in JEDEM Fall hatte es lediglich etwas mit reinen Machtverhältnissen als irgendeiner Form von moralischer Überlegenheit zu tun.
    Denken wir einmal scharf nach;
    Was denken sie wie es wohl in den von ihnen genannten Feindbilder-Länder aussähe, hätten sie die selben wirtschaftlichen und militärischen Mitteln?

    Übrigens freut es mich dass Schalid endlich freikommt, das war bitter nötig für weitere Friedensverhandlungen!

    Sagen wir es mal so: was nuetzt ihnen moralische Ueberlegenheit, wenn sie nicht ueber die nachrichtendienstliche bzw. aufklaererische Ueberlegenheit verfuegten, Gilad Shalit zu lokaliseren und selbst zu befreien... in all den vielen agonisierenden Jahren?

    Letztendlich ist (war?) die ganze Shalit-Episode eine Blamage fuer die ansonsten so hochgelobten Shin Bet und Mossad gewesen. Wenn es dort nicht zu grundlegenden Reformen kommt, ist es nur eine Frage der Zeit, bis weitere Geiselnahmen israelischer Buerger erfolgen werden; gefolgt von weiteren Gefangenenaustauschaktionen im 1:1000-Verhaeltnis. Da nuetzt ein Gefuehl moralischer Ueberlegenheit nur wenig; und Kompetenz in der Aufklaerung bleibt Trumpf.

    Israel hat die Kinderrechtskonvention unterzeichnet. Da Kinder unter den freizulassenden Gefangenen sind sage ich Ihnen mit Rücksicht auf die Forenregeln nicht an welchen Hut Sie sich die "unvergleichliche moralische Überlegenheit des Staates Israel" stecken können.
    Für's Protokoll: Ich gestehe dem Staat Israel selbstverständlich sein Existenzrecht zu. Ich gestehe ihm nicht zu nach Belieben die Menschenrechte zu verletzen.

    Die Argumente werden auch immer absurder...

    Erstens könnte man dieses "Argument" genau so gut als Beispiel moralischer Verkommenheit, nämlich Rassismus deuten. Zitat Wikipedia: "Rassismus [...] stellt Gleichrangigkeit [...] der anderen in Frage."
    Wenn für Israel ein Jude scheinbar so viel wert ist wie 1000 Araber, dann ist der Gedanke an die "Gottes auserwähltes Volk-Herrenmenschen-Mentalität" schliesslich nicht weit, der den Zionisten ja sogar in einer UN-Resolution als Rassismus unterstellt wurde.

    Oder hätten Sie es wirklich auch als Zeichen moralischer Überlegenheit der Nazis über die Juden gedeutet, wenn die Nazis im zweiten Weltkrieg im Austausch für einen verschleppten SS-Soldaten 1000 Juden aus Konzentrationslagern entlassen hätten? Oder nicht realistischerweise vielmehr als Zeichen der geringen Wertschätzung von Juden durch die Nazis?

    In israelischen Zeitungen konnte man übrigens lesen, dass es Netanjahu & Co. lange Zeit gar nicht eilig hatten mit der Freilassung Schalits. In Gefangenschaft war er für Israels Spin-Doktoren einfach viel mehr wert als in Freiheit, weil sich seine Gefangenschaft wunderbar für die eigenen Zwecke instrumentalisieren liess.
    Und dass sich Israel bei anderen gefangen genommenen jüdischen Soldaten völlig unterschiedlich verhalten hat, darauf haben ja andere Kommentatoren bereits hingewiesen (Stichwort "12 Uhr mittags" etc.)

    • Jenss
    • 12.10.2011 um 10:24 Uhr

    Entfernt. Bitte bemühen Sie sich um sachliche und differenzierte Beiträge. Danke. Die Redaktion/sc

    • Karl63
    • 12.10.2011 um 10:42 Uhr

    es geht aber deutlich am Thema vorbei.
    Was wir da erleben ist ein indirektes Signal in Richtung eines Interessenausgleichs, da beiden Seiten noch nicht bereit sind, direkt miteinander zu kommunizieren.
    Meine besondere Solidarität gilt jenen Staatsbürgern Israels die (unabhängig von der Konfession) auf die Straße gegangen sind, weil selbst für Bezieher überdurchschnittlicher Einkommen die elementaren Grundbedürfnisse - Wohnen, Essen usw. - mittlerweile unbezahlbar geworden sind.
    Als Außenstehender könnte man glatt zu dem Schluss gelangen, wenn Netanjahu so weiter macht, dann findet sich Israel früher oder später in derselben Situation wie Griechenland wieder.

    "...Diese unvergleichliche moralische Überlegenheit des Staates Israel..."

    vs.:

    "... In einem letzten Schritt werde Israel 550 weitere Häftlinge freilassen, überwiegend Frauen und Kinder...."

    "...Israel 550 weitere Häftlinge freilassen, überwiegend Frauen und Kinder...",
    hört sich so gar nicht nach "moralischer Überlegenheit" an.

  2. dass Gilad Shalit endlich aus der Gefangenschaft von Terroristen befreit werden soll.

    Netanjahu hatte schon so viele Möglichkeiten und hat diese (wegen seiner Sturköpfigkeit und Arroganz) bisher leider immer nicht ergriffen.

    Gut für Gilad Shalit, dass Netanjahu endlich einlenkt. Aber Netanjahu wird dies nun nicht ohne Hintergedanken machen:

    In Israel formiert sich immer mehr Widerstand gegen ihn. Er braucht "Erfolge".

    Leider scheint es, dass Netanjahu diesen jungen Mann instrumentalisiert, um sich wieder ein ein "besseres" Licht rücken zu können.

    Wollen wir hoffe, die Israelis lassen sich nicht an der Nase herumführen und intensivieren ihren Widerstand gegen diesen gefährlichen Menschen.

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    Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/wg

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  3. Man kann nur hoffen, dass die Hamas den von ihr seit fünf Jahren völkerrechtswidrig in Geiselhaft befindlichen Gilad nun endlich freigibt.

    Israel geht größte Risiken mit der Freilassung so vieler terroristischer Hamas-Kader ein, ohne jede Garantie dafür zu haben, dass die Hamas Gilad wirklich freigibt.

    Ich hoffe und bange mit den Menschen in Israel.

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    "Israel geht größte Risiken mit der Freilassung so vieler terroristischer Hamas-Kader ein"

    Eine Quelle dafür, dass die 1000 Gefangenenen der Hamas angehören können die [...] nicht bringen.

    [...]

    Israel inhaftiert ja auch Kinder, die Steine werfen, auf unbestimmte Zeit.

    In den israelischen Gefängnissen sollen diese Kinder misshandelt werden. http://www.time.com/time/...

    Folter ist ja ohnehin in Israel möglich und wird leider auch praktiziert: http://www.btselem.org/to...

    So viel zum Thema "moralische Überlegenheit".

    Teile entfernt. Bitte äußern Sie Kritik anhand sachlicher Argumente. Danke. Die Redaktion/wg

    "Israel geht größte Risiken mit der Freilassung so vieler terroristischer Hamas-Kader ein"

    Eine Quelle dafür, dass die 1000 Gefangenenen der Hamas angehören können die [...] nicht bringen.

    [...]

    Israel inhaftiert ja auch Kinder, die Steine werfen, auf unbestimmte Zeit.

    In den israelischen Gefängnissen sollen diese Kinder misshandelt werden. http://www.time.com/time/...

    Folter ist ja ohnehin in Israel möglich und wird leider auch praktiziert: http://www.btselem.org/to...

    So viel zum Thema "moralische Überlegenheit".

    Teile entfernt. Bitte äußern Sie Kritik anhand sachlicher Argumente. Danke. Die Redaktion/wg

  4. ... man im Bezug auf den israelisch-palästinensischen Konflikt den eigenen nennt:

    Die Nachricht das Gilad Schalit nach fünf Jahren Gefangenschaft wieder frei kommen soll, sollte alle froh Stimmen.

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  5. 5. [...]

    [...]
    "Die Israelis hingegen lassen keinen ihrer Buerger im Stich"

    Ich empfehle jedem das Stück "12 Uhr Mittags" von Arieh Segev, in dem dieser seine Erfahrungen als zurückgelassener israelischer Soldat während des "Yom-Kippur-Kriegs" schildert.

    Zunächst zurückgelassen und dann, nach der Freilassung, in Israel dafür angegriffen, dass er überlebt hat:

    http://www.hagalil.com/ar...

    Und er ist nur ein Beispiel von unzähligen..

    "Diese unvergleichliche moralische Überlegenheit des Staates Israel gegenueber seinen Feinden"

    [...]

    Teil entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich und differenziert. Die Redaktion/wg

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    Die Geschichte ist von Arieh Segev beschrieben, nirgendwo steht aber, daß sie seine eigene Erfahrung wäre.

    Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/wg

    die überleben, haben immer das "Problem" des Überlebens. Angehörige der Toten lassen einen vielleicht auch merken, dass sie sich fragen, "warum hat er überlebt und nicht mein mann?" Dann stellen sie sich aber auch die Frage, ob ein solcher Gedanke fair ist.

    Sie haben den Film gesehen? Gut. Haben Sie ihn verstanden?

    Die Geschichte ist von Arieh Segev beschrieben, nirgendwo steht aber, daß sie seine eigene Erfahrung wäre.

    Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/wg

    die überleben, haben immer das "Problem" des Überlebens. Angehörige der Toten lassen einen vielleicht auch merken, dass sie sich fragen, "warum hat er überlebt und nicht mein mann?" Dann stellen sie sich aber auch die Frage, ob ein solcher Gedanke fair ist.

    Sie haben den Film gesehen? Gut. Haben Sie ihn verstanden?

  6. "Die Nachricht das Gilad Schalit nach fünf Jahren Gefangenschaft wieder frei kommen soll, sollte alle froh Stimmen."

    Nur sollten wir nicht vergessen, dass wir in Sachen Hamas-Freilassungsankündigung im Falle Gilads schon einmal ähnlich weit waren wie jetzt.

    Dann ließ die Hamas den Gefangenenaustausch platzen, um anschließend die bitter enttäuschten Menschen in Israel ausgiebig zu verhöhnen.

    Mich stimmen die Meldungen des Abends vorsichtig hoffnungsvoll.

    Froh gestimmt werde ich erst dann sein, wenn sich Gilad tatsächlich in Freiheit befindet.

    Wenn dieser Zeitpunkt hoffentlich schon sehr bald gekommen ist, werden ich und meine Freunde sehr ausgiebig feiern!

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    "Nur sollten wir nicht vergessen, dass wir in Sachen Hamas-Freilassungsankündigung im Falle Gilads schon einmal ähnlich weit waren wie jetzt."

    Haben Sie Quellen für diese Aussage?

    Gilad's Großvater (und viele andere) sieht es jedenfalls so, dass es Netanjahu's Schuld ist, dass sein Enkel immer noch nicht frei gekommen ist: http://www.haaretz.com/pr...

    "The grandfather of abducted soldier Gilad Shalit assailed Prime Minister Benjamin Netanyahu yesterday, accusing him of cynically and brutally using his family for photo opportunities, while doing nothing to secure his grandson's release."

    Es ist erschreckend zu sehen, zu was Netanjahu fähig ist.

    "Nur sollten wir nicht vergessen, dass wir in Sachen Hamas-Freilassungsankündigung im Falle Gilads schon einmal ähnlich weit waren wie jetzt."

    Haben Sie Quellen für diese Aussage?

    Gilad's Großvater (und viele andere) sieht es jedenfalls so, dass es Netanjahu's Schuld ist, dass sein Enkel immer noch nicht frei gekommen ist: http://www.haaretz.com/pr...

    "The grandfather of abducted soldier Gilad Shalit assailed Prime Minister Benjamin Netanyahu yesterday, accusing him of cynically and brutally using his family for photo opportunities, while doing nothing to secure his grandson's release."

    Es ist erschreckend zu sehen, zu was Netanjahu fähig ist.

  7. Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/wg

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  8. 8. [...]

    "Israel geht größte Risiken mit der Freilassung so vieler terroristischer Hamas-Kader ein"

    Eine Quelle dafür, dass die 1000 Gefangenenen der Hamas angehören können die [...] nicht bringen.

    [...]

    Israel inhaftiert ja auch Kinder, die Steine werfen, auf unbestimmte Zeit.

    In den israelischen Gefängnissen sollen diese Kinder misshandelt werden. http://www.time.com/time/...

    Folter ist ja ohnehin in Israel möglich und wird leider auch praktiziert: http://www.btselem.org/to...

    So viel zum Thema "moralische Überlegenheit".

    Teile entfernt. Bitte äußern Sie Kritik anhand sachlicher Argumente. Danke. Die Redaktion/wg

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    Wollen Sie ernsthaft bestreiten, dass sich Organisationen wie Hamas und Hezbollah die Freilassung von israelischen Geiseln durch die Befreiung von "Kämpfern" aus den eigenen Reihe vergolden lassen? Man denke an dies hier:
    http://www.youtube.com/wa...
    Zur moralischen Überlegenheit:
    http://www.theatlantic.co...
    (In Ihren Augen ok?)

    selbst wenn ich sie nicht mehr lesen darf. Eine Leserempfehlung von mir.

    Wollen Sie ernsthaft bestreiten, dass sich Organisationen wie Hamas und Hezbollah die Freilassung von israelischen Geiseln durch die Befreiung von "Kämpfern" aus den eigenen Reihe vergolden lassen? Man denke an dies hier:
    http://www.youtube.com/wa...
    Zur moralischen Überlegenheit:
    http://www.theatlantic.co...
    (In Ihren Augen ok?)

    selbst wenn ich sie nicht mehr lesen darf. Eine Leserempfehlung von mir.

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