Schuldenkrise: Papandreou kündigt Referendum über Rettungspaket an
Griechenlands Premier will eine Abstimmung über die Beschlüsse des Euro-Gipfels. Ein riskantes Unterfangen, denn in Umfragen sind 60 Prozent der Griechen dagegen.
Griechenland soll nach dem Willen von Regierungschef Giorgos Papandreou in einem Referendum über die Beschlüsse des Euro-Gipfels in Brüssel abstimmen. Die Volksabstimmung solle "bindend" sein, sagte Papandreou vor der Parlamentsfraktion seiner sozialistischen Pasok in Athen. Wenn das griechische Volk die neue Vereinbarung ablehne, "wird sie nicht verabschiedet". Gleichzeitig kündigte Papandreou eine Vertrauensfrage im Parlament an.
Beim Euro-Krisengipfel hatten die Staats- und Regierungschefs der Euro-Zone am vergangenen Donnerstag einen massiven Schuldenschnitt sowie weitere Hilfen für Griechenland beschlossen. Der Schuldendeal ist jedoch an weitere harte Sparmaßnahmen geknüpft. Neben den massiven Protesten der Bevölkerung und dem Widerstand der Opposition sieht sich der Regierungschef auch wachsendem Widerstand innerhalb seiner eigenen Partei gegenüber.
In einer am Samstag veröffentlichten Umfrage hatten fast 60 Prozent der Griechen das neue Rettungspaket als negativ oder wahrscheinlich negativ bewertet. Es hat einen Umfang von 130 Milliarden Euro.
- Schuldenerlass
Banken und Versicherungen werden stärker an der Entschuldung Griechenlands beteiligt als bisher geplant. Bereits im Juli hatten die Staaten der Euro-Zone beschlossen, die Privatgläubiger mit einem freiwilligen Abschlag auf griechische Staatsanleihen von 21 Prozent zu beteiligen. Nun sind es 50 Prozent. Das entspricht etwa 100 Milliarden Euro der insgesamt 350 Milliarden Euro griechischer Schulden. (Hier das Beschlusspapier des Gipfels). Die Gesamtschulden reduzieren sich nicht ebenfalls um die Hälfte, weil die Papiere, die bei der Europäischen Zentralbank liegen, ihren Wert behalten. Der Schuldenschnitt wird über einen "freiwilligen" Anleihetausch organisiert: Die Banken und Versicherungen tauschen dabei ihre Anleihen in Bonds mit geringerem Nennwert. Im Gegenzug garantiert der Staat mit bis zu 30 Milliarden Euro für die neuen Staatspapiere. Durch den Schuldenschnitt soll die Schuldenquote Griechenlands bis zum Jahr 2020 auf 120 Prozent des Bruttoinlandsprodukts gesenkt werden. Derzeit beträgt der Wert 160 Prozent.
- Rettungsfonds EFSF
Die Wirkung des Rettungsfonds EFSF wird mit einem sogenannten Hebel auf eine Billion Euro vervielfacht. Derzeit kann der Fonds 440 Milliarden Euro Kredite absichern. Der EFSF wird nun teilweise das Risiko eines Zahlungsausfalls für Schuldtitel gefährdeter Euro-Staaten übernehmen. Er wird damit zur Versicherung für Anleihen, die Schuldenstaaten ausgeben. Zudem soll ein neuer Sonderfonds entstehen, an dem sich der Internationale Währungsfonds (IWF) beteiligt. Dieser Fonds investiert dann in Anleihen, die der EFSF ebenfalls zum Teil absichert. Dabei könnten auch ausländische Investoren wie Staatsfonds aus China mitmachen.
- Banken-Rekapitalisierung
Führenden Banken Europas müssen sich gut 106 Milliarden Euro neues Kapital besorgen. Nur so kann die Branche nach Berechnungen der Europäischen Bankenaufsicht den Schuldenerlass verkraften. Deutsche Banken brauchen demnach rund 5,2 Milliarden Euro neues Kapital, die griechischen Banken etwa 30 Milliarden Euro. Die spanischen Banken müssen sich 26,16 Milliarden und die italienischen Banken 14,77 Milliarden Euro beschaffen. Der Bedarf französischer Institute wird mit 8,84 Milliarden veranschlagt.
"Entscheidung zwischen Angst und Wut"
Nach Informationen der griechischen Tageszeitung To Vima soll das Referendum Anfang Januar abgehalten werden, wenn die Brüsseler Beschlüsse zur Umsetzung bereit sind und bevor diese zur Abstimmung im griechischen Parlament stehen. Um eine bindende Wirkung für das Parlament zu haben, müsse mindestens eine Beteiligung von 40 Prozent der Wahlberechtigten erzielt werden. Findet die Abstimmung nach der Entscheidung im Parlament statt, müssten sogar 50 Prozent teilnehmen.
In einer Stellungnahme der größten Opposiotnspartei Nea Dimokratia hieß es dazu: "Herr Papandreou ist rücksichtlos und gefährlich. Über den Verbleib Griechenlands in Europa wirft er eine Münze in die Luft." Parteisprecher Giannis Michelakis fügte hinzu, Papandreou sage dem griechischem Volk damit, wenn sie nicht für seine Politik stimmten, dann müssten sie eben die Euro-Zone verlassen. Er stelle die Bevölkerung vor eine "Entscheidung zwischen Angst und Wut".






gespenstischen Phase!
"Der Ausdruck Gordischer Knoten bezeichnet ursprünglich der Legende nach kunstvoll verknotete Seile, die am Streitwagen des Königs Gordios von Phrygien aus der griechischen Antike durch die Götter befestigt waren. Sie sollten die Deichsel des dem Zeus geweihten Wagens untrennbar mit dem Zugjoch verbinden.
Heute bedeutet die Redewendung von der Lösung bzw. Durchschlagung des gordischen Knotens die Überwindung eines schweren Problems mit energischen und unkonventionellen Mitteln.
Legende
Der Legende nach prophezeit ein Orakel, dass nur derjenige, der diesen Knoten lösen könne, die Herrschaft über Asien erringen werde. Viele kluge und starke Männer versuchten sich an dieser Aufgabe, aber keinem gelang es."
http://de.wikipedia.org/w...
Da werkeln europäische Politiker vor sich hin und dann kommt dieser eindrucksvolle Grieche, Papandreou, und zeigt, wie man es im Sinne seiner Ahnen richtig anpackt. Ich wünsche Euch Griechen bei Eurer Entscheidung eine für Europa und Euer Land gute Entscheidung bei diesem Referendum.
Heute bedeutet die Lösung des Gordischen Knotens: schmeißt doch endlich die Griechen, Portugiesen, Italiener aus der Euro-Zone raus. Macht den Euro für Polen oder andere produktive Staaten attraktiv!
Bitte begründen Sie Ihre Aussagen zugunsten einer konstruktiven Diskussion mit Argumenten. Danke, die Redaktion/lv
acuh wenn die beiden referendums positiv ausgehen - das geld ist weg, ode rglaubt jemand, dass griechenland die nächsten jahre einen positiven cashflow erwirtschaften wird???vielleicht kapiert die brüsseller politiksociety, dass man den leuten nix aufzwingen kann, wenn die es nicht wollen!!!
Glauben sie ernsthaft das die Meldung zufällig grade jatzt kommt wo sich alles etwas beruhigt hat. Wirklich naiv. Die Glückwünsche können sie sich sparen.
Wenn man ,themenbezogen, der Argumentation von Dirk Müller( Mr.Dax)folgt, dass sich der Angriff auf den Euro, der seit 2009 stattfindet, aus den USA kommt kann man nur zu einem Schluss kommen.
Der in den USA aufgewachsene und ausgebildete Papandreou hat tiefe Beziehungen in die USA genauso wie seine Familie. Die Destabilisierung Europas lässt sich fast alleine an Griechenland festmachen. Zumindest zum Beginn der GR-Krise 2009/2010. Griechenland selber kann aktiv an der Situation nur durch absurde,angebliche, Sparmaßnahmen etwas tun, wobei viele Experten sagen das dies nicht reicht. Folglich der Schuldenschnitt, den viele Experten schon vor dem ersten Rettungspaket forderten. Nachdem man die Maßnahmen im griechischen Parlament schon durchgesetzt hat wird jetzt die Meldung über ein Referendum geleakt.
Die ganze Krise wird ausgedehnt, immer wenn man vor einer vermeintlichen Lösung steht. Das Verhalten Papandreous ist dem Top 1% aus den USA sehr gelegen. Wenn man sieht wie im Zuge von Occupy Wallstreet offen gelegt wird wie man in den USA legal Politiker kaufen kann und dies auch von den Top1% getan wird sieht man ganz klar: DAS PAPANDREUOS LOYALITÄT JENSEITS DES ATLANTIKS LIEGT.
Um mehr Demokratie geht es in keinster Weise bei dieser Ankündigung.
Heute bedeutet die Lösung des Gordischen Knotens: schmeißt doch endlich die Griechen, Portugiesen, Italiener aus der Euro-Zone raus. Macht den Euro für Polen oder andere produktive Staaten attraktiv!
Bitte begründen Sie Ihre Aussagen zugunsten einer konstruktiven Diskussion mit Argumenten. Danke, die Redaktion/lv
acuh wenn die beiden referendums positiv ausgehen - das geld ist weg, ode rglaubt jemand, dass griechenland die nächsten jahre einen positiven cashflow erwirtschaften wird???vielleicht kapiert die brüsseller politiksociety, dass man den leuten nix aufzwingen kann, wenn die es nicht wollen!!!
Glauben sie ernsthaft das die Meldung zufällig grade jatzt kommt wo sich alles etwas beruhigt hat. Wirklich naiv. Die Glückwünsche können sie sich sparen.
Wenn man ,themenbezogen, der Argumentation von Dirk Müller( Mr.Dax)folgt, dass sich der Angriff auf den Euro, der seit 2009 stattfindet, aus den USA kommt kann man nur zu einem Schluss kommen.
Der in den USA aufgewachsene und ausgebildete Papandreou hat tiefe Beziehungen in die USA genauso wie seine Familie. Die Destabilisierung Europas lässt sich fast alleine an Griechenland festmachen. Zumindest zum Beginn der GR-Krise 2009/2010. Griechenland selber kann aktiv an der Situation nur durch absurde,angebliche, Sparmaßnahmen etwas tun, wobei viele Experten sagen das dies nicht reicht. Folglich der Schuldenschnitt, den viele Experten schon vor dem ersten Rettungspaket forderten. Nachdem man die Maßnahmen im griechischen Parlament schon durchgesetzt hat wird jetzt die Meldung über ein Referendum geleakt.
Die ganze Krise wird ausgedehnt, immer wenn man vor einer vermeintlichen Lösung steht. Das Verhalten Papandreous ist dem Top 1% aus den USA sehr gelegen. Wenn man sieht wie im Zuge von Occupy Wallstreet offen gelegt wird wie man in den USA legal Politiker kaufen kann und dies auch von den Top1% getan wird sieht man ganz klar: DAS PAPANDREUOS LOYALITÄT JENSEITS DES ATLANTIKS LIEGT.
Um mehr Demokratie geht es in keinster Weise bei dieser Ankündigung.
erwartet der mann zustimmung für den harten sparkurs? schon ein wenig vermessen. vermutlich gehts dann weiter wie bisher
...die Griechen seien in Umfragen für eine weitere Mitgliedschaft in der EU. Zumindest vor einigen Monaten war das angeblich noch so.
Jetzt werden wir endlich erfahren ob das stimmt. Die Abstimmung spitzt den Konflikt zu und hält den Griechen den hohen Preis vor Augen. Denn ohne Sparpaket wirds wohl zum Austritt kommen.
Die Abwägung ist dabei nicht so einfach wie man denken könnte:
Vorteile eines Austritts:
1) keine erzwungenen Sparpakete mehr
2) keine Almosenabhängigkeit mehr
3) Aufbau der Wirtschaft geschützt vor europäischer Konkurrenz (z.B. den Deutschen)
4) Erhalt der Souveränität und Demokratie (so schlecht sie sein mag)
Nachteile:
1) uU Ende des Euro und Verfall der gr. Euro-Vermögen oder zumindest Zugriffsprobleme, so diese im Ausland gebunkert sind
2) keine Freizügigkeit mehr (wird vor allem junge Leute dauern)
3) höhere Rohstoffpreise, weniger Importe und Auslandskaufkraft, mind. kurzfristig Absinken der Lebensqualität
4) kaum noch Reformbemühungen der Regierung
So dürfte sich das Problem aus Bürgersicht darstellen. Ich hoffe sie ziehen die richtigen Konsequenzen. Treten sie nicht aus, droht dem Land die Marginalisierung und Kolonisierung durch den reicheren Teil der EU, so sich diese noch lang genug über Wasser halten kann.
Ist letztlich die Frage, wie Gewinner und Verlierer der erwartbaren Politik verteilt sind. Auf jeden Fall spannend und keinesfalls sicher.
...die Griechen seien in Umfragen für eine weitere Mitgliedschaft in der EU. Zumindest vor einigen Monaten war das angeblich noch so.
Jetzt werden wir endlich erfahren ob das stimmt. Die Abstimmung spitzt den Konflikt zu und hält den Griechen den hohen Preis vor Augen. Denn ohne Sparpaket wirds wohl zum Austritt kommen.
Die Abwägung ist dabei nicht so einfach wie man denken könnte:
Vorteile eines Austritts:
1) keine erzwungenen Sparpakete mehr
2) keine Almosenabhängigkeit mehr
3) Aufbau der Wirtschaft geschützt vor europäischer Konkurrenz (z.B. den Deutschen)
4) Erhalt der Souveränität und Demokratie (so schlecht sie sein mag)
Nachteile:
1) uU Ende des Euro und Verfall der gr. Euro-Vermögen oder zumindest Zugriffsprobleme, so diese im Ausland gebunkert sind
2) keine Freizügigkeit mehr (wird vor allem junge Leute dauern)
3) höhere Rohstoffpreise, weniger Importe und Auslandskaufkraft, mind. kurzfristig Absinken der Lebensqualität
4) kaum noch Reformbemühungen der Regierung
So dürfte sich das Problem aus Bürgersicht darstellen. Ich hoffe sie ziehen die richtigen Konsequenzen. Treten sie nicht aus, droht dem Land die Marginalisierung und Kolonisierung durch den reicheren Teil der EU, so sich diese noch lang genug über Wasser halten kann.
Ist letztlich die Frage, wie Gewinner und Verlierer der erwartbaren Politik verteilt sind. Auf jeden Fall spannend und keinesfalls sicher.
Es wird höchste Zeit für klare Entscheidungen. Hoffentlich haben die Griechen ein Einsehen und zeigen Vernunft.
muss ihnen eine Alternative gestellt werden. Entweder sie nicken ab, worauf der Gipfel sich geeinigt hat, oder Griechenland verlässt die Euro-Zone und die EU.
Was nicht geht, ist, dass die Euroländer zahlen, ohne jene Strukturreformen durchsetzen zu können, die aus Griechenland ein vernünftig funktionierendes Staatswesen machen. Die Griechen selbst sind nämlich dazu nicht willens. Sie wollen nur weiterhin ihr Wohlleben aus der EU und den Euroländern bezahlt bekommen. Da muss aber ein Riegel vorgeschoben werden. Ein Land, dessen Bevölkerung sich in den letzten zehn Jahren acht Milliarden Euro durch fortgesetzten Rentenbetrug erschlichen hat, kann nicht auf die Solidarität des übrigen Europa mehr zählen.
Ich bin der festen Auffassung, dass man Gebietsansprüche geltend machen sollte: Kreta an Deutschland, Korfu, Zakynthos etc. z.B. an Frankreich.
Gebiete zu verpfänden ist in früheren Jahrhunderten kein Makel gewesen!
...kann man sich wirklich kaum anhoeren. "Die Griechen", wie Sie hier gnadenlos pauschalisieren, wollen und wollten bestimmt nie ihr "Wohlleben" aus anderen Eurolaendern bezahlt bekommen. "Die Griechen" in der grossen Allgemeinheit hatten nie eine Wahl. Jedenfalls haben die allerwenigsten persoenlich Schulden aufgenommen und sich gedacht, haha, das zahlt schon die EU. Die politischen Entscheidungstraeger sind hier die Schuldigen. Dass diese zugegebenermassen vom griechischen Volk gewaehlt wurden, stimmt. Dass die "falschen" Leute gewaehlt werden kommt allerdings ausgesprochen haeufig vor und wer kann es dem Wahlvolk schon verdenken, diejenigen Parteien zu waehlen, von der sie sich am meisten fuer das persoenliche Wohlergehen versprechen...??? Wen waehlen Sie denn, und warum??
Davon abgesehen, scheinen Sie keinerlei Ahnung zu haben wie es momentan in Griechenland aussieht. Die Einsparungen/Steuern sind jetzt schon so hart, dass es fuer den Grossteil der Menschen praktisch unmoeglich ist davon zu leben.
Statt staendig auf den Griechen rumzuhacken, sollten wir lieber solidarisch zu Menschen stehen, denen es momentan schlecht geht, da sie von den von ihnen gewaehlten Represanten hinters Licht gefuehrt wurden!
Demokratie oder diese Art Banken
Beides geht nicht! Die Börse ist Kriterium für die Wahrheit.
Soll das griechische Volk entscheiden, sinken die Aktien der Banken. Ein Grund zum Nachdenken, nicht zum Nachplappern dessen, was in den Vereinfacher-Zeitungen steht.
Außerdem: Wer sind "die Griechen"? 2000 (in Worten - zweitausend) Familien besitzen 80% des Vermögens im Staat Griechenland, der 11 Mill. Einwohner hat. Wie man hört brachten reiche Griechen inzwischen 200 Mrd. Euro in der EU und anderswo in Sicherheit. Dazu hätten Merkel und Sarkozy und die Mehrheit der schlauen Professoren etwas sagen sollen, und sie hätten natürlich auch eine starke Beteiligung der reichen Griechen an der Entschuldung des griechischen Staates einfordern müssen. Das entspannte die Lage wesentlich. Nichts dergleichen geschieht. Lieber quält man die eigene Bevölkerung, als ein"schlechtes" Beispiel zu schaffen. Sehr schlimm!
Ich bin der festen Auffassung, dass man Gebietsansprüche geltend machen sollte: Kreta an Deutschland, Korfu, Zakynthos etc. z.B. an Frankreich.
Gebiete zu verpfänden ist in früheren Jahrhunderten kein Makel gewesen!
...kann man sich wirklich kaum anhoeren. "Die Griechen", wie Sie hier gnadenlos pauschalisieren, wollen und wollten bestimmt nie ihr "Wohlleben" aus anderen Eurolaendern bezahlt bekommen. "Die Griechen" in der grossen Allgemeinheit hatten nie eine Wahl. Jedenfalls haben die allerwenigsten persoenlich Schulden aufgenommen und sich gedacht, haha, das zahlt schon die EU. Die politischen Entscheidungstraeger sind hier die Schuldigen. Dass diese zugegebenermassen vom griechischen Volk gewaehlt wurden, stimmt. Dass die "falschen" Leute gewaehlt werden kommt allerdings ausgesprochen haeufig vor und wer kann es dem Wahlvolk schon verdenken, diejenigen Parteien zu waehlen, von der sie sich am meisten fuer das persoenliche Wohlergehen versprechen...??? Wen waehlen Sie denn, und warum??
Davon abgesehen, scheinen Sie keinerlei Ahnung zu haben wie es momentan in Griechenland aussieht. Die Einsparungen/Steuern sind jetzt schon so hart, dass es fuer den Grossteil der Menschen praktisch unmoeglich ist davon zu leben.
Statt staendig auf den Griechen rumzuhacken, sollten wir lieber solidarisch zu Menschen stehen, denen es momentan schlecht geht, da sie von den von ihnen gewaehlten Represanten hinters Licht gefuehrt wurden!
Demokratie oder diese Art Banken
Beides geht nicht! Die Börse ist Kriterium für die Wahrheit.
Soll das griechische Volk entscheiden, sinken die Aktien der Banken. Ein Grund zum Nachdenken, nicht zum Nachplappern dessen, was in den Vereinfacher-Zeitungen steht.
Außerdem: Wer sind "die Griechen"? 2000 (in Worten - zweitausend) Familien besitzen 80% des Vermögens im Staat Griechenland, der 11 Mill. Einwohner hat. Wie man hört brachten reiche Griechen inzwischen 200 Mrd. Euro in der EU und anderswo in Sicherheit. Dazu hätten Merkel und Sarkozy und die Mehrheit der schlauen Professoren etwas sagen sollen, und sie hätten natürlich auch eine starke Beteiligung der reichen Griechen an der Entschuldung des griechischen Staates einfordern müssen. Das entspannte die Lage wesentlich. Nichts dergleichen geschieht. Lieber quält man die eigene Bevölkerung, als ein"schlechtes" Beispiel zu schaffen. Sehr schlimm!
Was will Papandreou machen, wenn die Beschlüsse abgeschmettert werden? Zurücktreten, Neuwahlen ausschreiben? Auf jeden Fall könnte er die Verantwortung für das Versagen der "staatstragenden Familien" in Griechenland auf das Volk abwälzen und seine Hände in Unschuld waschen - sein politischer Gegenspieler in GR, Karamanlis, würde das auch nicht anders machen.
Griechenland braucht einen völligen Neuanfang - und zwar politisch, wirtschaftlich, moralisch und auch national. Ich habe bereits an anderer Stelle vorgeschlagen, dass u.a. ein Verkauf der Ägäisinseln an die Türkei durchaus sinnvoll wäre - ebenso die Abtretung von Kreta, Korfu, Zakynthos an die Hauptgläubigerländer Deutschland und Frankreich. Diese Lösung hätte den erfreulichen Nebeneffekt, dass der seit Jahrzehnten schwelende und zeitweilig kriegerisch ausgetragene Konflikt zwischen Griechenland und der Türkei endgültig beigelegt wird.
Das verbleibende Rumpfgriechenland - es umfasst das Festland und den Peleponnes - wird dann für längere Zeit sowohl aus dem EURO-, als auch aus der EU und dem Schengenraum ausgeschlossen und mit harten Reisebeschränkungen belegt, um einen Brain-Drain zu verhindern, Auslandsgriechen müssen ihre Steuerschulden begleichen - sie werden von den Steuerbehörden der Länder, in denen sie gemeldet sind, eingetrieben. Ansonsten droht die Abschiebung bzw. die Enteignung der in GR befindlichen Geld- und Sachvermögen.
Entfernt. Bitte kehren Sie zu einer sachlichen und artikelbezogenen Diskussion zurück. Danke, die Redaktion/lv
Ich stimme Ihnen zu. Das Problem ist nur, dass man einen Neuanfang für ein ganzes Land, d. h. eine "Renovierung" von A-Z, nicht auf einmal durchführen kann. Das ist ein Generationenprojekt.
Man muss mit Bausteinen anfangen, aber diese Bausteine müssen in einen Gesamtplan eingebettet sein, damit jeder weiß, wo die Reise hingehen soll und hingehen wird. Mein eigener Vorschlag ist in nachstehendem Link.
http://klauskastner.blogs...
...dieser Art gibt es nie, da die Menschen ja die selben bleiben.
Ein Verkauf des eigenen Staatsgebietes und damit auch der dort wohnenden Bevölkerung ist hingegen fast schon leichtsinnig naiv. Ich hoffe da hört keiner auf deine Vorschläge.
@suennerklaas
also ihre aussagen kann man in keinster weise nachvollziehen.
wenn griechenland einen neuanfang machen würde, dann wäre ein ausverkauf unnötig. wieso sollten sie aus dem euro rausgeschmissen werden, bzw. heraus reglementiert werden, um den euro nicht zu gefährden und trotzdem alles veräußern?
auch stellt sich mir die frage, wie man überhaupt so einen vorschlag machen kann. sie sollten nach griechenland fahren und das mit den griechen besprechen. ich bin mir sicher, die würden sie in ihr herz schließen.
papandreou hätte viel früher dem volk so eine entscheidung anbieten sollen, doch sind wohl erst mit den folgen dieser von europa auferlegten maßnahmen sichtbar, wohin auch in zukunft nicht nur die reise für die griechen hingeht. auch irland, spanien, italien, frankreich und portugal wird gleichzeitig aufgezeigt, was ihnen blüht, wenn sie in schieflage geraten und sich auf die deutschen verlassen.
unser erfolgsmodell (was ja in wirklichkeit keines ist) jedem euromitglied aufzwingen, gerade bei den emotionalen südeuropäern ist vermessen. den im gegensatz zu uns lethargischen und devoten lebensweise, sind diese völker eher bereit für ihre recht und ungerechtigkeiten auf die straße zu gehen.
privatisierung, lohndumping, beschneidung von arbeitsrecht usw sind keine erfolgsmodelle. und darüber dürfen die griechen jetzt abstimmen, ob sie so ihre zukunft gestalten wollen. time will tell
"ebenso die Abtretung von Kreta, Korfu, Zakynthos an die Hauptgläubigerländer Deutschland und Frankreich."
Und was würden neue strukurschwache Regionen für Deutschland oder Frankreich bringen? Neuer Lebensraum im Südosten für unsere schrumpfende Bevölkerung? Neue inländische Urlaubsgebiete? Und was soll eigentlich aus der Bevölkerung werden? Unterdrückung nach dem Modell der polnischen Teilungen, Vertreibung oder greifen wir da lieber auf unsere Erfahrungen mit Genozid zurück?
Entfernt. Bitte kehren Sie zu einer sachlichen und artikelbezogenen Diskussion zurück. Danke, die Redaktion/lv
Ich stimme Ihnen zu. Das Problem ist nur, dass man einen Neuanfang für ein ganzes Land, d. h. eine "Renovierung" von A-Z, nicht auf einmal durchführen kann. Das ist ein Generationenprojekt.
Man muss mit Bausteinen anfangen, aber diese Bausteine müssen in einen Gesamtplan eingebettet sein, damit jeder weiß, wo die Reise hingehen soll und hingehen wird. Mein eigener Vorschlag ist in nachstehendem Link.
http://klauskastner.blogs...
...dieser Art gibt es nie, da die Menschen ja die selben bleiben.
Ein Verkauf des eigenen Staatsgebietes und damit auch der dort wohnenden Bevölkerung ist hingegen fast schon leichtsinnig naiv. Ich hoffe da hört keiner auf deine Vorschläge.
@suennerklaas
also ihre aussagen kann man in keinster weise nachvollziehen.
wenn griechenland einen neuanfang machen würde, dann wäre ein ausverkauf unnötig. wieso sollten sie aus dem euro rausgeschmissen werden, bzw. heraus reglementiert werden, um den euro nicht zu gefährden und trotzdem alles veräußern?
auch stellt sich mir die frage, wie man überhaupt so einen vorschlag machen kann. sie sollten nach griechenland fahren und das mit den griechen besprechen. ich bin mir sicher, die würden sie in ihr herz schließen.
papandreou hätte viel früher dem volk so eine entscheidung anbieten sollen, doch sind wohl erst mit den folgen dieser von europa auferlegten maßnahmen sichtbar, wohin auch in zukunft nicht nur die reise für die griechen hingeht. auch irland, spanien, italien, frankreich und portugal wird gleichzeitig aufgezeigt, was ihnen blüht, wenn sie in schieflage geraten und sich auf die deutschen verlassen.
unser erfolgsmodell (was ja in wirklichkeit keines ist) jedem euromitglied aufzwingen, gerade bei den emotionalen südeuropäern ist vermessen. den im gegensatz zu uns lethargischen und devoten lebensweise, sind diese völker eher bereit für ihre recht und ungerechtigkeiten auf die straße zu gehen.
privatisierung, lohndumping, beschneidung von arbeitsrecht usw sind keine erfolgsmodelle. und darüber dürfen die griechen jetzt abstimmen, ob sie so ihre zukunft gestalten wollen. time will tell
"ebenso die Abtretung von Kreta, Korfu, Zakynthos an die Hauptgläubigerländer Deutschland und Frankreich."
Und was würden neue strukurschwache Regionen für Deutschland oder Frankreich bringen? Neuer Lebensraum im Südosten für unsere schrumpfende Bevölkerung? Neue inländische Urlaubsgebiete? Und was soll eigentlich aus der Bevölkerung werden? Unterdrückung nach dem Modell der polnischen Teilungen, Vertreibung oder greifen wir da lieber auf unsere Erfahrungen mit Genozid zurück?
Einerseits könnte Griechenland dann tatsächlich Maßnahmen durchführen und nicht nur ankündigen, wenn der Rückhalt gesichert ist. Das hilft auch der Eurozone.
Andererseits gibt es nicht gerade viele Möglichkeiten bei einer Ablehnung. Da bleibt ja fast nur der freiwillige Austritt aus der Eurozone. Wäre natürlich günstig für die Euroländer, allerdings heißt es fast unmittelbar Staatsbankrott für Griechenland und statt 50% Gehaltskürzung, vielfach 100% Gehaltskürzung -> siehe Argentinien
Das wäre dann kein Schuldenschnitt von 50%, sondern Totalausfall.
...die Gehälter würden weiter laufen und wahrscheinlich endlich überhaupt wieder gezahlt werden...nur eben nicht in Euro, sondern in selbst gedruckten Geld.
...die Gehälter würden weiter laufen und wahrscheinlich endlich überhaupt wieder gezahlt werden...nur eben nicht in Euro, sondern in selbst gedruckten Geld.
Ich bin der festen Auffassung, dass man Gebietsansprüche geltend machen sollte: Kreta an Deutschland, Korfu, Zakynthos etc. z.B. an Frankreich.
Gebiete zu verpfänden ist in früheren Jahrhunderten kein Makel gewesen!
Sie scheinen tatsächlich in früheren Jahrhunderten zu leben...
..."Gebietsansprüche" ist nur ein anderes Wort für "bewaffneter Konflikt", denn genau darauf liefe es hinaus. Wenn Leute wie du sich durchsetzen, dann hätte es die EU tatsächlich geschafft den Frieden in Europa den Garaus zu machen.
Sie haben schon recht, in der Geschichte wurde immer wieder Staatsgebiet verkauft oder verpfändet - ohne dass dies zu Kriegen geführt hätte. Selbst innerhalb Deutschlands kam dies vor. - Die andere Frage wäre, was der "Aufbau" von Rhodos und Korfu kosten würde, wie lange es dauern würde, bis auch dort blühende Landschaften erstehen würden und welchen Gewinn Deutschland damit eigentlich hätte.
Werden die deportiert oder auf dem griechischem Festland interniert?
Ach geh mir weg!
Entfernt, da unsachlich. Die Redaktion/ag
...und auf Kreta verzichten,
dann könnten wir die Akropolis auf die Museumsinsel nach Berlin verfrachten,
und unweit der Nofretete und dem Pergamon-Altar plazieren.
:-OO
Gruß Max Stockhaus
Sie scheinen tatsächlich in früheren Jahrhunderten zu leben...
..."Gebietsansprüche" ist nur ein anderes Wort für "bewaffneter Konflikt", denn genau darauf liefe es hinaus. Wenn Leute wie du sich durchsetzen, dann hätte es die EU tatsächlich geschafft den Frieden in Europa den Garaus zu machen.
Sie haben schon recht, in der Geschichte wurde immer wieder Staatsgebiet verkauft oder verpfändet - ohne dass dies zu Kriegen geführt hätte. Selbst innerhalb Deutschlands kam dies vor. - Die andere Frage wäre, was der "Aufbau" von Rhodos und Korfu kosten würde, wie lange es dauern würde, bis auch dort blühende Landschaften erstehen würden und welchen Gewinn Deutschland damit eigentlich hätte.
Werden die deportiert oder auf dem griechischem Festland interniert?
Ach geh mir weg!
Entfernt, da unsachlich. Die Redaktion/ag
...und auf Kreta verzichten,
dann könnten wir die Akropolis auf die Museumsinsel nach Berlin verfrachten,
und unweit der Nofretete und dem Pergamon-Altar plazieren.
:-OO
Gruß Max Stockhaus
eigentlich bewusst, dass ein "Nein" der Griechen zu diesem Referendum das Ausscheiden Griechenlands aus der Euro-Zone (=Rückkehr zur Drachme) bedeuten würde? Dann könnten von (vornehmlich)Deutschland und Frankreich Rettungsschirme ohne Ende beschlossen werden, doch sie könnten -was Griechenland betrifft- den deutschen Steuerzahler nicht mehr treffen. Wie gesagt, Hut ab vor dieser mutigen Entscheidung des griechischen Regierungschefs und den Griechen (womöglich bald auch anderen Völkern) insgesamt die Kraft eine die Euro-Zone befreiende Entscheidung zu treffen.
Das war die ganze Zeit der leichte Weg.
MMn ist der leichte Weg nicht immer der richtige. Auch wenn es größte Schwierigkeiten bereitet, würde das der EU sehr helfen, wenn man mit den gestellten Aufgaben fertig wird, ohne das einer die Eurozone verlässt.
Wenn Griechenland freiwillig austreten will, habe ich damit keine Probleme. Für die Eurozone wäre vieles leichter.
Habe aber meine Zweifel, ob es für Griechenland leichter wird. Da kann ja fast nur der Staatsbankrott folgen. Was dann an Sparmaßnahmen durchgeführt werden muss, da sind die jetzigen Forderungen der EU ein Witz gegen.
...auch ich möchte glauben, dass das so ist, allerdings denke ich, es handelt sich um eine Vorgabe aus Berlin/Paris/Brüssel.
Wie dem auch sei: ein NEIN ist zwingend um die Völker Europas und die Griechen zu schützen. Eine Rückkehr zur Drachme ist das weitaus kleinere Übel als eine Diktatur.
Der quatscht sich durch den Rettungsgipfel, sagt zu allem ja und amen und steht keine Woche später nicht mehr zu seinem Wort. Dieses Referendum ist bereits jetzt ein ganz mieser Trick, mit dem sich Papandreou aus der Verantwortung stiehlt. Ein Mann, dessen gegebenes Wort gegenüber befreundeten Staaten nichts gilt, kann keine Regierung führen. In normalen Staaten wäre ein solcher Ministerpräsident untragbar und müsste heute noch zurücktreten. Die Eurozone hat für solche üblen Spiele ganz einfach keine Zeit mehr. Papandreou hat sich mit dieser Ankündigung vollständig diskreditiert und scheidet künftig als Gesprächspartner aus. Das europäische Ausland kann zu diesem Mann kein Vertrauen mehr haben.
Wettbüro auf das Ende des Euro 2012 wetten ?
(vielleicht mit einer Garantierten Auszahlung in Pfund oder Schweizer Franken).
Reden Sie mal mit Leuten im Investmentbanking. Die Griechenlandanleihen sind ohnehin abgeschrieben, in Schieflage kämen einige, wenige Banken, die aufgefangen werden könnten.
Das Referendum ist eine brilliante Idee. Lehnen die Griechen ab, wären sie raus aus dem Euro und vielleicht der EU. Sie würden auf das Niveau eines Schwellenlandes zurückfallen und hätten die Möglichkeit sich von unten wieder hochzuarbeiten.
Stimmen sie zu, kann die Regierung harte Sparmaßnahmen mit Rückendeckung der Bevölkerung durchziehen und so das Land schrittweise entschulden.
Auf jeden Fall wird der unerträgliche Status Quo beendet.
Ein durch das griechische Volk selbst erzwungene Ausscheiden aus der Währungsunion kann unter dem Strich nur heilsamen Charakter für das dauerhafte politische Überleben der EU haben.
Das war die ganze Zeit der leichte Weg.
MMn ist der leichte Weg nicht immer der richtige. Auch wenn es größte Schwierigkeiten bereitet, würde das der EU sehr helfen, wenn man mit den gestellten Aufgaben fertig wird, ohne das einer die Eurozone verlässt.
Wenn Griechenland freiwillig austreten will, habe ich damit keine Probleme. Für die Eurozone wäre vieles leichter.
Habe aber meine Zweifel, ob es für Griechenland leichter wird. Da kann ja fast nur der Staatsbankrott folgen. Was dann an Sparmaßnahmen durchgeführt werden muss, da sind die jetzigen Forderungen der EU ein Witz gegen.
...auch ich möchte glauben, dass das so ist, allerdings denke ich, es handelt sich um eine Vorgabe aus Berlin/Paris/Brüssel.
Wie dem auch sei: ein NEIN ist zwingend um die Völker Europas und die Griechen zu schützen. Eine Rückkehr zur Drachme ist das weitaus kleinere Übel als eine Diktatur.
Der quatscht sich durch den Rettungsgipfel, sagt zu allem ja und amen und steht keine Woche später nicht mehr zu seinem Wort. Dieses Referendum ist bereits jetzt ein ganz mieser Trick, mit dem sich Papandreou aus der Verantwortung stiehlt. Ein Mann, dessen gegebenes Wort gegenüber befreundeten Staaten nichts gilt, kann keine Regierung führen. In normalen Staaten wäre ein solcher Ministerpräsident untragbar und müsste heute noch zurücktreten. Die Eurozone hat für solche üblen Spiele ganz einfach keine Zeit mehr. Papandreou hat sich mit dieser Ankündigung vollständig diskreditiert und scheidet künftig als Gesprächspartner aus. Das europäische Ausland kann zu diesem Mann kein Vertrauen mehr haben.
Wettbüro auf das Ende des Euro 2012 wetten ?
(vielleicht mit einer Garantierten Auszahlung in Pfund oder Schweizer Franken).
Reden Sie mal mit Leuten im Investmentbanking. Die Griechenlandanleihen sind ohnehin abgeschrieben, in Schieflage kämen einige, wenige Banken, die aufgefangen werden könnten.
Das Referendum ist eine brilliante Idee. Lehnen die Griechen ab, wären sie raus aus dem Euro und vielleicht der EU. Sie würden auf das Niveau eines Schwellenlandes zurückfallen und hätten die Möglichkeit sich von unten wieder hochzuarbeiten.
Stimmen sie zu, kann die Regierung harte Sparmaßnahmen mit Rückendeckung der Bevölkerung durchziehen und so das Land schrittweise entschulden.
Auf jeden Fall wird der unerträgliche Status Quo beendet.
Ein durch das griechische Volk selbst erzwungene Ausscheiden aus der Währungsunion kann unter dem Strich nur heilsamen Charakter für das dauerhafte politische Überleben der EU haben.
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