Anschlagspläne: USA räumen Beweislücke im Iran-Komplott ein
Es ist nicht klar, ob das geplante Attentat in Washington wirklich von höchster Stelle in Iran angeordnet war. Womöglich handelte die Eliteeinheit al-Quds eigenständig.
© Mark Wilson/Getty Images

Die Botschaft Saudi-Arabiens in Washington
Die US-Regierung hat hochrangigen Mitgliedern zufolge keine harten Beweise für Kenntnisse der obersten iranischen Führung über das angebliche Mordkomplott gegen den saudi-arabischen Botschafter in Washington. Es sei "mehr als wahrscheinlich", dass der geistliche Führer und die militärische Eliteeinheit al-Quds von den Plänen gewusst hätten, sagten Regierungsvertreter. Diese Schlussfolgerung gründe sich aber vor allem auf Analysen und das Wissen über Aufbau und Funktionsweise der al-Quds.
Die Aktion sei sicherlich nicht abseits des Systems geplant worden. Andere Teile der zersplitterten iranischen Führung wie Präsident Mahmud Ahmadineschad müssten aber "nicht zwangsläufig davon gewusst haben", sagten sie weiter. Dennoch gelten die Revolutionsgarden und deren Eliteeinheit al-Quds als die wichtigsten Stützen des schiitischen Systems. Daher sei es auch wahrscheinlich, dass Ajatollah Ali Chamenei, der geistliche Führer Irans und Oberbefehlshaber der Quds, von den Plänen gewusst habe.
Medienberichten zufolge ist der verhaftete Tatverdächtige vor rund einem Jahr nach Iran gezogen. Die Frau des 56-Jährigen beteuerte in Interviews seine Unschuld: Auch wenn sie inzwischen getrennt von ihm lebe, könne sie sich beim besten Willen nicht vorstellen, "dass er zu so etwas fähig wäre", sagte sie dem TV-Sender KVUE in Texas.
Anschlagsplan am Telefon diskutiert
Der Anklageschrift zufolge bekleidet ein Cousin des Verdächtigen einen hohen Posten bei der al-Quds. Den Behörden zufolge hat der Angeklagte nach seiner Festnahme die Pläne unter Beisein von Ermittlungsbeamten mit einem Quds-Verbindungsmann am Telefon diskutiert.
Mehrere hochrangige Regierungsvertreter sagten, dass das angebliche Komplott ungewöhnlich schlecht organisiert worden sei. "Wir hätten erwartet, dass die Quds-Truppe ihre Spuren effektiver verwischt", sagte einer von ihnen. Ein anderer meinte, der Plan für einen gewaltsamen Angriff in den USA liege "sehr außerhalb des Musters" jüngster Aktionen der Eliteeinheit.
Ein Iran-Experte des Kongresses äußerte Zweifel an den angeblichen Plänen. "Ein Autoverkäufer aus Texas, der nicht wirklich selbst ein Quds-Mitglied ist und seit vielen Jahren in den USA lebt – das passt nicht zusammen", sagte Kenneth Katzman. "Es kann dazu einen gewissen Kontakt mit der Quds gegeben haben, aber die Idee eines gezielten, voll durchdachten Plans, genehmigt von hohen Stellen der iranischen Führung, strapaziert die Gutgläubigkeit."
Iran hat die Komplottvorwürfe zurückgewiesen. Der Vorfall belastet die ohnehin schwierigen Beziehungen von USA und Saudi-Arabien zur Regierung in Teheran und droht die Spannungen in der Region zu verschärfen.








...aber zuerst einmal nach allen Seiten beschuldigen.
Spricht für die Vereinigten Staaten, dass sie ohne Beweislast einfach mal ein Land beschuldigen und dabei das Risiko eingehen, höchste politische Verwirrung zu stiften. Danke dafür, genau das braucht es im Moment.
...der Vater des Gedankens" - der US-Amerikaner versucht momentan von seinen innenpolitischen Problemen abzulenken - und dafür taugt der "Buhmann Nr.1" für die "westliche Wertegemeindschaft" immer recht gut!*
*die USA sind aber auch selbst Schuld: leider haben sie den "Terrorfürsten" geopfert - der war immer eine Art "gmade Wiesn" ;-)
Artikel lesen wird, wird verstehen, dass die Revolutionsgarden im Iran mittlerweile "der Staat" sind. Also Al Quds hin oder her. Die Diktatur der Mullahs wollte wieder ein mal terroristisch aktiv werden:
"Irans Revolutionsgarden, ein Staat im Staat
Die Milizen der iranischen Revolutionsgarden bekämpfen die Opposition. Die Gardisten sind mächtig geworden, sie besetzen Schaltstellen in Staat, Wirtschaft und Militär. "
http://www.zeit.de/politi...
Diese Lächerlichkeiten machen einen Kommentar überflüssig.
Mich wundert, dass die USA immer noch Glaubwürdigkeit besitzen. Aber steckt in dem Wort nicht "Glaube", der wiederum nicht hinterfragt werden darf, sonst wäre es kein Glaube?!
Q
In den USA wird die politische Luft konservativer, es geht um Wählerstimmen!
Schon der spanisch-amerikanische Krieg im 19. Jhd, begann mit einer Lüge, beim Vietnamkrieg war es der inszinierte Tonkinzwischenfall und beide Golfkriege begannen ebenfalls mit Lügen(Brutkastenlüge, Massenvernichtungswaffen).
Und jetzt eben ein neuer Versuch.
Btw: Wenn die USA mal wieder bei irgendwelchen Machenschaften ertappt wurden (Iran-Contra, Abu Ghureib usw.) DANN waren es natürlich immer Taten von Untergebenen und die Regierung wusste natürlich von nichts.
Bei anderen Ländern ist es natürlich immer genau anders herum.
Ich denke, die USA lügen wieder mal.
Obwohl wir ja wirklich dankbar sein müssen, dass die Amis und die Ruskis uns von den Nazis befreit haben:
Auch der Eintritt der USA in den 2. Weltkrieg begann mit Lügen und dem von den Amis geflissentlich übersehenen "Motivationsschlag" der Japaner auf Paerl Habour.
Man opferte kaltblütig die Leben von tausenden eigener Marinesoldaten, um die Bevölkerung auf ein Ja zum Krieg einzustimmen. Obwohl den Militärs bekannt war, dass die Japaner diesen Angriff machen würden und wann. Ähnlich war es bei 9/11.
Wahrscheinlich wollen die Amis nun mal wieder was von den Saudis, da laufen bestimmt zur Zeit Verhandlungen wegen der Militärbasen oder wegen des Öls, man will sich sicher wieder mal in Erinnerung bringen, wie wichtig man ist für das herrschende Königshaus.
Iran ist in diesem Spiel nur der Esel, der zum Tiger hochstilisiert wird, um den Saudis Angst zu machen. Wie einst die Iraker mit Saddam Hussein im ersten Golfkrieg.
Ich frage mich, wieso die deutsche Presse mit in das Kriegsgeschrei der Amis einfällt. Man weis es doch sogar ohne Recherche besser. Warum wird hier ständig nur nachgeplappert. Meint man, da könne man nichts falsch machen?
Man könnte hier viel spekulieren, sollte aber immer im Blick haben, wer die Fäden zieht.
Obwohl wir ja wirklich dankbar sein müssen, dass die Amis und die Ruskis uns von den Nazis befreit haben:
Auch der Eintritt der USA in den 2. Weltkrieg begann mit Lügen und dem von den Amis geflissentlich übersehenen "Motivationsschlag" der Japaner auf Paerl Habour.
Man opferte kaltblütig die Leben von tausenden eigener Marinesoldaten, um die Bevölkerung auf ein Ja zum Krieg einzustimmen. Obwohl den Militärs bekannt war, dass die Japaner diesen Angriff machen würden und wann. Ähnlich war es bei 9/11.
Wahrscheinlich wollen die Amis nun mal wieder was von den Saudis, da laufen bestimmt zur Zeit Verhandlungen wegen der Militärbasen oder wegen des Öls, man will sich sicher wieder mal in Erinnerung bringen, wie wichtig man ist für das herrschende Königshaus.
Iran ist in diesem Spiel nur der Esel, der zum Tiger hochstilisiert wird, um den Saudis Angst zu machen. Wie einst die Iraker mit Saddam Hussein im ersten Golfkrieg.
Ich frage mich, wieso die deutsche Presse mit in das Kriegsgeschrei der Amis einfällt. Man weis es doch sogar ohne Recherche besser. Warum wird hier ständig nur nachgeplappert. Meint man, da könne man nichts falsch machen?
Man könnte hier viel spekulieren, sollte aber immer im Blick haben, wer die Fäden zieht.
Wer den folgenden Artikel liest, sollte wissen, dass hier etwas nicht stimmen kann:
http://iranicum.com/2011/...
konnte in den USA also niemanden finden, der die Anschlagspläne für glaubhaft hält? Sehr solider Journalismus auf dieser dubiosen Seite.
... gibt es nicht nur in diesem Fall.
Auch in vielen anderen Fällen.
So bei den Anschlägen vom 11.September (wo vermutet wird, daß die US-Regierung vorher informiert war)
und außerdem in ca 32% aller Todesurteile.
Irgendwie scheinen mir die USA ein Land zu sein, wo man sehr schnell "zur falschen Zeit am falschen Ort" sein kann und dann seine Unschuld beweisen muß.
Das soll natürlich nicht die hier aufgedeckten kriminellen Pläne des iranischen Autoverkäufers bagatellisieren, ob jedoch die Iranische Führung Kenntnis von einen solchen Plan hatte, sollte nicht glaubhaft gemacht, sondern bewiesen werden.
konnte in den USA also niemanden finden, der die Anschlagspläne für glaubhaft hält? Sehr solider Journalismus auf dieser dubiosen Seite.
... gibt es nicht nur in diesem Fall.
Auch in vielen anderen Fällen.
So bei den Anschlägen vom 11.September (wo vermutet wird, daß die US-Regierung vorher informiert war)
und außerdem in ca 32% aller Todesurteile.
Irgendwie scheinen mir die USA ein Land zu sein, wo man sehr schnell "zur falschen Zeit am falschen Ort" sein kann und dann seine Unschuld beweisen muß.
Das soll natürlich nicht die hier aufgedeckten kriminellen Pläne des iranischen Autoverkäufers bagatellisieren, ob jedoch die Iranische Führung Kenntnis von einen solchen Plan hatte, sollte nicht glaubhaft gemacht, sondern bewiesen werden.
Die meisten Medien haben ja mittlerweile darauf hingewiesen, dass die ganze Story äusserst unglaubwürdig und fabriziert klingt.
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