Syrien Assad droht dem Westen

Syriens Präsident Baschar al-Assad hat den Westen davor gewarnt, sich in die Angelegenheiten seines Landes einzumischen. Er sprach von einem "neuen Afghanistan".

Der syrische Machthaber Baschar al Assad hat den Westen nachdrücklich vor einem Eingreifen zugunsten der Opposition in seinem Land gewarnt. Der britischen Zeitung Sunday Telegraph sagte Assad, Syrien sei anders als die anderen Staaten in der Region, die vom Arabischen Frühling erfasst worden seien. Sollte der Plan sein, Syrien zu spalten, werde die ganze Region gespalten.

Er verglich die Situation mit der Lage in Afghanistan: Jede Intervention gegen sein Regime könnte ein "neues Afghanistan" bewirken, sagte Assad. "Syrien liegt an der Bruchlinie, und jeder Eingriff am Boden wird ein Erdbeben auslösen", warnte Assad. "Wollen sie noch ein Afghanistan erleben, oder noch zehn Afghanistans?"

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Bei dem seit Monaten anhaltenden Volksaufstand in Syrien sind nach Angaben von Oppositionellen 3.000 Menschen getötet worden. Im Gegensatz zu Libyen haben westliche Staaten kein Interesse an einem Militäreinsatz zum Schutz der Bevölkerung gezeigt. Die Demonstranten haben jedoch zuletzt Hilfe gefordert.

Assad räumte ein, dass seine Sicherheitskräfte zu Beginn der Unruhen im Land "viele Fehler" begangen hätten. Allerdings werde jetzt "ausschließlich gegen Terroristen" vorgegangen.

Syrische Truppen und zur Opposition übergelaufene Deserteure lieferten sich auch am Samstag in der Rebellenhochburg Homs blutige Gefechte. Dabei wurden nach Angaben von Aktivisten mindestens drei Menschen getötet und fünf verwundet. Die Truppen Assads hätten die Stadt den zweiten Tag in Folge beschossen, hieß es. Aus anderen Teilen Syriens wurden ebenfalls mehrere Tote gemeldet. Am Freitag waren der Opposition zufolge bei Kämpfen und Einsätzen gegen Demonstranten 40 Menschen getötet worden.

Die Arabische Liga mahnte Assad nach dem blutigen Freitag eindringlich, das Blutvergießen zu beenden. Syrien wies den Appell zurück. Die Vorwürfe der Arabischen Liga basierten "auf Lügen, die von aufstachelnden Fernsehsendern verbreitet" würden, hieß es.

 
Leser-Kommentare
    • mumpes
    • 30.10.2011 um 8:57 Uhr

    Dieser Artikel beschreibt, dass die Amerikaner die Teilung Syriens, zugunsten des Libanon, betreiben:

    "Gegenwärtige Auseinandersetzungen in arabischer Republik verlaufen entlang der Linien aus altem Zerlegungsplan des US-Geheimdienstes CIA"

    http://www.ag-friedensfor...

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    • joG
    • 30.10.2011 um 13:15 Uhr

    .... Syriens, zugunsten des Libanon, betreiben:

    "Gegenwärtige Auseinandersetzungen in arabischer Republik verlaufen entlang der Linien aus altem Zerlegungsplan des US-Geheimdienstes CIA""

    Dass die Grenzbildung im bzw nach dem Zusammenbruch des kolonialen Systems Europas oft und zurecht kritisiert worden ist, wissen wir. Wie problematisch sie war, sehen wir weltweit in Völkermorden und Krieg. Dass sie auch in Zukunft zu Auseinandersetzungen führen wird, scheint recht wahrscheinlich. Dass die Grenzen zwischen Lebanon und Syrien "richtig" gezogen sind steht auch kaum fest.

    Das ist aber eine ganz andere Frage als nach dem Schutz der Bevölkerung vor ihrem Diktator und sollte von ihr getrennt betrachtet werden. Von dieser Grundfrage mit Anti-Amerikanismen (Böse CIA!) ablenken zu wollen ist schäbig und eher als Versuch zu werten, eine eventuelle Beteiligung voraus eilend abzuwehren durch fehlgeleitete Emotionalisierung.

    Natürlich sollten die Menschen in der Region bestimmen, wo die Grenzen sein sollten. Fragen Sie da einfach die Muslims im ehemaligen Jugoslawien.

    • joG
    • 30.10.2011 um 13:15 Uhr

    .... Syriens, zugunsten des Libanon, betreiben:

    "Gegenwärtige Auseinandersetzungen in arabischer Republik verlaufen entlang der Linien aus altem Zerlegungsplan des US-Geheimdienstes CIA""

    Dass die Grenzbildung im bzw nach dem Zusammenbruch des kolonialen Systems Europas oft und zurecht kritisiert worden ist, wissen wir. Wie problematisch sie war, sehen wir weltweit in Völkermorden und Krieg. Dass sie auch in Zukunft zu Auseinandersetzungen führen wird, scheint recht wahrscheinlich. Dass die Grenzen zwischen Lebanon und Syrien "richtig" gezogen sind steht auch kaum fest.

    Das ist aber eine ganz andere Frage als nach dem Schutz der Bevölkerung vor ihrem Diktator und sollte von ihr getrennt betrachtet werden. Von dieser Grundfrage mit Anti-Amerikanismen (Böse CIA!) ablenken zu wollen ist schäbig und eher als Versuch zu werten, eine eventuelle Beteiligung voraus eilend abzuwehren durch fehlgeleitete Emotionalisierung.

    Natürlich sollten die Menschen in der Region bestimmen, wo die Grenzen sein sollten. Fragen Sie da einfach die Muslims im ehemaligen Jugoslawien.

  1. Na, wenn der Kerl mal keine Angst hat wie Gaddafi zu enden.

    18 Leser-Empfehlungen
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    sehe ich Assad auch schon baumeln.
    Und den anderen aus der Gegend ,ebenfalls mit einem A am Anfang, gleichfalls.

    • kaleb
    • 30.10.2011 um 19:25 Uhr

    Na, wenn da mal nicht bei einigen "Demokraten" der Lynchmob durchschimmert, wo doch der Rechtsstaat, in dem der "Täter" auch Rechte hat, global installiert werden soll.
    Man lauschte heimtückisch die Koordinaten Gadaffis ab und warf ihm den Rebellen zum Fraß vor, und brachte seine Leiche in Großaufnahme auf Seite 1.
    Das scheint einigen Einheimischen zu imponieren, und man lechzt schon nach Assads Blut, und schert sich wenig um Rechtsstaatlichkeit und gebärdet sich zynisch-amerikanisch-cowboy-haft.
    Nur worin unterscheiden sich dann noch Demokraten und "Tyrannen"?

    Entfernt. Bitte argumentieren Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/vn

    sehe ich Assad auch schon baumeln.
    Und den anderen aus der Gegend ,ebenfalls mit einem A am Anfang, gleichfalls.

    • kaleb
    • 30.10.2011 um 19:25 Uhr

    Na, wenn da mal nicht bei einigen "Demokraten" der Lynchmob durchschimmert, wo doch der Rechtsstaat, in dem der "Täter" auch Rechte hat, global installiert werden soll.
    Man lauschte heimtückisch die Koordinaten Gadaffis ab und warf ihm den Rebellen zum Fraß vor, und brachte seine Leiche in Großaufnahme auf Seite 1.
    Das scheint einigen Einheimischen zu imponieren, und man lechzt schon nach Assads Blut, und schert sich wenig um Rechtsstaatlichkeit und gebärdet sich zynisch-amerikanisch-cowboy-haft.
    Nur worin unterscheiden sich dann noch Demokraten und "Tyrannen"?

    Entfernt. Bitte argumentieren Sie sachlich. Danke. Die Redaktion/vn

  2. ...Scherz beiseite. USA's Krieg gegen den Terror ist mittlerweile ein Weltkrieg gegen die Ölfördernländer. Nicht in einem intervenierten Land sieht man heute blühende Plfänzchen der Demokratie.

    Selbst in Jugoslawien kloppen die schon wieder rum.

    Ich frage mich wo die Selbstkritik bleibt. Wir erleben Guantanamo, Atombomben auf Hiroschima, Drohnenkriege, Angebliche Massenvernichtungswaffen, Hubschrauber-Killer-Commandos, CIA-Agenten die sich über facebook als Arab-Revoluzzer tarnen, GoldmanSachs-Rohstoff-Spekulanten, Jessica Lynch, KalterUSKrieg, Medienmanipulation in Libyien.

    Irgendwann muss der mit dem Narzissmus doch Schluss sein. Die Arroganz der Kapitalisten hat noch keinen Menschen gerettet..

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    • kyon
    • 30.10.2011 um 9:32 Uhr

    Irgendwie habe ich den Eindruck, dass Sie sich den falschen Artikel und den falschen politischen Konflikt für Ihre Hasstiraden gegen die USA und den Kapitalismus ausgesucht haben.

    Damit ist den opponierenden Menschen in Syrien jedenfalls nicht geholfen.

    Schön wie sie das Nachkriegszeitalter amerikanischer Außenpolitik zusammengefasst haben. Übrigens die Selbstkritik zu vielen der Ereignisse findet sich in der amerikanischen Öffentlichkeit wieder und für Vietnam ist das Land bis heute draumatisiert.
    Aber etwas fehlt doch noch in ihrer Liste, oder? Wie siehts denn mit der Berlin Blockade aus? Sollen sich die Amerikaner auch heute noch für die Luftbrücke bei den Berlinern entschuldigen? Schließlich haben die, laut DDR-Verlautbarungen, unter der "unnachgiebigen" Haltung der imperialistischen Aggressoren gelitten.
    Schön, dass sie wenigstens den Kosovo mit einbeziehen - aber man sollte dann auch weiter denken. Was wäre denn aus dieser Region geworden ohne ein Eingreifen der NATO?
    Bei Ruanda hat man sich noch beschwert, dass die UN nicht eingegriffen hat. Die Atombombe auf Hiroshima ist ein dunkles Kapitel, doch wie lange hätte der Krieg gegen das Kaiserreich noch angedauert ohne sie? Und wie verlustreich wäre er noch geworden? Dies soll jetzt nicht den Einsatz legitimieren, aber es hilft einmal hinter die Kulissen zu blicken und die "Schwarz-Weiß" Sicht abzulegen.
    Man legt sich eben die Geschichte so aus wie man sie braucht.
    Ich hoffe, dass die Demonstrationen in Syrien nicht das gleiche unselige Ende wie im Iran nehmen. Dass Assad dazu fähig ist zeigen ja die Bilder aus Syrien.

    Die jüngste Gewalt auf dem Balkan geht mal wieder von den Serben aus. Könnte daran liegen, daß sie im Balkankrieg zu glimpflich davongekommen sind. Die bösen Amerikaner sind gar nicht mehr im früheren Jugoslawien.

    und er endete wie Mussolini. Das antimperialistische Geschimpfe dient nur der Rechtfertigung anachronistischer Politiken von Alt68ern.

    • kyon
    • 30.10.2011 um 9:32 Uhr

    Irgendwie habe ich den Eindruck, dass Sie sich den falschen Artikel und den falschen politischen Konflikt für Ihre Hasstiraden gegen die USA und den Kapitalismus ausgesucht haben.

    Damit ist den opponierenden Menschen in Syrien jedenfalls nicht geholfen.

    Schön wie sie das Nachkriegszeitalter amerikanischer Außenpolitik zusammengefasst haben. Übrigens die Selbstkritik zu vielen der Ereignisse findet sich in der amerikanischen Öffentlichkeit wieder und für Vietnam ist das Land bis heute draumatisiert.
    Aber etwas fehlt doch noch in ihrer Liste, oder? Wie siehts denn mit der Berlin Blockade aus? Sollen sich die Amerikaner auch heute noch für die Luftbrücke bei den Berlinern entschuldigen? Schließlich haben die, laut DDR-Verlautbarungen, unter der "unnachgiebigen" Haltung der imperialistischen Aggressoren gelitten.
    Schön, dass sie wenigstens den Kosovo mit einbeziehen - aber man sollte dann auch weiter denken. Was wäre denn aus dieser Region geworden ohne ein Eingreifen der NATO?
    Bei Ruanda hat man sich noch beschwert, dass die UN nicht eingegriffen hat. Die Atombombe auf Hiroshima ist ein dunkles Kapitel, doch wie lange hätte der Krieg gegen das Kaiserreich noch angedauert ohne sie? Und wie verlustreich wäre er noch geworden? Dies soll jetzt nicht den Einsatz legitimieren, aber es hilft einmal hinter die Kulissen zu blicken und die "Schwarz-Weiß" Sicht abzulegen.
    Man legt sich eben die Geschichte so aus wie man sie braucht.
    Ich hoffe, dass die Demonstrationen in Syrien nicht das gleiche unselige Ende wie im Iran nehmen. Dass Assad dazu fähig ist zeigen ja die Bilder aus Syrien.

    Die jüngste Gewalt auf dem Balkan geht mal wieder von den Serben aus. Könnte daran liegen, daß sie im Balkankrieg zu glimpflich davongekommen sind. Die bösen Amerikaner sind gar nicht mehr im früheren Jugoslawien.

    und er endete wie Mussolini. Das antimperialistische Geschimpfe dient nur der Rechtfertigung anachronistischer Politiken von Alt68ern.

  3. Assad irrt sich. Da in Syrien vernünftige Gesellschaftstrukturen vorhanden sind, ist es nicht Afganistan mit dem er sich vergleichen sollte. Wenns gut läuft ist es Ägypten, wenn er so weiter macht eher Lybien...

  4. Also ich kann hier keine Drohung Assads gegenüber "dem Westen" erkennen. Höchstens einen Hinweis, wie ihn auch Analysten liefern könnten. Und wahrscheinlich auch liefern, da eine Intervention in Syrien wirklich nicht in Sicht ist.

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    • joG
    • 30.10.2011 um 13:43 Uhr

    ....bezeichneten Gefahren ist, die einen Eingriff in Syrien hinauszögern? Da wäre mir plausibler, es wäre momentan ungünstig eine Konfrontation mit Russland und China zu erzwingen. Das ist vielleicht ein Schaden für die UNO, die Menschenrechte behauptet, aber mit konkludentem Verhalten die Rechtlosigkeit im internationalen Bereich bestätigt.

    • joG
    • 30.10.2011 um 13:43 Uhr

    ....bezeichneten Gefahren ist, die einen Eingriff in Syrien hinauszögern? Da wäre mir plausibler, es wäre momentan ungünstig eine Konfrontation mit Russland und China zu erzwingen. Das ist vielleicht ein Schaden für die UNO, die Menschenrechte behauptet, aber mit konkludentem Verhalten die Rechtlosigkeit im internationalen Bereich bestätigt.

    • kyon
    • 30.10.2011 um 9:32 Uhr

    Irgendwie habe ich den Eindruck, dass Sie sich den falschen Artikel und den falschen politischen Konflikt für Ihre Hasstiraden gegen die USA und den Kapitalismus ausgesucht haben.

    Damit ist den opponierenden Menschen in Syrien jedenfalls nicht geholfen.

    11 Leser-Empfehlungen
  5. Schön wie sie das Nachkriegszeitalter amerikanischer Außenpolitik zusammengefasst haben. Übrigens die Selbstkritik zu vielen der Ereignisse findet sich in der amerikanischen Öffentlichkeit wieder und für Vietnam ist das Land bis heute draumatisiert.
    Aber etwas fehlt doch noch in ihrer Liste, oder? Wie siehts denn mit der Berlin Blockade aus? Sollen sich die Amerikaner auch heute noch für die Luftbrücke bei den Berlinern entschuldigen? Schließlich haben die, laut DDR-Verlautbarungen, unter der "unnachgiebigen" Haltung der imperialistischen Aggressoren gelitten.
    Schön, dass sie wenigstens den Kosovo mit einbeziehen - aber man sollte dann auch weiter denken. Was wäre denn aus dieser Region geworden ohne ein Eingreifen der NATO?
    Bei Ruanda hat man sich noch beschwert, dass die UN nicht eingegriffen hat. Die Atombombe auf Hiroshima ist ein dunkles Kapitel, doch wie lange hätte der Krieg gegen das Kaiserreich noch angedauert ohne sie? Und wie verlustreich wäre er noch geworden? Dies soll jetzt nicht den Einsatz legitimieren, aber es hilft einmal hinter die Kulissen zu blicken und die "Schwarz-Weiß" Sicht abzulegen.
    Man legt sich eben die Geschichte so aus wie man sie braucht.
    Ich hoffe, dass die Demonstrationen in Syrien nicht das gleiche unselige Ende wie im Iran nehmen. Dass Assad dazu fähig ist zeigen ja die Bilder aus Syrien.

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    "Übrigens die Selbstkritik zu vielen der Ereignisse findet sich in der amerikanischen Öffentlichkeit wieder"

    und an welchen ereignissen halten sie das fest?
    den militärischen festtagen zu den weltkriegen (wird da auf die atombombenopfer eingegangen bzw. deren folgen),
    an den gedenken zu 09/11 (wo natürlich die opfer die durch das us militär/ cia /guantanamo verursacht wurden, erwähnt werden?), den seit jahrzehnte andauernden konflikt mit kuba (wirtschaftsblockade mit dem versuch es auszuhungern, wo ist hier die aufarbeitung?) usw. wenn die usa für etwas steht, dann im verdrängen seiner politischen verantwortung der staatengemeinschaft gegenüber. das beste beispiel ist hier die anerkennung der unabhängigkeit von palästina.

    ich frage mich wo sie diese behauptung hernehmen. #3 lytchinas aussage sagte lediglich aus :"Nicht in einem intervenierten Land sieht man heute blühende Plfänzchen der Demokratie." und das kann man auch so unterschreiben.

    und was in syrien passiert ist doch nur eine kroteskte analogie politischer und wirtschaftlicher interessen.
    es wird dort interveniert wo es etwas zu holen gibt bzw. wo man in irgendeiner form machtpolitisch profitiert.
    also stellt sich die frage, gibt es keinen interessen in der region, oder hat die tatenlosigkeit der staatengemeinschaft doch ein ziel (wofür natürlich wieder viele unschuldige ihr leben lassen)?

    "Übrigens die Selbstkritik zu vielen der Ereignisse findet sich in der amerikanischen Öffentlichkeit wieder"

    und an welchen ereignissen halten sie das fest?
    den militärischen festtagen zu den weltkriegen (wird da auf die atombombenopfer eingegangen bzw. deren folgen),
    an den gedenken zu 09/11 (wo natürlich die opfer die durch das us militär/ cia /guantanamo verursacht wurden, erwähnt werden?), den seit jahrzehnte andauernden konflikt mit kuba (wirtschaftsblockade mit dem versuch es auszuhungern, wo ist hier die aufarbeitung?) usw. wenn die usa für etwas steht, dann im verdrängen seiner politischen verantwortung der staatengemeinschaft gegenüber. das beste beispiel ist hier die anerkennung der unabhängigkeit von palästina.

    ich frage mich wo sie diese behauptung hernehmen. #3 lytchinas aussage sagte lediglich aus :"Nicht in einem intervenierten Land sieht man heute blühende Plfänzchen der Demokratie." und das kann man auch so unterschreiben.

    und was in syrien passiert ist doch nur eine kroteskte analogie politischer und wirtschaftlicher interessen.
    es wird dort interveniert wo es etwas zu holen gibt bzw. wo man in irgendeiner form machtpolitisch profitiert.
    also stellt sich die frage, gibt es keinen interessen in der region, oder hat die tatenlosigkeit der staatengemeinschaft doch ein ziel (wofür natürlich wieder viele unschuldige ihr leben lassen)?

  6. Assad ist ein blutiger Diktator. Sonst nichts.
    Ob er nun "droht" oder nicht, ob er sich mit Afghanistan oder mit einer anderen korrupten Clan-Regierung vergleicht, kann egal sein. Wenn die internationale Gesellschaft konsequent handelt und ihn isoliert - wird er bald in die Knie gehen. Hoffentlich gelingt es dann, ihn in Den Haag vor Gericht zu stellen. Seine Freunde sind nicht viele und werden ihn nicht mehr viel helfen können. Zu wünschen bleibt nur, dass es den Syrern und den mutigen Deserteuren gelingt, die Diktatur mit eigener Kraft schnell zu überwinden und deren "Geheimpolizisten" vor Gericht zu bringen.

    15 Leser-Empfehlungen
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    sollten dann nicht auch Bush und Cheney und andere
    nach Den Haag?
    Wegen der Zerstörung des Irak?

    dem die Realität offenbar zu kompliziert ist. Sonst nichts.
    Manchmal frag ich mich echt, ob Leute den Kram den sie in öffentlichen Foren absondern selber glauben oder die anderen User nur für benebelt halten? Sorry aber Ihren ersten Satz kann ich so einfach nicht stehen lassen. Mit dem Rest kann ich mich als irrationale Hoffnung durchaus anfreunden wobei das mit dem international isolieren und so natürlich immer ein bisschen besser klingt als es dann in der Realität umgesetzt wird. China, Rußland und Co werden ganz sicher nicht mitspielen insofern ist das doch eher Tagträumerei. Mal ganz abgesehen davon, dass Nordkorea wohl international so isoliert ist wie man nur sein kann und Kim Jong-il hält sich dafür schon ne ganze Weile. Und das die Demonstranten ihn alleine besiegen... schön wärs aber solange Assad und Militär zusammenarbeiten eher unwarhscheinlich. Ich sehe ehrlich gesagt kein realistisches Szenario für ein syrisches Happy End.

    ja klar - jeder muss fallen, der nächste ist iran oder???das ganze schauspiel folgt doch einem seit langem gehegten plan diese region ins chaos zu stürzen sich die ölreserven und diverse bodenschätze zu sichern und dann die us-unternehmen ins spiel zu bringen um gewinne zu lukrieren!!!jetzt wird man den leuten wieder erzählen welche gefährlichen waffen syrien und der iran haben und wenn wir nicht sofort agieren fliegn uns die raketen um die ohren - lächerlich, aber der grossteil der leute glaubt anscheinend diesen blödsinn wirklich.ich kann dieses menschenrechtsgeschwaffel nicht mehr hören - soll china auch bombardiert werden weil dort leute für proteste gefoltert und erschossen werden????

    "Assad ist ein blutiger Diktator. Sonst nichts."

    Und die Zeit dieser Diktatoren ist praktisch vorbei.
    Es ist nur noch eine Frage der Zeit.

    "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" -

    DEN HAAG wird nachlässig.
    DEN HAAG muss umgehend einen internationalen Haftbefehl gegen Assad ausstellen.

    Assad übersieht den Zeitenwandel. Wie alle Diktatoren.
    Mehr oder weniger wird man weltweit die Diktatoren zum Teufel jagen.

    Die Diktatoren können ihre Verbrechen gegen die Menschlichkeit einstellen.

    Sie haben noch die Möglichkeit demokratische Wahlen zuzulassen.
    Noch.
    Das wird nicht so bleiben.

    • Fifty4
    • 30.10.2011 um 17:35 Uhr

    .... so wie Bush ein blutiger Kriegsverbrecher ist. und Obama denn jetzt auch?

    Wie die deutschen Soldaten in Afghanistan und die Briten und und und.

    Ich hege keine Sympatie für Assad, sowenig wie für Bush und die deutschen Kriegstreiber oder russische oder chinesische.

    Aber hier wird massiv Hetze betrieben, nichts ist bewiesen, doch alle trommeln zum Bürgerkrieg. Und für wen?

    Für die USA, damit die im Nahen Osten auch noch den letzten Tropfen Öl absaugen können.

    sollten dann nicht auch Bush und Cheney und andere
    nach Den Haag?
    Wegen der Zerstörung des Irak?

    dem die Realität offenbar zu kompliziert ist. Sonst nichts.
    Manchmal frag ich mich echt, ob Leute den Kram den sie in öffentlichen Foren absondern selber glauben oder die anderen User nur für benebelt halten? Sorry aber Ihren ersten Satz kann ich so einfach nicht stehen lassen. Mit dem Rest kann ich mich als irrationale Hoffnung durchaus anfreunden wobei das mit dem international isolieren und so natürlich immer ein bisschen besser klingt als es dann in der Realität umgesetzt wird. China, Rußland und Co werden ganz sicher nicht mitspielen insofern ist das doch eher Tagträumerei. Mal ganz abgesehen davon, dass Nordkorea wohl international so isoliert ist wie man nur sein kann und Kim Jong-il hält sich dafür schon ne ganze Weile. Und das die Demonstranten ihn alleine besiegen... schön wärs aber solange Assad und Militär zusammenarbeiten eher unwarhscheinlich. Ich sehe ehrlich gesagt kein realistisches Szenario für ein syrisches Happy End.

    ja klar - jeder muss fallen, der nächste ist iran oder???das ganze schauspiel folgt doch einem seit langem gehegten plan diese region ins chaos zu stürzen sich die ölreserven und diverse bodenschätze zu sichern und dann die us-unternehmen ins spiel zu bringen um gewinne zu lukrieren!!!jetzt wird man den leuten wieder erzählen welche gefährlichen waffen syrien und der iran haben und wenn wir nicht sofort agieren fliegn uns die raketen um die ohren - lächerlich, aber der grossteil der leute glaubt anscheinend diesen blödsinn wirklich.ich kann dieses menschenrechtsgeschwaffel nicht mehr hören - soll china auch bombardiert werden weil dort leute für proteste gefoltert und erschossen werden????

    "Assad ist ein blutiger Diktator. Sonst nichts."

    Und die Zeit dieser Diktatoren ist praktisch vorbei.
    Es ist nur noch eine Frage der Zeit.

    "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" -

    DEN HAAG wird nachlässig.
    DEN HAAG muss umgehend einen internationalen Haftbefehl gegen Assad ausstellen.

    Assad übersieht den Zeitenwandel. Wie alle Diktatoren.
    Mehr oder weniger wird man weltweit die Diktatoren zum Teufel jagen.

    Die Diktatoren können ihre Verbrechen gegen die Menschlichkeit einstellen.

    Sie haben noch die Möglichkeit demokratische Wahlen zuzulassen.
    Noch.
    Das wird nicht so bleiben.

    • Fifty4
    • 30.10.2011 um 17:35 Uhr

    .... so wie Bush ein blutiger Kriegsverbrecher ist. und Obama denn jetzt auch?

    Wie die deutschen Soldaten in Afghanistan und die Briten und und und.

    Ich hege keine Sympatie für Assad, sowenig wie für Bush und die deutschen Kriegstreiber oder russische oder chinesische.

    Aber hier wird massiv Hetze betrieben, nichts ist bewiesen, doch alle trommeln zum Bürgerkrieg. Und für wen?

    Für die USA, damit die im Nahen Osten auch noch den letzten Tropfen Öl absaugen können.

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  • Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters, AFP
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  • Schlagworte Syrien | Afghanistan | Bevölkerung | Libyen | Opposition
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