Schuldenkrise Griechenlands Konservative bekennen sich zu Sparprogramm

Antonis Samaras, Chef der griechischen Konservativen, sichert der EU die Unterstützung des Rettungspakets zu. Damit lenkt er nach einem langen Streit ein.

Antonis Samaras, Chef der griechischen Konservativen

Antonis Samaras, Chef der griechischen Konservativen

Der Chef der griechischen Konservativen, Antonis Samaras, unterstützt das Rettungspaket der EU für sein hoch verschuldetes Land. Mit dieser Erklärung akzeptiert er auch Sparauflagen, die die Währungsunion dem Land machte. Seine Partei, die Nea Dimokratia (ND) sei "konsequent" auf einen Erfolg der Maßnahmen konzentriert, damit das Vertrauen der Märkte zurückgewonnen wird, heißt es in seinem Brief, der an die EU, die Euro-Gruppe, die Europäische Zentralbank und den Internationalen Währungsfonds geschickt wurde.

"Die Nea Dimokratia unterstützt voll diese Ziele", heißt es. Samaras äußert darüber hinaus sehr vorsichtig die Ansicht, dass einige Maßnahmen – da sie bislang erfolgslos geblieben seien – erneut besprochen werden könnten: "Strengstens im Rahmen des Programms", schrieb er aber.

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Samaras Brief kommt einen Tag, nachdem die EU damit gedroht hatte, die nächste Hilfssumme für Griechenland – acht Milliarden Euro – nicht auszuzahlen, wenn sich nicht alle griechischen Entscheidungsträger schriftlich zum Sparprogramm bekennen. Außer Samaras hatten sich alle griechischen Spitzenpolitiker dazu bereit erklärt.

Sollten die acht Milliarden Euro bis zum 15. Dezember nicht fließen, wäre Griechenland zahlungsunfähig.

 
Leser-Kommentare
  1. Ich glaube, ich habe noch keinen Politiker erlebt, der mit einer Haeufigkeit des Herrn Samaras sich um 180 Grad dreht. Hoffentlich wuerdigen das die Griechen bei der kommenden Wahl.

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    Korrektur, Samaras ist in seiner gesamten politischen Karriere sehr konsequent gewesen. Es sieht nur auf den ersten Blick so aus als wäre er ein Fähnchen. Er weiß ganz genau was er will, und das ist Macht.

    Nach Ihrem Namen zu urteilen, sind Sie Grieche. Lesen Sie doch mal von Penelope Delta Märchen ohne Namen (Paramithi choris onoma). Von P. Delta abstammend sieht er sich offensichtlich als der Prinz (und ist genau so völkisch wie die Geschichte.

    Korrektur, Samaras ist in seiner gesamten politischen Karriere sehr konsequent gewesen. Es sieht nur auf den ersten Blick so aus als wäre er ein Fähnchen. Er weiß ganz genau was er will, und das ist Macht.

    Nach Ihrem Namen zu urteilen, sind Sie Grieche. Lesen Sie doch mal von Penelope Delta Märchen ohne Namen (Paramithi choris onoma). Von P. Delta abstammend sieht er sich offensichtlich als der Prinz (und ist genau so völkisch wie die Geschichte.

  2. Antonis Samaras hat von Anfang an sein Spiel getrieben mit seiner angeblichen Verweigerung der Unterschrift. Eine rein innenpolitische Äußerung, um die Wähler der Rechten für sich zu gewinnen. Über all diesen Diskussionen, wird er oder wird er nicht, bleibt eine viel wichtigere Frage völlig unbeachtet. Samaras hat sein Einverständnis an der Regierung teilzunehmen davon abhängig gemacht, das die griechische Rechtspartei Laos (übersetzt Volk) auch an der Regierung teilnimmt. Dem wurde zugestimmt und nun gibt es eine Regierung mit der Unterstützung von außen rechts und kaum jemanden stört es. Wir haben in dieser Regierung Mitglieder, die z.B. in ihrer Jugend in rechtsradikalen Gruppen auch "schlagend" aktiv waren und sich bis heute nicht von ihren Handlungen distanziert haben. Die Ausländerfeindlichkeit von Laos wird nicht verheimlicht und ist offen äußerst brutal. Vielleicht sollten uns diese Tatsachen mehr beunruhigen als das Geld. Haider wurde noch geächtet. Was ist in Europa mit Karazaferis, mit Georgiadis und vor allem mit Voridis?

  3. Korrektur, Samaras ist in seiner gesamten politischen Karriere sehr konsequent gewesen. Es sieht nur auf den ersten Blick so aus als wäre er ein Fähnchen. Er weiß ganz genau was er will, und das ist Macht.

    Nach Ihrem Namen zu urteilen, sind Sie Grieche. Lesen Sie doch mal von Penelope Delta Märchen ohne Namen (Paramithi choris onoma). Von P. Delta abstammend sieht er sich offensichtlich als der Prinz (und ist genau so völkisch wie die Geschichte.

    Antwort auf "Faehnchen im Wind"
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    ...Lesen Sie doch mal von Penelope Delta...
    manch einer muss unbedingt was sagen...

    ...Lesen Sie doch mal von Penelope Delta...
    manch einer muss unbedingt was sagen...

  4. Die Unterschrift war schließlich die Bedingung, um an das nächste Milliardengeschenk zu kommen. Und sie kostet nichts. Was weiter passiert? Schauen wir mal.

  5. ...Lesen Sie doch mal von Penelope Delta...
    manch einer muss unbedingt was sagen...

    Antwort auf "Fähnchen"
  6. 6. Pleite

    Es nützt doch nicht die Person zu wechseln die regieren soll,damit sind die Schulden noch nicht getilgt-und das Volk rebelliert weiter
    was soll sich denn ändern?
    Griechenland ist pleite und daran ändert die Regierungspartei auch nichts!

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