Terror Dutzende Tote durch Anschlag in Nigeria
Mehr als 60 Menschen sind durch eine Bombenserie in Nigeria ums Leben gekommen. Hinter dem Angriff werden Mitglieder der radikalislamistischen Sekte Boko Haram vermutet.
Durch eine Serie von Anschlägen auf die Polizei und mehrere Kirchen sind im Norden Nigerias mehr als 60 Menschen getötet worden. Die Angreifer hätten am Freitagabend in der Stadt Damaturu Bombenanschläge auf das Polizeihauptquartier, zwei Polizeiwachen und sechs Kirchen verübt, berichteten Augenzeugen. Ein Anwalt, der auf der Suche nach einem vermissten Freund das Regierungskrankenhaus von Damaturu besuchte, berichtete, er habe 60 Todesopfer gesehen. Ein Vertreter des Roten Kreuzes nannte die Zahl von 63 Toten.
Bei den Angriffen wurden zunächst Bomben gezündet, bevor die Angreifer mit Schusswaffen das Feuer eröffneten. Das Polizeihauptquartier schien eines der ersten Ziele der Angreifer gewesen zu sein. In dem mehrheitlich christlichen Stadtviertel mit dem Namen Jerusalem wurden sechs Kirchen, eine Polizeiwache und eine Werkstatt der Polizei angegriffen, wie einer der Bewohner berichtete. Ein örtlicher Regierungsvertreter sagte, das Krankenhaus sei überfüllt mit Verletzten. Es sei keine Übertreibung, wenn er sage, dass Hunderte verletzt worden seien.
Die Anschläge ereigneten sich nur wenige Stunden nach einem Selbstmordanschlag in der Stadt Maiduguri, die rund hundert Kilometer östlich von Damaturu gelegen ist. Maiduguri ist die Hochburg der islamistischen Sekte Boko Haram. Es wird vermutet, dass die sie hinter den Angriffen in beiden Städten steckt. Sie bekannte sich auch zu dem Anschlag auf den UN-Sitz in der Hauptstadt Abuja, durch den Ende August 24 Menschen getötet wurden.
Die Sekte, die übersetzt in etwa "westliche Erziehung ist eine Sünde" heißt, verübt seit Jahren immer wieder Anschläge auf Polizeistationen und christliche Kirchen. Sie strebt die Errichtung eines islamischen Staates im Norden Nigerias an und lehnt jeden westlichen Lebensstil ab. Unter anderem ist sie strikt gegen Alkoholgenuss. Die 2002 gegründete Gruppe bezeichnet sich selbst auch als nigerianische Taliban.
Nigeria ist zwischen dem mehrheitlich muslimischen Norden und dem überwiegend von Christen besiedelten Süden gespalten. Zwischen den Religionsgruppen bestehen seit langem Spannungen, die in Gewalt münden. Ein 2009 von Boko Haram in Maiduguri initiierter Aufstand wurde von der Armee niedergeschlagen.
- Datum 05.11.2011 - 16:19 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE
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Ich befürchte, der nächste große Konflikt wird ein Religionskrieg sein. Und wenn es so weit ist, so fürchte ich, werden die Christen der betroffenen Länder auf wenig Unterstützung durch den Westen hoffen können.
Schauen Sie sich den Sudan, dessen Spaltung doch nur mit freundlicher massiver kirchlicher Unterstuetzung leider erst moeglich wurde, an. Ich erinnere mich an die vielen Vertreter vieler Kirchen, die an den Feierlichkeiten anlaesslich der Gruendung des Suedsudans teilgenommen haben, allzu gut.
In Kazachistan, obwohl ein islamisches Land ist, versucht die Regierung, dummerweise, mit allen ihr zur Verfuegung stehenden Mitteln den Islam zu unterdruecken. Erfolg wird sie dabei nicht haben. Frueher oder spaeter werden auch die Diktatoren des kaukasus und die der asiatischen Republiken nicht mehr an ihren Sesseln kleben bleiben koennen. Im Uebrigen beschaeftigt die Regierung Kazachistans neuerdings, paradoxerweise, den von den Arabern und Moslems, wegen seiner kompromisslosen und sehr einseitigen pro israelischen Haltung, verstaendlicherweise nicht beliebten Tony Blair als Berater fuer wirtschaftliche Angelegenheiten. Blair der vor wenigen Jahren einen israelischen Preis in Hoehe von einer million US$ erhalten hat und dennoch dem Nahost-Quartett immer noch vorsteht.
In einem frueheren kurzen Kommentar schlug ich vor, die Welt in einer abendlaendlichen (christlichen) und einer islamischen Hemisphaeren zu teilen, dabei sollen Afrika, teile Asiens, der nahe und mittlere Osten dem Islam gehoeren.
Schauen Sie sich den Sudan, dessen Spaltung doch nur mit freundlicher massiver kirchlicher Unterstuetzung leider erst moeglich wurde, an. Ich erinnere mich an die vielen Vertreter vieler Kirchen, die an den Feierlichkeiten anlaesslich der Gruendung des Suedsudans teilgenommen haben, allzu gut.
In Kazachistan, obwohl ein islamisches Land ist, versucht die Regierung, dummerweise, mit allen ihr zur Verfuegung stehenden Mitteln den Islam zu unterdruecken. Erfolg wird sie dabei nicht haben. Frueher oder spaeter werden auch die Diktatoren des kaukasus und die der asiatischen Republiken nicht mehr an ihren Sesseln kleben bleiben koennen. Im Uebrigen beschaeftigt die Regierung Kazachistans neuerdings, paradoxerweise, den von den Arabern und Moslems, wegen seiner kompromisslosen und sehr einseitigen pro israelischen Haltung, verstaendlicherweise nicht beliebten Tony Blair als Berater fuer wirtschaftliche Angelegenheiten. Blair der vor wenigen Jahren einen israelischen Preis in Hoehe von einer million US$ erhalten hat und dennoch dem Nahost-Quartett immer noch vorsteht.
In einem frueheren kurzen Kommentar schlug ich vor, die Welt in einer abendlaendlichen (christlichen) und einer islamischen Hemisphaeren zu teilen, dabei sollen Afrika, teile Asiens, der nahe und mittlere Osten dem Islam gehoeren.
"Die Sekte, die übersetzt in etwa "westliche Erziehung ist eine Sünde" heißt, (...) strebt die Errichtung eines islamischen Staates im Norden Nigerias an und lehnt jeden westlichen Lebensstil ab. Unter anderem ist sie strikt gegen Alkoholgenuss."
So der Artikel. Doch sie strebt keinen islamischen (das wäre nach Meinung vieler ein säkularer) sondern einen islamISTischen Staat an, also eine Staatsreligion. Dass sie sich dabei strikt gegen Alkoholgenuss verwehrt, ließe sich aushalten, meine ich, wenn das alles wäre.
Schauen Sie sich den Sudan, dessen Spaltung doch nur mit freundlicher massiver kirchlicher Unterstuetzung leider erst moeglich wurde, an. Ich erinnere mich an die vielen Vertreter vieler Kirchen, die an den Feierlichkeiten anlaesslich der Gruendung des Suedsudans teilgenommen haben, allzu gut.
In Kazachistan, obwohl ein islamisches Land ist, versucht die Regierung, dummerweise, mit allen ihr zur Verfuegung stehenden Mitteln den Islam zu unterdruecken. Erfolg wird sie dabei nicht haben. Frueher oder spaeter werden auch die Diktatoren des kaukasus und die der asiatischen Republiken nicht mehr an ihren Sesseln kleben bleiben koennen. Im Uebrigen beschaeftigt die Regierung Kazachistans neuerdings, paradoxerweise, den von den Arabern und Moslems, wegen seiner kompromisslosen und sehr einseitigen pro israelischen Haltung, verstaendlicherweise nicht beliebten Tony Blair als Berater fuer wirtschaftliche Angelegenheiten. Blair der vor wenigen Jahren einen israelischen Preis in Hoehe von einer million US$ erhalten hat und dennoch dem Nahost-Quartett immer noch vorsteht.
In einem frueheren kurzen Kommentar schlug ich vor, die Welt in einer abendlaendlichen (christlichen) und einer islamischen Hemisphaeren zu teilen, dabei sollen Afrika, teile Asiens, der nahe und mittlere Osten dem Islam gehoeren.
.....abendlaendischen, und nicht abendlaendlichen, und einer islamischen Hemisphaere zu teilen.
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