Atomprogramm: EU verhängt schärfere Sanktionen gegen Iran
Neue Strafmaßnahmen sollen Iran zum Einlenken bewegen. Die EU diskutiert aber noch weitergehende Schritte: Ein Ölembargo würde die Wirtschaft empfindlich treffen.
Die Europäische Union versucht mit zusätzlichen Sanktionen Iran zu einem Einlenken im Streit um das Atomprogramm des Landes zu bewegen. Die EU-Außenminister erhöhten die Zahl von iranischen Firmen und Organisationen, die keine Geschäfte mehr in der EU machen dürfen, um 143 auf nun 433. Zugleich steigt die Zahl von Iranern mit EU-Einreiseverboten um 37 auf 113.
Die Strafmaßnahmen richten sich gegen das Nuklearprogramm Irans und waren geplant, bevor sich am Dienstag die Spannungen wegen der Erstürmung der britischen Botschaft in Teheran weiter verschärften. Anlass der schärferen Sanktionen ist ein Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), in dem sie erstmals "glaubwürdige Hinweise" für eine militärische Dimension des iranischen Atomprogramms aufgelistet hat. Iran weist die Vorwürfe zurück und betont den zivilen Charakter seines Atomprogramms.
"Wir können die Option einer nuklearen Bewaffnung des Iran nicht akzeptieren", sagte Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP). Er sprach sich dafür aus, mit Sanktionen "im Bereich der Energie und des Finanzsektors" anzusetzen, um die "Quellen für das iranische Nuklearprogramm auszutrocknen". Die Außenminister wollen nach Angaben eines EU-Diplomaten an weiteren "starken Sanktionen" arbeiten, die "auch den Energiesektor" betreffen sollen. Eine Möglichkeit ist ein Ölembargo gegen Iran. Dagegen gibt es jedoch Widerstand unter den 27 EU-Mitgliedsländern.
Nach Angaben der EU-Kommission führte die Europäische Union im vergangenen Jahr 5,8 Prozent ihres Rohölbedarfs aus Iran ein, das entspricht 30,3 Millionen Tonnen. Rund ein Drittel davon geht nach Italien, weitere wichtige Abnehmer sind Spanien, Belgien und Griechenland.
Israel bleibt diplomatisch
Israel hält sich wegen der möglichen Gefahr durch iranische Atomwaffen die Option eines Militärschlags offen, setzt aber noch auf eine diplomatische Lösung. Zum jetzigen Zeitpunkt bestehe nicht die Absicht, den Iran anzugreifen, sagte Verteidigungsminister Ehud Barak. Allerdings blieben alle Optionen auf dem Tisch – auch wenn die militärische die letzte sei. "Israel ist weit davon entfernt, vor Angst gelähmt zu sein", sagte Barak. "Aber es muss ruhig und besonnen handeln. Wir brauchen keine großen Kriege."
Die EU-Außenminister beschlossen bei ihrem Treffen in Brüssel zudem Sanktionen gegen Syrien, dessen Präsident Baschar al-Assad gewaltsam Proteste der Opposition niederschlagen lässt. Syrische Staatsanleihen dürfen nicht mehr gekauft werden und von nun an gilt ein Lieferverbot für Ausrüstung für den Öl- und Gassektor. Syrische Banken dürfen keine neuen Niederlassungen in der EU einrichten und EU-Banken dürfen keine Gemeinschaftsunternehmen mit syrischen Banken mehr gründen. Die Zahl der Syrer mit Einreiseverboten wurde um 12 auf 86 erhöht. Die Zahl der Unternehmen, die keine Geschäfte mehr in der EU machen dürfen, steigt um 11 auf 30.







Logistisch ist anzunehmen, dass erst Syrien eine neue Regierung bekommt, bevor ein Krieg gegen den Iran stattfinden wird. Der Abzug der Truppen aus Afghanistan und Iran sind weitere Mosaikstein zum Eroberungsfeldzug Im Iran. Der Iran besitzt große Ölvorkommen, da schein das Atomprogramm ein Anlass zu sein um das Land zu befreien.
Die VR China "is not amused" über die immer offener geäußerten Kriegsdrohungen gegen den Iran.
Auch ein Angriff auf Pakistan werde als ein Angriff auf China gewertet, so Regierungsvertreter.
Die VR China wird den Iran verteidigen, auch wenn dies den Ausbruch des 3. Weltkrieges bedeutet, so ein hoher chin. General.
googelt mal im Internet bei "prisonplanet" oder auch auf globalresearch.ca oder auf "press Tv" (iranische Website) oder auf "europebusines" (amerik. Blog Seite)
Auch Russland hat bereits eine rote Linie gezogen, bei deren Überscheiten mit weitreichenden Reaktionen zu rechnen ist. Diese Linie wird mit der Errichtung einer "no-fly zone" über Syrien überschritten.
Das ist alles nicht mehr lustig. Hoffentlich siegen die Beschwichtiger und nicht die Kriegstreiber, auf allen Seiten.
Gesegnetes Weihnachtsfest, auch für Herrn Missfelder von der CDU, er muss ja nicht in den Krieg ziehen, sondern kann sich hier einen hinter die Binde kippen und den lieben Allah einen guten Mann sein lassen.
Entfernt. Bitte diskutieren Sie mit eigenen Argumenten. Danke, die Redaktion/mk
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...haben sich zunächst mal gegen Israel zu richten.
Denn wenn Israel die "Option" eines "Militärschlages" prüft, heißt das im Klartext: hier wird ein völkerrechtswidriger Angriffskrieg geplant.
Zu den rechtlichen Aspekten:
http://www.lto.de/de/html...
Da gibts nichts zu drehen und zu deuteln. Punkt.
...und das wird sie auch weiterhin nicht tun, wenn sie beschliesst imperiale Kriegspanzer rollen zu lassen.
"Wir können die Option einer nuklearen Bewaffnung des Iran nicht akzeptieren" sprach der gelbe Mann, der gerade UBoote mit Atomvorrichtung an die Juden versand.
Die Drohung an den Iran, des Hüftgelenksspezialisten für alte Leute, hat schon was für sich.Es wäre ein Krieg ohne Verluste von Menschenleben, denn wenn die Regierung im Iran von den Plänen des unbedeutenden Abgeordneten Missfelder hört, wird sie sich schlapp, wenn nicht sogar totlachen.
23.11.2011, von Matthias Küntzel: "Falls sich aber die Europäer auf der Außenministerkonferenz des 1. Dezember weiterhin in Zurückhaltung üben, falls sich also angesichts des alarmierenden Berichts des IAEA nicht einmal die westliche Welt zu einer geschlossenen Sanktionsoffensive aufraffen kann, dann würde dieser Dezembertag ein Festtag für das Regime werden, ein schwarzer Tag aber für die iranische Bevölkerung und die Welt." http://www.realite-eu.org...
Die Sanktionen gegen den Iran entbehren jede Rechtsgrundlage und sind also illegal.Iran hat den Atomwaffensperrvertrag unterzeichnet und ist also berechtigt Uran anzureichern unter Kontrolle der IAEA.In ueber 4.000 Kontrollstunden sind keine Vertragsverletzungen festgestellt.Der IAEA November 2011 Bericht enthaelt Berichte von westlichen Geheimdiensten (CIA,Mossad ??)welche nicht von der Agentur festgestellt wurden.Was werden die Sanktionen fuer die angeschlagene EU kosten ?? es handelt sich nicht um Milionen sondern Miljarden,besonders wenn der Oel im Spiel ist oder umgerechnet viele tausende Arbeitslosen fuer die kriselnde EU
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