Nur noch Plakate mit Männern in Jerusalem
Damit nicht genug, soll Kritik an rechter Regierungspolitik über Beschränkungen der Nichtregierungsorganisationen verhindert werden. Ein Gesetzentwurf sieht hohe Steuerauflagen für NGOs vor, ein weiterer die Beschränkung ausländischer Spenden auf umgerechnet 4.000 Euro im Jahr. Während die Initiatoren behaupten, dass davon alle NGOs betroffen seien, unabhängig von ihrer politischen Ausrichtung, machen sie keinen Hehl daraus, dass sie dabei ausschließlich linke Organisation wie Betselem im Visier haben, die Menschenrechtsverletzungen in den palästinensischen Gebieten anprangern. In den Augen von Kulturministerin Limor Livnat würden solche Organisationen Israel nur beschädigen.
Dieser nationalistische Trend war bereits an zwei bereits verabschiedeten Gesetze zu erkennen. Eines ermöglicht, öffentlich geförderten arabischen Institutionen die Hilfen zu streichen, wenn sie den palästinensischen Nakba-Tag begehen. Dieser Tag dient dem Gedenken an den Krieg von 1948, aus dem der Staat Israel entstand. Nakba bedeutet auf arabisch "Katastrophe", was die palästinensische Sicht auf die Staatengründung Israels ist. Hinzu kommt das Boykott-Gesetz, das zu einer Klage gegen jeden führen kann, der zu einem – politischen oder wirtschaftlichen – Boykott der Siedlungen im Westjordanland aufruft. Viel Populismus ist hier am Werk, der sich zwar nicht unbedingt gleich in allen Lebenslagen konkret niederschlagen muss, aber langfristig durchaus ein Kurswechsel anzeigt.
Dass zugleich religiöse Kräfte in der Armee bei manchen Zeremonien nun auch die Soldatinnen am liebsten ganz entfernen würden und die Werbewirtschaft in Jerusalem dem Druck der Ultraorthodoxen nachgegeben haben und seither nur mehr Poster mit Männern in der Stadt aushängen, passt da nur ins Gesamtbild. Und so liegt es auch nahe, dass die nationalistisch-religiösen Züge in der israelischen Politik mit der inzwischen von den Islamisten geprägten Landschaft der arabischen Umbruchstaaten in der direkten Nachbarschaft Israels in Verbindung gebracht werden. Doch zu diesen Staaten gibt es immer noch einen gravierenden Unterschied: Israel hat eine lange demokratisch-liberale Tradition.






Juden heiraten im Allgemeinen keine Araber, da gilt nur noch die Festungsmauer, damit wird das kleine Land noch kleiner.
Einen großen langen Krieg, der kein moderner Krieg sein würde, beten die Ultras schon herbei und sind bereit ihn zu beginnen. Die Weltuntertsützung wäre von anfang an nicht gegeben und die jüdischen Gruppen in den USA könnten ihren Einfluss dabei verlieren, wenn man ihnen die Weltgeldkrise anlasten würde. Heute ist Israel noch stark, also müssten sie heute den großen Frieden schließen, morgen sind sie schwach, dann werden sie nehmen müssen was man ihnen gibt!
sondern, vom feindlich gesinnten Ausland finanzierte Gruppierungen, die vehement Propaganda gegen Israel machen sollen geschwaecht werden und das ist auch gut so.
Man stelle sich vor, was hier los waere, wenn aus dem Ausland finanzierte Gruppierungen unser Recht auf Freiheit und Sicherheit anprangern wuerden und Deutschland ins falsche Licht rueckten.
Diese als NGO's getarnte Hasspropagandaschleudern sollten schnellstmoeglich verboten werden.
solchen Blödsinn kenn ich von all denen die mit der Demokratie auf Kriegsfuß stehen. Die Iranische Führung lässt ähnliches Verlauten - wie auch Gaddafi es tat.
solchen Blödsinn kenn ich von all denen die mit der Demokratie auf Kriegsfuß stehen. Die Iranische Führung lässt ähnliches Verlauten - wie auch Gaddafi es tat.
Unglaublich das ihr Kommentar bislang stehen geblieben ist.
"Die Isolierung der Palestinenser ist gleichzubehandeln wie die Vorkommnisse im 3.Reich."
Sie setzen also den systematischen Massenmord der Nazis der heutigen Situation in Isreal gleich? Sie sollten sich schämen so eine Hetze zu verbreiten.
...ist daran Hetze? Schlimmstenfalls ist es geschmacklos oder unpassend.
Mein Gott, wie mich die pseudo-empörte deutsche political correctness abstösst.
...ist daran Hetze? Schlimmstenfalls ist es geschmacklos oder unpassend.
Mein Gott, wie mich die pseudo-empörte deutsche political correctness abstösst.
wenn Israels Bürgern der Kurs ihrer Regierung nicht (mehr9 gefällt, dann können sie ja eine andere wählen. In einer Demokratie ist das ja noch vergleichsweise einfach, in den arabischen Nachbarländern war das ja dentlich riskanter für die Bevölkerung.
---
Und wenn die israelische Bevölkerung mit dem Kurs ihrer Regierung einverstanden ist - sollten wir das respektieren.
Auch wenn der Wunsch nach religiös-orientierter Gesetzgebung bei mir nur Kopfschütteln hervorruft...
sich gerne dahin entwickeln wo sie wollen. Wenn es religiöser Fanatismus ist, der mit Demokratie nichts zu tun hat müssen sie es sich aber gefallen lassen, das Sie auf eine Stufe gestellt werden mit islamischen Ländern in dieser Region, die genauso fundamental sind.
Dann war es das mit der Demokratie, aber auch mit dem edlen, unantastbaren Bild, welches Israel umgibt. Warum israelische Fundamentalisten einen Finger am Abzug einer Atombombe haben sollten erklärt sich mir nicht. Sehr traurig, was sich so in Puncto Demokratie gerade so auf dieser Erde abspielt.
Beste Grüße.
FSonntag
sich gerne dahin entwickeln wo sie wollen. Wenn es religiöser Fanatismus ist, der mit Demokratie nichts zu tun hat müssen sie es sich aber gefallen lassen, das Sie auf eine Stufe gestellt werden mit islamischen Ländern in dieser Region, die genauso fundamental sind.
Dann war es das mit der Demokratie, aber auch mit dem edlen, unantastbaren Bild, welches Israel umgibt. Warum israelische Fundamentalisten einen Finger am Abzug einer Atombombe haben sollten erklärt sich mir nicht. Sehr traurig, was sich so in Puncto Demokratie gerade so auf dieser Erde abspielt.
Beste Grüße.
FSonntag
..."verdienen" wir die derzeitige deutsche Politik? Also du vielleicht, ich nicht.
Lass doch diese altmodischen "repräsentative Demokratie"-Reflexe mal weg. Repräsentative Systeme sind nicht demokratisch und durch Wahlen kann man so gut wie keinen Einfluß ausüben, weil sowieso gelogen und korrumpiert wird, was das Zeug hält und die Alternativen sehr beschränkt sind, nicht?
aber fuer das meiste. Es duerfte wohl nicht einfach sein,
Politiker zu finden, die genau das tun, was wir wollen.
Aber was ist denn Ihre Idee fuer ein anderes Regierungs-
system. Die Diktatur des Proletariats? Und wer gehoert
dazu? Mehr direkte Demokratie wie in der Schweiz?
aber fuer das meiste. Es duerfte wohl nicht einfach sein,
Politiker zu finden, die genau das tun, was wir wollen.
Aber was ist denn Ihre Idee fuer ein anderes Regierungs-
system. Die Diktatur des Proletariats? Und wer gehoert
dazu? Mehr direkte Demokratie wie in der Schweiz?
schön mal zu den angesprochenen Problemen und Entwicklungen Stellung zu beziehen und nicht mit einem: was wäre, wenn zu kommen und die Diskussion zu verwässern. Als Vergleich sehe ich hier, wie Holocaustleugner gerne die Opfer des dritten Reichs verwässern und mit dem Finger auf Stalin zeigen etc.
Ich denke, dass es Zeit wird diesem scheinbaren Hort der Demokratie den Glanz zu nehmen und die Realität aufzuzeigen. Es scheint in Israel zu faulen.
Bitte gucken Sie sich doch mal folgenden Film, der auf Arte lief, an und nehmen zu den geschilderten Entwicklungen Stellung.
http://www.youtube.com/wa...
Beste Grüße.
FSonntag
Ich habe zu zwei der angesprochenen Problemen Stellung bezogen. Nämlich zur Wahl der Verfassungsrichter und zum Nakbartagverbot. Außerdem habe ich mich gegen Zugeständnisse für Ultraorthodoxe Juden ausgesprochen, denn ich kenne die Situation, vorallem in Jerusalem.
Ansonsten fänd ich gut wenn Sie Stellung beziehen würden. Was halten sie vom palästinensischen Nakbartag? Falls Sie ihn gut und richtig finden, sind sie dann auch für einen deutschen Nakbartag?
Ich habe zu zwei der angesprochenen Problemen Stellung bezogen. Nämlich zur Wahl der Verfassungsrichter und zum Nakbartagverbot. Außerdem habe ich mich gegen Zugeständnisse für Ultraorthodoxe Juden ausgesprochen, denn ich kenne die Situation, vorallem in Jerusalem.
Ansonsten fänd ich gut wenn Sie Stellung beziehen würden. Was halten sie vom palästinensischen Nakbartag? Falls Sie ihn gut und richtig finden, sind sie dann auch für einen deutschen Nakbartag?
...dass die ZEIT das Problem endlich auch aufgreift.
Der berühmte jüdische Friedensaktivist Uri Avnery (Wann liebe Redaktion lesen wir mal was von dem? Mag den der Chefredakteur nicht oder ist Bilderberg dagegen?) schrieb bereits einen alarmierenden Artikel über das Thema:
http://www.heise.de/tp/ar...
Titel:
"Weimar wiederholt sich in Israel"
Zum Glück ist der Zionist, uns würde man bei so einer Formulierung gleich wieder wegen unerlaubter Vergleiche "moderieren".
1. Uri Avnery ist nach eigener Aussage nicht Zionist, als viel mehr post-zionist
http://goo.gl/ifQjt
2. Ich denke, dass Uri Avnery die Provokation, die es mit sich bringt, Israel mit der Weimarer Republik zu vergleichen, durchaus versteht. Ich meine was ist denn ihre erste Assoziation mit der Weimarer Republik?
Auch wenn ich Herrn Avnery auf keinen Fall seine höheren Ziele absprechen will, so bin ich mir trotzdem unsicher, ob diese Provokation sinnvoll ist. Letztendlich sollte er ja nicht versuchen, die progressiv Israelis, sondern eher die national-religiöse Fraktion von seiner Sichtweise zu überzeugen. Ob dafür dieser Vergleich nützlich sein wird?
Ich hoffe sie stimmen mir darin zu, dass Israel-Nazivergleiche nicht zielführend sind, und Israel-Weimarer Republikvergleiche nahe an die ersten herangehen?
1. Uri Avnery ist nach eigener Aussage nicht Zionist, als viel mehr post-zionist
http://goo.gl/ifQjt
2. Ich denke, dass Uri Avnery die Provokation, die es mit sich bringt, Israel mit der Weimarer Republik zu vergleichen, durchaus versteht. Ich meine was ist denn ihre erste Assoziation mit der Weimarer Republik?
Auch wenn ich Herrn Avnery auf keinen Fall seine höheren Ziele absprechen will, so bin ich mir trotzdem unsicher, ob diese Provokation sinnvoll ist. Letztendlich sollte er ja nicht versuchen, die progressiv Israelis, sondern eher die national-religiöse Fraktion von seiner Sichtweise zu überzeugen. Ob dafür dieser Vergleich nützlich sein wird?
Ich hoffe sie stimmen mir darin zu, dass Israel-Nazivergleiche nicht zielführend sind, und Israel-Weimarer Republikvergleiche nahe an die ersten herangehen?
...ist daran Hetze? Schlimmstenfalls ist es geschmacklos oder unpassend.
Mein Gott, wie mich die pseudo-empörte deutsche political correctness abstösst.
vor allem aber eines: falsch.
vor allem aber eines: falsch.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren