Syrien Zehntausende Menschen demonstrieren in Homs gegen Assad
Die Mission der Arabischen Liga ist in Damaskus angekommen. Zehn der Beobachter sind auch im umkämpften Homs eingetroffen – dort geht das Volk auf die Straße.
Die ersten 50 Beobachter der Arabischen Liga sind in Syrien eingetroffen. Die Gruppe kam nach wochenlangen Verhandlungen zwischen dem Staatenbund und der Führung des Landes am Montagabend in Damaskus an. Bis Ende des Monats sollen insgesamt 150 arabische Beobachter in Syrien sein. Seit Donnerstag befindet sich bereits ein Vorausteam im Land, um die Mission vorzubereiten.
Die internationalen Beobachter sollen beurteilen, ob sich Syrien an den Friedensplan der Arabischen Liga hält, der den Abzug von Soldaten aus Städten, die Freilassung von Gefangenen und einen Dialog mit der Opposition vorsieht. Ein Team der Mission ist auch in Homs eingetroffen, wo der Widerstand gegen das Regime besonders stark ist. Dabei ist auch der Leiter der Beobachtermission, der sudanesische General Mohammed Ahmed Mustapha el Dabi. Nach seinen Angaben sind die syrischen Behörden "sehr kooperativ".
In Homs liefern sich Regierungstruppen und Gegner von Präsident Baschar al-Assad seit Wochen heftige Gefechte. Nach Angaben der Opposition sollen allein zu Wochenbeginn mehr als 30 Menschen bei Angriffen von Regierungstruppen getötet worden sein. Dabei sollen die Soldaten auch Panzer eingesetzt haben. Diese seien aber kurz vor Ankunft der Beobachter in der drittgrößten Stadt des arabischen Landes abgezogen worden, teilte die Menschenrechtsorganisation Syrian Observatory unter Berufung auf Aktivisten mit.
Anti-Assad-Demonstration in Homs
Die Regierungsgegner nutzten den Rückzug zu einer spontanen Großdemonstration gegen die Staatsführung. Mehr als 70.000 Demonstranten hätten versucht, auf den zentralen El-Saa-Platz in Homs zu gelangen, berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Sicherheitskräfte hätten Tränengas eingesetzt, um die Menge auseinanderzutreiben.
Die Gegner Assads forderten die Beobachter auf, sich "unverzüglich" in die von Regierungskräften belagerten Viertel von Homs zu begeben, "um das Töten zu beenden". Die rund 160 Kilometer nördlich von Damaskus gelegene Stadt ist mit 1,6 Millionen Einwohnern die drittgrößte Stadt Syriens.
Oppositionellen zufolge töteten syrische Regierungstruppen dort allein am Montag mindestens 31 Menschen. Nach ihren Angaben stand insbesondere der Stadtteil Baba Amr, in dem viele Regimegegner leben, unter Dauerbeschuss. Nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten hat die syrische Armee kurz vor der erwarteten Ankunft der Beobachter Panzer aus dem umkämpften Stadtteil abgezogen. In den Morgenstunden seien elf Panzer aus Baba Amr gefahren, teilte die in London ansässige syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. Unklar sei, ob dort noch Truppenfahrzeuge stationiert seien. Die letzten Schüsse seien am frühen Morgen gehört worden. Syrien verweigert Journalisten den Zugang in die umkämpften Gebiete, daher sind diese Informationen nicht unabhängig verifizierbar.
Gegen Präsident Assad gibt es seit Monaten Proteste. Dabei sind nach Schätzungen der UN mehr als 5.000 Menschen getötet worden. Die syrische Staatsführung hat dagegen erklärt, sie gehe gegen islamistische Terroristen vor, die aus dem Ausland gesteuert würden, und spricht von 2.000 getöteten Sicherheitskräften.
- Datum 27.12.2011 - 14:20 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters, AFP
- Kommentare 21
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...es müßte für meine Begriffe ja nicht unbedingt die mir persönlich zu einseitig national denkende Arabische Liga sein, es dürften gerne auch die Gesamtheit aller Staaten des Nahen und Mittleren Osten sein, die da vor ihrer Türe kehren sollten.
Nicht immer dieser reflexartige Ruf nach Europa, USA und NATO wie in Libyen z.B., meine ich...
für den friedlichen Aufstand gegen die gnadenlose Staatsgewalt des Regimes findet in der aktuellen Ausgabe des Deutschen Ärzteblattes den richtigen LINK:
http://www.aerzteblatt.de...
Das Jahr 2011 wird als das Jahr der Demokratisierung Arabiens in die Geschichte eingehen. Nur schade, dass der Funke noch nicht auf die letzten verbliebenen kommunistischen Tyrannenregimes in Beijing, Pjöngjang, Havanna, Caracas, Hanoi und Minsk übergesprungen ist.
Mein Wunsch für 2012: Ein WELTWEITES Ende des menschenverachtenden Marxismus/Leninismus/Stalinismus/Maoismus/Kimismus/Chavezismus/Castroismus/Lukaschenkoismus/...
Entfernt. Bitte diskutieren Sie das konkrete Artikelthema. Danke, die Redaktion/mk
ständiges Bashing gegen alles was Links von "ganz Rechts" ist selbst unter einen Artikel über das muslimische Diktatorenregime in Syrien unterbringen ist wirklich eine tolle Leistung. Sie sind wirklich garnicht durchschaubar und ihre Meinung so furchtbar reflektiert, dass ich jetzt unbedingt aufhören muss, Sie weiter zu kommentieren.
Bitte diskutieren Sie hier das Artikelthema. Danke, die Redaktion/mk
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ständiges Bashing gegen alles was Links von "ganz Rechts" ist selbst unter einen Artikel über das muslimische Diktatorenregime in Syrien unterbringen ist wirklich eine tolle Leistung. Sie sind wirklich garnicht durchschaubar und ihre Meinung so furchtbar reflektiert, dass ich jetzt unbedingt aufhören muss, Sie weiter zu kommentieren.
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20.000 von 1,6 Mio. sind nach Adam Riese und Eva Zwerg 1,25%.
70.000 reichen nicht? wieviel prozent der bevölkerung müssen denn ihr leben riskieren damit du irgendwas kapierst?
aber vermutlich hast du einfach nichts zu tun und willst nur provozieren
70.000 reichen nicht? wieviel prozent der bevölkerung müssen denn ihr leben riskieren damit du irgendwas kapierst?
aber vermutlich hast du einfach nichts zu tun und willst nur provozieren
Nichts Neues, es demonstrieren auch 10.000 für Assad, nur wird dies, wie auch in Lybien, von der "freien und ungeschalteten" westlichen Presse nicht, oder nur kurz erwähnt.
Wir können uns nach Afghanistan, dem Irak, und Lybien auf eines einigen, der demokratische Mehrheit der Menschen in dieser Region will keine NATO-Bomben für die "Demokratisierung" ihrer Länder. Die Despoten gegen die westliche Öl.- und Finanzmafia auszutauschen, bringt die Menschen dort nicht weiter.
Die Propagandamaschine mag auf vollen Touren laufen, ich lasse mich nicht aufhetzen. Ich sage NEIN zum Ressourcen Krieg, die Terrorísten, das sind mittlerweile wir. Im Schurkenstaat, da wohne ich!
Bevor ich Bomben auf Kinder anderer Länder schmeiße, räume ich ersteinmal bei mir Zuhause auf, und lasse meine Wut nicht auf einen äußeren Feind richten.
Sie haben ja Recht, aber Sie haben auch Unrecht. Die Taten Europas machen die Taten Syriens (bzw. deren Regierung) nicht gesühnt, machen sie nicht besser, machen sie nicht kritikunwürdiger. Ich denke, dass auch ein Sünder eine Vernunft hat. Auch ein Mörder, kann einen Mord eines anderen erkennen und zur Anzeige bringen. Auch ein Kinderschänder, kann ein Kind aus einem brennenden Auto ziehen.
Es ist gut, dass Sie auf die Untaten der europäischen Länder hinweisen. Wir, unsere christlichen Regierungen, bezahlen Geld an aussereuropäische Länder, damit diese Flüchtlinge nicht zu uns lassen. Wir haben Flüchtlingsabwehrmechanismen an den europäischen Grenzen, und das alles obwohl wir verpflichtete sind, Flüchtlinge aufzunehmen und deren Asylanträge zu prüfen.
Es gibt so vieles Mehr, was sich anprangern ließe, wie etwa die undemokratische Errichtung der EU. Die Völker werden nicht befragt, ob sie der EU-Verfassung zustimmen, die gewählten Politiker entscheiden fast überall allein und die EU-Politik scheint so weit weg, dass im Wahlkampf der jeweiligen Länder zur Regierungswahl, diese kaum eine Rolle spielen. So werden weiterhin SPD und CDU gewählt, obwohl diese viele Berechtigungen von uns Bewohnern des Landes Deutschland an die EU abgeben.
Von den sinnlosen Schlachten in Afghanistan brauche ich wohl garnicht erst anfangen.
Aber trotz alle dem, sind wir alle berechtigt und aufgerufen, für die Syrische Opposition Partei zu ergreifen und die Freiheitsbewegungen zu unterstützen!
wie kann man so paranoid sein.ich glaub Sie müssten mal von den regiemtruppen behandelt werden um Ihren vergleich mit unseren schurkenstaaten und unserern bösen ölmafias überdenken zu können.um uns die schuld geben zu können müssten wir in irgendeiner weise an aufständen beteiligt sein und das sind wir definitiv nicht,das haben die feinen diktatoren ganz allein geschafft.wahrscheinlich glauben Sie trotzdem noch eher dass die demonstranten den konflikt herbeigeführt haben anstatt asad und die es so wollten. Das zeigt immerhin das eine freie presse für manche leute einfach zuviel sein kann.
Sie haben ja Recht, aber Sie haben auch Unrecht. Die Taten Europas machen die Taten Syriens (bzw. deren Regierung) nicht gesühnt, machen sie nicht besser, machen sie nicht kritikunwürdiger. Ich denke, dass auch ein Sünder eine Vernunft hat. Auch ein Mörder, kann einen Mord eines anderen erkennen und zur Anzeige bringen. Auch ein Kinderschänder, kann ein Kind aus einem brennenden Auto ziehen.
Es ist gut, dass Sie auf die Untaten der europäischen Länder hinweisen. Wir, unsere christlichen Regierungen, bezahlen Geld an aussereuropäische Länder, damit diese Flüchtlinge nicht zu uns lassen. Wir haben Flüchtlingsabwehrmechanismen an den europäischen Grenzen, und das alles obwohl wir verpflichtete sind, Flüchtlinge aufzunehmen und deren Asylanträge zu prüfen.
Es gibt so vieles Mehr, was sich anprangern ließe, wie etwa die undemokratische Errichtung der EU. Die Völker werden nicht befragt, ob sie der EU-Verfassung zustimmen, die gewählten Politiker entscheiden fast überall allein und die EU-Politik scheint so weit weg, dass im Wahlkampf der jeweiligen Länder zur Regierungswahl, diese kaum eine Rolle spielen. So werden weiterhin SPD und CDU gewählt, obwohl diese viele Berechtigungen von uns Bewohnern des Landes Deutschland an die EU abgeben.
Von den sinnlosen Schlachten in Afghanistan brauche ich wohl garnicht erst anfangen.
Aber trotz alle dem, sind wir alle berechtigt und aufgerufen, für die Syrische Opposition Partei zu ergreifen und die Freiheitsbewegungen zu unterstützen!
wie kann man so paranoid sein.ich glaub Sie müssten mal von den regiemtruppen behandelt werden um Ihren vergleich mit unseren schurkenstaaten und unserern bösen ölmafias überdenken zu können.um uns die schuld geben zu können müssten wir in irgendeiner weise an aufständen beteiligt sein und das sind wir definitiv nicht,das haben die feinen diktatoren ganz allein geschafft.wahrscheinlich glauben Sie trotzdem noch eher dass die demonstranten den konflikt herbeigeführt haben anstatt asad und die es so wollten. Das zeigt immerhin das eine freie presse für manche leute einfach zuviel sein kann.
Entfernt. Bitte diskutieren Sie das konkrete Artikelthema. Danke, die Redaktion/mk
Sie haben ja Recht, aber Sie haben auch Unrecht. Die Taten Europas machen die Taten Syriens (bzw. deren Regierung) nicht gesühnt, machen sie nicht besser, machen sie nicht kritikunwürdiger. Ich denke, dass auch ein Sünder eine Vernunft hat. Auch ein Mörder, kann einen Mord eines anderen erkennen und zur Anzeige bringen. Auch ein Kinderschänder, kann ein Kind aus einem brennenden Auto ziehen.
Es ist gut, dass Sie auf die Untaten der europäischen Länder hinweisen. Wir, unsere christlichen Regierungen, bezahlen Geld an aussereuropäische Länder, damit diese Flüchtlinge nicht zu uns lassen. Wir haben Flüchtlingsabwehrmechanismen an den europäischen Grenzen, und das alles obwohl wir verpflichtete sind, Flüchtlinge aufzunehmen und deren Asylanträge zu prüfen.
Es gibt so vieles Mehr, was sich anprangern ließe, wie etwa die undemokratische Errichtung der EU. Die Völker werden nicht befragt, ob sie der EU-Verfassung zustimmen, die gewählten Politiker entscheiden fast überall allein und die EU-Politik scheint so weit weg, dass im Wahlkampf der jeweiligen Länder zur Regierungswahl, diese kaum eine Rolle spielen. So werden weiterhin SPD und CDU gewählt, obwohl diese viele Berechtigungen von uns Bewohnern des Landes Deutschland an die EU abgeben.
Von den sinnlosen Schlachten in Afghanistan brauche ich wohl garnicht erst anfangen.
Aber trotz alle dem, sind wir alle berechtigt und aufgerufen, für die Syrische Opposition Partei zu ergreifen und die Freiheitsbewegungen zu unterstützen!
Guten Tag,
Von welcher Opposition sprechen Sie? Für wen machen sie sich so stark?
Glauben sie etwa, sobald jemand eine Gruppe von Menschen als "Opposition" bezeichnet ist diese Gruppe automatish die Opposition?
Was vertritten diese angeblichen Oppositionellen bitte?
Wer finanziert diese Oppositionellen?
Welchen Hintergrund haben diese "Oppositionelle"?
[...]
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen. Danke, die Redaktion/mk
Guten Tag,
Von welcher Opposition sprechen Sie? Für wen machen sie sich so stark?
Glauben sie etwa, sobald jemand eine Gruppe von Menschen als "Opposition" bezeichnet ist diese Gruppe automatish die Opposition?
Was vertritten diese angeblichen Oppositionellen bitte?
Wer finanziert diese Oppositionellen?
Welchen Hintergrund haben diese "Oppositionelle"?
[...]
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen. Danke, die Redaktion/mk
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen und achten Sie auf Ihren Tonfall. Danke, die Redaktion/mk
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