State Department US-Außenministerin Clinton deutet Rückzug an
Hillary Clinton ist amtsmüde: Die US-Außenministerin steht Obama offenbar auch bei einem Wahlsieg nicht mehr zur Verfügung. Bis dahin will sie aber im Amt bleiben.
© J. Scott Applewhite/Pool/Reuters

US-Außenministerin Hillary Clinton
US-Außenministerin Hillary Clinton denkt an Ruhestand. Nach 20 Jahren "auf dem Drahtseil der Politik" sei es "an der Zeit herauszufinden, wie müde ich bin", sagte Clinton. Sie bleibe aber im Amt, bis Präsident Barack Obama einen Nachfolger benenne, fügte die ehemalige First Lady nach Angaben des Ministeriums hinzu.
Beobachter werten Clintons Äußerung als Hinweis, dass sie auch im Falle eines Wahlsiegs Obamas im November nicht mehr zur Verfügung steht. Bereits in der Vergangenheit hatte Clinton klargemacht, dass sie die Führung des Außenministeriums nach einer Amtszeit aufgeben wolle.
Laut der amerikanischen Zeitung Washington Post nannte Clinton keine Pläne für die Zeit nach einem Ausscheiden aus ihrem Amt. Sie habe "keine Ahnung", was danach passiere, sagte Clinton. Die kommende Wahl werde eine Menge Aufmerksamkeit beanspruchen. Die Frage eines Mitarbeiters, was sie überzeugen könne, als Vize-Präsidentin zu kandidieren, beantwortete Clinton nicht.
Clinton hatte 2008 den Kampf um die Präsidentschaftskandidatur gegen Obama verloren. Nach seinem Wahlsieg ernannte Obama sie aber zu seiner Chefdiplomatin. Bis 2001 war sie an der Seite ihres Ehemanns Bill Clinton acht Jahre lang im Weißen Haus.
- Datum 27.01.2012 - 16:57 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
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weil ihre Politik alles andere als Demokratisch ist
nehmen sie den Friedensnobelpreisträger gleich mit !
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