Geheimdienste Iran verurteilt angeblichen US-Spion zum Tode
Amir-Mirsai Hekmati soll für den US-Geheimdienst CIA spioniert haben. Den Beweis für seine Schuld lieferte ein angebliches Video-Geständnis.
Im Iran ist ein angeblicher Spion des US-Geheimdienstes CIA zum Tode verurteilt worden. Der iranisch-stämmige US-Bürger Amir-Mirsai Hekmati sei der "Zusammenarbeit mit einem feindlichen Land und der Spionage für die CIA" schuldig befunden worden, meldete die iranische Nachrichtenagentur Fars. Die Strafe gegen den 28-Jährigen habe das Revolutionsgericht in Teheran verhängt.
Hekmatis Festnahme ist seit Mitte Dezember bekannt. Damals hatte das Staatsfernsehen ein Video mit einem angeblichen Geständnis Hekmatis gezeigt. Darin habe er gesagt, vom US-Geheimdienst "hereingelegt" worden zu sein, berichtete Fars. Sein Auftrag sei gewesen, den iranischen Geheimdienst zu unterwandern, um Informationen an die CIA zu liefern. Hekmati sei auf Stützpunkten der USA in Afghanistan und Irak ausgebildet worden.
Die Staatsanwaltschaft wertete das Geständnis als klaren Beweis für Hekmatis Schuld und forderte die Höchststrafe. Die US-Regierung hatte die Vorwürfe als falsch zurückgewiesen und seine sofortige Freilassung verlangt.
Die Führung in Teheran lässt regelmäßig Spione festnehmen, die angeblich für die USA oder Israel arbeiten. So hatte sie am Sonntag bekannt gegeben, dass mehrere Verdächtige festgenommen worden seien. Ziel der Männer sei es gewesen, über das Internet die Parlamentswahl am 2. März zu stören.
Die Beziehungen zwischen dem Iran und den USA hatten sich zuletzt weiter verschlechtert, nachdem der Iran mit einer Blockade der für internationale Öltransporte wichtigen Meerenge von Hormus gedroht hatte. Die USA und andere westliche Staaten haben in der Region Kriegsschiffe stationiert.
- Datum 09.01.2012 - 10:25 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, AFP, Reuters
- Kommentare 30
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Aber dass die Amis es genauso machen, zeigt ja der Fall des Troy Davis, der trotz erheblicher Zweifel einfach mal eben hingerichtet wurde. Ein weiteres gutes Beispiel ist Brad Manning. Wenn jetzt also die Zeit wieder den mahnenden Finger auf den Iran hebt, sollte sie die Amerikaner dabei nicht vergessen.
Soll sich jetzt Amir-Mirsai Hekmati freuen, weil er nicht der einzige auf der Welt ist, der durch ein fragwürdiges Urteil hingerichtet wird? Viel mehr parallelen sehe ich nicht.
Wurde Troy Davis auch gefoltert? Hat Amir-Mirsai Hekmati auch noch mehrere Jahre die Möglichkeit Rechtswege auszuschöpfen?
Ihr Vergleich hinkt nicht nur, er liegt Scheintod auf dem Boden. Aber es hat mich eigentlich nicht verwundert, dass gleich der erste Artikel das iranische Unrecht relativiert und sagt, dass eigentlich die USA viel böser sei... viel spaß in der einfachen schwarz/weiss Welt.
Soll sich jetzt Amir-Mirsai Hekmati freuen, weil er nicht der einzige auf der Welt ist, der durch ein fragwürdiges Urteil hingerichtet wird? Viel mehr parallelen sehe ich nicht.
Wurde Troy Davis auch gefoltert? Hat Amir-Mirsai Hekmati auch noch mehrere Jahre die Möglichkeit Rechtswege auszuschöpfen?
Ihr Vergleich hinkt nicht nur, er liegt Scheintod auf dem Boden. Aber es hat mich eigentlich nicht verwundert, dass gleich der erste Artikel das iranische Unrecht relativiert und sagt, dass eigentlich die USA viel böser sei... viel spaß in der einfachen schwarz/weiss Welt.
Warum setzen sich die Amerikaner so stark für ihn ein, warum machen sie sich Sorgen um ihn? In den Staaten werden geistlich zurückgebliebene und blinde hingerichtet. Haben die Iraner deswegen die Amis bedroht?
Meiner Ansicht nach gibt es keinen logischen Grund die offizielle Version dsr iranischen Gerichts anzuzweifeln.
Wenn die USA ( sowie Israel und GB ) keine Spionage-Netzwerke im Iran betreiben , wo sonst ?
Die USA drohen dem Iran fast auf taeglicher Basis mit einem Angriffskrieg und in einem Krieg gelten halt auch knallharte Kriegsgesetze.
Es waere auch gut gewesen die Hintergruende dieses Falls genauer zu durchleuchten , wie immer werden die wahren Tatsachen zu Ungunsten des Iran ' verdreht '.
"Die Führung in Teheran lässt regelmäßig Spione festnehmen, die angeblich für die USA oder Israel arbeiten."
Das ist doch eine selbstevidente Absurdität. Ausgerechnet den Lichtstaat USA der Spionage zu zeihen, unglaublich!
(Ironie aus)
der Ankläger schafft es die Hintergründe dieses Falles zu durchleuchten.
"Die Führung in Teheran lässt regelmäßig Spione festnehmen, die angeblich für die USA oder Israel arbeiten."
Das ist doch eine selbstevidente Absurdität. Ausgerechnet den Lichtstaat USA der Spionage zu zeihen, unglaublich!
(Ironie aus)
der Ankläger schafft es die Hintergründe dieses Falles zu durchleuchten.
Die Morde an iranischen Wissenschaftlern, die Attacke mit Stuxnet oder die unzähligen mysteriösen "Unfalle", Explosionen und Flugzeugabstürze legen den Schluss nahe, dass eine ganze Armee ausländischer Spione nebst einheimischer Helfer im Iran aktiv ist.
Von daher ist es nicht überraschend, dass ab und an auch einige von ihnen erwischt und verurteilt wird. Ob Herr Hekmati zu dieser Sorte Mensch gehört, kann ich nicht einschätzen.
Jedenfalls klingen die Anschuldigungen gegen ihn wesentlich glaubhafter als die lächerliche Geschichte der Amerikaner zum angeblichen iranischen Terrorplot gegen den saudischen Botschafter in den USA.
Wie auch immer, der Iran täte sich keinen Gefallen damit, wenn dieses Todesurteil auch vollstreckt würde.
Der Mann wird wohl eher eine Zukunft als diplomatische Verhandlungsmasse haben.
http://www.farsnews.com/n...
Alles in der Anklage ist klar.
muss wohl als Sündenbock herhalten! Ob er tatsächlich mit US-Behörden zusammenarbeitete, wird sich nicht klären lassen. Es dürfte jedoch feststehen, dass ein Verhör durch iranische Behörden Geständnisse förmlich erzwingen, sodass jeder irgendwann ein Geständnis abliefert. Egal, welche Mächte diesen jungen Mann beeinflussten und ausnutzten, eigentlich kann er einem nur leidtun.
Meinen Sie wie bei Scheich Khalid?
Nach 183 mal Waterboarding durch amerikanische Folterknechte hat der Mann auch alles gestanden, was man von ihm hören wollte.
Immerhin wurde Hekmati nicht sofort liquidiert und um Indischen Ozean entsorgt. So etwas soll es ja auch geben...
Entfernt wegen Doppelpostings. Die Redaktion/ag
Meinen Sie wie bei Scheich Khalid?
Nach 183 mal Waterboarding durch amerikanische Folterknechte hat der Mann auch alles gestanden, was man von ihm hören wollte.
Immerhin wurde Hekmati nicht sofort liquidiert und um Indischen Ozean entsorgt. So etwas soll es ja auch geben...
Entfernt wegen Doppelpostings. Die Redaktion/ag
"Die Führung in Teheran lässt regelmäßig Spione festnehmen, die angeblich für die USA oder Israel arbeiten."
Das ist doch eine selbstevidente Absurdität. Ausgerechnet den Lichtstaat USA der Spionage zu zeihen, unglaublich!
(Ironie aus)
Was für eine Farce. Ein Geständnis, erzwungen unter Folter, exhibitionistisch zur Schau gestellt. Jetzt fehlt nur noch die öffentliche Hinrichtung. Das Mullah-Regime ist tiefstes Mittelalter und zeigt, bedroht von den USA, mehr denn je seine wahre Fratze.
Ein Skandal, dass unsere feigen, pseudo-pazifistischen Kulturrelativisten sich noch nicht mal zu schade sind auf diesen Anti-Amerika-Zug aufzuspringen.
[...]
Gekürzt. Bitte verzichten Sie auf Äußerungen, die lediglich der Provokation dienen. Danke. Die Redaktion/ag
Dass Iran Leute von der Straße holt, um sie unter Folter zu bestimmten Aussagen zu zwingen und sie im Anschluss zum Tode zu verurteilen und vor aller Augen zu erhängen, das ist doch eine ironische Schlussfolgerung. Der Iran zeigt ja, anders als die USA z. B., eindeutige Beweise für die Mittäterschaft dieser Spione und erteilt die Urteile darauf basierend. Hier soll die Weltgemeinschaft am Geschehen teilnehmen und das Ganze zur Kenntnis nehmen.
Ihr Wunsch, dass die Leute aus ihrem Schlaf erwecken, geschieht ja gerade Schritt für Schritt - allerdings in die Richtung, die Sie anstreben, sondern in die entgegengesetzte. Die Menschen haben die Verdrehung der Wahrheiten immer zu Ungunsten des Iran allmählich satt und haben begriffen, dass hinter den Angriffen der USA durch Stuxnet, der Ermordung von Wissenschaftlern, den Drohungen mit einem Angriffskrieg, dem Einschwören des US-Volkes auf einen baldigen Krieg gegen Iran, der Anschuldigung des Mordversuches Irans an dem saudischen Botschafter in Washington die wahre Gefahr steckt, die den internationalen Frieden in Gefahr setzt.
Dass Iran Leute von der Straße holt, um sie unter Folter zu bestimmten Aussagen zu zwingen und sie im Anschluss zum Tode zu verurteilen und vor aller Augen zu erhängen, das ist doch eine ironische Schlussfolgerung. Der Iran zeigt ja, anders als die USA z. B., eindeutige Beweise für die Mittäterschaft dieser Spione und erteilt die Urteile darauf basierend. Hier soll die Weltgemeinschaft am Geschehen teilnehmen und das Ganze zur Kenntnis nehmen.
Ihr Wunsch, dass die Leute aus ihrem Schlaf erwecken, geschieht ja gerade Schritt für Schritt - allerdings in die Richtung, die Sie anstreben, sondern in die entgegengesetzte. Die Menschen haben die Verdrehung der Wahrheiten immer zu Ungunsten des Iran allmählich satt und haben begriffen, dass hinter den Angriffen der USA durch Stuxnet, der Ermordung von Wissenschaftlern, den Drohungen mit einem Angriffskrieg, dem Einschwören des US-Volkes auf einen baldigen Krieg gegen Iran, der Anschuldigung des Mordversuches Irans an dem saudischen Botschafter in Washington die wahre Gefahr steckt, die den internationalen Frieden in Gefahr setzt.
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