EU Parlament wählt Schulz zum Präsidenten

Die Europaabgeordneten haben einen neuen Präsidenten: Die Parlamentarier wählten den Deutschen Martin Schulz zum Nachfolger von Jerzy Buzek. Schulz twittert jetzt auch.

Das Europäische Parlament hat mehrheitlich den deutschen Sozialdemokraten Martin Schulz zu seinem neuen Vorsitzenden gewählt. Der bisherige Fraktionsvorsitzende der Sozialdemokraten erhielt bei der Sitzung in Straßburg die Stimmen von 387 der 699 anwesenden Abgeordneten. Damit erreichte der 56-Jährige bereits im ersten Wahlgang die erforderliche Mehrheit.

Schulz tritt die Nachfolge des konservativen Polen Jerzy Buzek an. Er steht dem Parlament für die nächsten zweieinhalb Jahre bis zur Europawahl 2014 vor. In einer Rede dankte er seinen Unterstützern für das Vertrauen. Kurz nach der Abstimmung eröffnete Schulz' Team einen Account bei Twitter. Nach knapp 20 Tweets hatte er bereits etwa 700 Follower.

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Der erklärte Förderer eines demokratischen, starken Europa mit einer transparent angelegten Führung trat schon als Fraktionschef mit prägnanten Wortbeiträgen in Erscheinung. Seine Wahl entspricht einem ungeschriebenen Deal zwischen den beiden großen Fraktionen: der Sozialisten und der Europäischen Volkspartei: Für die erste Hälfte der Wahlperiode hatten die Sozialisten Buzek mitgewählt, den Schulz nun ablöst.

 
Leser-Kommentare
  1. das höchstens 60 Jahre alt ist, als Maßstab nimmt und dann die europäischen Nachbarn übelst maßregelt. Sclechter Stil dieser mann.

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    Martin Schulz ist ein überzeugter Europäer, wenn er den Mund aufmacht hat es etwas mit Kritik zu tun und nicht mit Maßregelung.

    klingt wie von einem Basisdemokraten!

    Martin Schulz ist ein überzeugter Europäer, wenn er den Mund aufmacht hat es etwas mit Kritik zu tun und nicht mit Maßregelung.

    klingt wie von einem Basisdemokraten!

  2. Dieser Mann wird sich für das EU-Parlament einsetzen wie es sich gehört und kein Duckmäuser sein.

  3. Martin Schulz ist ein überzeugter Europäer, wenn er den Mund aufmacht hat es etwas mit Kritik zu tun und nicht mit Maßregelung.

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    Na ja, wenn man Vorgänger als Frühstückaugust bezeichnet, so klingt das schon ein bisschen arrogant:

    Na ja, wenn man Vorgänger als Frühstückaugust bezeichnet, so klingt das schon ein bisschen arrogant:

  4. Na ja, wenn man Vorgänger als Frühstückaugust bezeichnet, so klingt das schon ein bisschen arrogant:

    Eine Leser-Empfehlung
  5. >>Der erklärte Förderer eines demokratischen, starken Europa mit einer transparent angelegten Führung<<

    Ahja, warum wurde er dann als "undemokratischer Faschist" vom Abgeordneten Bloom bezeichnet?
    Warum erwähnt die Zeit sowas nicht?
    Und dass der Herr Verfechter von Eurobonds ist, lässt sehr tief blicken, wie gut er deutsche Interessen bzw. die von Schuldenländern vertritt.

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    Schulz ist weder Faschist noch KZ Kapo (Zitat:Cavalliere B.)
    Und das er für Eurobonds ist - wobei zu erläutern wäre zu welchen pol./ökon. Konditionen- Ist eine letztlich mehrheitsfähige politische Position.
    Also: Trotz seiner gelegentlich naßforschen Art ist schulz ganz sicher ein Überzeugter Europäer.

    Sie haben wohl die EU immer noch nicht richtig Verstanden. Herr Schultz, sowie auch alle anderen MEP, sind nicht dazu da nationale Interessen zu vertreten, sondern Gesetzte und Bestimmungen zu beschließen, welche für die Europäische Union als ganzes von Bedeutung sind.
    Deshalb hat das Parlament auch Fraktionen. Keine nationalen Fraktionen sondern Fraktionen, welche sich an der politischen Richtung der jeweiligen Abgeordneten orientieren (Sozialisten, Konservative, Grüne, Liberale etc.). Das ist auch gut so. Das EP wurde nicht als "Bundesrat für Europa" gedacht sondern als Parlament, das das alle EU Bürger als ganzes vertreten soll.

    Schulz ist weder Faschist noch KZ Kapo (Zitat:Cavalliere B.)
    Und das er für Eurobonds ist - wobei zu erläutern wäre zu welchen pol./ökon. Konditionen- Ist eine letztlich mehrheitsfähige politische Position.
    Also: Trotz seiner gelegentlich naßforschen Art ist schulz ganz sicher ein Überzeugter Europäer.

    Sie haben wohl die EU immer noch nicht richtig Verstanden. Herr Schultz, sowie auch alle anderen MEP, sind nicht dazu da nationale Interessen zu vertreten, sondern Gesetzte und Bestimmungen zu beschließen, welche für die Europäische Union als ganzes von Bedeutung sind.
    Deshalb hat das Parlament auch Fraktionen. Keine nationalen Fraktionen sondern Fraktionen, welche sich an der politischen Richtung der jeweiligen Abgeordneten orientieren (Sozialisten, Konservative, Grüne, Liberale etc.). Das ist auch gut so. Das EP wurde nicht als "Bundesrat für Europa" gedacht sondern als Parlament, das das alle EU Bürger als ganzes vertreten soll.

  6. im Ernst, ich wusste garnicht, dass es diese Funktion gibt, sie war bislang ,vornehm ausgedrückt, eher zurückhaltend ausgeübt. Da niemand die Funktion vermisste , ist sie wohl überflüssig. Dann ist die Besetzung leider auch egal.

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    ... aber ein Amt ist nur so gut und bedeutend wie derjenige der es bekleidet.
    Das Amt des deutschen Bundeskanzlers wäre auch nicht ganz so bedeutungsvoll, hätten es nicht Leute wie Adenauer, Brandt oder Schmidt geprägt.

    Wenn jemand dem EP mehr Gehör verschaffen kann dann Herr Schulz.

    ... aber ein Amt ist nur so gut und bedeutend wie derjenige der es bekleidet.
    Das Amt des deutschen Bundeskanzlers wäre auch nicht ganz so bedeutungsvoll, hätten es nicht Leute wie Adenauer, Brandt oder Schmidt geprägt.

    Wenn jemand dem EP mehr Gehör verschaffen kann dann Herr Schulz.

  7. Schulz ist weder Faschist noch KZ Kapo (Zitat:Cavalliere B.)
    Und das er für Eurobonds ist - wobei zu erläutern wäre zu welchen pol./ökon. Konditionen- Ist eine letztlich mehrheitsfähige politische Position.
    Also: Trotz seiner gelegentlich naßforschen Art ist schulz ganz sicher ein Überzeugter Europäer.

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