Anschlagserie: Neue Morde an Christen in Nigeria
Im Norden Nigerias sind 17 Christen bei einem Angriff getötet worden. Über die Umstände der Tat gibt es widersprüchliche Informationen.
© Afolabi Sotunde/Reuters

Ausgebrannte Autos nach einem Anschlag auf die katholische Kirche St. Theresa in Madalla (Bild vom 25.12.2011)
Bei einem weiteren Angriff auf Christen in Nigeria sind am Freitag 17 Menschen getötet worden. Nach Angaben von Bewohnern der Stadt Mubi stürmten Bewaffnete ein Haus, in dem sich Trauergäste versammelt hatten. Diese hätten dort Abschied von einem der fünf Toten des Überfalls vom Vorabend genommen, berichtete AFP. Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa ereignete sich die Tat hingegen im Rathaus von Mubi. Demnach handelte es sich bei den Getöteten um eine Besuchergruppe aus dem christlich geprägten Süden des Landes, die zu einem Treffen in das Rathaus im überwiegend islamischen Norden gekommen war.
Am Donnerstagabend waren bei einem Angriff auf eine Kirche sechs Menschen getötet und zehn verletzt worden. "Sie schossen durch die Fenster der Kirche", sagte der Pastor Johnson Jauro aus Nasarawa im nördlichen Bundesstaat Gombe. Unter den Toten sei auch seine Ehefrau. Die Angreifer schossen um 19.30 Uhr, als er gerade mit der Gemeinde gebetet habe. "Unsere Augen waren geschlossen, als einige Bewaffnete in die Kirche stürmten und das Feuer auf die Gemeindemitglieder eröffneten", sagte Jauro. Panik sei ausgebrochen, die Menschen hätten versucht zu fliehen.
Bisher bekannte sich niemand zu der Tat. Sie könnte zu einer Serie von Anschlägen radikaler Muslime auf christliche Gotteshäuser in dem Staat gehören, der zwischen beiden Religionen geteilt ist. Die Sekte Boko Haram hatte sich zu den Anschlägen auf Kirchen bekannt, bei denen zu Weihnachten mindestens 37 Menschen starben. Boko Haram will in ganz Nigeria das islamische Recht einführen. Die Sekte soll aus mehreren Gruppen bestehen, die genaue Struktur ist noch wenig bekannt.
Die Sekte hatte am Dienstag den Christen im überwiegend muslimischen Norden ein Ultimatum von drei Tagen gesetzt, die Region zu verlassen. Einen Tag zuvor hatte Präsident Goodluck Jonathan den Ausnahmezustand in Teilen von vier besonders von der Gewalt betroffenen Bundesstaaten ausgerufen. Gombe liegt außerhalb dieser Zonen.
Der oberste Polizeichef Nigerias, Hafiz Ringim, hatte die christlichen Bewohner der betroffenen Regionen in einer Erklärung aufgerufen, das Ultimatum zu ignorieren.







... eine so friedliebende Religion ist. Und sicherlich stimmt dies in vielen Teilen auch.
Aber erst, wenn auch einmal eine Demonstration von Muslimen gegen derartige Anschläge stattfindet, wird man es vielleicht glauben können.
Vielleicht könnte es ja auch daran liegen, dass von der "anderes" seite nie etwas berichtet wird?
Vielleicht sehen es die Menschen aus İrak, Lybien, Afghanistan usw. einen Angriff gegen den moslems an? Die Atombomben, die auf Japan abgeworfen wurden darfst du nicht vergessen. Haette die USA, diese Bomben auch auf ein chrstl. Land abgeworfen?
Vielleicht könnte es ja auch daran liegen, dass von der "anderes" seite nie etwas berichtet wird?
Vielleicht sehen es die Menschen aus İrak, Lybien, Afghanistan usw. einen Angriff gegen den moslems an? Die Atombomben, die auf Japan abgeworfen wurden darfst du nicht vergessen. Haette die USA, diese Bomben auch auf ein chrstl. Land abgeworfen?
das konnte man in zwei Artikeln hier lesen.
... dann kann jeder Christenmensch - und jeder Mensch, gleich welcher Religion, der an grundsätzliche Werte der Menschenrechte glaubt - einfordern, dass:
- sich die führenden Islamgelehrten und islamischen Staatschefs mit deutlicher und ehrlicher Empörung gegen die die Taten dieser Islamisten aussprechen.
- sich die Regierung Nigerias sofort und mit allem Nachdruck mit allem nötigen Schutz vor die christlichen Bürger stellt und deren Rechte verteidigt.
- sich islamische Länder deutlich für Religionsfreiheit und für die Rechte ihrer christlichen/jüdischen/buddhistischen Minderheiten aussprechen und diese auch respektieren, anstatt in Koranschulen (wie in Pakistan) zu lehren, dass diese "Ungläubigen" unrein sind, so dass man ihnen nicht einmal die Hand geben darf, ohne selbst "unrein" zu werden.
WENN sich der praktizierte Islam in den islamischen Ländern von Ägypten bis Pakistan für Religionsfreiheit einsetzt und zwar auch praktisch, DANN glaube ich Ihnen, dass diese Morde nichts mit Christenverfolgung zu tun haben, die offensichtlich wieder gerade groß in Mode kommt.
... dann kann jeder Christenmensch - und jeder Mensch, gleich welcher Religion, der an grundsätzliche Werte der Menschenrechte glaubt - einfordern, dass:
- sich die führenden Islamgelehrten und islamischen Staatschefs mit deutlicher und ehrlicher Empörung gegen die die Taten dieser Islamisten aussprechen.
- sich die Regierung Nigerias sofort und mit allem Nachdruck mit allem nötigen Schutz vor die christlichen Bürger stellt und deren Rechte verteidigt.
- sich islamische Länder deutlich für Religionsfreiheit und für die Rechte ihrer christlichen/jüdischen/buddhistischen Minderheiten aussprechen und diese auch respektieren, anstatt in Koranschulen (wie in Pakistan) zu lehren, dass diese "Ungläubigen" unrein sind, so dass man ihnen nicht einmal die Hand geben darf, ohne selbst "unrein" zu werden.
WENN sich der praktizierte Islam in den islamischen Ländern von Ägypten bis Pakistan für Religionsfreiheit einsetzt und zwar auch praktisch, DANN glaube ich Ihnen, dass diese Morde nichts mit Christenverfolgung zu tun haben, die offensichtlich wieder gerade groß in Mode kommt.
Wenn diese Art der "Sekten" in praktisch jedem Land zu finden ist, wo Islam dazugehört. Kann man dann tatsächlich noch von Sekte sprechen? Es scheint viel mehr ein "normales" Phänomen zu sein. In Ägypten erreichen diese islamistischen "Sekten" gerade knapp 70% der Stimmen.
... dann kann jeder Christenmensch - und jeder Mensch, gleich welcher Religion, der an grundsätzliche Werte der Menschenrechte glaubt - einfordern, dass:
- sich die führenden Islamgelehrten und islamischen Staatschefs mit deutlicher und ehrlicher Empörung gegen die die Taten dieser Islamisten aussprechen.
- sich die Regierung Nigerias sofort und mit allem Nachdruck mit allem nötigen Schutz vor die christlichen Bürger stellt und deren Rechte verteidigt.
- sich islamische Länder deutlich für Religionsfreiheit und für die Rechte ihrer christlichen/jüdischen/buddhistischen Minderheiten aussprechen und diese auch respektieren, anstatt in Koranschulen (wie in Pakistan) zu lehren, dass diese "Ungläubigen" unrein sind, so dass man ihnen nicht einmal die Hand geben darf, ohne selbst "unrein" zu werden.
WENN sich der praktizierte Islam in den islamischen Ländern von Ägypten bis Pakistan für Religionsfreiheit einsetzt und zwar auch praktisch, DANN glaube ich Ihnen, dass diese Morde nichts mit Christenverfolgung zu tun haben, die offensichtlich wieder gerade groß in Mode kommt.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Aussagen, die lediglich der Provokation dienen. Danke. Die Redaktion/sc
Vielleicht könnte es ja auch daran liegen, dass von der "anderes" seite nie etwas berichtet wird?
Vielleicht sehen es die Menschen aus İrak, Lybien, Afghanistan usw. einen Angriff gegen den moslems an? Die Atombomben, die auf Japan abgeworfen wurden darfst du nicht vergessen. Haette die USA, diese Bomben auch auf ein chrstl. Land abgeworfen?
Abgesehen davon, dass der Atombombenabwurf der USA auf jeden Fall zu verachten ist, verstehen ich den Zusammenhang nicht. Was hat eine Kriegshandlung einer Regierung gegen eine Nation, mit der man sich im Krieg befindet mit der gezielten Tötung einzelner auf Grund ihrer Religionszugehörigkeit zu tun?
Diese Anschläge z.B. in Nigeria unterscheiden sich in keinster Weise von den Tötungen in Deutschland durch die Zwickauer Zelle. Hier wird auf Grund von verqueren Welt- und/oder Religionsansichten gemordet und es finden sich immer wieder Menschen, die versuchen, dies herunterzuspielen.
Man kann nur darüber spekulieren, ob eine Atombombe über Deutschland abgeworfen worden wäre, wenn dieses nicht früh genug kapituliert hätte. Das 3. Reich jedenfalls hätte keine Bedenken gehabt, die chrislichen Engländer dem Flammen-und Strahlentod zu überantworten, davon können sie ausgehen. Die Tatsache aber, dass Sie nicht sehen können, dass die von Ihnen aufgezählten Konflikte von den handelnden Staaten in keiner Weise als religiöse Auseinandersetzungen geführt wurden, stimmt allerdings nachdenklich. Sollte eine Mehrheit der Muslime das so sehen wie Sie- wenn Sie denn einer sind- dann lässt sich nicht mehr behaupten, dass Religion für die hier Handelnden nicht der entscheidende Motivationsfaktor ist. Ich hoffe das ist nicht der Fall.
ist Japan muslimisch? ich verstehe Ihre Argumentation nicht.
Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit sachlichen Argumenten. Danke, die Redaktion/mk
Abgesehen davon, dass der Atombombenabwurf der USA auf jeden Fall zu verachten ist, verstehen ich den Zusammenhang nicht. Was hat eine Kriegshandlung einer Regierung gegen eine Nation, mit der man sich im Krieg befindet mit der gezielten Tötung einzelner auf Grund ihrer Religionszugehörigkeit zu tun?
Diese Anschläge z.B. in Nigeria unterscheiden sich in keinster Weise von den Tötungen in Deutschland durch die Zwickauer Zelle. Hier wird auf Grund von verqueren Welt- und/oder Religionsansichten gemordet und es finden sich immer wieder Menschen, die versuchen, dies herunterzuspielen.
Man kann nur darüber spekulieren, ob eine Atombombe über Deutschland abgeworfen worden wäre, wenn dieses nicht früh genug kapituliert hätte. Das 3. Reich jedenfalls hätte keine Bedenken gehabt, die chrislichen Engländer dem Flammen-und Strahlentod zu überantworten, davon können sie ausgehen. Die Tatsache aber, dass Sie nicht sehen können, dass die von Ihnen aufgezählten Konflikte von den handelnden Staaten in keiner Weise als religiöse Auseinandersetzungen geführt wurden, stimmt allerdings nachdenklich. Sollte eine Mehrheit der Muslime das so sehen wie Sie- wenn Sie denn einer sind- dann lässt sich nicht mehr behaupten, dass Religion für die hier Handelnden nicht der entscheidende Motivationsfaktor ist. Ich hoffe das ist nicht der Fall.
ist Japan muslimisch? ich verstehe Ihre Argumentation nicht.
Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit sachlichen Argumenten. Danke, die Redaktion/mk
findet sich hier nur die Gutmenschenfeststellung, dass alles habe ja nichts mit Religion zu tun. In meinen Augen ist das falsch. Aber selbst wenn es so wäre: rechtfertigt das Anschläge auf Betende, einen feigen Mord? Oder ist es vielleicht in den Augen mancher gar kein Mord, sondern nur eine irgendwie nachvollziehbare Reaktion auf irgendetwas?
betroffen wären, hätte es dann auch nichts mit Religion zu tun? Natürlich hat es in beiden Fällen mit Religion zu tun. Die Opfer solcher Taten sind nicht zufällig Christen oder zufällig Muslime.
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