Piraterie US-Soldaten befreien zwei Geiseln in Somalia
US-Soldaten haben in Somalia zwei Entwicklungshelfer aus 90-tägiger Gefangenschaft von Piraten befreit. Alle neun Piraten wurden getötet.
US-Soldaten haben in Somalia zwei Geiseln aus der Gewalt von Piraten befreit. Die US-Bürgerin Jessica Buchanan und der Däne Poul Hagen Thisted, die für eine dänische Hilfsorganisation arbeiten, seien an einen sicheren Ort gebracht worden, teilte der dänische Flüchtlingsrat mit. Die beiden waren im Oktober in der Stadt Galkayo in der halb-autonomen Region Galmudug verschleppt worden, wo sie für eine dänische Minenräum-Organisation arbeiteten.
"Dies ist eine weitere Botschaft an die Welt, dass sich die Vereinigten Staaten von Amerika gegen jede Drohung gegen unsere Landsleute wehren werden", sagte US-Präsident Barack Obama. Zwar gehen die USA und auch Frankreich strikt gegen somalische Piraten vor dem Horn von Afrika vor, die dort Handelsschiffe kapern, die Besatzungen als Geiseln nehmen und Millionen Dollar Lösegeld erpressen. Auf somalischem Gebiet sind solche Militäreinsätze jedoch ungewöhnlich, zumal selten Piraten hinter der Verschleppung von Ausländern an Land stecken.
Das US-Militär teilte mit, alle neun Geiselnehmer seien getötet worden. Militärhubschrauber hätten die Soldaten zu dem Piraten-Lager in der Nähe von Haradheere gebracht, einer großen Basis im Zentrum des Landes. US-Verteidigungsminister Leon Panetta sagte, kein US-Soldat sei bei dem Einsatz ums Leben gekommen.
Der dänische Außenminister Villy Sövndal hatte zuvor mitgeteilt, die US-Regierung habe sich wegen des schlechten Gesundheitszustands einer der beiden Geiseln für den Militäreinsatz entschieden. Dieser bereite aber nicht zwangsläufig den Weg für ähnliche Einsätze.
Der Gouverneur der Region Galmudug, Mohamed Ahmed Alim, sagte, er danke den USA für ihren Einsatz. "Die Piraten haben den Frieden und die Moral in der ganzen Region zerstört. Sie sind eine Mafia." Alim hielt sich in Hobyo, einem Piraten-Lager nördlich von Haradheere, auf, um über die Freilassung eines am Samstag verschleppten US-Journalisten zu verhandeln.
- Datum 25.01.2012 - 15:57 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters, AFP
- Kommentare 21
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Bell AH-1 Cobra ist der Kampfhubschrauber der US Marines. Die Marines sind eine der Teilstreitkräfte (Army, Airforce, Navy, Marines) der US Streitkräfte. Die Marineeinheiten (s. Bildunterschrift) verfügen über keine Kampfhubschrauber (jedenfalls keine Cobra).
Wenn der Aufenthaltsort der Geiseln bekannt, das Schlupfloch der Piraten identifiziert ist: sehr gute Lösung. Das sollte Schule machen.
Letzten Endes will die Piratenbranche Geld verdienen. Eine solche Befreiungsaktion treibt auch für sie die Kosten nach oben (Rekrutierung, Ausbildung etc.).
Das sollte Schule machen.
Genau...
Bringen wir einfach alle um. Das wird das Problem garantiert lösen...
Genau...
Bringen wir einfach alle um. Das wird das Problem garantiert lösen...
@ okmijn
Da gibt es einfach ein Übersetzungsproblem. Die Navy entspricht im Deutschen der Marine. Die Seals sind eine Einheit der Navy und nicht der Marines. Die "Marines" sind in den USA eine eigenständige Teilstreitkraft. In Deutschland handelt es sich dabei aber nur um spezialisierte Infanterie-Einheiten, Marine-Infanterie, die zur Marine (=Navy) gezählt werden.
Die Bell AH-1 Cobra ist ein Kampf-Hubschrauber und wird überhaupt nicht mehr von den US Streitkräften eingesetzt. Er wurde durch den Apache ersetzt. Ich glaube auch kaum, dass bei der Aktion ein Kampfhubschrauber eingesetzt wurde. Da passen nämlich nur zwei Leute rein, Pilot und Co-Pilot.
ob die amis keine cobras mehr benutzen, weiss ich nicht. aber sowohl cobra als auch apache hubschrauber haben ausklapbare seitensitze mit gurten. das ist etwas, was nur wenige wissen. somit kann auch ein kamphubschrauber am rumpf 2 oder 4 soldaten transportieren.
ob die amis keine cobras mehr benutzen, weiss ich nicht. aber sowohl cobra als auch apache hubschrauber haben ausklapbare seitensitze mit gurten. das ist etwas, was nur wenige wissen. somit kann auch ein kamphubschrauber am rumpf 2 oder 4 soldaten transportieren.
Vor nicht allzu langer Zeit, hat "die Zeit" sich vehement gegen solche Einsätze ausgesprochen.
http://www.zeit.de/politi...
Da Ging es UM Einsätze gegen Piraten an Land. Der Artikel warnt mit hysterischen Worten davor: "Die riskante Anti-Piraten-Strategie der EU";
Tja, Krieg ist nun einmal Riskant. Wer da kein Risiko eingehen will, dem bleibt nur eines übrig:
HURRAH WIR KAPITULIEREN!
... doch schwer vorzustellen. Da wurden die Geiseln also glücklich befreit und (alle Neune!) standen d i e Geiselnehmer, und nur die, bereit sich, was auch sonst, abmurksen zu lassen.
@Gimpler
"Übersetzungsproblem"
Das ist worauf ich hingewiesen habe: der Hubschrauber gehört nicht zur Navy
"Die Seals sind eine Einheit der Navy und nicht der Marines."
... und verfügen nicht über Cobras
"die zur Marine (=Navy) gezählt werden"
Erzählen sie das mal beim USMC, die haben sich im Verhältnis zur Navy immer noch nicht von Wake island 1941 erholt.
"Die Bell AH-1 Cobra ist ein Kampf-Hubschrauber und wird überhaupt nicht mehr von den US Streitkräften eingesetzt."
Doch, vom USMC in der Version AH-1W.
"Er wurde durch den Apache ersetzt."
Nur bei der Army.
...Black Hawk down! ;)
Die Amerikaner haben weder im Vietnam noch in Somalia mit ihrer neuen Kriegsführung durch Hubschrauber glänzen können ;)
RN
...Black Hawk down! ;)
Die Amerikaner haben weder im Vietnam noch in Somalia mit ihrer neuen Kriegsführung durch Hubschrauber glänzen können ;)
RN
da hat der Däne aber Glück gehabt, dass eine US-Amerikanerin in seiner Begleitung war.
Trauern wir nicht um die Piraten oder Entführer, die aus sozialer Not zu ihrem Handeln gezwungen waren ?
Die sollen gefälligst ihr Land mal aufbauen und nicht "aus ach so schrecklicher Not" Leute, die ihnen helfen wollen, entführen.
Hätten die Fangflotten der reichen Länder den Somalis nicht die Fischgründe leergefischt, gäbe es das Problem mit den Piraten gar nicht. Die wären jetzt immer noch Fischer und könnten ihre Familien ernähren. Wer mit dem Rücken zur Wand lebt, dem bleibt nur noch die Möglichkeit zurück zu treten.
Der Beruf des Piraten ist eben risikoreich.
Die sollen gefälligst ihr Land mal aufbauen und nicht "aus ach so schrecklicher Not" Leute, die ihnen helfen wollen, entführen.
Hätten die Fangflotten der reichen Länder den Somalis nicht die Fischgründe leergefischt, gäbe es das Problem mit den Piraten gar nicht. Die wären jetzt immer noch Fischer und könnten ihre Familien ernähren. Wer mit dem Rücken zur Wand lebt, dem bleibt nur noch die Möglichkeit zurück zu treten.
Der Beruf des Piraten ist eben risikoreich.
"Doch, vom USMC in der Version AH-1W."
Was heißt USMC?
""die zur Marine (=Navy) gezählt werden"
Erzählen sie das mal beim USMC, die haben sich im Verhältnis zur Navy immer noch nicht von Wake island 1941 erholt."
In Deutschland schon, dort gehören die Marine-Infanteristen zur Marine (Navy) in den USA nicht, weshalb ich schrieb:
"In Deutschland handelt es sich dabei aber nur um spezialisierte Infanterie-Einheiten, Marine-Infanterie, die zur Marine (=Navy) gezählt werden."
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