Arabischer Frühling: Den meisten Tunesiern geht es nicht besser
Tunesien ein Jahr nach dem Umbruch: Touristen bleiben aus, ausländische Investoren scheuen das Risiko. Die Kluft zwischen armen und reichen Regionen ist geblieben.
- Datum: 13.01.2012 - 06:46 Uhr
Als der Wagen mit dem blauen Kennzeichen der Autovermieter langsamer wird, rennt Janette los. Außer Atem kommt sie an der kleinen Holzhütte am Straßenrand an, wo sie zusammen mit einer Nachbarin das Tongeschirr ausstellt, das sie jeden Tag von Hand formt, bemalt und im offenen Feuer aus getrocknetem Torf brennt. Allah gib, dass die Touristen wenigstens ein Stück kaufen, murmelt sie. Aber die Ausländer wollen sich "nur ein wenig umsehen. Wir kommen auf dem Rückweg noch einmal vorbei", verspricht das junge Paar und braust davon.
35 Jahre ist Janette alt, und seit sie denken kann, stellt sie Tongeschirr her. Das ist Tradition in den Dörfern um Sejnane auf der Strecke zwischen Tunis und Tabarka im Norden Tunesiens. Industrie gibt es hier nicht. Die Männer sind die ganze Woche fort auf der Suche nach Arbeit. Die Frauen verdienen mit ihrer Handarbeit ein Zubrot für die Familien. Aber nach der Jasmin-Revolution, die Diktator Ben Ali vor genau einem Jahr in die Flucht schlug, kamen kaum noch Touristen.
Sejnane gehört zu den sogenannten zones défavorisées, den benachteiligten Gebieten im Landesinneren Tunesiens. Wenn von solchen Regionen die Rede ist und davon, dass die Demokratie nur gelingen kann, wenn die enorme wirtschaftliche Ungleichheit im Land beseitigt wird, denken die meisten gleich an Sidi Bouzid. Dort hatte sich im Dezember 2010 ein junger Gemüsehändler aus Verzweiflung selbst verbrannt und damit die Revolution ausgelöst.
Wohlstand gibt es nur an der Küste
Doch es gibt viele Sidi Bouzids in Tunesien. Immer noch. Sie reichen von Sejnane im Norden über Kasserine und Gafsa bis hinunter nach Douz, der Oasenstadt am Eingang zur Wüste. Und ein Jahr nach der Revolution verbrennen in Tunesien wieder Menschen. In den vergangenen Tagen starb ein 43-jähriger Familienvater in der Bergbaustadt Gafsa, als er sich vor dem Sitz der Bezirksregierung aus Protest gegen seine Arbeitslosigkeit anzündete. Fünf weitere Selbstverbrennungen ohne tödlichen Ausgang wurden aus anderen Orten des Landes gemeldet.
Die Investitionen flossen in den vergangenen Jahrzehnten zum Großteil in einen schmalen Streifen im Osten. In Tunis und den Küstenregionen des Massentourismus ist die Kaufkraft nach offiziellen Angaben um 85 Prozent höher als im Rest des Landes – durchschnittlich. Oft kam selbst der kleine Wohlstand keine 50 Kilometer in Richtung des Landesinneren ins Stocken.
"Tunesien, das sind in Wirklichkeit zwei Länder", sagt der französische Unternehmensberater Claude Cheneval, der seit Jahren im Land lebt und auch für die deutsch-tunesische Handelskammer arbeitet. Die tunesische Investitionsagentur Fipa breitet für ausländische Investoren den roten Teppich aus, um die Ungleichheit zu ändern. In benachteiligten Gebieten erhalten sie das Firmengelände für den Preis eines symbolischen Dinars, umgerechnet etwas mehr als 50 Cent. Zudem übernimmt der Staat bis zu 25 Prozent der Investitionskosten, und Exportunternehmen bezahlen in den ersten zehn Jahren keine Steuern.
In den eilig gedruckten neuen Hochglanzprospekten, die Tunesien als kulturell vielfältiges "Offshore-Paradies" mit jährlich 65.000 Hochschulabsolventen preisen, lachen junge, gut aussehende Models auf den Fotos. Doch die Zurückhaltung ist groß. Von Januar bis November 2011 gingen die ausländischen Investitionen laut Fipa um 35,5 Prozent zurück.
Zuerst warteten die Investoren ab, wie sich die Lage in den Wochen nach der Revolution entwickelte, dann wollten sie das Ergebnis der Wahl zur verfassungsgebenden Versammlung am 23. Oktober kennen, und nun beobachten sie, welche Richtung die Wahlgewinner der islamisch geprägten Partei Ennahda einschlagen. Die Arbeitslosigkeit stieg derweil offiziell von 13 auf durchschnittlich 18 Prozent. Im Landesinneren liegt die Quote rund 10 Prozent höher. Die der diplomierten Fachkräfte erreicht in Orten wie Sidi Bouzid oder Gafsa weit mehr als 40 Prozent.
Unternehmen legen Gesetze nach ihren Interessen aus
"Täglich kommen zu uns Leute und bitten um Arbeit", sagt Mahmoud El Matri, Chef der tunesischen Filiale des Elektronikunternehmens Zollner aus Weiden in der Oberpfalz. Im Industriegebiet außerhalb von Béja, wo die mittelständische Firma sich 2007 wegen der schon damals günstigen Bedingungen und der niedrigen Löhne ansiedelte, hat er voriges Jahr 25 neue Mitarbeiter eingestellt. In den nächsten Monaten soll die Belegschaft von 135 auf 450 bis 600 Mitarbeiter wachsen. Neben der kleinen Produktionshalle, in der die Beschäftigten heute dicht gedrängt Trafos für Siemens löten oder Zündspulen für Drossel herstellen, entsteht gerade eine neue Halle mit dann 1.500 Quadratmetern Fläche.
Ausstände und wilde Streiks, über die nach der Revolution zahlreiche Unternehmer klagten, hat El Matri in seinem Werk nicht erlebt. Der Fabrikchef, der seit einem Hotelpraktikum vor 30 Jahren ausschließlich für deutsche Firmen gearbeitet und dabei viel über Mitbestimmung und Tarifverträge gelernt hat, lächelt. "Wissen Sie", sagt er, "wenn man Qualität verlangt, sollte man die Leute auch gut behandeln."
Eine Einstellung, die sich längst nicht überall durchgesetzt hat. Natürlich könnten seine Mitarbeiter bei Krankheit nicht mit Lohnfortzahlung rechnen, sagt Kamel Boussada, Werksleiter des französischen Zulieferers Neda. "Das ist deren Risiko, nicht unseres."
"Ein Einzelfall", versichert Noureddine Zekri, Chef der Investitionsagentur Fipa. Selbstverständlich sei die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall auch in Tunesien gesetzlich vorgeschrieben. Allerdings scheinen manche Unternehmen mächtig genug, Gesetze nach ihren Interessen auszulegen.
Statt Arbeitsverträge wie vorgeschrieben nach vier Jahren zu entfristen, wendet beispielsweise der deutsche Autozulieferer Leoni, mit rund 13.000 Beschäftigten größter ausländischer Arbeitgeber in Tunesien, in seinem Werk in Sousse an der Ostküste ein eigenes Qualifikationsmodell an. Mit Protestaktionen nach der Revolution rangen die Mitarbeiter den Nürnbergern allerdings ein Zugeständnis ab: Unbefristete Verträge soll es künftig ab einer Betriebszugehörigkeit von sechs Jahren geben.
Fipa-Chef Zekri verhandelte mit Leoni bereits in den letzten Tagen des Ben-Ali-Regimes über die Errichtung eines weiteren Werks in Sidi Bouzid. Damit wollte die Regierung die Zündschnur der Revolte austreten. Zekri spricht nun im Namen der neuen Regierung mit dem Autozulieferer – bisher ohne Erfolg.
Soziale Spannungen setzen Regierung unter Druck
"Früher waren die ausländischen Unternehmen der Augenstern der Regierung. Forderungen wurden erfüllt, und wenn sie ein Problem hatten, schaffte die Regierung es aus der Welt", sagt der Leiter einer Fabrik in der Nähe von Kasserine. Sein Chef in Europa will nicht, dass er mit der Presse über die neuen Verhältnisse spricht, in denen die Mitarbeiter ausländischer Unternehmen ihre Kräfte mit denen der Firmenleitungen messen. Auch das Bauunternehmen Knauf aus dem bayerischen Iphofen verweigerte in den vergangenen Monaten jegliche Stellungnahme über die Proteste in seinem Werk in Meknassi bei Sidi Bouzid. Zumindest vorerst ist es seit dem Jahreswechsel stillgelegt, ob vorübergehend oder endgültig ist nicht bekannt.
"Die sozialen Spannungen sind enorm", räumte Sozialminister Khalil Zaouia vor wenigen Tagen nach einem Besuch in Gafsa ein. "Die Erwartungen sind hoch, und die Nerven liegen blank." Nach Auskunft von Regierungssprecher Samir Dilou kosteten im vergangenen Jahr mehr als 500 Sitzblockaden das Land umgerechnet knapp zwei Milliarden Euro und rund 100.000 Arbeitsplätze. Die Regierung stehe vor der Entscheidung, die Protestaktionen zu verbieten "oder das legitime Demonstrationsrecht der Menschen zu respektieren".








kommt der Sommer.
Die meisten Armen bleiben arm, wenige Menschen bleiben/werden reich und es dämmert die Erkenntnis, dass die Abschaffung eines "Regimes" daran nichts ändert.
Wer wird dort wohl als nächstes ein Heilsversprechen liefern und regieren?
....die Erfahrung 1947 in Deutschland.
....die Erfahrung 1947 in Deutschland.
Wie schon zur Zeit der "Freiheitskämpfer" Afrikas motiviert vor allem die Wohlstandsdifferenz zu den Herrschenden das Streben nach staatlicher Unabhängigkeit oder (neuerdings) Demokratie -- doch diesbezüglich gab es noch stets ein böses Erwachen. Warum sollte es dem Volk automatisch besser gehen, nur weil sich die Staatsführung ändert?
Es gibt wohl kaum etwas zählebigeres als gesellschaftliche Strukturen, die Prosperität verhindern.
Schon aufgrund des demographischen Druckes und des daraus resultierenden Umstandes, daß Nordafrika sich nicht einmal selbst ernähren kann und daher zwangsläufig irgendetwas exportieren können muß, ist eins sicher: Stabilität wird dort so bald nicht einziehen.
Was hat man erwartet?
Dass nach 12 Monaten, Friede, Freiheit, Demokratie und die soziale Marktwirtschaft das Gesicht Nordafrikas bestimmen?
Die naive Begeisterung der vielen Fans des arab. Frühlings, hat sich bei vielen Menschen in 12 Monaten zu einer mehr oder weniger großen Enttäuschung gewandelt. Wobei die Enttäuschung mehr mit unrealistischen Erwartungen, als mit dem realen Nordafrika verknüpft sind.
Die soziale und wirtschaftliche Infrastruktur dieser Länder, ändert sich nicht über Nacht.
Wenn ich an anderer Stelle lese, dass wir uns in Afghanistan nach 10 Jahren Anstrengung auf die Schulter klopfen, weil in Kabul die Müllabfuhr wieder funktioniert, dann ist das Wenige was Nordafrika erreicht hat, gar nicht so wenig.
Könnte es mehr sein? Ja, besonders in Tunesien, einem klassischen Urlaubsland der EU-Bürger. Würden wir den Aufbau in Nordafrika ähnlich "enthusiastisch" unterstützen, wie den Umsturz, wäre nach 12 Monaten schon mehr erreicht.
Eine realistische, ideologiefreie, lebensnahe Darstellung der Verhältnisse in diesen Ländern. Prima. Weiter so. Geht doch(Daumen hoch).
"Die der diplomierten Fachkräfte erreicht in Orten wie Sidi Bouzid oder Gafsa weit mehr als 40 Prozent."
Und warum machen sich dann diese diplomierten Fachkräfte in Orten wie Sidi Bouzid oder Gafsa nicht selbstständig und gründen eigene Unternehmen? Sie könnten sich doch durchaus an ihren Fachkollegen in Israel ein Beispiel nehmen, oder?
Siehe den dazugehörigen Zeit-Artikel: http://www.zeit.de/karrie...
Wenn der Ingenieur nur gute Ideen und kein Kapital hat ist das schwierig. Es ist schwierig genug in Europa, wo es doch einige Moeglichkeiten gibt um an Startkapital zu kommen. Aber in Tunesien sehe ich da eher geringe Chancen. Ausserdem muss the Ingenieur auch noch essen waehrend er an seiner Geschaeftsidee bastelt.
Wenn der Ingenieur nur gute Ideen und kein Kapital hat ist das schwierig. Es ist schwierig genug in Europa, wo es doch einige Moeglichkeiten gibt um an Startkapital zu kommen. Aber in Tunesien sehe ich da eher geringe Chancen. Ausserdem muss the Ingenieur auch noch essen waehrend er an seiner Geschaeftsidee bastelt.
auf einem Guten Weg zum Demokratischen Wandel.
Dieser Wandel braucht Zeit. Auch wenn die Versprechen der EU und Anderer, die Demokratie auch Wirtschaftlich zu unterstützen ausbleiben kann das Land sich selbst entwickeln.
Hierzu währe die Vollmundig versprochene Hilfe, auch die Hilfe der Bundesrepublik Deutschland sicher ganz Nützlich. Vor Allem im Hinblick auf die Festigung der Demokratie Bewegung.
Merkels, Westerwelles und Niebels Lippenbekenntnisse reichen hier nicht aus. Das Kurzsichtige Verhalten der Bundesregierung sollte sich trotz Krise in eine konstruktive und Finanzielle Unterstützung wandeln um Extremen entgegen zu wirken die Tunesien zur Zeit aus eigener Kraft nicht bewältigen kann. Merkels Neo-Kolonial Politik ist hier in diesem Fall nicht angebracht.
bzw. unserer Regierung Aufgabe, mit Tunesien Wirtschaftsbeziehungen aufzubauen, von denen beide gleichermaßen profitieren. Investoren unterstützen, Importe erleichtern etc. Ein Austausch auf gleicher Augenhöhe und damit Aufgabe des BMWi und nicht des BMZ!
Ohne eine funktionierende Marktwirtschaft wird die Demokratie kein leichtes Spiel haben.
Und ohne diese Bemühungen unsererseits, kann man nicht von einem Interesse an der Demokratisierung Tunesiens sprechen und alle Demokratisierungsforderungen wären reine Heuchelei!
der Demokratiebewegung in ganz Nordafrika zum Durchbruch zu verhelfen. Die nordafrikanischen Länder sind Nachbarn Europas und gehören alle dem islamischen Kulturkreis an. Das heißt aus meiner Sicht, Europa hat hier eine Chance, um mit der Hilfe für Nordafrika ein paar eigene Probleme anzugehen.
Und Europa hat eine Projektidee, von der ich aber seit dem arabischen Frühling nicht mehr viel gehört habe. Mit einem Euroafrikanischen Stromverbund würde die nordafrikanische Wirtschaft angekurbelt. Europa würde Energieprobleme lösen und hätte viel weniger Migrationsdruck, dafür aber mehr Sicherheit.
Denn eines ist klar: Der wirtschaftliche Erfolg und die soziale Frage, werden darüber entscheiden wie die politische Frage gelöst wird.
Dass private Investoren sich zurückhalten, und lieber abwarten bis ganz klar ist wohin die Entwicklung geht, ist verständlich. Bei der EU finde ich es unverständlich.
Das Klein Klein der Bürokraten und unser aller Unwille noch eine "Baustelle" zu finanzieren, ist langfristig von Nachteil für uns.
Es ist billiger das Gelingen des arabischen Frühling zu finanzieren, als die möglichen Folgen seines Scheiterns.
der Demokratiebewegung in ganz Nordafrika zum Durchbruch zu verhelfen. Die nordafrikanischen Länder sind Nachbarn Europas und gehören alle dem islamischen Kulturkreis an. Das heißt aus meiner Sicht, Europa hat hier eine Chance, um mit der Hilfe für Nordafrika ein paar eigene Probleme anzugehen.
Und Europa hat eine Projektidee, von der ich aber seit dem arabischen Frühling nicht mehr viel gehört habe. Mit einem Euroafrikanischen Stromverbund würde die nordafrikanische Wirtschaft angekurbelt. Europa würde Energieprobleme lösen und hätte viel weniger Migrationsdruck, dafür aber mehr Sicherheit.
Denn eines ist klar: Der wirtschaftliche Erfolg und die soziale Frage, werden darüber entscheiden wie die politische Frage gelöst wird.
Dass private Investoren sich zurückhalten, und lieber abwarten bis ganz klar ist wohin die Entwicklung geht, ist verständlich. Bei der EU finde ich es unverständlich.
Das Klein Klein der Bürokraten und unser aller Unwille noch eine "Baustelle" zu finanzieren, ist langfristig von Nachteil für uns.
Es ist billiger das Gelingen des arabischen Frühling zu finanzieren, als die möglichen Folgen seines Scheiterns.
Schrieb der Philosoph Zizek auf diesem kanal.
Was haben die Tunesier erwartet? Dass sich die Investoren ihrer vom international marodierenden Kapital so abhängigen Volkswirtschaft darüber freuen wenn sie von ihrem neu gewonnenen Streikrecht Gebrauch machen. Was die Tunesier erleben ist der Wiedereinzug Ben Alis durch die Hintertür, diesmal in Form des alle disziplinierenden Marktes. Und was sie anzubieten bieten alle an: niedrige Steuern und billige Arbeitskräfte. Ihre Revolution hat ihnen jetzt also den „Nachteil“ verschafft dass diese jetzt den Mund aufmachen, oder in Unternehmerdeutsch: „die Demokratie in Tunesien hat die Planungsicherheit vermindert“. Autoritäre Länder wie China oder Bangladesh haben da einfach einen Standortvorteil.
Somit machen die Tunesier gerade eine Erfahrung wir im Westen bisher vermeiden konnten: dass Demokratie keine Wirtschaftsform ist, dass Wählen gehen nicht den Magen füllt, dass ein nicht "marktkonformer" Volkswille den unmittelbaren ökonomischen Supergau zur Folge hat da die Globalisierung es den ökonomisch „Leidtragenden“ dieses Willens ermöglicht sich diesem zu entziehen.
Der arabische Frühling, bei dem der Schrei nach Erlösung von widrigen Lebensumständen in den Schrei nach Demokratie mündete, ist ein riesiges Freilandexperiment in dem die Demokratie beweisen muss, ob sie jenseits von materiellen Heilversprechen eine erstrebenswerte und stabile Gesellschaftsform darstellt. Ein Beweis, den auch der Westen bisher schuldig geblieben ist.
....die Erfahrung 1947 in Deutschland.
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