Konflikt mit Argentinien: Großbritannien schickt Kriegsschiff zu den Falkland-Inseln
Die britische Regierung verstärkt die Flotte vor den Falkland-Inseln - wenige Tage vor dem Jahrestag des Kriegsbeginns zwischen Großbritannien und Argentinien.
Großbritannien hat mit der Ankündigung, ein modernes Kriegsschiff zu den Falkland-Inseln zu schicken, die Spannungen zu Argentinien verschärft. Die Regierung in Buenos Aires kritisierte, Großbritanniens versuche, den Konflikt um die Inselgruppe "zu militarisieren". Der britische Außenminister William Hague dagegen sagte dem Fernsehsender Sky News, an der Stationierung der "HMS Dauntless" sei nichts Ungewöhnliches.
Die Entsendung des Zerstörers "HMS Dauntless" in den Atlantischen Ozean sei seit langem geplant, teilten Vertreter des Verteidigungsministeriums mit. Das Kriegsschiff soll in den kommenden Monaten auf Jungfernfahrt gehen und an den Falkland-Inseln vor Argentinien eine kleinere Fregatte ablösen.
Die Spannungen zwischen beiden Ländern hatten in jüngster Zeit wieder zugenommen. Der britische Premier David Cameron warf Argentinien vergangene Woche Kolonialismus vor. Daraufhin beschuldigte die argentinische Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner Cameron, ihr Land als gewalttätig darstellen zu wollen. Zuvor hatte bereits die Ankündigung, dass Prinz William demnächst auf die Falkland-Inseln entsendet werde, für Streit gesorgt.
Anfang April jährt sich der Beginn des Krieges um die Falkland-Inseln zum 30. Mal. Am 2. April 1982 griff die Armee der damaligen argentinischen Militärjunta die Inselgruppe an und löste den Falkland-Konflikt mit Großbritannien aus, der mit einer Niederlage für das südamerikanische Land endete. Bei dem 74-tägigen bewaffneten Konflikt starben etwa 650 Argentinier und rund 250 Briten. Großbritannien übernahm anschließend wieder die Kontrolle über die Inseln, die es 1833 besetzt hatte.







wirft einem anderen Land Kolonialismus vor.
So frech muss man erst mal sein. Ein Land das über 300 Jahre andere Länder ausgebeutet hat und unzählige Verbrechen an den Ureinwohnern begangen hat.
Wenn es Britannien hute ernst ist mit der Bekämpfung des Kolonialismus, sollte es aus Gibraltar und Nordirland abziehen.
Die Briten haben da eine lange böse Geschichte, das stimmt.
Aber auf den Falklandinseln haben die Briten keine Ureinwohner geknechtet; und die Einwohner vor dem Falklandkrieg wollten nicht von Argentinien aus britischer Knechtschaft befreit werden.
Insofern war das ein klarer Agressionskrieg, von einer Diktatur unternommen, um vom eigenen Versagen abzulenken.
Und wenn die argentinische Politik mal wieder am Status Quo rüttelt, könnte es die selben Gründe haben. Wenn die Briten früh zeigen, dass sie sich wieder wehren würden (was die Junta damals wohl nicht so erwartet hat), könnte sie etwas Gutes tun.
Dass Sie David Cameron mit so einem Vergleich bemühen kommt ungefähr dem gleich als würde jemand Ihnen vorwerfen, als Nazi Juden ermordet zu haben.
Wenn wir nicht aufhören anderen deren unrühmliche Vergangenheit vorzuwerfen, werden diese ebensowenig aufhören unsere Nazivergangenheit vorzuwerfen.
Die Briten haben da eine lange böse Geschichte, das stimmt.
Aber auf den Falklandinseln haben die Briten keine Ureinwohner geknechtet; und die Einwohner vor dem Falklandkrieg wollten nicht von Argentinien aus britischer Knechtschaft befreit werden.
Insofern war das ein klarer Agressionskrieg, von einer Diktatur unternommen, um vom eigenen Versagen abzulenken.
Und wenn die argentinische Politik mal wieder am Status Quo rüttelt, könnte es die selben Gründe haben. Wenn die Briten früh zeigen, dass sie sich wieder wehren würden (was die Junta damals wohl nicht so erwartet hat), könnte sie etwas Gutes tun.
Dass Sie David Cameron mit so einem Vergleich bemühen kommt ungefähr dem gleich als würde jemand Ihnen vorwerfen, als Nazi Juden ermordet zu haben.
Wenn wir nicht aufhören anderen deren unrühmliche Vergangenheit vorzuwerfen, werden diese ebensowenig aufhören unsere Nazivergangenheit vorzuwerfen.
Die Briten haben da eine lange böse Geschichte, das stimmt.
Aber auf den Falklandinseln haben die Briten keine Ureinwohner geknechtet; und die Einwohner vor dem Falklandkrieg wollten nicht von Argentinien aus britischer Knechtschaft befreit werden.
Insofern war das ein klarer Agressionskrieg, von einer Diktatur unternommen, um vom eigenen Versagen abzulenken.
Und wenn die argentinische Politik mal wieder am Status Quo rüttelt, könnte es die selben Gründe haben. Wenn die Briten früh zeigen, dass sie sich wieder wehren würden (was die Junta damals wohl nicht so erwartet hat), könnte sie etwas Gutes tun.
Deshalb habe ich auch nur Bezug auf die Äußerung von Herrn Cameron genommen, auf die hier Bezug genommen wird:
"Der britische Premier David Cameron warf Argentinien vergangene Woche Kolonialismus vor."
Herr Cameron darf natürlich allen Ländern alles vorwerfen, nur mit dem Kolonialismusvorwurf sollte er vorsichtig sein, denn: "Wer im Glashaus sitzt soll, nicht mit Steinen werfen!"
Die Brten hatten lange geplant die Inseln an Argentinen abzugeben.
Das einzige was dagegen stand und steht sind die Einwohner der Falkland-Inseln.
Die wollen Briten bleiben und nicht Argentinier.
Deshalb habe ich auch nur Bezug auf die Äußerung von Herrn Cameron genommen, auf die hier Bezug genommen wird:
"Der britische Premier David Cameron warf Argentinien vergangene Woche Kolonialismus vor."
Herr Cameron darf natürlich allen Ländern alles vorwerfen, nur mit dem Kolonialismusvorwurf sollte er vorsichtig sein, denn: "Wer im Glashaus sitzt soll, nicht mit Steinen werfen!"
Die Brten hatten lange geplant die Inseln an Argentinen abzugeben.
Das einzige was dagegen stand und steht sind die Einwohner der Falkland-Inseln.
Die wollen Briten bleiben und nicht Argentinier.
Das die Briten anderen Ländern Kolonialismus vorwerfen, ist mit Blick auf die Geschichte schon erstaunlich frech. Ansonsten ist die Lage aber nicht so klar.
Es gibt auf den Falklandinseln keine "Ureinwohner". Die Inseln sind sehr abgelegen und das Klima ist da nicht allzu freundlich. Die Inseln wurden erst im Rahmen der Kolonialisierung besiedelt. Erst war es französische, dann spanische, dann britische Kolonie. Argentinien ist zwar das nächstgelegene Festland, aber die Inseln liegen 400 Kilometer von der argentinischen Festlandküste entfernt, so dass sich die Zugehörigkeit zu Argentinien rein geografisch nicht unbedingt aufdrängt. Argentinien argumentiert, dass sie die Inseln 1811 von Spanien gekauft hätten.
Wieder Hochkochen tut das Thema nur, weil rund um die Inseln bis zu 60 Mrd. Barrel an Erdöl vermutet werden. Das entspräche beim aktuellen Ölpreis von 100 USD/Barrel der unglaublichen Summe von 6.000.000.000.000 USD. Mehr als das zehnfache des jährlichen Bruttoinlandsproduktes von Argentinien. Und immer noch das 3fache des BIP der Briten. Das gibt man nicht einfach so auf und dafür lohnt sich auch ein bisschen Krieg.
Deshalb habe ich auch nur Bezug auf die Äußerung von Herrn Cameron genommen, auf die hier Bezug genommen wird:
"Der britische Premier David Cameron warf Argentinien vergangene Woche Kolonialismus vor."
Herr Cameron darf natürlich allen Ländern alles vorwerfen, nur mit dem Kolonialismusvorwurf sollte er vorsichtig sein, denn: "Wer im Glashaus sitzt soll, nicht mit Steinen werfen!"
Wie einer der Foristen richtig anmerkte, hat Argentinien überhaupt kein Recht, über die Falklands zu bestimmen, weil es niemand vom "Kolonialismus" zu befreien gibt. Die ausschließlich britischstämmigen Falkländer haben sich noch immer mit Händen und Füßen dagegen gewehrt, sich von Buenos Aires regieren zu lassen (sei es unter der Militärdiktatur oder der heutigen fragilen Demokratie). Großbritannien selbst war zu Zeiten bereit, die Inseln aufzugeben und der Maßgabe, dass sich die Einwohner aussiedeln ließen (was sie ablehnten) und hätte das über die Köpfe der Falkländer hinweg auch getan. Der entscheidende Fehler der Militärjunta war, die Geduld zu verlieren und eine militärische Lösung anzustreben, die London besonders unter der "Iron Lady" geradezu dazu zwang, gesichtswahrend zurückzuschlagen. Bei einer Labour Regierung wäre die Militärjunta mit ihrer Aggression dagegen höchstwahrscheinlich straflos davongekommen, zumal schon damals aufgrund von Einsparungen im Verteidigungsetat unter Verteidigungsminister John Nott der Schiffsbestand der Royal Navy insgesamt auf den Prüfstand kommen sollte. Folglich war der Falklandkrieg aus britischer Sicht kein glorreicher Sieg, sondern "a close-run thing". Von britischer Seite ging es damals nicht in erster Linie um Rohstoffvorkommen im Gebiet der Falklands, auch nicht von argentinischer Seite. Dieser eine Krise verschärfende Aspekt trat besonders erst in der Zwqischenzeit hervor.
Daneben hat sich rechtlich seit 1982 nichts geändert.
auf der kein Mensch wohnte und für die sich kein Mensch interessierte, als GB sie nach den Gepflogenheiten des 19. jahrhunderts zu seinem Eigentum erklärte. 150 jahre später leben auf der Insel ausschliesslich leute, die Briten sind und ausdrücklich bleiben wollen. Aber ein Staat namens Argentinien, ebenfalls gute 400 km weit weg, erhebt mit exakt 0 Rechten plötzlich Anspruch auf diese Inseln. Und GB muss sich rechtfertigen, weil es ein Kriegsschiff zu seinen Inseln und seinen Bewohnern schickt? Der selberklärte Antiimperialismus macht sich gründlich lächerlich ...
Natürlich haben Sie recht, wenn Sie schreiben "Der selberklärte Antiimperialismus macht sich gründlich lächerlich ...". Beitrag 14 stellt das ja recht gut dar. Anzumerken ist auch das interessante Demokratieverständnis: Ist ja egal, ob die Falklander Briten sind und bleiben wollen.
Ad Beitrag 4: Woher sollte Argentinien den Anspruch auf die Bodenschätze herleiten? Das erinnert mich an die Geschichte von dem Erwachsenen, der zwei Kinder sieht wie sie sich um ein Stück Kuchen streiten. Er greift ein und sagt: "Warum teilt ihr nicht halbe-halbe?". Sagt der kleinere Junge: "Das wollte ich doch, aber er will alles.". Darauf der Erwachsene streng: "Du musst lernen, Kompromisse zu schließen; er bekommt 3/4 und Du 1/4.".
Natürlich haben Sie recht, wenn Sie schreiben "Der selberklärte Antiimperialismus macht sich gründlich lächerlich ...". Beitrag 14 stellt das ja recht gut dar. Anzumerken ist auch das interessante Demokratieverständnis: Ist ja egal, ob die Falklander Briten sind und bleiben wollen.
Ad Beitrag 4: Woher sollte Argentinien den Anspruch auf die Bodenschätze herleiten? Das erinnert mich an die Geschichte von dem Erwachsenen, der zwei Kinder sieht wie sie sich um ein Stück Kuchen streiten. Er greift ein und sagt: "Warum teilt ihr nicht halbe-halbe?". Sagt der kleinere Junge: "Das wollte ich doch, aber er will alles.". Darauf der Erwachsene streng: "Du musst lernen, Kompromisse zu schließen; er bekommt 3/4 und Du 1/4.".
Da kommt dann die alte Frage auf, wer mit dem Verzicht anfängt? Warum fängt nicht Argentinien damit an?
Würden sie jedem einen Ausgleich zukommen lassen, der irgendwo Interessen anmeldet, sind sie schneller pleite als sie denken.
Anspruch auf Ihr Gehalt an!
Aus Grüden von menschlicher Gemeinschaft und Frieden bin ich aber auch mit 50% vom Brutto einverstanden. Den Rest können Sie und der Staat sich dann teilen.
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