Nuklearwaffen Iran düpiert die Atomkontrolleure

Die IAEA zieht enttäuscht ab. Der Iran hat ihren Inspektoren den Zugang zu einer Militäranlage verweigert, in der es Versuche mit Nuklearsprengköpfen gegeben haben soll.

Die Internationalen Atomenergieagentur IAEA hat ihren Besuch im Iran nach zwei Tagen ohne Ergebnisse abgebrochen. Das teilte die Organisation mit Sitz in Wien mit. IAEA-Chef Yukiya Amano äußerte sich enttäuscht über den Verlauf der Gespräche: "Wir sind in einer konstruktiven Haltung herangegangen, aber es wurde keine Einigung erzielt."

Den Vertretern der IAEA sei der Zugang zur verdächtigen Militäranlage Parchin südöstlich von Teheran verweigert worden. Die Delegation unter Leitung von Chefinspektor Herman Nackaerts wollte mehr über das iranische Atomprogramm erfahren, das nach Befürchtung vieler Staaten dazu dient, Kernwaffen zu entwickeln. Der Iran weist die Vorwürfe zurück.

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Es war der zweite erfolglose Besuch des Expertenteams unter Leitung von Nackaerts innerhalb eines Monats. Bei dem Treffen habe es auch intensive Bemühungen gegeben, ein Dokument zur Aufklärung ungelöster Fragen über das Atomprogramm und dessen möglicher militärischer Dimension zu erarbeiten. "Leider wurde über dieses Dokument keine Einigung erzielt", hieß es in der Erklärung der IAEA.

Angebot zur Wiederaufnahme der Atomgespräche

Der iranische IAEA-Gesandte Ali Asghar Soltanieh sagte laut der iranischen Nachrichtenagentur ISNA, die Gespräche in Teheran seien intensiv gewesen und hätten sich um die "Zusammenarbeit und das gegenseitige Verständnis zwischen Iran und der IAEA" gedreht. Die Verständigung werde fortgesetzt.

Derzeit prüft die EU die Antwort des Iran auf ihr Angebot zur Wiederaufnahme der Atomgespräche zwischen der Regierung in Teheran und den fünf UN-Vetomächten sowie Deutschland. Die Verhandlungen waren im Januar 2011 abgebrochen worden. Grundsätzlich hat der Iran seine Bereitschaft zu erneuten Gesprächen erklärt, zugleich aber den Ton verschärft.

 
Leser-Kommentare
  1. Die Iraner haben sonnenklar gesagt, sie bauen keine A-Bombe. Wozu dann die ganze Untersuchung? :-)

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    Schon ein Walter Ulbricht sagte 1961 sonnenklar, dass niemand die Absicht habe, eine Mauer zu errichten. Zwei Monate später stand das schmucke Bauwerk.

    Das kleine Zeichen: :-) steht für meine Meinung!

    Der Iran hat doch gesagt, dass die Forschung nur friedlichen Zwecken dient. Wozu braucht es da noch Untersuchungen?

    Zu den Militäranlagen wurden die Kontrolleure vermutlich deshalb nicht vorgelassen, weil es dort ohnehin nichts zu finden gibt. Die Kontrolleure sollten dankbar sein, dass die iranische Seite sie vor so einer Zeitverschwendung bewahrt hat.

    Wenn der Iran sagt, er versuche keine militärische Nutzung, dann sei das so. Wie bescheuert muss man noch werden, um solchen Aussagen Glauben zu schenken. Man nenne mir ein einziges arabisches Land, das inzwischen in der Neuzeit angekommen ist. Hätten die Israelis keine Atomwaffen, der Iran hätte seine Armee längst in Marsch gesetzt. Übrigens, die Juden haben lernen müssen, sich zu wehren. Mehr tun sie doch nicht.

    Warten wir also ab, bis bei Ihnen im Vorgarten so ein kleines hausgemachtes Raketchen aus den Iran aus Versehen natürlich landet. Leider können Sie dann nichts mehr sagen.

    Schon ein Walter Ulbricht sagte 1961 sonnenklar, dass niemand die Absicht habe, eine Mauer zu errichten. Zwei Monate später stand das schmucke Bauwerk.

    Das kleine Zeichen: :-) steht für meine Meinung!

    Der Iran hat doch gesagt, dass die Forschung nur friedlichen Zwecken dient. Wozu braucht es da noch Untersuchungen?

    Zu den Militäranlagen wurden die Kontrolleure vermutlich deshalb nicht vorgelassen, weil es dort ohnehin nichts zu finden gibt. Die Kontrolleure sollten dankbar sein, dass die iranische Seite sie vor so einer Zeitverschwendung bewahrt hat.

    Wenn der Iran sagt, er versuche keine militärische Nutzung, dann sei das so. Wie bescheuert muss man noch werden, um solchen Aussagen Glauben zu schenken. Man nenne mir ein einziges arabisches Land, das inzwischen in der Neuzeit angekommen ist. Hätten die Israelis keine Atomwaffen, der Iran hätte seine Armee längst in Marsch gesetzt. Übrigens, die Juden haben lernen müssen, sich zu wehren. Mehr tun sie doch nicht.

    Warten wir also ab, bis bei Ihnen im Vorgarten so ein kleines hausgemachtes Raketchen aus den Iran aus Versehen natürlich landet. Leider können Sie dann nichts mehr sagen.

  2. des verbotenen Zugangs interessiert doch die Frage, ob die IAEA überhaut einen Anspruch darauf hat, beliebig als "verdächtige" bezeichnete Militäranlagen zu kontrollieren und ob das auch im Rest der Welt so gemacht wird.

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    "Mehr als die bloße Mitteilung des verbotenen Zugangs interessiert doch die Frage, ob die IAEA überhaut einen Anspruch darauf hat, beliebig als "verdächtige" bezeichnete Militäranlagen zu kontrollieren und ob das auch im Rest der Welt so gemacht wird."

    Unabhängig davon, dass mir das Regime in Teheran zuwider ist, stelle ich mir genau diese Frage. Ich habe bisher noch nie gehört, dass Kontrollen in Israel durchgeführt werden, das offiziell den Besitz von Atomwaffen leugnet und es ablehnt, den Atomwaffensperrvertrag zu unterzeichnen. Andererseits ist in den Medien oft genug zu lesen, dass Israel nur so strotzt vor Atomwaffen. Diese Frage scheint aber tabu zu sein und das macht das derzeitige Vorgehen gegen den Iran unglaubwürdig.

    Während Israel nicht zimperlich damit ist, Kriege zu führen und Gebiete zu bombardieren, ist der Iran bisher nicht durch tatsächlich ausgeführte Aggressionen aufgefallen. Die Frage ist also, mit welchem Recht wird hier mit zweierlei Maß gemessen? Solange der "Westen" sich so heuchlerisch verhält, braucht man sich nicht zu wundern über mangelnde "Kooperation" des Iran. Es ist einfach unglaubwürdig, was im Moment geschieht.

    • eras
    • 22.02.2012 um 7:49 Uhr

    "ob die IAEA überhaut einen Anspruch darauf hat, beliebig als "verdächtige" bezeichnete Militäranlagen zu kontrollieren und ob das auch im Rest der Welt so gemacht wird."

    Das ist irgendwie der Sinn eines Kontrollbesuchs, oder? Wenn die Hygiene eines Restaurants überprüft wird - und der Besitzer die Kontrolleure nicht in die Küche lässt - würden sie dann davon ausgehen, dass mit dem Essen alles in Ordnung ist? Und die Kontrolleure kritisieren?

    Die hatten offensichtlich den Verdacht, dass in der Anlage an Sprengköpfen geforscht wird. Und so falsch scheinen sie damit ja nicht gelegen zu haben. Oder warum wird der Zugang denn sonst blockiert?

    Wenn die Iraner ein friedliches Atomprogramm betreiben, warum lassen die das dann nicht von der IAEA dokumentieren? Damit wäre jeglicher Kriegsgrund vom Tisch, alle könnten wieder ihrem Alltag nachgehen, die Iraner könnten ihren Atomstrom produzieren...alles wunderbar.

    Im Rahmen des Atomwaffensperrvertrages, den Iran 1968 unterzeichnet hat, wacht die IAEA über die Einhaltung des Vertrages und Kontrolle kerntechnischer Anlagen vor Ort. Ich nehme mal an, daß es ein Deal zwischen den USA und Iran war: Wir geben euch die Kernenergie, ihr unterzeichnet den Vertrag. Dafür bekam der Iran seinen ersten Forschungsreaktor 1959 von Eisenhower höchstpersönlich.

    Die IAEO kann, nach Anmeldung, kerntechnische Anlagen kontrollieren, die der Vertragsstaat freiwillig zur Kontrolle anbietet. Nach dem Golfkrieg 1991 wollte man der IAEA mehr Kontrollmöglichkeiten einräumen, daher wurde 1997 ein Zusatzprotokoll mit der Möglichkeit erweiterter Kontrollen verabschiedet, aber weiterhin nur auf kerntechnische Anlagen beschränkt. Dieses Zusatzprotokoll hat Iran jedoch 2006 de fakto aufgekündigt.

    Die IAEO hat also keinerlei Ermächtigung beliebig militärische Anlagen zu inspizieren. Außerdem kann eine Vertragspartei in Ausübung ihrer staatlichen Souveränität jederzeit kündigen. Das hat z.B. Nordkorea 2003 getan, wobei bemängelt wird, daß Nordkorea seine Kündigung nur der UN, nicht den anderen Vertragspartnern mitgeteilt hat. Da hält man sich die Option offen, das Land doch noch als Vertragsmitglied zu sehen um ggf. Sanktionen zu ergreifen.

    Was Israel angeht, ist die Situation völlig anders: Israel hat nie den Atomwaffensperrvertrag unterzeichnet, daher hat die IAEA in Israel nix zu kamellen.

    ...hätte der Iran meiner Meinung nach sogar ein politisch-existenzielles Recht darauf, den Sperrvertrag zu brechen um sich zu schützen. Denn im Moment ist Israel eine größere Bedrohung für den Iran, als der Iran für Israel.

    Zur USA:

    Hat die Bush-Regierung den zweiten Irakkrieg nicht auch als Präventivschlag eines angeblich vorbereiteten Angriffs des Irak auf die USA legitimiert, obwohl dieser Krieg eher wie ein Angriffskrieg aussah, der wahrscheinlich durch Ölreserven motiviert war?

    Wenn der Iran die Bombe baut, dann vielleicht nicht um Israel (und damit sich und die Welt) zu zerstören, sondern um sich und seine Ölreserven vor einem falsch legitimierten Angriffskrieg des Westens zu schützen?

    "Mehr als die bloße Mitteilung des verbotenen Zugangs interessiert doch die Frage, ob die IAEA überhaut einen Anspruch darauf hat, beliebig als "verdächtige" bezeichnete Militäranlagen zu kontrollieren und ob das auch im Rest der Welt so gemacht wird."

    Unabhängig davon, dass mir das Regime in Teheran zuwider ist, stelle ich mir genau diese Frage. Ich habe bisher noch nie gehört, dass Kontrollen in Israel durchgeführt werden, das offiziell den Besitz von Atomwaffen leugnet und es ablehnt, den Atomwaffensperrvertrag zu unterzeichnen. Andererseits ist in den Medien oft genug zu lesen, dass Israel nur so strotzt vor Atomwaffen. Diese Frage scheint aber tabu zu sein und das macht das derzeitige Vorgehen gegen den Iran unglaubwürdig.

    Während Israel nicht zimperlich damit ist, Kriege zu führen und Gebiete zu bombardieren, ist der Iran bisher nicht durch tatsächlich ausgeführte Aggressionen aufgefallen. Die Frage ist also, mit welchem Recht wird hier mit zweierlei Maß gemessen? Solange der "Westen" sich so heuchlerisch verhält, braucht man sich nicht zu wundern über mangelnde "Kooperation" des Iran. Es ist einfach unglaubwürdig, was im Moment geschieht.

    • eras
    • 22.02.2012 um 7:49 Uhr

    "ob die IAEA überhaut einen Anspruch darauf hat, beliebig als "verdächtige" bezeichnete Militäranlagen zu kontrollieren und ob das auch im Rest der Welt so gemacht wird."

    Das ist irgendwie der Sinn eines Kontrollbesuchs, oder? Wenn die Hygiene eines Restaurants überprüft wird - und der Besitzer die Kontrolleure nicht in die Küche lässt - würden sie dann davon ausgehen, dass mit dem Essen alles in Ordnung ist? Und die Kontrolleure kritisieren?

    Die hatten offensichtlich den Verdacht, dass in der Anlage an Sprengköpfen geforscht wird. Und so falsch scheinen sie damit ja nicht gelegen zu haben. Oder warum wird der Zugang denn sonst blockiert?

    Wenn die Iraner ein friedliches Atomprogramm betreiben, warum lassen die das dann nicht von der IAEA dokumentieren? Damit wäre jeglicher Kriegsgrund vom Tisch, alle könnten wieder ihrem Alltag nachgehen, die Iraner könnten ihren Atomstrom produzieren...alles wunderbar.

    Im Rahmen des Atomwaffensperrvertrages, den Iran 1968 unterzeichnet hat, wacht die IAEA über die Einhaltung des Vertrages und Kontrolle kerntechnischer Anlagen vor Ort. Ich nehme mal an, daß es ein Deal zwischen den USA und Iran war: Wir geben euch die Kernenergie, ihr unterzeichnet den Vertrag. Dafür bekam der Iran seinen ersten Forschungsreaktor 1959 von Eisenhower höchstpersönlich.

    Die IAEO kann, nach Anmeldung, kerntechnische Anlagen kontrollieren, die der Vertragsstaat freiwillig zur Kontrolle anbietet. Nach dem Golfkrieg 1991 wollte man der IAEA mehr Kontrollmöglichkeiten einräumen, daher wurde 1997 ein Zusatzprotokoll mit der Möglichkeit erweiterter Kontrollen verabschiedet, aber weiterhin nur auf kerntechnische Anlagen beschränkt. Dieses Zusatzprotokoll hat Iran jedoch 2006 de fakto aufgekündigt.

    Die IAEO hat also keinerlei Ermächtigung beliebig militärische Anlagen zu inspizieren. Außerdem kann eine Vertragspartei in Ausübung ihrer staatlichen Souveränität jederzeit kündigen. Das hat z.B. Nordkorea 2003 getan, wobei bemängelt wird, daß Nordkorea seine Kündigung nur der UN, nicht den anderen Vertragspartnern mitgeteilt hat. Da hält man sich die Option offen, das Land doch noch als Vertragsmitglied zu sehen um ggf. Sanktionen zu ergreifen.

    Was Israel angeht, ist die Situation völlig anders: Israel hat nie den Atomwaffensperrvertrag unterzeichnet, daher hat die IAEA in Israel nix zu kamellen.

    ...hätte der Iran meiner Meinung nach sogar ein politisch-existenzielles Recht darauf, den Sperrvertrag zu brechen um sich zu schützen. Denn im Moment ist Israel eine größere Bedrohung für den Iran, als der Iran für Israel.

    Zur USA:

    Hat die Bush-Regierung den zweiten Irakkrieg nicht auch als Präventivschlag eines angeblich vorbereiteten Angriffs des Irak auf die USA legitimiert, obwohl dieser Krieg eher wie ein Angriffskrieg aussah, der wahrscheinlich durch Ölreserven motiviert war?

    Wenn der Iran die Bombe baut, dann vielleicht nicht um Israel (und damit sich und die Welt) zu zerstören, sondern um sich und seine Ölreserven vor einem falsch legitimierten Angriffskrieg des Westens zu schützen?

    • eras
    • 22.02.2012 um 7:40 Uhr

    "Wozu dann die ganze Untersuchung?"

    Weiss ich auch nicht. Von Ahmadenijad sind in diesem Zusammenhang doch folgende, klare Aussagen überliefert:
    "Niemand hat die Absicht, eine Bombe zu bauen"
    (Um es klar zu stellen: Ulbricht hat Ahadenijad zitiert. Präemptiv...)
    UND
    "In Iran, we don't have this program. I don't know who has told you that"
    (http://youtu.be/U-sC26wpUGQ - die Übersetzung wurde durch Agenten des Westens stark verfälscht, um die Friedensbotschaft des Mahmud A. zu verzerren)

    Ach der Mahmud... Er wird ja so missverstanden.

    Mal im Ernst: Einen dritten Besuch des Expertenteams wird es wohl nicht mehr geben. Die Iraner haben offensichtlich entschieden, die Sache bis zum bitteren Ende durchzuziehen. Die Zeit, in der man den Konflikt noch mit friedlichen Mitteln beilegen kann, dürfte bald vorbei sein.

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    • joG
    • 22.02.2012 um 9:29 Uhr

    ....wer welche Mittel einsetzen soll? Doch sicher die Amis, damit es uns nichts kostetet und wir schimpfen können, dass sie das schlecht machen, diese Verbrecher.

    • Cherti
    • 22.02.2012 um 10:35 Uhr

    "Die Zeit, in der man den Konflikt noch mit friedlichen Mitteln beilegen kann, dürfte bald vorbei sein."
    An welches nicht-friedliche Mittel denken Sie und vorallem: mit welcher Legitimation und sollten diese gewalrbereiten Mittel eingesetzt werden und vorallem wogegen?
    Gegen die Anreicherung von Uran? Dazu hat der Iran absolut das Recht. Gegen die Weigerung, beliebig den Iran durchsuchen zu dürfen allein auf Grundlage der Behauptung, hier oder dort würden Atomwaffen gebaut werden? An kein anderes Land der Welt werden derartig repressive Forderungen gestellt.
    Auch ich bin definitiv für eine atomwaffenfreie Welt - nur muss man natürlich dort mit der Abrüstung anfangen, wo es Atomwaffen gibt. Das gerade Atommächte wie die USA und Israel Krieg gegen den Iran führen wollen, weil dieser angeblich nach Atomwaffen strebt, kann eigentlich nur als Witz gemeint sein.

    • joG
    • 22.02.2012 um 9:29 Uhr

    ....wer welche Mittel einsetzen soll? Doch sicher die Amis, damit es uns nichts kostetet und wir schimpfen können, dass sie das schlecht machen, diese Verbrecher.

    • Cherti
    • 22.02.2012 um 10:35 Uhr

    "Die Zeit, in der man den Konflikt noch mit friedlichen Mitteln beilegen kann, dürfte bald vorbei sein."
    An welches nicht-friedliche Mittel denken Sie und vorallem: mit welcher Legitimation und sollten diese gewalrbereiten Mittel eingesetzt werden und vorallem wogegen?
    Gegen die Anreicherung von Uran? Dazu hat der Iran absolut das Recht. Gegen die Weigerung, beliebig den Iran durchsuchen zu dürfen allein auf Grundlage der Behauptung, hier oder dort würden Atomwaffen gebaut werden? An kein anderes Land der Welt werden derartig repressive Forderungen gestellt.
    Auch ich bin definitiv für eine atomwaffenfreie Welt - nur muss man natürlich dort mit der Abrüstung anfangen, wo es Atomwaffen gibt. Das gerade Atommächte wie die USA und Israel Krieg gegen den Iran führen wollen, weil dieser angeblich nach Atomwaffen strebt, kann eigentlich nur als Witz gemeint sein.

  3. dem würde es doch auch nichts ausmachen, wenn man seine Militäranlagen grob anschauen würde?!

    Ich glaube die bauen Bomben. Andernfalls würden sie doch die Kontrolleure nicht abweisen. Es muss doch jedem klar sein, dass DAS erst recht verdächtig ist.

    [...]

    Gekürzt. Verzichten Sie auf generalisierende Äußerungen. Die Redaktion/mak

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    Genauso ließe sich auch die Vorratsdatenspeicherung rechtfertigen, die unnötige Überwachung öffentlicher Plätze, der Einsatz von Körperscannern....

    Im Zweifel gilt die Unschuldsvermutung- trotzdem würde mir ein atomar bewaffneter Iran nicht sonderlich gut gefallen.

    Den Vergleich von Atomkrontrollen und Verbraucherdaten finde ich nicht angemessen.

    Verbraucherdaten betreffen persönliche Daten, private Daten, Daten jedes einzelnen die ein gewisses Maß an Geheimhaltung verdienen. Ich möchte auch nicht, dass der Staat weiß wo ich bin, was ich einkaufe, welches Gewicht ich habe etc.

    ABER: Atomkontrollen betreffen nicht die privaten Daten von "echten" Menschen.
    Atomkontrollen sind auch nicht so tiefgehend, wie ich denke. So eine Atombomben-Anlage bzw. die Herstellung von spaltbarem Material ist nichts, was man irgendwo verstecken und nur durch gründliches Nachforschen entdecken könnte. Es reicht in grober Blick in deren Militäranlagen zur Sicherheit für uns alle und nicht zum Schaden eines einzelnen Menschen um ihn zu überwachen

    Sie haben auch nichts zu verbergen! Israel hat auch keine Atombomben sagen sie selber!

    • mik28
    • 22.02.2012 um 11:52 Uhr

    wie wäre es damit: wenn die IAEA (also USA/Nato) eine Militäranlage ihrer Wahl im Iran "inspizieren" dürfen, so darf Iran im Gegenzug eine Militäranlage ihrer Wahl in USA "inspizieren".

    Oder hat die USA etwas zu verbergen?

    Genauso ließe sich auch die Vorratsdatenspeicherung rechtfertigen, die unnötige Überwachung öffentlicher Plätze, der Einsatz von Körperscannern....

    Im Zweifel gilt die Unschuldsvermutung- trotzdem würde mir ein atomar bewaffneter Iran nicht sonderlich gut gefallen.

    Den Vergleich von Atomkrontrollen und Verbraucherdaten finde ich nicht angemessen.

    Verbraucherdaten betreffen persönliche Daten, private Daten, Daten jedes einzelnen die ein gewisses Maß an Geheimhaltung verdienen. Ich möchte auch nicht, dass der Staat weiß wo ich bin, was ich einkaufe, welches Gewicht ich habe etc.

    ABER: Atomkontrollen betreffen nicht die privaten Daten von "echten" Menschen.
    Atomkontrollen sind auch nicht so tiefgehend, wie ich denke. So eine Atombomben-Anlage bzw. die Herstellung von spaltbarem Material ist nichts, was man irgendwo verstecken und nur durch gründliches Nachforschen entdecken könnte. Es reicht in grober Blick in deren Militäranlagen zur Sicherheit für uns alle und nicht zum Schaden eines einzelnen Menschen um ihn zu überwachen

    Sie haben auch nichts zu verbergen! Israel hat auch keine Atombomben sagen sie selber!

    • mik28
    • 22.02.2012 um 11:52 Uhr

    wie wäre es damit: wenn die IAEA (also USA/Nato) eine Militäranlage ihrer Wahl im Iran "inspizieren" dürfen, so darf Iran im Gegenzug eine Militäranlage ihrer Wahl in USA "inspizieren".

    Oder hat die USA etwas zu verbergen?

  4. "Mehr als die bloße Mitteilung des verbotenen Zugangs interessiert doch die Frage, ob die IAEA überhaut einen Anspruch darauf hat, beliebig als "verdächtige" bezeichnete Militäranlagen zu kontrollieren und ob das auch im Rest der Welt so gemacht wird."

    Unabhängig davon, dass mir das Regime in Teheran zuwider ist, stelle ich mir genau diese Frage. Ich habe bisher noch nie gehört, dass Kontrollen in Israel durchgeführt werden, das offiziell den Besitz von Atomwaffen leugnet und es ablehnt, den Atomwaffensperrvertrag zu unterzeichnen. Andererseits ist in den Medien oft genug zu lesen, dass Israel nur so strotzt vor Atomwaffen. Diese Frage scheint aber tabu zu sein und das macht das derzeitige Vorgehen gegen den Iran unglaubwürdig.

    Während Israel nicht zimperlich damit ist, Kriege zu führen und Gebiete zu bombardieren, ist der Iran bisher nicht durch tatsächlich ausgeführte Aggressionen aufgefallen. Die Frage ist also, mit welchem Recht wird hier mit zweierlei Maß gemessen? Solange der "Westen" sich so heuchlerisch verhält, braucht man sich nicht zu wundern über mangelnde "Kooperation" des Iran. Es ist einfach unglaubwürdig, was im Moment geschieht.

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    Denn die Dinge sind nicht miteinander zu vergleichen.
    Es gibt "Regierungen" in der Welt, die die Bombe als konventionelle Waffe ansehen. In deren Hand ist die Bombe eine Katastrophe für alle. Dann gibt es Länder, die die Bombe als strategische Waffe sehen. Schlimm genug, aber eine direkte Gefahr geht von hier nicht aus. Soll heissen: ich persönlich habe ein Problem mit der Bombe in Händen von Iran oder Nord Korea. In den Händen von Ireland oder Island hätte ich weniger Probleme. Ich sage nicht, dass ich die Existenz der Bombe irgendwo in der Welt amüsant finde. Nur wer diese Unterschiede ausblendet und in allem "das selbe" sieht, meint eine Doppelmoral zu erkennen.

    ... aus einem Dokument der Internationalen Atomenergie Agentur (IAEA) über die israelischen (Nicht)Aktivitäten auf diesem Gebiet

    >>IAEA Israeli nuclear capabilities Report by the Director General(September 2010)

    „Israel has not concluded an Additional Protocol to its safeguards agreement.“<<

    Dazu der Iran im selben Dokument:

    "Ansichten der Islamischen Republik Iran auf der IAEA-Generalkonferenz zur Resolution bezüglich der israelischen nuklearen Fähigkeiten (GC (53) / RES/17)

    Die jüngsten Resolutionen des IAEA-Generalkonferenz über die nuklearen Fähigkeiten des zionistischen Regimes (GC (53) / RES / 17) und die Entsendung von IAEO Safeguards im Nahen Osten (GC (53) / RES/16) sind eine weitere Manifestation der internationalen Besorgnis, über die Bedrohung durch das Atomwaffenprogramm dieses Regimes auf den regionalen und internationalen Frieden und die Sicherheit, und das Haupthindernis für den Aufbau einer atomwaffenfreien Zone im mittleren Osten.
    Die Einrichtung einer atomwaffenfreien Zone, wie bei der ersten Sondertagung der Generalversammlung über Abrüstung betätigt wurde, stellt eine wichtige Maßnahme für Abrüstung dar und verstärkt die regionale und globale Frieden und die Sicherheit und stärkt das Ziel der Nichtverbreitung(von Atomwaffen)..."

    http://www.iaea.org/About...

    "...Die Idee der Schaffung einer solchen Zone im Nahen Osten, die zuerst vom Iran im Jahr 1974 initiiert wurde, kann als ein wichtiges Mittel, für Abrüstung dienen und sorgt für die Stärkung der Sicherheit und Stabilität in dieser unruhigen Region.
    Trotz wiederholter Aufrufe seitens der internationalen Gemeinschaft, geschehen in der Resolution zum Nahen Osten, angenommen 1995 im Review and Extension Conference of the Parties to the Treaty on the Non-Proliferation of Nuclear Weapons, und der damit zusammenhängenden Resolutionen der Generalversammlung, als auch von der IAEA, ist das zionistische Regime weder dem Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen beigetreten, noch hat es seine ungerechtfertigten nuklearen Einrichtungen unter vollen Umfang(Kontrolle) der IAEO-Sicherungsmaßnahmen gestellt. Es sollte unterstrichen werden, dass dieses Regime die einzige Nicht-Vertragspartei des Vertrags über die Nichtverbreitung von Atomwaffen im Nahen Osten ist. Seine Atomwaffen-Aktivitäten, mit Unterstützung einiger Atommächte, bedrohen ernsthaft den regionalen und internationalen Frieden und die Sicherheit, und gefährden ein Regime der Nichtverbreitung...."

    http://www.iaea.org/About...

    • tuxman
    • 22.02.2012 um 15:01 Uhr

    Israel hat nie bestritten Atomwaffen zu besitzen. Der Unterschied zwischen Israel und dem Iran liegt auch in der Tatsache, dass Israel nie den Atomwaffensperrvertrag unterzeichnet hat, während der Iran sich gegenüber der internationalen Gemeinschaft selbst verpflichtet hat die Verbreitung von Atomwaffen zu verhindern. Teil dieses Vertrages ist seine Überprüfung durch die IAEO im Gegensatz zu Israel bricht der Iran also die von ihm unterzeichneten Verträge. Der Atomwaffensperrvertrag ist ja schließlich kein Spaß, den es zum Zeigen eines guten Willen gibt.

    Weiterhin liegt der Unterschied zwischen Israel und dem Iran darin dass, der Iran vllt. als Islamische Republik bedroht ist, Israel ist aber nicht nur als Parlamentarische Republik bedroht, sondern die Israels Feinde bedrohen sämtliche jüdischen Bürger Israels.

    Davon mal abgesehen sind mir Atomwaffen in den Händen eines säkulären Staates deutlich lieber als in den Händen eines Regimes, dass den Märtyrertod als Ehrensache betrachtet.

    Denn die Dinge sind nicht miteinander zu vergleichen.
    Es gibt "Regierungen" in der Welt, die die Bombe als konventionelle Waffe ansehen. In deren Hand ist die Bombe eine Katastrophe für alle. Dann gibt es Länder, die die Bombe als strategische Waffe sehen. Schlimm genug, aber eine direkte Gefahr geht von hier nicht aus. Soll heissen: ich persönlich habe ein Problem mit der Bombe in Händen von Iran oder Nord Korea. In den Händen von Ireland oder Island hätte ich weniger Probleme. Ich sage nicht, dass ich die Existenz der Bombe irgendwo in der Welt amüsant finde. Nur wer diese Unterschiede ausblendet und in allem "das selbe" sieht, meint eine Doppelmoral zu erkennen.

    ... aus einem Dokument der Internationalen Atomenergie Agentur (IAEA) über die israelischen (Nicht)Aktivitäten auf diesem Gebiet

    >>IAEA Israeli nuclear capabilities Report by the Director General(September 2010)

    „Israel has not concluded an Additional Protocol to its safeguards agreement.“<<

    Dazu der Iran im selben Dokument:

    "Ansichten der Islamischen Republik Iran auf der IAEA-Generalkonferenz zur Resolution bezüglich der israelischen nuklearen Fähigkeiten (GC (53) / RES/17)

    Die jüngsten Resolutionen des IAEA-Generalkonferenz über die nuklearen Fähigkeiten des zionistischen Regimes (GC (53) / RES / 17) und die Entsendung von IAEO Safeguards im Nahen Osten (GC (53) / RES/16) sind eine weitere Manifestation der internationalen Besorgnis, über die Bedrohung durch das Atomwaffenprogramm dieses Regimes auf den regionalen und internationalen Frieden und die Sicherheit, und das Haupthindernis für den Aufbau einer atomwaffenfreien Zone im mittleren Osten.
    Die Einrichtung einer atomwaffenfreien Zone, wie bei der ersten Sondertagung der Generalversammlung über Abrüstung betätigt wurde, stellt eine wichtige Maßnahme für Abrüstung dar und verstärkt die regionale und globale Frieden und die Sicherheit und stärkt das Ziel der Nichtverbreitung(von Atomwaffen)..."

    http://www.iaea.org/About...

    "...Die Idee der Schaffung einer solchen Zone im Nahen Osten, die zuerst vom Iran im Jahr 1974 initiiert wurde, kann als ein wichtiges Mittel, für Abrüstung dienen und sorgt für die Stärkung der Sicherheit und Stabilität in dieser unruhigen Region.
    Trotz wiederholter Aufrufe seitens der internationalen Gemeinschaft, geschehen in der Resolution zum Nahen Osten, angenommen 1995 im Review and Extension Conference of the Parties to the Treaty on the Non-Proliferation of Nuclear Weapons, und der damit zusammenhängenden Resolutionen der Generalversammlung, als auch von der IAEA, ist das zionistische Regime weder dem Vertrag über die Nichtverbreitung von Kernwaffen beigetreten, noch hat es seine ungerechtfertigten nuklearen Einrichtungen unter vollen Umfang(Kontrolle) der IAEO-Sicherungsmaßnahmen gestellt. Es sollte unterstrichen werden, dass dieses Regime die einzige Nicht-Vertragspartei des Vertrags über die Nichtverbreitung von Atomwaffen im Nahen Osten ist. Seine Atomwaffen-Aktivitäten, mit Unterstützung einiger Atommächte, bedrohen ernsthaft den regionalen und internationalen Frieden und die Sicherheit, und gefährden ein Regime der Nichtverbreitung...."

    http://www.iaea.org/About...

    • tuxman
    • 22.02.2012 um 15:01 Uhr

    Israel hat nie bestritten Atomwaffen zu besitzen. Der Unterschied zwischen Israel und dem Iran liegt auch in der Tatsache, dass Israel nie den Atomwaffensperrvertrag unterzeichnet hat, während der Iran sich gegenüber der internationalen Gemeinschaft selbst verpflichtet hat die Verbreitung von Atomwaffen zu verhindern. Teil dieses Vertrages ist seine Überprüfung durch die IAEO im Gegensatz zu Israel bricht der Iran also die von ihm unterzeichneten Verträge. Der Atomwaffensperrvertrag ist ja schließlich kein Spaß, den es zum Zeigen eines guten Willen gibt.

    Weiterhin liegt der Unterschied zwischen Israel und dem Iran darin dass, der Iran vllt. als Islamische Republik bedroht ist, Israel ist aber nicht nur als Parlamentarische Republik bedroht, sondern die Israels Feinde bedrohen sämtliche jüdischen Bürger Israels.

    Davon mal abgesehen sind mir Atomwaffen in den Händen eines säkulären Staates deutlich lieber als in den Händen eines Regimes, dass den Märtyrertod als Ehrensache betrachtet.

  5. Schon ein Walter Ulbricht sagte 1961 sonnenklar, dass niemand die Absicht habe, eine Mauer zu errichten. Zwei Monate später stand das schmucke Bauwerk.

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    mit dem Artikel zu tun? Rein garnichts!

    mit dem Artikel zu tun? Rein garnichts!

    • eras
    • 22.02.2012 um 7:49 Uhr

    "ob die IAEA überhaut einen Anspruch darauf hat, beliebig als "verdächtige" bezeichnete Militäranlagen zu kontrollieren und ob das auch im Rest der Welt so gemacht wird."

    Das ist irgendwie der Sinn eines Kontrollbesuchs, oder? Wenn die Hygiene eines Restaurants überprüft wird - und der Besitzer die Kontrolleure nicht in die Küche lässt - würden sie dann davon ausgehen, dass mit dem Essen alles in Ordnung ist? Und die Kontrolleure kritisieren?

    Die hatten offensichtlich den Verdacht, dass in der Anlage an Sprengköpfen geforscht wird. Und so falsch scheinen sie damit ja nicht gelegen zu haben. Oder warum wird der Zugang denn sonst blockiert?

    Wenn die Iraner ein friedliches Atomprogramm betreiben, warum lassen die das dann nicht von der IAEA dokumentieren? Damit wäre jeglicher Kriegsgrund vom Tisch, alle könnten wieder ihrem Alltag nachgehen, die Iraner könnten ihren Atomstrom produzieren...alles wunderbar.

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    daß liefe ähnlich wunderbar wie mit den unauffindbaren Massenvernichtungswaffen im Irak?

    Auf Ihr Sprachild möchte ich Ihnen antworten:

    Wenn in dem Nachbarrestaurant bekanntermaßen Ratten in der Küche sind und die Hygieneaufsicht diese Tatsache stur ignoriert, ist die Kontrolle in der Küche Schikane.

    Somit ist die Hygieneaufsicht das Problem.

    • Timnik
    • 22.02.2012 um 8:51 Uhr

    Sehr geehrter Herr Eras,

    Und warum tolerierenden Besitz von Atomwaffen Israels? Warum lässt sich Israel nicht kontrollieren?
    Warum ist Israel nicht dem Atomwaffensperrvertrag beigetrten?
    Und wo bleibt da ihr Protest?
    Also nur Heuchelei!

    "Wenn die Hygiene eines Restaurants überprüft wird - und der Besitzer die Kontrolleure nicht in die Küche lässt - würden sie dann davon ausgehen, dass mit dem Essen alles in Ordnung ist? Und die Kontrolleure kritisieren?"

    Die Analogie ist falsch, es ist eher wie daß das Gesundheitsamt in das Schlafzimmer des Besitzers inzpizieren will obwohl es sich in einem anderen Gebäude befindet.

    Der NPT gewährt den Inspektoren nicht zugang zu allen regierungs installationen, sondern nur zu dennen die was mit dem Atom programm zu tuun haben.

    ..hat einen Haken: Es war kein Kontrollbesuch..

    kann man lesen und wüsste, dass ich zu "Iran hat Recht" kein Wort geschrieben habe.
    Beantworten Sie doch lieber meine Frage statt zu polemisieren.
    Und die Frage zu vereinfachen: Ich zeige auch nicht bei jeder Behörde meine Kontoauszüge und Steuererklärungen freiwillig vor - macht mich dass jetzt verdächtig und rechtfertigt Kontrollen?

    In Israels Militärbereiche dürfen auch einfach so "Inspektoren" einreisen.
    In deutsche Militärbereiche auch;
    Oder in amerikanische um sicherzustellen dass keine Streuwaffen verwendet werden hahaha...

    Sorry, aber sowas nennt man nationale Souveränität!
    Und das ist nicht nur im Iran so!

    daß liefe ähnlich wunderbar wie mit den unauffindbaren Massenvernichtungswaffen im Irak?

    Auf Ihr Sprachild möchte ich Ihnen antworten:

    Wenn in dem Nachbarrestaurant bekanntermaßen Ratten in der Küche sind und die Hygieneaufsicht diese Tatsache stur ignoriert, ist die Kontrolle in der Küche Schikane.

    Somit ist die Hygieneaufsicht das Problem.

    • Timnik
    • 22.02.2012 um 8:51 Uhr

    Sehr geehrter Herr Eras,

    Und warum tolerierenden Besitz von Atomwaffen Israels? Warum lässt sich Israel nicht kontrollieren?
    Warum ist Israel nicht dem Atomwaffensperrvertrag beigetrten?
    Und wo bleibt da ihr Protest?
    Also nur Heuchelei!

    "Wenn die Hygiene eines Restaurants überprüft wird - und der Besitzer die Kontrolleure nicht in die Küche lässt - würden sie dann davon ausgehen, dass mit dem Essen alles in Ordnung ist? Und die Kontrolleure kritisieren?"

    Die Analogie ist falsch, es ist eher wie daß das Gesundheitsamt in das Schlafzimmer des Besitzers inzpizieren will obwohl es sich in einem anderen Gebäude befindet.

    Der NPT gewährt den Inspektoren nicht zugang zu allen regierungs installationen, sondern nur zu dennen die was mit dem Atom programm zu tuun haben.

    ..hat einen Haken: Es war kein Kontrollbesuch..

    kann man lesen und wüsste, dass ich zu "Iran hat Recht" kein Wort geschrieben habe.
    Beantworten Sie doch lieber meine Frage statt zu polemisieren.
    Und die Frage zu vereinfachen: Ich zeige auch nicht bei jeder Behörde meine Kontoauszüge und Steuererklärungen freiwillig vor - macht mich dass jetzt verdächtig und rechtfertigt Kontrollen?

    In Israels Militärbereiche dürfen auch einfach so "Inspektoren" einreisen.
    In deutsche Militärbereiche auch;
    Oder in amerikanische um sicherzustellen dass keine Streuwaffen verwendet werden hahaha...

    Sorry, aber sowas nennt man nationale Souveränität!
    Und das ist nicht nur im Iran so!

  6. Genauso ließe sich auch die Vorratsdatenspeicherung rechtfertigen, die unnötige Überwachung öffentlicher Plätze, der Einsatz von Körperscannern....

    Im Zweifel gilt die Unschuldsvermutung- trotzdem würde mir ein atomar bewaffneter Iran nicht sonderlich gut gefallen.

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    • okmijn
    • 22.02.2012 um 13:13 Uhr

    Sie verwechseln da individuelle Grundrechte mit zwischenstaatlichen Rechtssystemen. Ein Staat hat keine Menschenrechte - er ist nämlich kein Mensch.

    In wie weit der Iran zur Zusammenarbeit verpflichtet wäre weiß ich nicht (er ist Mitglied des Atomwaffensperrvertrages und hat damit Mitwirkungspflichten) - Ihre Argumentation ist jedoch ungeeignet.

    • okmijn
    • 22.02.2012 um 13:13 Uhr

    Sie verwechseln da individuelle Grundrechte mit zwischenstaatlichen Rechtssystemen. Ein Staat hat keine Menschenrechte - er ist nämlich kein Mensch.

    In wie weit der Iran zur Zusammenarbeit verpflichtet wäre weiß ich nicht (er ist Mitglied des Atomwaffensperrvertrages und hat damit Mitwirkungspflichten) - Ihre Argumentation ist jedoch ungeeignet.

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