UN-MitarbeiterEntführter Deutscher im Jemen freigelassen

Die Entführung von vier UN-Mitarbeitern im Jemen ist beendet. Die am Dienstag verschleppten Männer wurden nach Angaben des Auswärtigen Amts freigelassen.

Das Auswärtige Amt hat bestätigt, dass der im Jemen verschleppte Deutsche und drei weitere ausländische UN-Mitarbeiter wieder in Freiheit sind. Man sei erfreut darüber, dass die Entführungsopfer wohlbehalten freigelassen worden seien, sagte eine Sprecherin. Sie befänden sich derzeit in einer Unterkunft der Vereinten Nationen in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa.

Am Mittwoch hatte der jemenitische Energieminister Saleh Sumai bereits die Freilassung der vier Mitarbeiter des UN-Büros zur Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) verkündet. Der Deutsche und seine Kollegen aus Kolumbien, dem Irak und den Palästinensergebieten sowie ihre beiden jemenitischen Fahrer seien in Wadi Ahdschar rund 50 Kilometer nordwestlich von Sanaa freigelassen worden, hieß es.

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In derselben Region war die Gruppe am Dienstag verschleppt worden. Die Entführer verlangten die Freilassung des wegen Mordes verurteilten Ali Ganem al-Subairi aus dem Gefängnis in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa.

Im Jemen kommt es immer wieder zu Entführungen von Ausländern durch bewaffnete Stammesangehörige, die häufig ohne Einsatz von Gewalt beendet werden konnten. Mit Entführungen wollen die Stämme gewöhnlich Druck auf die örtlichen Behörden ausüben. In den vergangenen 15 Jahren wurden mehr als 200 Menschen verschleppt, die meisten von ihnen kamen jedoch unversehrt wieder frei.
 

 
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    • Quelle ZEIT ONLINE, AFP, Reuters, dpa
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    • Schlagworte Ausländer | Jemen | Behörde | Gefängnis | Gewalt | Hauptstadt
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