Palästinenser Fatah und Hamas einigen sich auf gemeinsamen Premier Abbas
Lange hatten die konkurrierenden Palästinenserorganisationen gestritten, wer Chef einer gemeinsamen Regierung werden soll. Nun setzte sich Fatah-Kandidat Abbas durch.
Die rivalisierenden Palästinenserorganisationen Fatah und Hamas haben sich auf die Bildung einer Übergangsregierung unter der Leitung von Mahmud Abbas geeinigt. Der bisherige Palästinenser-Präsident werde als Ministerpräsident eine gemeinsame Regierung für das Westjordanland und den Gazastreifen anführen, sagte ein hochrangiger palästinensischer Vertreter.
Das Abkommen zwischen Fatah und Hamas sieht vor, dass eine Regierung der nationalen Einheit aus unabhängigen Technokraten gebildet wird. Diese soll Parlaments- und Präsidentenwahlen organisieren und den Wiederaufbau des im Krieg mit Israel zerstörten Gazastreifens beginnen.
Fatah-Chef Abbas hatte seit Sonntag mit dem Hamas-Exilführer Chaled Maschaal in Katars Hauptstadt Doha verhandelt. Die Einigung soll am 18. Februar bei einem Treffen der Vertreter aller Palästinensergruppen in Kairo offiziell bestätigt werden, sagte ein Palästinenservertreter. Bei dem Treffen solle auch ein Datum für die Wahlen festgesetzt werden.
Umsetzung des Versöhnungsabkommens
Die beiden rivalisierenden Parteien hatten sich am 27. April 2011 auf die Bildung einer Einheitsregierung und die Abhaltung von Neuwahlen geeinigt. Trotz zahlreicher Treffen kam die Umsetzung des Versöhnungsabkommens seither jedoch nicht voran.
Bisher regiert die Fatah im Westjordanland, während die Hamas den Gazastreifen kontrolliert. Die radikalislamische Bewegung hatte nach ihrem Wahlsieg bei den Parlamentswahlen im Januar 2006 die Fatah gewaltsam aus dem Gazastreifen vertrieben.
- Datum 06.02.2012 - 12:17 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters, AFP
- Kommentare 24
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Eine Einigung zwischen Hamas und Fatah wird Israel überhaupt nicht gefallen. Zerstrittene Palästinenser lieferten optimale Bedingungen für die Besatzungspolitik der Zionisten. Mit der Türkei haben sie sich es auch verbockt und der Iran ist militärisch auch kein Leichtgewicht mehr..
[...]
Gekürzt. Bitte bleiben Sie sachlich. Danke, die Redaktion/lv
Ist das jetzt ein Erfolg der Israelischen Politik ?
Mich würde schon interessieren , welche gemeinsamen politischen Ziele festgelegt wurden und nicht die Positionen, die verteilt werden.
deshalb reagierte Nethanyahu heute auch folgendermaßen:
"PA President must choose between peace with Israel and peace with Hamas" HAARETZ
Wer Israels Sicherheit garantieren will, wer für Frieden in
NahOst ist, für den kann nur gelten :
"Weg mit Politikern a la Nethanyahu & Co.!!!!"
Ist das jetzt ein Erfolg der Israelischen Politik ?
Mich würde schon interessieren , welche gemeinsamen politischen Ziele festgelegt wurden und nicht die Positionen, die verteilt werden.
deshalb reagierte Nethanyahu heute auch folgendermaßen:
"PA President must choose between peace with Israel and peace with Hamas" HAARETZ
Wer Israels Sicherheit garantieren will, wer für Frieden in
NahOst ist, für den kann nur gelten :
"Weg mit Politikern a la Nethanyahu & Co.!!!!"
Meines Wissens erfüllte die Aktion "Cast Lead" nicht die
Kriterien eines "Krieges"....
Entfernt. Bitte argumentieren Sie sachlich und differenziert zum Inhalt der Meldung (siehe Netiquette). Danke. Die Redaktion/sh
Entfernt. Bitte argumentieren Sie sachlich und differenziert zum Inhalt der Meldung (siehe Netiquette). Danke. Die Redaktion/sh
wenn um sie herum Hubschrauber und Kampfjets es Bomben hageln lassen und vom Meer Präzisionsraketen durchs Fenster hereinschauen?
Robuster Polizeieinsatz oder was?
an der Zivilbevölkerung, dass sich in den Opferzahlen
widerspiegelt.
Mehr als 1000 Opfer auf palästinensischer Seite,
davon Hunderte Frauen und Kinder.
13 Opfer auf israelischer Seite,
davon 4 durch "friendly fire"
an der Zivilbevölkerung, dass sich in den Opferzahlen
widerspiegelt.
Mehr als 1000 Opfer auf palästinensischer Seite,
davon Hunderte Frauen und Kinder.
13 Opfer auf israelischer Seite,
davon 4 durch "friendly fire"
Ist das jetzt ein Erfolg der Israelischen Politik ?
Mich würde schon interessieren , welche gemeinsamen politischen Ziele festgelegt wurden und nicht die Positionen, die verteilt werden.
an der Zivilbevölkerung, dass sich in den Opferzahlen
widerspiegelt.
Mehr als 1000 Opfer auf palästinensischer Seite,
davon Hunderte Frauen und Kinder.
13 Opfer auf israelischer Seite,
davon 4 durch "friendly fire"
es ist zwar ueblich, dass die sogenannten "israelkritiker" sofort massaker schreien, wenn israel militaerisch gegen terroristen vorgeht, aber man sollte trotzdem bei den fakten bleiben.
wie hamas schon selbst zugegeben hat, waren die meisten toten hamasangehoerige oder andere bewaffnete. es ist auch kein geheimnis, dass hamas zivilisten als schutzschilder missbraucht. nicht jeder tote zivilist in krieg ist gleich ein massaker.
wenn sie ein massaker sehen wollen, so gehen sie nach syrien oder lybien. aber wie so ueblich interessieren sich "israelkritiker" fuer niemanden sonst.
es ist zwar ueblich, dass die sogenannten "israelkritiker" sofort massaker schreien, wenn israel militaerisch gegen terroristen vorgeht, aber man sollte trotzdem bei den fakten bleiben.
wie hamas schon selbst zugegeben hat, waren die meisten toten hamasangehoerige oder andere bewaffnete. es ist auch kein geheimnis, dass hamas zivilisten als schutzschilder missbraucht. nicht jeder tote zivilist in krieg ist gleich ein massaker.
wenn sie ein massaker sehen wollen, so gehen sie nach syrien oder lybien. aber wie so ueblich interessieren sich "israelkritiker" fuer niemanden sonst.
Die vergangenen Jahre der palästinensischen Spaltung waren für die Palästinenser verlorene Jahre. Abbas hatte 2007 die demokratisch gewählte Regierung der Hamas abgesetzt, nachdem ihm aus Washington und Jerusalem signalisiert worden war,ohne die Hamas könne er durch Verhandlungen Erleichterungen für sein Volk erreichen.
Diese Hoffnungen wurden von Amerikanern und Israelis bitter enttäuscht. Heute ist die Situation für die Palästinenser schlechter denn je: Über 40 % der Westbank sind für jüdische Siedlungen und die dazugehörige Infrastruktur enteignet, über 500.000 zum Teil schwerbewaffnete Siedler leben in der Westbank und Ostjerusalem und der Gazastreifen ist vollkommen verelendet. Selbst die Palästinenser mit israelischer Staatsangehörigkeit innerhalb Israels verlieren durch immer neue Gesetze schrittweise ihre Grundrechte.
Ein Blick auf die israelische Parteienlandschaft gibt Anlass zu noch größerer Sorge, da nur die beiden kleinen arabischen Parteien Balad und Ta'al, sowie die überwiegend arabische kommunistische Partei und Teile von Meretz für eine fairen Ausgleich mit den Palästinensern sind. Diese vier Parteien verfügen zusammen nur über 15 Sitze in der Knesset. Ansonsten besteht Konsens über den harten antipalästinensischen Kurs und echter Druck aus den USA ist auch nicht in Sicht.
Es besteht keine Hoffnung auf israelisches Entgegekommen. Die palästinensische Spaltung überwinden und den Status bei der UNO verbessern ist das einzige, was Abbas zur Zeit tun kann.
Auf Betreiben der islamischen Mitglieder beschäftigte sich der Rat allein im Jahr 2007 120 Mal mit dem Nahostkonflikt und verabschiedete zahlreiche israelkritische Resolutionen, während der Antrag westlicher Staaten auf die Einbeziehung und Verurteilung vermeintlicher palästinensischer Menschenrechtsverletzungen jeweils abgelehnt wurde.
Man sollt außerdem wissen, dass die stimmstärkste Organisation des UN "Menschenrechtsrates" die Organisation Islamischer Staaten (OIC) ist. Sie schmettert regelmäßig Vorwürfe bezüglich Menschenrechtsverletzungen in islamischen Ländern oder im Darfur-Konflikt ab.
Auf Betreiben der islamischen Mitglieder beschäftigte sich der Rat allein im Jahr 2007 120 Mal mit dem Nahostkonflikt und verabschiedete zahlreiche israelkritische Resolutionen, während der Antrag westlicher Staaten auf die Einbeziehung und Verurteilung vermeintlicher palästinensischer Menschenrechtsverletzungen jeweils abgelehnt wurde.
Man sollt außerdem wissen, dass die stimmstärkste Organisation des UN "Menschenrechtsrates" die Organisation Islamischer Staaten (OIC) ist. Sie schmettert regelmäßig Vorwürfe bezüglich Menschenrechtsverletzungen in islamischen Ländern oder im Darfur-Konflikt ab.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen. Danke, die Redaktion/mo.
I am convinced that the only solution for this region is the "One-State Solution".
How it works? Please follow the link below:
http://www.youtube.com/wa...
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