Syrien Rotes Kreuz rettet Verwundete aus Homs
Trotz der Gefechte hat das Rote Kreuz Verletzte aus Homs in Sicherheit bringen können. Die Nothelfer fordern eine Feuerpause, sie wollen die Rettungsaktion fortsetzen.
Das Rote Kreuz hat erstmals Verletzte sowie Frauen und Kinder aus der umkämpften syrischen Stadt Homs herausgebracht. Hicham Hassan vom Roten Kreuz sagte dem arabischen Nachrichtensender Al-Jazeera, sieben Verletzte und 20 Frauen und Kinder seien nun in Sicherheit. Die Lage in Homs werde immer schlimmer, warnte er. Es werde mehr Hilfe für die Verletzten benötigt.
Der Konvoi von Ambulanzfahrzeugen des Syrischen Roten Halbmonds und des Roten Kreuzes sei am Freitagnachmittag in den Stadtteil Baba Amro gefahren und habe die Menschen mitnehmen können. Das Viertel sei weiter unter Dauerbeschuss gewesen, es habe keine Kampfpause gegeben.
Hassan betrachtet die Evakuierung als ersten Schritt, es müsse weitergehen. "Wir wollen alle verletzten Personen in Sicherheit bringen", sagte Hassan. In Baba Amro sind neben den Bewohnern und Kämpfern der Opposition auch ausländische Journalisten eingeschlossen, von denen zwei schwer verletzt sind. Die Reporter sind bisher nicht gerettet worden.
Carla Haddad Mardini vom Internationalen Komitee des Roten Kreuzes (IKRK) sagte dem US-Nachrichtensender CNN, dass ihre Organisation die syrischen Behörden um eine täglich zweistündige Kampfpause bitten möchte. In dieser Zeit könnten Mitarbeiter in alle betroffenen Gebiete, darunter Homs, gehen, um dringend benötigte Hilfe zu leisten, sagte Mardini.
Das Viertel Baba Amro in Homs lag in den vergangenen Tagen laut Berichten von Augenzeugen unter schwerem Beschuss durch syrische Regierungstruppen. Seit etwa einer Woche hatte das Rote Kreuz die syrischen Behörden und die bewaffnete Opposition immer wieder aufgefordert, eine Feuerpause zu ermöglichen. In dem Gebiet haben sich hauptsächlich Gegner Assads verschanzt. Die Hilfsorganisation hofft, die Evakuierung im Laufe des Tages fortsetzen zu können.
- Datum 25.02.2012 - 09:32 Uhr
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- Quelle ZEIT ONLINE, dpa, Reuters
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Das ist ein typisches Homs-Foto. So sieht es dort aus. Ich war vor zwei Jahren dort. Eine x-beliebige Ecke in irgendeinem Wohnviertel dort.
Es gibt natürlich auch eine Innenstadt und belebtere Ecken.
...die sog. Demokratiebewegung nicht das Ergebnis des morgen stattfindenden Verfassungsreferendum ,auf den von den politischen Kräften Syriens unter Führung Assads ein Übergang zu einer islamischen Multiparteien-Demokratie vorbreitet werden soll ab? Mir scheint, daß weder die sog. Demokratiebewegung,noch deren Unterstützer Interesse an demokratischen Reformen haben!
ob nur in der Assad-Partei die "Bösen" zu finden sind. Dazu gibt eds viel zu viele unterschiedliche Informationen über die Stärke und Herkunft der "Rebellen."
..."die sog. Demokratiebewegung nicht das Ergebnis des morgen stattfindenden Verfassungsreferendum ,auf den von den politischen Kräften Syriens unter Führung Assads ein Übergang zu einer islamischen Multiparteien-Demokratie vorbreitet werden soll ab?" fragt Mitforist Ostdeutschland.
Ich würde sagen, nachdem von Seiten der NGOs gestern über 50, von Seiten der Opposition 100 Tote gemeldet wurde, durch die Schergen Assads, warum sollen die Verletzten sterben, bis Herr Assad seinen sogennanten Demokratieprozess mit Verfassungsreferendum beginnt, der weder ein echter Demokratieprozess ("unter Assads Führung, sic !") ist, noch unter den derzeitigen Umständen eine ernstzunehmende Volksabstimmung.
Naja, in Homs wird das wohl nicht stattfinden, aber die können es ja später nachholen. Ich wünsche Syrien eine säkuläre Zukunft, welche in Libyen leider zum Teufel gebombt wurde. Dort wurde jetzt eine "Nationale Volksbewegung" gegründet: http://julius-hensel.com/...
Hoffentlich muss es in Syrien nie so weit kommen. Trotz seiner Erfolge hat Gaddafi den Übergang in die Demokratie nicht ernsthaft in Angriff genommen. Er trägt also Mitschuld an der Zerstörung des Landes, auch wenn er die Bomber nicht befehligt hat. Ob die Syrer da klüger sind?
ob nur in der Assad-Partei die "Bösen" zu finden sind. Dazu gibt eds viel zu viele unterschiedliche Informationen über die Stärke und Herkunft der "Rebellen."
..."die sog. Demokratiebewegung nicht das Ergebnis des morgen stattfindenden Verfassungsreferendum ,auf den von den politischen Kräften Syriens unter Führung Assads ein Übergang zu einer islamischen Multiparteien-Demokratie vorbreitet werden soll ab?" fragt Mitforist Ostdeutschland.
Ich würde sagen, nachdem von Seiten der NGOs gestern über 50, von Seiten der Opposition 100 Tote gemeldet wurde, durch die Schergen Assads, warum sollen die Verletzten sterben, bis Herr Assad seinen sogennanten Demokratieprozess mit Verfassungsreferendum beginnt, der weder ein echter Demokratieprozess ("unter Assads Führung, sic !") ist, noch unter den derzeitigen Umständen eine ernstzunehmende Volksabstimmung.
Naja, in Homs wird das wohl nicht stattfinden, aber die können es ja später nachholen. Ich wünsche Syrien eine säkuläre Zukunft, welche in Libyen leider zum Teufel gebombt wurde. Dort wurde jetzt eine "Nationale Volksbewegung" gegründet: http://julius-hensel.com/...
Hoffentlich muss es in Syrien nie so weit kommen. Trotz seiner Erfolge hat Gaddafi den Übergang in die Demokratie nicht ernsthaft in Angriff genommen. Er trägt also Mitschuld an der Zerstörung des Landes, auch wenn er die Bomber nicht befehligt hat. Ob die Syrer da klüger sind?
9. November 1989: Bei friedlichen Demonstrationen für Demokratie und Meinungsfreiheit schiessen Volkspolizisten in die Menge. Die Situation eskaliert in den nächsten Tagen: Einzelne Polizei- und NVA-Einheiten laufen zu den Demonstranten über. Am Rand von Demonstrationen kommt es immer wieder zu weiteren Schießereien, dabei werden sowohl Demonstranten als auch Staatsvertreter getötet.
[...]
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die zeit lernt auch nicht aus ihrer einseitigen berichterstattung.
soll denn nun das ergebnis libyen die blaupause für syrien sein?
dort sieht es so aus
"Amnesty International berichtet, dass Folterungen und willkürliche Festnahmen in Libyen weit verbreitet sind. „Die Milizen in Libyen sind weitgehend außer Kontrolle und können völlig ungestraft machen, was sie wollen“, heißt es im jüngsten ai-Bericht. Die Organisation konnte elf Internierungslager von verschiedenen Milizen besuchen."
das hat die redaktion der zeit sicher völlig überrascht. wird zeit das ihr euch erholt und die erinnerung kommt, dass journalisten zu recherchieren haben und leser mit fakten informieren. pro und kontra.
der leser bildet sich dann schon eine eigene meinung ...
....das trift die Sache ziemlich genau.
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die zeit lernt auch nicht aus ihrer einseitigen berichterstattung.
soll denn nun das ergebnis libyen die blaupause für syrien sein?
dort sieht es so aus
"Amnesty International berichtet, dass Folterungen und willkürliche Festnahmen in Libyen weit verbreitet sind. „Die Milizen in Libyen sind weitgehend außer Kontrolle und können völlig ungestraft machen, was sie wollen“, heißt es im jüngsten ai-Bericht. Die Organisation konnte elf Internierungslager von verschiedenen Milizen besuchen."
das hat die redaktion der zeit sicher völlig überrascht. wird zeit das ihr euch erholt und die erinnerung kommt, dass journalisten zu recherchieren haben und leser mit fakten informieren. pro und kontra.
der leser bildet sich dann schon eine eigene meinung ...
....das trift die Sache ziemlich genau.
ob nur in der Assad-Partei die "Bösen" zu finden sind. Dazu gibt eds viel zu viele unterschiedliche Informationen über die Stärke und Herkunft der "Rebellen."
Laut der Süddeutschen Zeitung soll die syrische Opposition von Al-Qaida unterwandert sein.
http://deusvult.info/Aktu...
Ich bin gespannt, ob der arabische "Frühling" nicht am Ende der Anfang des "Clash of Civilizations" ist.
Laut der Süddeutschen Zeitung soll die syrische Opposition von Al-Qaida unterwandert sein.
http://deusvult.info/Aktu...
Ich bin gespannt, ob der arabische "Frühling" nicht am Ende der Anfang des "Clash of Civilizations" ist.
..."die sog. Demokratiebewegung nicht das Ergebnis des morgen stattfindenden Verfassungsreferendum ,auf den von den politischen Kräften Syriens unter Führung Assads ein Übergang zu einer islamischen Multiparteien-Demokratie vorbreitet werden soll ab?" fragt Mitforist Ostdeutschland.
Ich würde sagen, nachdem von Seiten der NGOs gestern über 50, von Seiten der Opposition 100 Tote gemeldet wurde, durch die Schergen Assads, warum sollen die Verletzten sterben, bis Herr Assad seinen sogennanten Demokratieprozess mit Verfassungsreferendum beginnt, der weder ein echter Demokratieprozess ("unter Assads Führung, sic !") ist, noch unter den derzeitigen Umständen eine ernstzunehmende Volksabstimmung.
50 bis 100 oppositionelle Gefallene sind natürlich bedauerlich, vor allem wenn diese ihren friedlichen Protest durch Sitzblockaden und zivilem Ungehorsam zum Ausdruck gebracht haben..
50 bis 100 oppositionelle Gefallene sind natürlich bedauerlich, vor allem wenn diese ihren friedlichen Protest durch Sitzblockaden und zivilem Ungehorsam zum Ausdruck gebracht haben..
Naja, in Homs wird das wohl nicht stattfinden, aber die können es ja später nachholen. Ich wünsche Syrien eine säkuläre Zukunft, welche in Libyen leider zum Teufel gebombt wurde. Dort wurde jetzt eine "Nationale Volksbewegung" gegründet: http://julius-hensel.com/...
Hoffentlich muss es in Syrien nie so weit kommen. Trotz seiner Erfolge hat Gaddafi den Übergang in die Demokratie nicht ernsthaft in Angriff genommen. Er trägt also Mitschuld an der Zerstörung des Landes, auch wenn er die Bomber nicht befehligt hat. Ob die Syrer da klüger sind?
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