Euro-Krise Spanier demonstrieren gegen Arbeitsmarktreform
Einfachere Entlassungen, weniger Mitsprache für Gewerkschaften – so will Spaniens Regierung den Jobmarkt reformieren. Dagegen sind Zehntausende auf die Straße gegangen.
Zehntausende Menschen haben am Sonntag in Spanien demonstriert, um ihren Unmut gegen die von der neuen Regierung beschlossene Arbeitsmarktreform zu zeigen. Die großen Gewerkschaftsverbände CCOO und UGT hatten zu Demonstrationen in 57 spanischen Städten aufgerufen. Sie beschuldigen die konservative Regierung von Ministerpräsident Mariano Rajoy, sie habe mit der Arbeitsmarktreform nur die Interessen der Unternehmen im Blick.
Die Reform erleichtert Entlassungen, außerdem können Unternehmen künftig die Löhne ihrer Arbeitnehmer einseitig senken. Das Mitspracherecht der Gewerkschaften bei Tarifverhandlungen wird erheblich beschnitten.
Die Regierung will mit der am 10. Februar verabschiedeten Reform mittelfristig die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen fördern. Die Gewerkschaften und die sozialistische Opposition fürchten hingegen, dass durch die Maßnahme Arbeitsplätze vernichtet werden. Spanien hat mit knapp 23 Prozent die höchste Arbeitslosigkeit in der EU. Bei Jugendlichen unter 25 Jahren liegt sie sogar bei 48 Prozent.
Die Arbeitsmarktreform muss noch vom Parlament gebilligt werden, in dem die regierende Volkspartei (PP) eine Mehrheit hält. Die Gewerkschaften CCOO und UGT planen für die nächsten Wochen weitere Proteste für den Fall, dass die Reform im Parlament nicht in wesentlichen Punkten geändert wird. Auch ein Generalstreik gegen die seit Ende Dezember amtierende Regierung Rajoy wird nicht ausgeschlossen.
- Datum 19.02.2012 - 16:22 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, dpa
- Kommentare 21
- Versenden E-Mail verschicken
- Empfehlen Facebook, Twitter, Google+
- Artikel Drucken Druckversion | PDF
-
Artikel-Tools präsentiert von:







Herr Rajoy ist auf dem rechten Weg. Jetzt bloß nicht einknicken. Sonst könnten hellenische Verhältnisse in Spanien drohen.
ein paar Beispiele aus der iberischen Welt:
-2.000.000 Personen empfangen keine Leistungen, weder eine
Arbeitslosenhilfe noch Sozialgeld;
-1.500.000 Haushalte bestehen, in dem kein Mitglied ein
Einkommen bezieht;
-gesetzlicher Mindestlohn 641,--€ pro Monat;
-Notizen aus der Nachbarschaft: 6-Tage-Woche mit 10 Stunden
Arbeit taeglich, ohne siesta natuerlich, bei 600,--€ im
Monat; (auslaendischer Arbeitgeber....);
-griechischer Mindestlohn bis vor kurzem 731,--€/monatlich;
-in manchen Regionen gelten schon 40% der Gesamtbevoelkerung
in Bezug auf das EU-Durchschnittseinkommen als arm;
-300 Personen verlieren taeglich ihr Haus, weil sie ihre
Hypothek nicht mehr bezahlen koennen;
Was meinen SIE: Wieviel Luft ist z.B. beim Arbeitslohn noch
nach unten drin ??¿¿
Viele Deutsche koennen sich noch nicht einmal im Ansatz vor-
stellen, was in Griechenland und Spanien los ist, geschweige
denn sie kennen es aus dem Alltag, vor allem bei oftmals niveaugleichen Lebenshaltungskosten.
Freiheitsfreund macht sich mal wieder einseitig für die Freiheit des Kapitals stark.
Denn dass die Bevölkerung den europäischen Race-to-the-Bottom irgendwas abgewinnen wird, ist eher unwahrscheinich. Am allerwenigsten wird sie freier.
Ich wuesste nicht, was geringere Loehne und Arbeitsplatzunsicherheit bringen sollen, ausser weniger Steuereinnahmen a) durch weniger irpf und b) weniger Konsum. Dass damit der Binnenmarkt weiter einbricht, verstehen Sie schon, oder?
Sie meinen also, dass es Sinn macht wenn spanische Bosse, die teilweise sowieso nichtmal arbeiten gehen noch mehr in Andorra sparen koennen? Also am Fiskus vorbei, wodurch die Staatseinnahmen insgesamt wohl sinken... ich vertraue darauf, dass Sie uns das erklaeren koennen. Ich kann es nicht.
Mir ist klar: Rajoy ist eingeknickt, aber ohne jemals Widerstand geleistet zu haben. Er tut das, was der Industrieverband von ihm erwartet. Gegenueber dem Volk hatte die jetzige Regierung nie irgendwelche Pflichtgefuehle, denn dafuer haette sie sich von Anfang an an ihr Gesagtes (von Wahlprogramm wollen wir mal nicht sprechen) halten muessen. Stattdessen hat sich Rajoy versteckt und was ich wirklich nicht von ihm erwartet haette: dass er seine Vorhaben auch noch so ulkig findet, dass er dabei erwischt wird, wie er ueber die drastischen Massnahmen scherzt, noch bevor er wagt, etwas zu sagen. Nun lachen Herr Rossell und seine Kollegen weiter und legen sich mit dem Streikrecht an, mal schauen wie lange das noch steht.
Zumindest hat der Luxusmarkt nun weiter Wachstumspotential, dem geht es ja gut.
ein paar Beispiele aus der iberischen Welt:
-2.000.000 Personen empfangen keine Leistungen, weder eine
Arbeitslosenhilfe noch Sozialgeld;
-1.500.000 Haushalte bestehen, in dem kein Mitglied ein
Einkommen bezieht;
-gesetzlicher Mindestlohn 641,--€ pro Monat;
-Notizen aus der Nachbarschaft: 6-Tage-Woche mit 10 Stunden
Arbeit taeglich, ohne siesta natuerlich, bei 600,--€ im
Monat; (auslaendischer Arbeitgeber....);
-griechischer Mindestlohn bis vor kurzem 731,--€/monatlich;
-in manchen Regionen gelten schon 40% der Gesamtbevoelkerung
in Bezug auf das EU-Durchschnittseinkommen als arm;
-300 Personen verlieren taeglich ihr Haus, weil sie ihre
Hypothek nicht mehr bezahlen koennen;
Was meinen SIE: Wieviel Luft ist z.B. beim Arbeitslohn noch
nach unten drin ??¿¿
Viele Deutsche koennen sich noch nicht einmal im Ansatz vor-
stellen, was in Griechenland und Spanien los ist, geschweige
denn sie kennen es aus dem Alltag, vor allem bei oftmals niveaugleichen Lebenshaltungskosten.
Freiheitsfreund macht sich mal wieder einseitig für die Freiheit des Kapitals stark.
Denn dass die Bevölkerung den europäischen Race-to-the-Bottom irgendwas abgewinnen wird, ist eher unwahrscheinich. Am allerwenigsten wird sie freier.
Ich wuesste nicht, was geringere Loehne und Arbeitsplatzunsicherheit bringen sollen, ausser weniger Steuereinnahmen a) durch weniger irpf und b) weniger Konsum. Dass damit der Binnenmarkt weiter einbricht, verstehen Sie schon, oder?
Sie meinen also, dass es Sinn macht wenn spanische Bosse, die teilweise sowieso nichtmal arbeiten gehen noch mehr in Andorra sparen koennen? Also am Fiskus vorbei, wodurch die Staatseinnahmen insgesamt wohl sinken... ich vertraue darauf, dass Sie uns das erklaeren koennen. Ich kann es nicht.
Mir ist klar: Rajoy ist eingeknickt, aber ohne jemals Widerstand geleistet zu haben. Er tut das, was der Industrieverband von ihm erwartet. Gegenueber dem Volk hatte die jetzige Regierung nie irgendwelche Pflichtgefuehle, denn dafuer haette sie sich von Anfang an an ihr Gesagtes (von Wahlprogramm wollen wir mal nicht sprechen) halten muessen. Stattdessen hat sich Rajoy versteckt und was ich wirklich nicht von ihm erwartet haette: dass er seine Vorhaben auch noch so ulkig findet, dass er dabei erwischt wird, wie er ueber die drastischen Massnahmen scherzt, noch bevor er wagt, etwas zu sagen. Nun lachen Herr Rossell und seine Kollegen weiter und legen sich mit dem Streikrecht an, mal schauen wie lange das noch steht.
Zumindest hat der Luxusmarkt nun weiter Wachstumspotential, dem geht es ja gut.
lassen sich nicht länger am Gängelband führen.
Wann gehen endlich auch die Deutschen auf die Straße?
ich muss über solche Beiträge immer lachen, denn da wo grad Aufruhr ist passiert wenig zum Besseren. Außerdem demonstrieren so viele Menschen wie nie - und dann so ein Aufruf im Forum.
der Aufruf ist also unnütz. Erstens dient so ein Forum nach meiner bisherigen Erfahrung meistens der Unterhaltung, dem Argumentationstraining oder der Frustbewältigung - ein Ventil, nichts weiter und verhält sich insofern sogar kontraproduktiv zu ihrem Anliegen, weil die Schreiberlinge lieber die Finger statt die Beine schwingen. Zweitens zielt Ihr Aufruf und die damit verbundene Hoffnung auf einen "Umsturz" (?), der alle bisherigen gesellschaftlichen Lernprozesse beiseite wischt und den fröhlichen Personalreigen von vermeintlichen Hoffnungsträgern in Form von "vollendeten Führern" erneut eröffnet - eine Geschichte die sich schon so oft wiederholt hat und solange wiederholt, bis die Bürger aller unterschiedlicher Coleur begreifen, dass sie von der Politik nicht zu viel erwarten und die Medien nicht als Ersatz für den Verstand oder ihre Interessenvertretung nutzen sollten.
Es wird so viel hinterfragt, kritisiert, geändert, gefordert, demonstriert dass man fast eine Demonstration gegen diese permanente Unruhe anmelden möchte.
ich muss über solche Beiträge immer lachen, denn da wo grad Aufruhr ist passiert wenig zum Besseren. Außerdem demonstrieren so viele Menschen wie nie - und dann so ein Aufruf im Forum.
der Aufruf ist also unnütz. Erstens dient so ein Forum nach meiner bisherigen Erfahrung meistens der Unterhaltung, dem Argumentationstraining oder der Frustbewältigung - ein Ventil, nichts weiter und verhält sich insofern sogar kontraproduktiv zu ihrem Anliegen, weil die Schreiberlinge lieber die Finger statt die Beine schwingen. Zweitens zielt Ihr Aufruf und die damit verbundene Hoffnung auf einen "Umsturz" (?), der alle bisherigen gesellschaftlichen Lernprozesse beiseite wischt und den fröhlichen Personalreigen von vermeintlichen Hoffnungsträgern in Form von "vollendeten Führern" erneut eröffnet - eine Geschichte die sich schon so oft wiederholt hat und solange wiederholt, bis die Bürger aller unterschiedlicher Coleur begreifen, dass sie von der Politik nicht zu viel erwarten und die Medien nicht als Ersatz für den Verstand oder ihre Interessenvertretung nutzen sollten.
Es wird so viel hinterfragt, kritisiert, geändert, gefordert, demonstriert dass man fast eine Demonstration gegen diese permanente Unruhe anmelden möchte.
Alle gesetzlichen Vorschriften wirken irgendwo zum Guten und anderswo zum Schlechten. Der weltweite Trend zu den liberalisierten Arbeitsmärkten und zum Diktat des Geldes ist nicht aufzuhalten. Weder in den letzten 20 Jahren noch in Zukunft. Statt alten Errungenschaften hinterher zu trauern, sollten sich die ehemals progressiven (darunter vor allem die linksliberalen) Kräfte von ihrem Konservatismus befreien und diese Reformen begrüßen.
Natürlich nur unter der Bedingungen einer Einführung einer bedingungslosen Existenzsicherung, mit der sich jeder den radikaleren Marktkräften entziehen und die Früchte seiner geistigen und physischen Erträge selbst ernten kann.
Solange das nicht passiert, ist der Widerstand gegen solche Reformen gerechtfertigt.
"und zum Diktat des Geldes ist nicht aufzuhalten. Weder in den letzten 20 Jahren noch in Zukunft."
Zum Glück ist das Kapital (bzw. seine Vertreter) dumm und gierig genug, über die eigenen Beine zu stolpern. Alle Verbesserungen der Vergangenheit wurden letztlich stets in solchen Krisen erkämpft, die es bereits seit hunderten Jahren auf die ein oder andere Art gab. Vielleicht solltest du mal ein Buch über die industrielle Revolution in die Hand nehmen.
"Statt alten Errungenschaften hinterher zu trauern, sollten sich die ehemals progressiven (darunter vor allem die linksliberalen) Kräfte von ihrem Konservatismus befreien und diese Reformen begrüßen."
Weg frei für Lohndumping? Das ist nicht progressiv, es ist rückschrittlich. Lieber "ovozim" dieser Kampf ist uralt und über die bewusste Entmachtung der nationalen Gesetzgebung, hat das Kapital das Pendel gerade mal wieder auf seiner Seite. Und nein, nachgeben führt nicht zu Besserung, sondern zu weiteren Zumutungen. Moral gibts im Kapitalismus keine, nur Machtspiele.
"Natürlich nur unter der Bedingungen einer Einführung einer bedingungslosen Existenzsicherung, mit der sich jeder den radikaleren Marktkräften entziehen und die Früchte seiner geistigen und physischen Erträge selbst ernten kann."
;-) klar, und und die herrschenden Kräfte werden das sicher gutheißen, dass du dich aus ihrer Tretmühle befreien möchtest?
"und zum Diktat des Geldes ist nicht aufzuhalten. Weder in den letzten 20 Jahren noch in Zukunft."
Zum Glück ist das Kapital (bzw. seine Vertreter) dumm und gierig genug, über die eigenen Beine zu stolpern. Alle Verbesserungen der Vergangenheit wurden letztlich stets in solchen Krisen erkämpft, die es bereits seit hunderten Jahren auf die ein oder andere Art gab. Vielleicht solltest du mal ein Buch über die industrielle Revolution in die Hand nehmen.
"Statt alten Errungenschaften hinterher zu trauern, sollten sich die ehemals progressiven (darunter vor allem die linksliberalen) Kräfte von ihrem Konservatismus befreien und diese Reformen begrüßen."
Weg frei für Lohndumping? Das ist nicht progressiv, es ist rückschrittlich. Lieber "ovozim" dieser Kampf ist uralt und über die bewusste Entmachtung der nationalen Gesetzgebung, hat das Kapital das Pendel gerade mal wieder auf seiner Seite. Und nein, nachgeben führt nicht zu Besserung, sondern zu weiteren Zumutungen. Moral gibts im Kapitalismus keine, nur Machtspiele.
"Natürlich nur unter der Bedingungen einer Einführung einer bedingungslosen Existenzsicherung, mit der sich jeder den radikaleren Marktkräften entziehen und die Früchte seiner geistigen und physischen Erträge selbst ernten kann."
;-) klar, und und die herrschenden Kräfte werden das sicher gutheißen, dass du dich aus ihrer Tretmühle befreien möchtest?
ein paar Beispiele aus der iberischen Welt:
-2.000.000 Personen empfangen keine Leistungen, weder eine
Arbeitslosenhilfe noch Sozialgeld;
-1.500.000 Haushalte bestehen, in dem kein Mitglied ein
Einkommen bezieht;
-gesetzlicher Mindestlohn 641,--€ pro Monat;
-Notizen aus der Nachbarschaft: 6-Tage-Woche mit 10 Stunden
Arbeit taeglich, ohne siesta natuerlich, bei 600,--€ im
Monat; (auslaendischer Arbeitgeber....);
-griechischer Mindestlohn bis vor kurzem 731,--€/monatlich;
-in manchen Regionen gelten schon 40% der Gesamtbevoelkerung
in Bezug auf das EU-Durchschnittseinkommen als arm;
-300 Personen verlieren taeglich ihr Haus, weil sie ihre
Hypothek nicht mehr bezahlen koennen;
Was meinen SIE: Wieviel Luft ist z.B. beim Arbeitslohn noch
nach unten drin ??¿¿
Viele Deutsche koennen sich noch nicht einmal im Ansatz vor-
stellen, was in Griechenland und Spanien los ist, geschweige
denn sie kennen es aus dem Alltag, vor allem bei oftmals niveaugleichen Lebenshaltungskosten.
ich muss über solche Beiträge immer lachen, denn da wo grad Aufruhr ist passiert wenig zum Besseren. Außerdem demonstrieren so viele Menschen wie nie - und dann so ein Aufruf im Forum.
der Aufruf ist also unnütz. Erstens dient so ein Forum nach meiner bisherigen Erfahrung meistens der Unterhaltung, dem Argumentationstraining oder der Frustbewältigung - ein Ventil, nichts weiter und verhält sich insofern sogar kontraproduktiv zu ihrem Anliegen, weil die Schreiberlinge lieber die Finger statt die Beine schwingen. Zweitens zielt Ihr Aufruf und die damit verbundene Hoffnung auf einen "Umsturz" (?), der alle bisherigen gesellschaftlichen Lernprozesse beiseite wischt und den fröhlichen Personalreigen von vermeintlichen Hoffnungsträgern in Form von "vollendeten Führern" erneut eröffnet - eine Geschichte die sich schon so oft wiederholt hat und solange wiederholt, bis die Bürger aller unterschiedlicher Coleur begreifen, dass sie von der Politik nicht zu viel erwarten und die Medien nicht als Ersatz für den Verstand oder ihre Interessenvertretung nutzen sollten.
Es wird so viel hinterfragt, kritisiert, geändert, gefordert, demonstriert dass man fast eine Demonstration gegen diese permanente Unruhe anmelden möchte.
Danke für den "contradictio in adiecto". Wenigstens haben Sie zur Belustigung beigetragen, aber an ihrer Stelle würde ich nicht lachen.
Danke für den "contradictio in adiecto". Wenigstens haben Sie zur Belustigung beigetragen, aber an ihrer Stelle würde ich nicht lachen.
wenn man Konservative wählt. Deren Sinn steht danach, den Raubtierkapitalismus zu erhalten. Wenn dabei die Arbeitsbedingungen Menschenunwürdig werden ist das für diese Leute in der Regel das kleinere Übel.
Und wer sagt, dass soetwas "not" tut, der ist von den Heißungen der Neoliberalen in die Tasche gestopft worden. Denn wenn ein Markt nur dann funktioniert, wenn er seine Teilnehmer schröpft ist das kein Markt den man erhalten sollte. Man muss endlich etwas anderes probieren!
...einen neuen Begriff für "Reform" ausdenken - dieser ist mittlerweile völlig diskreditiert!
(und hatte ursprünglich eine andere Bedeutung)
Ansonsten bleibt nur zu sagen: die Spanier haben eben "scheiße" gewählt - kann ja mal vorkommen, aber:
man sollte aus Fehlern lernen!
P.S. Jetzt helfen nur noch Demonstrationen, und ein militanter Generalstreik!
... das kaputte an dem System ist ja, die absolute Mehrheit wurde nicht mit der absoluten Mehrheit an Stimmen erreicht. Zaehlt man nur die Waehlerstimmen, war es glaube ich knapp die Haelfte der Waehler, rechnet man noch die Enthaltungen mit ein, dann waren es ein Drittel.
Wenn ich an meine Cousine denke, die ihre Nahrung aus Spenden bezieht und sich von Verwandten helfen lassen muss und sich trotzdem ueber die Reformen freut kommt mir nur noch, dass das Volk krank ist.
helfen bitte bei was genau?
Es fällt mir schwer zu glauben, das man durch einen generalstreik etwas gegen 20% Arbeitslosigkeit unternehmen kann. Auch bei der geplatzten Immobilienblase sehe ich in einem Streik eigentlich keinen Lösungsansatz
... das kaputte an dem System ist ja, die absolute Mehrheit wurde nicht mit der absoluten Mehrheit an Stimmen erreicht. Zaehlt man nur die Waehlerstimmen, war es glaube ich knapp die Haelfte der Waehler, rechnet man noch die Enthaltungen mit ein, dann waren es ein Drittel.
Wenn ich an meine Cousine denke, die ihre Nahrung aus Spenden bezieht und sich von Verwandten helfen lassen muss und sich trotzdem ueber die Reformen freut kommt mir nur noch, dass das Volk krank ist.
helfen bitte bei was genau?
Es fällt mir schwer zu glauben, das man durch einen generalstreik etwas gegen 20% Arbeitslosigkeit unternehmen kann. Auch bei der geplatzten Immobilienblase sehe ich in einem Streik eigentlich keinen Lösungsansatz
Das Problem ist der Euro, der den Bevölkerungen augezwungen wurde. Als er eingeführt wurde, war es praktisch ein Blankoscheck für Länder mit notorisch hoher Inflation sich am Kapitalmarkt günstige Kredite zu besorgen, weil ja garantiert wurde, dass der Euro genauso stabil sein würde, wie die DM. Die wahren Risiken der sogenannten PIIGS-Staaten (Portugal, Italien, irland, Griechenland, Spanien) wurden durch den Euro verschleiert. Dennoch wird den Bevölkerungen der Euro-Staaten der Euro nach wie vor als Erfolgsgeschichte verkauft (!)
Erst wurde sich auf Kosten der Bevölkerung verschuldet, jetzt soll auf Kosten der Bevölkerung gespart werden. Armes Spanien, armes Europa.
Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren