Aufstand in Syrien USA und UN unterstützen Forderungen nach Gefechtspause
Die USA und die UN haben sich den Forderungen des Roten Kreuzes nach einer Kampfpause in Syrien angeschlossen. Dort wurden bei neuerlichen Kämpfen 70 Menschen getötet.
© BULENT KILIC/AFP/Getty Images

Tauben vor der Flagge der syrischen Oppositionsbewegung
Die Gewalt in Syrien hat bisher kein Ende. Nun haben sich die USA und die UN den Forderungen des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes (IKRK) angeschlossen, eine Gefechtspause von von mindestens zwei Stunden am Tag einzulegen. So soll es Mitarbeitern des IKRK und des Syrisch-Arabischen Roten Halbmonds möglich sein, die Bevölkerung mit Lebensmitteln und Medikamenten zu versorgen und die Verletzten in Sicherheit zu bringen.
Für viele Menschen ist die Lage dramatisch: In der seit Wochen von der Armee belagerten Rebellenhochburg Homs etwa können den Angaben zufolge ganze Familien über Tage ihre Wohnungen nicht verlassen, um Lebensmittel zu besorgen.
Nach Angaben der UN-Vizegeneralsekretärin für humanitäre Angelegenheiten, Valerie Amos, stellte die EU drei Millionen Euro für Medikamente und die Unterbringung von Flüchtlingen in Nachbarländern Syriens bereit.
Während sich die oppositionelle Freie Syrische Armee für eine Gefechtsunterbrechung aussprach, äußerten sich die Behörden bisher nicht dazu. Der Syrische Nationalrat (SNC), der Dachverband der syrischen Opposition im Exil, rief die internationale Gemeinschaft dagegen auf, sich für die Aufhebung der Belagerung von Homs einzusetzen, um die Bevölkerung dort mit Medikamenten und Lebensmitteln versorgen zu können.
Russland soll Waffenlieferungen aufgestockt haben
Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte wurden am Dienstag landesweit insgesamt 68 Zivilisten getötet, darunter 33 Zivilisten bei einem Militäreinsatz in der Ortschaft Abdita. In der Provinz Homs kamen 31 Menschen ums Leben. Laut der Beobachtungsstelle waren 56 Panzer und Truppenfahrzeuge in Richtung der Rebellenhochburg unterwegs. Auch der SNC warnte, die Armee bereite mit dem intensiven Beschuss der vergangenen Tage die Stürmung der Stadt vor.
Russland lehnte unterdessen eine Teilnahme an der internationalen Syrien-Konferenz in Tunis ab. Das russische Außenministerium verwies bei der Absage darauf, dass zu dem Treffen nur Vertreter der Opposition, nicht aber der Regierung eingeladen seien. Russland gilt als Verbündeter Syriens und hat enge Handelsbeziehungen mit dem Land.
Als größter Waffenlieferant Syriens gerät das Land international immer mehr in die Kritik. Ungeachtet dessen hat Russland seine Lieferungen nach Angaben ehemaliger Vertreter der syrischen Führung, die inzwischen die Seite gewechselt haben, sogar aufgestockt. Allein 2011 sollen es Waffen im Wert von fast einer Milliarde Dollar gewesen sein. Darunter befanden sich den Angaben zufolge auch Raketensysteme, vor allem aber floriere der Handel mit kleineren Waffen, der nur schwer nachverfolgt werden könne.
- Datum 22.02.2012 - 06:37 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE, AFP, Reuters
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Die USA erwägen, die sog. "Rebellen" zu bewaffnen - ein déjà-vu?
Russland erwägt, die sog. "legitime Regierung" zu bewaffnen
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... völkerrechtlich durchaus zulässig ist. Was, wenn jemand auf die Idee käme, die Occupy-Bewegung zu bewaffnen?
... völkerrechtlich durchaus zulässig ist. Was, wenn jemand auf die Idee käme, die Occupy-Bewegung zu bewaffnen?
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Waffenbesitz ist in den USA nicht verboten.
Waffenbesitz ist in den USA nicht verboten.
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Dieses Land braucht Frieden ! Keiner sollte ihn brechen.
Was wollen die Rebellen ? Soll dieses Land vom islamischen
Umfeld verschluckt werden ? Was wird aus Denen die offen ,frei und modern leben ? Vielleicht kann man das Land so gestalten das alle dort lebenden nach ihren Wünschen leben.Assad hat Angst das es ihm so geht wie dem ehemaligen Machthaber in Lybien.Vielleicht kann eine Weltunotruppe helfen Frieden in das Land zu bringen und einen Dialog über die Lebenswünsche aller Syrer auf den Weg bringen.
Bei den regierungskritischen Demonstrationen sieht man durchweg nur Männer, keine Frauen. Und falls doch einmal Frauen zu sehen sind, dann tragen alle - na was wohl?
Die Frage ist doch, ob die USA und NATO Frieden überhaupt wollen. Wenn sie wirklich Frieden wollten, dann würden sie dem russischen Verlangen nachgeben, und zur Konferenz in Tunis beide Seiten einladen und mit ihnen verhandeln! Aber das wollen sie ja nicht. Sie wollen ja nur die Rebellen dort haben.
Das sagt doch alles. Es geht doch nicht um Frieden. Es geht um Machtausdehnung und Unterjochung!
Bei den regierungskritischen Demonstrationen sieht man durchweg nur Männer, keine Frauen. Und falls doch einmal Frauen zu sehen sind, dann tragen alle - na was wohl?
Die Frage ist doch, ob die USA und NATO Frieden überhaupt wollen. Wenn sie wirklich Frieden wollten, dann würden sie dem russischen Verlangen nachgeben, und zur Konferenz in Tunis beide Seiten einladen und mit ihnen verhandeln! Aber das wollen sie ja nicht. Sie wollen ja nur die Rebellen dort haben.
Das sagt doch alles. Es geht doch nicht um Frieden. Es geht um Machtausdehnung und Unterjochung!
Bei den regierungskritischen Demonstrationen sieht man durchweg nur Männer, keine Frauen. Und falls doch einmal Frauen zu sehen sind, dann tragen alle - na was wohl?
Was wollen Sie damit ausdrücken? Dass die Luft in Syrien besonders staubig ist? Das Al-Kaida, Taliban und Boko Haram hinter den Demonstrationen stecken? Oder noch etwas anderes?
Was wollen Sie damit ausdrücken? Dass die Luft in Syrien besonders staubig ist? Das Al-Kaida, Taliban und Boko Haram hinter den Demonstrationen stecken? Oder noch etwas anderes?
Was wollen Sie damit ausdrücken? Dass die Luft in Syrien besonders staubig ist? Das Al-Kaida, Taliban und Boko Haram hinter den Demonstrationen stecken? Oder noch etwas anderes?
Günter Meyer, Leiter des Zentrums für Forschung zur arabischen Welt an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, ist überzeugt: Die Oppositionellen in Syrien werden vom Westen ausgerüstet und logistisch unterstützt. Es geht um starke geopolitische Interessen des Westens in diesem Raum. (..)
Es läuft alles darauf hinaus, dass die bisher teilweise unterdrückte Mehrheit der sunnitischen Bevölkerung islamistisch orientiert ist, dass sich hier eine sunnitische Achse, mit Unterstützung der Sunniten im Irak, im Libanon, in Saudi-Arabien, ausbildet, die gewaltsam den Sturz will.(..)
Eine Ablösung des Regimes würde bedeuten, dass hier sunnitische Islamisten die Macht übernehmen - und das ist nicht im Interesse des großen Teils des städtischen syrischen Bevölkerung, die unter säkularen weltlichen Bedingungen sehr viele Fortschritte erlebt hat, wirtschaftliche Liberalisierung und Ähnliches.(..)
"Von besonderer Bedeutung", so Meyer, "ist allerdings die Unterstützung, die der syrische Aufstand von El-Kaida bekommen hat.
http://www.3sat.de/page/?...
Jetzt können sie wieder ihre Märchen verbreiten..
Günter Meyer, Leiter des Zentrums für Forschung zur arabischen Welt an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, ist überzeugt: Die Oppositionellen in Syrien werden vom Westen ausgerüstet und logistisch unterstützt. Es geht um starke geopolitische Interessen des Westens in diesem Raum. (..)
Es läuft alles darauf hinaus, dass die bisher teilweise unterdrückte Mehrheit der sunnitischen Bevölkerung islamistisch orientiert ist, dass sich hier eine sunnitische Achse, mit Unterstützung der Sunniten im Irak, im Libanon, in Saudi-Arabien, ausbildet, die gewaltsam den Sturz will.(..)
Eine Ablösung des Regimes würde bedeuten, dass hier sunnitische Islamisten die Macht übernehmen - und das ist nicht im Interesse des großen Teils des städtischen syrischen Bevölkerung, die unter säkularen weltlichen Bedingungen sehr viele Fortschritte erlebt hat, wirtschaftliche Liberalisierung und Ähnliches.(..)
"Von besonderer Bedeutung", so Meyer, "ist allerdings die Unterstützung, die der syrische Aufstand von El-Kaida bekommen hat.
http://www.3sat.de/page/?...
Jetzt können sie wieder ihre Märchen verbreiten..
Das Rote Kreuz hat schon in Libyen eine dubiose Rolle gespielt. Die Organisation ist nicht unparteiisch, und es ist zu befürchten, dass in ihrem Schatten noch mehr Kämpfer nach Syrien einsickern. Als Sirte und Bani Walid bombardiert wurden, hatte auch das Rote Kreuz keine humanitären Bedenken. Damaskus sollte nur der Hilfe durch den Syrisch-Arab. Halbmond zustimmen.
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