Nahost Russlands zweifelhafte Syrien-Strategie
Moskau blockiert eine UN-Resolution gegen das Assad-Regime. Es will seine letzte Bastion im Mittelmeer nicht einfach aufgeben. S. Richter kommentiert.
© Timothy A. Clary/AFP/Getty Images

Vor dem UN-Sicherheitsrat demonstrierten Aktivisten gegen die Blockade Russlands bei der Syrien-Resolution.
Russland hatte einst eine Menge Einfluss in Nahost. Es war Kalter Krieg, und das Riesenreich nannte sich noch Sowjetunion. Verschiedene Herrscher der Region suchten die Zusammenarbeit mit Moskau, zum Beispiel Ägyptens Nasser, Gaddafi in Libyen oder auch Hafis al-Assad, der Vater des halsstarrigen Baschar in Syrien. Spätestens mit dem Zusammenbruch des Sowjetreiches war das vorbei – nur die guten Beziehungen zu den Assads in Syrien blieben bestehen. Heute will Moskau seinen letzten Nahost-Verbündeten aus der Sowjetzeit nicht mehr aufgeben. Geostrategisch ist das Land einfach zu wichtig. Die ganze Region ist in Bewegung geraten, vor allem durch die Aufstände gegen die herrschenden Autokraten sowie den Abzug der Amerikaner aus dem Irak.
Um also wenigstens noch ein wenig mitzumischen, braucht Russlands wahre Nummer eins, Wladimir Putin, eine sichere Basis in der Region. An der Küste Syriens, in Tartus, unterhält Moskau deshalb seinen einzigen Marinestützpunkt am Mittelmeer. Ein Hafen, der im Winter nicht zufriert – für die russische Marine eine nicht unwesentliche Eigenschaft. Zudem verkauft man Waffen an Damaskus und hilft bei der syrischen Öl- und Gasförderung. Seine Ansprüche auf einen Platz im nahöstlichen Machtgerangel unterstrich Moskau Anfang Januar, indem es einen russischen Flottenverband den Hafen von Tartus anlaufen ließ. Ein Signal der Freundschaft an das Assad-Regime und die Kritiker der russischen Position am Aufstand in Syrien.
In den Vereinten Nationen vertritt Moskau nun die Position, die UN dürften sich nicht in einen "internen" Konflikt einmischen, wie es UN-Botschafter Witali Tschurkin in New York formulierte, "Sanktionen sind nicht die geeigneten Mittel, das kann nur der Dialog sein." Verhandlungen mit dem Assad-Regime lehnen die Aufständischen jedoch ab, und eine Einigung erscheint nach den Tausenden Toten des Aufstandes unwahrscheinlich.
Zudem kann das Regime in Damaskus den Aufstand wohl nicht mehr gewinnen, doch es kann sein Ende noch sehr lange herauszögern. Syriens Armee ist hochgerüstet und nicht zu vergleichen mit den Kräften Gaddafis.
Gewinnen die Aufständischen, hat Russland ein Problem
Was aber bringt Russland die Blockade jeglicher Sanktionen gegen Assads Regime? Moskaus Reflexe gegen eine Einmischung von außen haben natürlich auch mit Russlands Erfahrungen mit der Ukraine und Georgien zu tun, als der Westen die Opposition gegen Moskau kräftig förderte. Und zu Recht verweist man mahnend auf Libyen, wo die Lage nach dem Gaddafi-Sturz alles andere als sicher ist und darauf, dass die arabischen Länder schon aus ihrer Gegnerschaft zum Iran an einem Sturz von deren Bündnisgenossen Assad interessiert sind.
Zu Hause mag Putin ein selbstbewusstes Auftreten gegenüber dem Westen und den arabischen Ländern Stimmen für die Präsidentschaftswahl im März bringen. Doch wenn in einem Nach-Assad-Staat Oppositionelle in der Mehrheit sein sollten, werden sie Russlands alte Freundschaften in keiner guten Erinnerung mehr haben. Seine Assad-Nähe hätte ihn desavouiert, das Nahost-Standbein und der Mittelmeer-Stützpunkt wären fort. So gesehen ist Putins Weg riskant.
Durchaus wahrscheinlich ist, dass der Syrien-Aufstand über einen Wechsel der Eliten im Militär- und Sicherheitsbereich entschieden wird, dass wichtige Einheiten auf die Seite des Aufstandes wechseln und die Assads nichts mehr zu sagen haben. Möglicherweise erhofft Putin sich gerade für solch ein Szenario eine vermittelnde Funktion und dass die nachfolgende Regierung dann weiter mit Russland kooperieren will. Durch seine UN-Blockade hat Putin sich bei den Aufständischen zwar desavouiert, doch wenn es einen Elitenwechsel geben sollte, könnte er am Ende mit seiner Rolle als Gegner jeglicher Einmischung womöglich noch Erfolg haben.
- Datum 01.02.2012 - 19:39 Uhr
- Quelle ZEIT ONLINE
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Heute will Moskau seinen letzten Nahost-Verbündeten aus der Sowjetzeit nicht mehr aufgeben. Geostrategisch ist das Land einfach zu wichtig.
Es ist richtig, das ist ein Motiv von Russland. Aber um dieses Motiv zu stützen, muss Russland nicht das Völkerrecht biegen oder gar brechen. Es kann in diesem Fall sogar mit dem Völkerrecht im Rücken argumentieren. Die Weigerung der NATO Staaten, die syrische Bürgerkriegssituation auch so in die Resolution einzubringen, erklärt einiges. Für die NATO Staaten existiert ja garkeine militante Opposition. Alles nur syrische Soldaten die desertieren...na klar...
Wenn Bürgerkrieg herrscht, dann ist jegliche Einmischung gegen das Völkerrecht. Und es herrscht definitiv Bürgerkrieg.
Russland steht damit übrigens nicht alleine, sondern hat auch die Schwergewichte China und Indien auf seiner Seite.
Welche Motive hat die USA oder die NATO? Völkerrechtlich motiviert? GANZ sicher nicht. Menschenrechte? GANZ sicher nicht.
Hier geht es simple geostrategische Machtpolitik. Die USA und ihre europäischen Schoßhunde wollen die Vorherrschaft im nahen Osten. Dadurch muss der Iran fallen. Bevor der Iran fallen kann, muss Syrien fallen. Das ist Imperialismus in Reinform.
Mehr nicht.
"Hier geht es simple geostrategische Machtpolitik. Die USA und ihre europäischen Schoßhunde wollen die Vorherrschaft im nahen Osten. Dadurch muss der Iran fallen. Bevor der Iran fallen kann, muss Syrien fallen. Das ist Imperialismus in Reinform."
Sehr richtige Analyse.
Der saudische König Fahd sagte vor Monaten ,der Weg nach Tehran führt über Damaskus.
China und Russland und auch Indien sind sich der Lage in Euroasien bestens bewusst.
Sollten die westlichen Kriegsmächte diese Region beherrschen , dann wird die unipolare Neue Weltordnung (NWO) bittere Wirklichkeit , wie auch von den Lobbyisten der PNAC gewollt.
Russland und China scheinen nach dem Libyen ' Reinfall ' aus ihrem Dornröschen Schlaf aufzuwachen , die Welt ist am Rande eines Desasters.
Es wird wohl Ihr Geheimnis bleiben, warum das Völkerrecht die Einmischung Russlands durch Waffenlieferungen an eine der innerstaatlichen Streitparteien, nämlich Assad , genehmigt.
Wenn die Doktrin von der Nichteinmischung, die im Wandel ist und - das ist im Völkerrecht nicht selten - je nach Interessensphäre von den Staaten unterschiedlich interpretiert wird, eines klar sagt, dann ist das : Sie gilt für alle Beteiligten.
Aber das ist Ihnen ja eigentlich auch egal : Sie wollen eigentlich nur "beweisen", dass Russland das gute Lager ist.
Meinetwegen : Aber missbrauchen Sie das VR nicht dafür, dass hat es seit jeher schon schwer genug , als rechtsverbindlich anerkannte Regeln zu produzieren.
Es wird wohl Ihr Geheimnis bleiben, warum das Völkerrecht die Einmischung Russlands durch Waffenlieferungen an eine der innerstaatlichen Streitparteien, nämlich Assad , genehmigt.
Russland liefert Waffen an Syrien, richtig. Aber das haben Deutschland und andere europ. Länder bis vor ca. 1 jahr auch getan. Jetzt liefern wir Waffen an z.B. Saudi-Arabien. Eine der schlimmsten Diktaturen der Welt. Und die syrische Opposition wird über Länder wie Katar, SA oder Türkei auch von uns bewaffnet. So what?
Wenn die Doktrin von der Nichteinmischung, die im Wandel ist und - das ist im Völkerrecht nicht selten - je nach Interessensphäre von den Staaten unterschiedlich interpretiert wird, eines klar sagt, dann ist das : Sie gilt für alle Beteiligten.
Genau. Sie gilt für alle. Und ein Kernelement des Völkerrechtes ist das Verbot bei Einmischung in einen Bürgerkrieg oder andere politischen Belange eines souveränen Landes. DAS ist ein Kernelement des Völkerrechtes.
Aber das ist Ihnen ja eigentlich auch egal : Sie wollen eigentlich nur "beweisen", dass Russland das gute Lager ist.
Genau wie die USA oder alle anderen Nato Staaten handelt auch Russland aus strategischen Motiven. Sowas wie Gut oder Schlecht gibt es nicht in der Aussenpolitik. In diesem speziellen Fall aber ist das Völkerrecht und die Gerechtigkeit auf seiten der Interessen Russlands.
...handeln die Spieler alle nach ihrer Strategie. Das scheint mir etwas trivial für so viele Worte.
Bei Ihrer Betrachtung der amerikanischen Strategie lassen Sie aber deren wesentlichen Aspekt der aus. Wieso? Nur weil er ihrer Meinung widerspräche? Das wurden Sie doch nicht zu? ;)
In Ihrer Kausalität geht es um Ideologie, gleiche Ideologie die sie den Resolutionsbefürwortern (zum Teil gerechtfertigt) vorwerfen. Man könnte denken man ist in den 70er/80ern.
Ihnen geht es dabei jedoch nicht um Syrien. Sie folgen mit Ihrer Argumentation der staatlich gesteuerten Presse in Syrien und folgt man ihrer Wortwahl so könnte man ihnen unterstellen, dass sie sich zum Werkzeug eines Wahlbetrügers und Diktator machen. Was ich Ihnen aber nie unterstellen würde.
Man kann der Außenpolitik westlicher Staaten oder der USA kritisch gegenüberstehen, diese Abneigung jedoch auf dem Rücken von Syrien auszutragen, entwertet ihren Einwurf.
dem ist nichts hinzuzufügen.Leider erfahren wir über diese Seite in unseren Medien selten Klartext,im Gegenteil die eingebettete US-Version wird immer öfters weiter verbreitet.
"Hier geht es simple geostrategische Machtpolitik. Die USA und ihre europäischen Schoßhunde wollen die Vorherrschaft im nahen Osten. Dadurch muss der Iran fallen. Bevor der Iran fallen kann, muss Syrien fallen. Das ist Imperialismus in Reinform."
Sehr richtige Analyse.
Der saudische König Fahd sagte vor Monaten ,der Weg nach Tehran führt über Damaskus.
China und Russland und auch Indien sind sich der Lage in Euroasien bestens bewusst.
Sollten die westlichen Kriegsmächte diese Region beherrschen , dann wird die unipolare Neue Weltordnung (NWO) bittere Wirklichkeit , wie auch von den Lobbyisten der PNAC gewollt.
Russland und China scheinen nach dem Libyen ' Reinfall ' aus ihrem Dornröschen Schlaf aufzuwachen , die Welt ist am Rande eines Desasters.
Es wird wohl Ihr Geheimnis bleiben, warum das Völkerrecht die Einmischung Russlands durch Waffenlieferungen an eine der innerstaatlichen Streitparteien, nämlich Assad , genehmigt.
Wenn die Doktrin von der Nichteinmischung, die im Wandel ist und - das ist im Völkerrecht nicht selten - je nach Interessensphäre von den Staaten unterschiedlich interpretiert wird, eines klar sagt, dann ist das : Sie gilt für alle Beteiligten.
Aber das ist Ihnen ja eigentlich auch egal : Sie wollen eigentlich nur "beweisen", dass Russland das gute Lager ist.
Meinetwegen : Aber missbrauchen Sie das VR nicht dafür, dass hat es seit jeher schon schwer genug , als rechtsverbindlich anerkannte Regeln zu produzieren.
Es wird wohl Ihr Geheimnis bleiben, warum das Völkerrecht die Einmischung Russlands durch Waffenlieferungen an eine der innerstaatlichen Streitparteien, nämlich Assad , genehmigt.
Russland liefert Waffen an Syrien, richtig. Aber das haben Deutschland und andere europ. Länder bis vor ca. 1 jahr auch getan. Jetzt liefern wir Waffen an z.B. Saudi-Arabien. Eine der schlimmsten Diktaturen der Welt. Und die syrische Opposition wird über Länder wie Katar, SA oder Türkei auch von uns bewaffnet. So what?
Wenn die Doktrin von der Nichteinmischung, die im Wandel ist und - das ist im Völkerrecht nicht selten - je nach Interessensphäre von den Staaten unterschiedlich interpretiert wird, eines klar sagt, dann ist das : Sie gilt für alle Beteiligten.
Genau. Sie gilt für alle. Und ein Kernelement des Völkerrechtes ist das Verbot bei Einmischung in einen Bürgerkrieg oder andere politischen Belange eines souveränen Landes. DAS ist ein Kernelement des Völkerrechtes.
Aber das ist Ihnen ja eigentlich auch egal : Sie wollen eigentlich nur "beweisen", dass Russland das gute Lager ist.
Genau wie die USA oder alle anderen Nato Staaten handelt auch Russland aus strategischen Motiven. Sowas wie Gut oder Schlecht gibt es nicht in der Aussenpolitik. In diesem speziellen Fall aber ist das Völkerrecht und die Gerechtigkeit auf seiten der Interessen Russlands.
...handeln die Spieler alle nach ihrer Strategie. Das scheint mir etwas trivial für so viele Worte.
Bei Ihrer Betrachtung der amerikanischen Strategie lassen Sie aber deren wesentlichen Aspekt der aus. Wieso? Nur weil er ihrer Meinung widerspräche? Das wurden Sie doch nicht zu? ;)
In Ihrer Kausalität geht es um Ideologie, gleiche Ideologie die sie den Resolutionsbefürwortern (zum Teil gerechtfertigt) vorwerfen. Man könnte denken man ist in den 70er/80ern.
Ihnen geht es dabei jedoch nicht um Syrien. Sie folgen mit Ihrer Argumentation der staatlich gesteuerten Presse in Syrien und folgt man ihrer Wortwahl so könnte man ihnen unterstellen, dass sie sich zum Werkzeug eines Wahlbetrügers und Diktator machen. Was ich Ihnen aber nie unterstellen würde.
Man kann der Außenpolitik westlicher Staaten oder der USA kritisch gegenüberstehen, diese Abneigung jedoch auf dem Rücken von Syrien auszutragen, entwertet ihren Einwurf.
dem ist nichts hinzuzufügen.Leider erfahren wir über diese Seite in unseren Medien selten Klartext,im Gegenteil die eingebettete US-Version wird immer öfters weiter verbreitet.
Entfernt. Versuchen Sie bitte, sich mit Argumenten an der Diskussion zu beteiligen. Die Redaktion/mak
fühlt sich der Autor der Wahrheit verpflichtet, oder was oder wem...?
es gibt doch im Netz wirklich genug Informationen über diese "Geschichte" da könnte man sich doch ein rundum beleuchtetes Bild machen - 3D sozusagen.
hier spontan nur 2 Sachen:
http://www.freitag.de/pol...
http://weltnetz.tv/video/199
Wenn der Autor so nett wäre noch ein Kreuzchen hinter der zutreffenden Bedeutung zu machen, oder einfach normal gebräuchliche Fremdwörter zu benutzen.
Bedeutungen:
[1] leugnen, widersprechen, nicht anerkennen
[2] bloßstellen, herabwürdigen, im Stich lassen, brüskieren
[3] herausdrängen, entfernen-- [Quelle? etc.!]Apobat (Diskussion) 02:28, 25. Nov. 2011 (MEZ)
[4] schänden (in Kulturgeschichte durch Anspielung auf Symbolträchtigkeit ohne deren Gehalt od. Wirkung zu rühmen)
http://de.wiktionary.org/...
Es wäre schön, wenn mit der ZEIT eine Publikation übrigbliebe, die nicht auf einen restringierten Code zurückfallen muß.
Es wäre schön, wenn mit der ZEIT eine Publikation übrigbliebe, die nicht auf einen restringierten Code zurückfallen muß.
Entfernt. Bitte verfassen Sie sachlich argumentierte Kommentare. Danke, die Redaktion/ls
Entfernt. Der Kommentar auf den Sie sich beziehen wurde bereits moderiert. Die Redaktion/ls
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… sicherlich muss man Russland und auch Putin keinen Heiligenschein lassen. Bevor man allerdings die russische, wie wohl auch die chinesische Verweigerungshaltung derart ins Abseits fährt, sollte man zunächst nochmals die Mandatsüberdehnung bezüglich Libyen vergegenwärtigen, kein schönes Bild wenn man an den originären Auftrag denkt. Vielleicht hat Russland dies im Hinterkopf?
Dann sollte man sich auch noch näher mit den Hintergründen befassen, was jetzt tatsächlich gerade in Syrien passiert und wer da im Hintergrund in den Töpfen herumrührt und da scheinen durchaus Kräfte am Werke zu sein die dort nicht originär hingehören. Süffisant übertrieben hier nachzulesen:
Syrien, wir kommen, Frieden, Freiheit, Cola, Dollar im Gepäck
…
Weniger übertrieben ist dabei der Hörbeitrag von Bayern 2 wo Univ. Prof. Dr. Günter Meyer zu Worte kommt und eben ein sehr viel differenzierteres Bild von der aktuellen Lage in Syrien zeichnet. Er beschreibt dort die fremden Einflüsse. Irgendwie kommen wir vom Pfad der Ausgewogenheit in Sachen Syrien scheinbar ab. Über eines dürfte dennoch kein Zweifel bestehen, die Opfer die derzeit dort dieses Machtgezerre oftmals mit ihrem Leben bezahlen sind neben den sogenannten Rebellen vielfach Zivilisten die dort zwischen die Mühlsteine großer Mächte geraten. Und hier braucht sich das westliche „Gutmenschentum“ nicht unbedingt aus der Affäre zu lügen.
die Mandatsüberdehnung bezüglich Libyen vergegenwärtigen, kein schönes Bild wenn man an den originären Auftrag denkt. Vielleicht hat Russland dies im Hinterkopf?
Das "vielleicht" können Sie weglassen. Russland und China haben mehrmals explizit Libyen erwähnt und dass sie um jeden Preis verhindern werden, dass sich das wiederholt.
Irgentwie bin ich schon ganz froh, dass es mit diesen beiden Mächten noch einen Gegenpol zum Imperium gibt. Auch Indien rappelt sich gerade wieder auf.
die Mandatsüberdehnung bezüglich Libyen vergegenwärtigen, kein schönes Bild wenn man an den originären Auftrag denkt. Vielleicht hat Russland dies im Hinterkopf?
Das "vielleicht" können Sie weglassen. Russland und China haben mehrmals explizit Libyen erwähnt und dass sie um jeden Preis verhindern werden, dass sich das wiederholt.
Irgentwie bin ich schon ganz froh, dass es mit diesen beiden Mächten noch einen Gegenpol zum Imperium gibt. Auch Indien rappelt sich gerade wieder auf.
recht vorsichtig mit solchen Artikeln, denn leider vergisst die Agi Prop Abteilung das einer der größten "Entwicklungshelfer" Assads der letzten Jahrzehnte der dt. Staat war, denn Syrien war Entwicklungshilfeschwerpkt.
Man hat also Assad Sen. und Jun. direkt und indirekt in ihrem Treiben unterstützt und damit scheint Deutschland im Allgemeinen kein Problem zu haben, sei es Usbekistan, Tadschiskistan, China, Jemen etc. dort wo Menschenrechte mit Füßen getreten werden, ist anscheinend D immer vorn dabei.
"Hier geht es simple geostrategische Machtpolitik. Die USA und ihre europäischen Schoßhunde wollen die Vorherrschaft im nahen Osten. Dadurch muss der Iran fallen. Bevor der Iran fallen kann, muss Syrien fallen. Das ist Imperialismus in Reinform."
Sehr richtige Analyse.
Der saudische König Fahd sagte vor Monaten ,der Weg nach Tehran führt über Damaskus.
China und Russland und auch Indien sind sich der Lage in Euroasien bestens bewusst.
Sollten die westlichen Kriegsmächte diese Region beherrschen , dann wird die unipolare Neue Weltordnung (NWO) bittere Wirklichkeit , wie auch von den Lobbyisten der PNAC gewollt.
Russland und China scheinen nach dem Libyen ' Reinfall ' aus ihrem Dornröschen Schlaf aufzuwachen , die Welt ist am Rande eines Desasters.
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