Für Mitt Romney war es der dritte Sieg in bisher fünf Vorwahlen. Im Bundesstaat Nevada gewann der US-Republikaner mit rund 44 Prozent der Stimmen, wie die Auszählung von fast der Hälfte der Wahllokale ergab. Damit lag der frühere Gouverneur von Massachusetts etwa 20 Prozentpunkte vor seinen Rivalen Newt Gingrich , dem ehemaligen Präsidenten des Repräsentantenhauses und Ex-Senator Ron Paul. Gingrich kam mit knapp 26 Prozent auf Platz zwei, gefolgt von Paul mit etwa 18 Prozent der Stimmen.

Romney war als Favorit in die Vorwahl in Nevada gegangen, da dort viele Mormonen leben. Romney selbst gehört der Glaubensgemeinschaft an. Der Republikaner forderte Präsident Barack Obama heraus. " Amerika braucht einen Präsidenten, der die Wirtschaft auf Vordermann bringen kann, weil er etwas von Wirtschaft versteht. Ich bin derjenige und ich werde es tun", sagte der Multimillionär. Vor vier Jahren hatte Romney sich bereits erfolglos an den Vorwahlen beteiligt, gewann in Nevada aber mit großer Mehrheit.

Gingrich bleibt im Rennen

Gingrich, Romneys Parteigenosse und schärfster Herausforderer, bekräftigte nach der Niederlage seine Kandidatur. Er werde nicht aussteigen, sagte er vor Journalisten. Gingrich trat damit Gerüchten aus Romneys Wahlkampfteam entgegen, er wolle sich zurückziehen.

"Wir werden den ganzen Weg bis Tampa weitermachen", sagte er im Hinblick auf den Parteitag der Republikaner in Florida . Im August wird dort der offizielle Präsidentschaftskandidat gekürt, der im November gegen Präsident Obama antreten wird. Am Dienstag wird in den Bundesstaaten Minnesota, Colorado und Missouri über den republikanischen Präsidentschaftskandidaten abgestimmt.