Versorgung der Weltmärkte ist ausreichend
Der US-Kongress hatte die verschärften Sanktionen bereits Ende vergangenen Jahres beschlossen, aber Obama bis Ende März Zeit, um die möglichen Auswirkungen auf das weltweite Ölangebot zu prüfen. Er sei zu dem Schluss gekommen, dass die Versorgung der Weltmärkte mit Öl aus anderen Ländern außer dem Iran ausreichend sei, um die Strafmaßnahmen zu gestatten, hieß es in einer Mitteilung des Weißen Hauses.
Die Sanktionen sollen am 28. Juni wirksam werden und den Iran zwingen, im Atomstreit mit dem Westen einzulenken und offene Fragen zum Atomprogramm zu beantworten. Der Westen verdächtigt die iranische Führung, unter dem Deckmantel der zivilen Atomforschung Kernwaffen bauen zu lassen. Der Iran bestreitet das.
EU-Verbot gilt ab Juli
Bereits im Januar hatte die Europäische Union ein Verbot von Ölimporten aus dem Iran beschlossen. Dieses Embargo soll vom 1. Juli an gelten. Mit Rücksicht auf diesen Schritt wurde die EU bereits vorab von den neuen US-Sanktionen ausgenommen.
Sobald die Strafmaßnahmen in Kraft seien, werde der Iran "ein Ausmaß an Druck spüren, der alles übertrifft, was er bisher in Sachen Sanktionen erfahren hat", sagte ein US-Regierungsbeamter vor Journalisten. "Wir sind voll darauf vorbereitet, diese Sanktionen durchzuziehen."Allein die Drohung mit den verschärften Strafmaßnahmen zusammen mit dem Embargo-Beschluss der EU habe dem Iran bereits Milliarden Dollar an Einnahmeverlusten beschert. Die USA hofften, dass sich möglichst viele Länder zu einem Stopp oder zumindest einer deutlichen Drosselung ihrer Ölimporte aus dem Iran entschlössen.
Zu den von den Strafmaßnahmen betroffenen Ländern könnten China, Indien und Südkorea gehören. Nach Angaben des Regierungsbeamten hat Obama das Thema in dieser Woche am Rande des Nukleargipfels in Seoul mit einer Reihe von ausländischen Führungspersönlichkeiten erörtert.
Obamas politisches Risiko
Der US-Präsident geht angesichts der Präsidentenwahlen im November mit den Sanktionen auch persönlich ein politisches Risiko ein. Steigen die bereits äußerst hohen Benzinpreise weiter an, könnte er nach Ansicht von Experten die Mittelklasse verprellen, auf die er sich bisher besonders stützen kann.







Wie lange kann der hochverschuldete Westen diese Blockade durchhalten, wenn es durch Ramschpreise fuer iranisches Oel bei den wirtschaflichen Konkurrenten wie China zu weiteren Wettbewerbsverzerrungen zwischen den Wirtschaftsstandorten kommt, also Arbeitsplaetze und Industrien im Westen dadurch verlorengehen?
Prinzipiell sind Sanktionen gegen Iran ja eine gute Idee, aber es sieht ganz danach aus, als ob diese auf wackeligen, duennen Beinchen stehen, und am Ende die Steuerzahler der westlichen Nationen die Zeche zahlen muessen.
Die Tuerkei zumindest koennte ueberdies ein doppeltes Spiel spielen und sich den Segen zur Unterwanderung der Sanktionen mit Zugestaendnissen Irans in Syrien, im Kaukasus oder in den irakischen Kurdengebieten erkaufen.
> Prinzipiell sind Sanktionen gegen Iran ja eine gute Idee
Wie kommen Sie darauf?
> was immer auch eine iranische Atomwaffe und damit auch
> einen Atomkrieg verhindern kann, dass ist wohl seinen
> (jeden) Preis wert.
Diese Aussage beruht nicht unbedingt auf Tatsachen, sondern ist pure Islamophobie. Warum sollte der Iran angreifen? Er versucht sich zu schützen, gerade wegen seines Ölreichtums. Die USA würden sogar ein atomfreies Russland angreifen..
Und die Israelis versuchen Angriffskriege auf 'Verteidigung' umzudeuten..
Wie lange kann sich das Iranische Regime die Dumpingpreise für China leisten ohne die eigene Diktatur zu gefährden?
Schließlich ist die Entwicklung der Nukleartechnologie und der Polizeistaat von den Petrodollars abhängig.
> Prinzipiell sind Sanktionen gegen Iran ja eine gute Idee
Wie kommen Sie darauf?
> was immer auch eine iranische Atomwaffe und damit auch
> einen Atomkrieg verhindern kann, dass ist wohl seinen
> (jeden) Preis wert.
Diese Aussage beruht nicht unbedingt auf Tatsachen, sondern ist pure Islamophobie. Warum sollte der Iran angreifen? Er versucht sich zu schützen, gerade wegen seines Ölreichtums. Die USA würden sogar ein atomfreies Russland angreifen..
Und die Israelis versuchen Angriffskriege auf 'Verteidigung' umzudeuten..
Wie lange kann sich das Iranische Regime die Dumpingpreise für China leisten ohne die eigene Diktatur zu gefährden?
Schließlich ist die Entwicklung der Nukleartechnologie und der Polizeistaat von den Petrodollars abhängig.
...seinen Friedens-Nobel-Preis nachträglich zu rechtfertigen.
Was rigide, langwährende Sanktionen bringen, kann man am Beispiel Kuba und Nordkorea gut ablesen: Nichts
Das ist inzwischen sogar dem Papst aufgefallen.
der das Land im Inneren immer mehr einigt
und in unseren Regionen generell zu
Preiserhöhungen führen wird.
Und warum das Ganze ?
Um gegenüber Israel Argumente zu
haben, den Iran NICHT antzugreifen.
Israel, das nicht wirklich einen
atomaren Vernichtungsschlag des Iran
befürchtet, sondern lediglich den
Verlust seiner Hegemoniestellung in
der Region.
Wir sollten diesen Preis nicht zahlen.
'Unsinniger Aktionismus
der das Land im Inneren immer mehr einigt'
Eine weitgehende Destabilisierung des Mullah-regimes kann so in der Tat nur schwer gelingen. Andererseits besteht aufgrund der positiven Erfahrungen mit dem Ostblock 1989 wohl die Hoffnung, dass auch der Iran seine Kraefte und Ressourcen im Wettruesten mit seinen Nachbarn ueberstrapaziert und so kollabiert. Nicht umsonst hat der Westen vor Kurzem die Golfstaaten massiv aufgeruestet.
Einzig die Oelsanktionen, sofern sich Staaten wie China, Indien und die Tuerkei nicht anschliessen, duerften eher in die Kategorie Wahlkampftaktitk fallen, um auch den Waehlern glaubhaft machen zu koennen, dass 'etwas getan wird'. Das kann man sicher zurecht Aktionismus nennen, wie Sie es tun.
Wir sollten es Praesident Oama jedoch nicht uebel nehmen, seine Friedensbestrebungen derart zu untermauern. So manch anderer haette schon Tatsachen geschaffen - aber vermutlich ist doch noch Zeit fuer Diplomatie, und was immer auch eine iranische Atomwaffe und damit auch einen Atomkrieg verhindern kann, dass ist wohl seinen (jeden) Preis wert.
Denn nach der atomaren Ausloeschung der Menschheit werden auch Geld und Oel ihren Wert verloren haben.
wie China (welche Kriege hat den China geführt???) so würden sehr viele Ressourcen geschont und der Einfluss in der Welt wäre größer. Auch Israel müsste nicht stets um seine Existenz fürchten.
Wie wäre es mir symbiotischen Lebensweisen und weniger Parasitismus...? :-)
'Unsinniger Aktionismus
der das Land im Inneren immer mehr einigt'
Eine weitgehende Destabilisierung des Mullah-regimes kann so in der Tat nur schwer gelingen. Andererseits besteht aufgrund der positiven Erfahrungen mit dem Ostblock 1989 wohl die Hoffnung, dass auch der Iran seine Kraefte und Ressourcen im Wettruesten mit seinen Nachbarn ueberstrapaziert und so kollabiert. Nicht umsonst hat der Westen vor Kurzem die Golfstaaten massiv aufgeruestet.
Einzig die Oelsanktionen, sofern sich Staaten wie China, Indien und die Tuerkei nicht anschliessen, duerften eher in die Kategorie Wahlkampftaktitk fallen, um auch den Waehlern glaubhaft machen zu koennen, dass 'etwas getan wird'. Das kann man sicher zurecht Aktionismus nennen, wie Sie es tun.
Wir sollten es Praesident Oama jedoch nicht uebel nehmen, seine Friedensbestrebungen derart zu untermauern. So manch anderer haette schon Tatsachen geschaffen - aber vermutlich ist doch noch Zeit fuer Diplomatie, und was immer auch eine iranische Atomwaffe und damit auch einen Atomkrieg verhindern kann, dass ist wohl seinen (jeden) Preis wert.
Denn nach der atomaren Ausloeschung der Menschheit werden auch Geld und Oel ihren Wert verloren haben.
wie China (welche Kriege hat den China geführt???) so würden sehr viele Ressourcen geschont und der Einfluss in der Welt wäre größer. Auch Israel müsste nicht stets um seine Existenz fürchten.
Wie wäre es mir symbiotischen Lebensweisen und weniger Parasitismus...? :-)
Wer Zeit und Lust hat, hier ein Radio- und TV- Interview
mit dem US/Iraner Hooman Majd.
Er ist ein Verwandter von Khatami, hat als Dolmetscher
bei Gesprächen von Ahmadinejad in den US fungiert,
war gerade für 1 Jahr im Iran und hat zwei interessante
Bücher über das Ajatollah Regime geschrieben, zu dem
er eher in Opposition steht.
http://minnesota.publicra...
'Unsinniger Aktionismus
der das Land im Inneren immer mehr einigt'
Eine weitgehende Destabilisierung des Mullah-regimes kann so in der Tat nur schwer gelingen. Andererseits besteht aufgrund der positiven Erfahrungen mit dem Ostblock 1989 wohl die Hoffnung, dass auch der Iran seine Kraefte und Ressourcen im Wettruesten mit seinen Nachbarn ueberstrapaziert und so kollabiert. Nicht umsonst hat der Westen vor Kurzem die Golfstaaten massiv aufgeruestet.
Einzig die Oelsanktionen, sofern sich Staaten wie China, Indien und die Tuerkei nicht anschliessen, duerften eher in die Kategorie Wahlkampftaktitk fallen, um auch den Waehlern glaubhaft machen zu koennen, dass 'etwas getan wird'. Das kann man sicher zurecht Aktionismus nennen, wie Sie es tun.
Wir sollten es Praesident Oama jedoch nicht uebel nehmen, seine Friedensbestrebungen derart zu untermauern. So manch anderer haette schon Tatsachen geschaffen - aber vermutlich ist doch noch Zeit fuer Diplomatie, und was immer auch eine iranische Atomwaffe und damit auch einen Atomkrieg verhindern kann, dass ist wohl seinen (jeden) Preis wert.
Denn nach der atomaren Ausloeschung der Menschheit werden auch Geld und Oel ihren Wert verloren haben.
Mit der USS Enterprise die Gibraltar passiert hat ist bald der 3. US Träger vor Ort, da ist natürlich leichter zu drohen, ob sich der Iran auf jegliche Drohungen der USA/Israel einlässt ist etwas anderes. Wenn vor meinem Land ganze Schiffsflotten und 4-5 Flugzeugträger(der kleine Franzosenträger ist ja auch nah) kreuzen würde ich das auch als feindlichen Akt sehen.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf haltlose Spekulationen. Danke, die Redaktion/au.
Auf der letzten Mission vor der geplanten Abwrackung ist der genannte US-Flugzeugträger inzwischen schon ein gutes Stück weiter Richtung seines 9/11 gefahren.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf haltlose Spekulationen. Danke, die Redaktion/au.
Auf der letzten Mission vor der geplanten Abwrackung ist der genannte US-Flugzeugträger inzwischen schon ein gutes Stück weiter Richtung seines 9/11 gefahren.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf haltlose Spekulationen. Danke, die Redaktion/au.
in den Blättern für deutsche und internationale Politik.
http://www.blaetter.de/ar...
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