Super TuesdayRomney misslingt der Durchmarsch

Der Super Tuesday war kein Super-Dienstag, denn er hat sein Ziel verfehlt. Auch wenn Romney vorn liegt – die Entscheidung steht weiter aus.

Der Republikaner Mitt Romney und seine Eherfrau Ann in Belmont, Massachusetts

Der Republikaner Mitt Romney und seine Eherfrau Ann in Belmont, Massachusetts

Früher stand an diesem Tag regelmäßig fest, welcher Kandidat der Republikaner nominiert ist und ins Rennen um das Weiße Haus geschickt wird. Nach dem Super Tuesday wich stets die Spannung aus dem Vorwahlkampf. Dieses Mal ist es anders.

Republikaner in zehn Bundesstaaten haben ihre Stimme abgegeben. Der Spitzenreiter heißt nach wie vor Mitt Romney, sein Sieg scheint weiterhin unvermeidbar. Schließlich hat er am Super Tuesday nicht nur den wichtigen Industriestaat Ohio gewonnen, sondern auch eine stattliche Anzahl von Delegierten. Und auf die Mehrheit der Delegierten kommt es am Ende allein an.

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Doch Romney ist immer noch kein Befreiungsschlag gelungen, denn in Ohio siegte er nur mit Ach und Krach. Das belebt erneut die Zweifel an seiner Kandidatur. Der Unternehmer und ehemalige Gouverneur von Massachusetts, der Favorit des Parteiestablishments, will einfach kein Feuer und keine Begeisterung entfachen. Er ist zu glatt, zu abgehoben, zu wenig volksnah. Er wirkt wie aus Plastik gemacht und nicht aus Fleisch und Blut. 

Romneys Schwächen stehen Sieg im Weg

Es sind darum nicht seine Konkurrenten, sondern seine eigenen Schwächen, die einem Sieg bislang im Wege stehen. Romney kämpft in erster Linie gegen sich selber. Seine vielen Unzulänglichkeiten lassen seine im Grunde unbedeutenden Widersacher plötzlich stark erscheinen, vor allem den ultrakonservativen Ex-Senator Rick Santorum.

Eines lässt sich auf jeden Fall sagen: Auch wenn fast alles immer noch für einen Erfolg Romneys spricht, sind die Vorwahlen noch lange nicht entschieden. Das liegt nicht nur an der Zähigkeit seiner Gegner, sondern ebenso an der Kompliziertheit des Vorwahlsystems.

Interaktive Grafik

Die Kandidaten der Republikaner konkurrieren in mehr als 50 Vorwahlen um die Nominierung zum US-Präsidentschaftskandidaten der Partei. Wer wird das Rennen machen und bei der Wahl am 6. November gegen Amtsinhaber Barack Obama (Demokraten) antreten? Verfolgen Sie die Entscheidungen in unserer interaktiven Übersicht.

Es gibt zwei Möglichkeiten, Siege zu definieren: Nach der üblichen Lesart gewinnt, wer von Bundesstaat zu Bundesstaat die Mehrheit der Wählerstimmen und damit zwangsläufig auch die meisten Delegierten auf sich vereinigt.

Doch spätestens seit dem Duell Barack Obama gegen Hillary Clinton stimmt diese Zwangsläufigkeit nicht mehr. Die Wege zu einer Delegierten-Mehrheit sind unterschiedlich und verschlungen. Nur wenige Experten kennen sie, müssen sie doch zugleich Mathematiker, Demographen und Landeskundler sein.

Leserkommentare
  1. Ganz neue Aspekte der US-amerikanischen "Demokratie".

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    Als ob die Kandidaten unabhängig wären, jeder der großen drei, und sogar Ron Paul hat einen Milliardär im Hintergrund.

    Diese Hintermänner füttern ihre Marionetten mit zwei- oder dreistelligen Millionenbeträgen, die Wahlkampfmaschinerie läuft dann mit hässlichen destruktiven Werbespots über die Konkurrenz. Obama ist da auch nicht anders.

    Und natürlich sind alle Kandidaten unabhängig nach der Wahl und auch das Volk wird nicht zu kurz kommen bei der Wahl.

    Hahah...

    Als ob die Kandidaten unabhängig wären, jeder der großen drei, und sogar Ron Paul hat einen Milliardär im Hintergrund.

    Diese Hintermänner füttern ihre Marionetten mit zwei- oder dreistelligen Millionenbeträgen, die Wahlkampfmaschinerie läuft dann mit hässlichen destruktiven Werbespots über die Konkurrenz. Obama ist da auch nicht anders.

    Und natürlich sind alle Kandidaten unabhängig nach der Wahl und auch das Volk wird nicht zu kurz kommen bei der Wahl.

    Hahah...

  2. Entfernt, da unsachlich. Die Redaktion/mak

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  3. ... in welcher Breite hier über die Vorwahlen berichtet wird. Ganz ehrlich: wir dürfen nicht mitwählen und es sind noch nicht einmal die Präsidentschaftswahlen!

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    ...eigentlich könnten wir uns besser noch ein wenig über Wulff und seinen Musikgeschmack unterhalten ;-)

    Wer in Amerika Präsident wird ist auch für unsere Zukunft essentiell. Da ist es meiner Meinung nach durchaus wichtig schon früh zu wissen, wer dort ins weiße Haus einziehen möchte.
    Obamas Chancen hängen schließlich auch stark davon ab gegen wen er antreten muss.

    ...eigentlich könnten wir uns besser noch ein wenig über Wulff und seinen Musikgeschmack unterhalten ;-)

    Wer in Amerika Präsident wird ist auch für unsere Zukunft essentiell. Da ist es meiner Meinung nach durchaus wichtig schon früh zu wissen, wer dort ins weiße Haus einziehen möchte.
    Obamas Chancen hängen schließlich auch stark davon ab gegen wen er antreten muss.

  4. ...eigentlich könnten wir uns besser noch ein wenig über Wulff und seinen Musikgeschmack unterhalten ;-)

    Wer in Amerika Präsident wird ist auch für unsere Zukunft essentiell. Da ist es meiner Meinung nach durchaus wichtig schon früh zu wissen, wer dort ins weiße Haus einziehen möchte.
    Obamas Chancen hängen schließlich auch stark davon ab gegen wen er antreten muss.

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    Das ist ja alles richtig, aber was sollen die permanenten Wasserstandsmeldungen in Bezug auf die Rep-Vorwahlen diesbezüglich bewirken?
    Fundierte Hintergrundinformationen zu den Kandidaten, ihren Zielen, ihren Unterstützern, etc. finde deutlich interessanter und hilfreicher.

    Das ist ja alles richtig, aber was sollen die permanenten Wasserstandsmeldungen in Bezug auf die Rep-Vorwahlen diesbezüglich bewirken?
    Fundierte Hintergrundinformationen zu den Kandidaten, ihren Zielen, ihren Unterstützern, etc. finde deutlich interessanter und hilfreicher.

  5. Sicher mag es graduell Unterschiede in der Politik der Präsidenten geben, aber letztendlich läuft alles auf das selbe hinaus - oder halten Sie den amerikanischen Präsidenten tatsächlich für unabhängig in seinen Entscheidungen?

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    ...und es ist durchaus ein Unterschied ob wir einen Republikaner oder einen Demokraten im weißen Haus sitzen haben.
    Und sollte es ein Republikaner werden, dann ist sind Romney und Santorum sicher nicht Einerlei. Aber gerade, wenn man sich mit dem Thema nicht beschäftigt, ist man schnell der Meinung es wäre doch alles das Gleiche...

    ...und es ist durchaus ein Unterschied ob wir einen Republikaner oder einen Demokraten im weißen Haus sitzen haben.
    Und sollte es ein Republikaner werden, dann ist sind Romney und Santorum sicher nicht Einerlei. Aber gerade, wenn man sich mit dem Thema nicht beschäftigt, ist man schnell der Meinung es wäre doch alles das Gleiche...

  6. Wird es Romney oder einer der noch gar nicht auf dem Zettel steht. Es besteht auch immer noch die Möglichkeit das auf dem Nominierungsparteitag ein neuer Kandidat aus dem Hut gezaubert wird falls keiner der Kandiadten eine Mehrheit in den ersten Wahlrunden erringen kann.

    Von den 4 aktuellen Kandiadaten hat theoretisch nur Romney eine Chance, da er der Einzige ist der die Wechselwähler auf seine Seite holen könnte. Die Wähler rechtsaußen werden so oder so den republikanischen Kandiadaten wählen. Eine realistische Siegschance hat aber kein Rep. bei der Präsidentschaftswahl. Obama hat noch nicht mal mit seinem Wahlkampf begonnen. Die Wirtschaft in den USA erhohlt sich und seine Beliebtheitswerte sind auf dem höchsten Stand seit 2008.

    Es läuft alles auf eine zweite Amtszeit von Obama hinaus. Das Traurige ist, dass er nicht wegen seiner bisher guten Arbeit widergewählt werden muss, sondern weil man wirklich Angst haben muss vor den Kandidaten der GOP.

    Ein radikaler Christ(Santorum), ein radikaler Marktfetischist und Wallstreetkandidat(Romney), ein verrückter kriegslusternder Lügner(Gingrich) und ein Rentner mit rassitischen Tendenzen der bei seinem Amtsantritt das Bildungsminsterium schließen möchte und alle USA Truppen weltweit zurückziehen möchte. Das in manchen Regionen danach Bürgerkriege oder Sonstiges zu erwarten sind ist ihm egal( Ron Paul). Sein Wahlkampf setzt ausschließlich auf den Egoismus der Menschen. Meine Freiheit und sonst nichts. BITTER!

  7. Bei den letzten Vorwahlen standen die Ergebnisse erst im Juni fest. Erinnern bitte an Clinton gegen Obama.

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    Racism is a from of ignorance, Ron Paul is not an ignorant man

    http://www.youtube.com/wa...

    And physical death may be the result of poisoning.
    http://www.youtube.com/wa...

    But here – as we go – for sure – it’s NOT about killing someone physically.

    Smear press alone and people like you already do the job

    Funny thing:
    The sudden upcoming of Ron Paul being a “Rassist” at a certain stage of Preelections rememembers me sooo much about the sudden upcoming of those former conspiracy theories about the citizenship of Barack Obama, claiming that Barack Obama is not a natural-born citizen of the United States.

    Really – smear press is SO WONDERFUL. And it’s even more effective than real chemical poison.

    Hopefully some more people will use their power of discrimination and find out for themselves ...

    Racism is a from of ignorance, Ron Paul is not an ignorant man

    http://www.youtube.com/wa...

    And physical death may be the result of poisoning.
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    But here – as we go – for sure – it’s NOT about killing someone physically.

    Smear press alone and people like you already do the job

    Funny thing:
    The sudden upcoming of Ron Paul being a “Rassist” at a certain stage of Preelections rememembers me sooo much about the sudden upcoming of those former conspiracy theories about the citizenship of Barack Obama, claiming that Barack Obama is not a natural-born citizen of the United States.

    Really – smear press is SO WONDERFUL. And it’s even more effective than real chemical poison.

    Hopefully some more people will use their power of discrimination and find out for themselves ...

  8. Das ist ja alles richtig, aber was sollen die permanenten Wasserstandsmeldungen in Bezug auf die Rep-Vorwahlen diesbezüglich bewirken?
    Fundierte Hintergrundinformationen zu den Kandidaten, ihren Zielen, ihren Unterstützern, etc. finde deutlich interessanter und hilfreicher.

    Eine Leserempfehlung
    Antwort auf "Stimmt..."
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    die Berichterstattung könnte um einiges informationsgeladener sein.
    Leider verkauft sich seriöse Hintergrundrecherche nicht so gut wie "Gut gegen Böse".

    die Berichterstattung könnte um einiges informationsgeladener sein.
    Leider verkauft sich seriöse Hintergrundrecherche nicht so gut wie "Gut gegen Böse".

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