Mitt RomneyDer Gegner ist klar, Obama greift an

Mitt Romney steht nach dem Verzicht von Rick Santorum als Herausforderer von US-Präsident Barack Obama so gut wie fest. Dieser hat den Republikaner umgehend angegriffen. von afp, dpa und reuters

Barack Obama spricht in der Florida Atlantic University in Boca Raton

Barack Obama spricht in der Florida Atlantic University in Boca Raton  |  © Marc Serota/Getty Images

US-Präsident Barack Obama weiß nach dem Rückzug des Republikaners Rick Santorum so gut wie sicher, mit wem er es im Wahlkampf zu tun bekommt. Sein Gegner wird Mitt Romney heißen. Bereits kurz nach Santorums Verzicht verschickte Obamas Wahlkampfteam eine E-Mail an die Unterstützer des Präsidenten, in der es hieß: "Je mehr die Amerikaner von Mitt Romney sehen, desto weniger mögen sie ihn und desto weniger vertrauen sie ihm." Romney wurde bezichtigt, sich die Präsidentschaft mit negativer Wahlwerbung erkaufen zu wollen. Bei einem Auftritt in Palm Beach Gardens ( Florida ) sagte Obama, dass nun zwei völlig unterschiedliche politische Visionen aufeinanderträfen. Bei der Wahl am 4. November gebe es wahrscheinlich den größten Kontrast zwischen den Kandidaten seit fast fünf Jahrzehnten.

Nachdem Romney seinen schärfsten innerparteilichen Konkurrenten los ist, hat er seine Partei aufgerufen, sich auf den Wahlkampf gegen Obama zu konzentrieren. Romney nannte Santorum einen "fähigen und würdigen Mitbewerber". Er beglückwünschte seinen erzkonservativen Rivalen zu dessen Erfolgen in den Vorwahlen: "Er hat sich als eine wichtige Stimme in unserer Partei und in unserer Nation bewiesen." Romney versuchte in seiner ersten Reaktion auf Santorums Rücktritt, die deutlich gewordenen Differenzen vergessen zu machen: "Wir beide erkennen, dass es am wichtigsten ist, die Fehler der vergangenen drei Jahre zu überwinden und Amerika zurück auf den Pfad des Wohlstands zu führen."

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Gründe für das Ende seiner Kampagne nannte Santorum in seiner Rede vor Anhängern in Gettysburg im US-Bundesstaat Pennsylvania nicht. Er sagte auch nicht, ob er Romney oder einen der verbliebenen Bewerber Ron Paul oder Newt Gingrich unterstützen wird. Der Name des mutmaßlichen Präsidentschaftskandidaten Romney kam Santorum nicht über die Lippen. Santorum deutete jedoch an, dass er seine politische Karriere fortsetzen will: "Obwohl dieses Präsidentschaftsrennen für mich vorbei ist und wir unseren Wahlkampf ab heute einstellen, ist unser Kampf noch nicht vorbei." Er wolle "weiter für die Amerikaner kämpfen, die aufgestanden sind und die uns beflügelt haben".

Möglicherweise hat der Rückzug mit seiner Familie zu tun: Santorums dreijährige Tochter Isabella leidet unter einem seltenen genetischen Defekt und war am Wochenende in eine Klinik gebracht worden. Der 53-jährige Senator verlor allerdings zuletzt in Umfragen deutlich; ein Sieg in seinem Heimatstaat Pennsylvania bei der Vorwahl am 24. April erschien unwahrscheinlich. Seine Wahlkampfkasse war längst nicht so gut gefüllt wie die von Romney. Für den Favoriten des Partei-Establishments kommt die Vorentscheidung zur rechten Zeit: Ein sich lange hinziehendes parteiinternes Ringen um die Nominierung hätte seine Finanzen empfindlich geschwächt und die Trennung zwischen der Parteiführung und den Erzkonservativen an der Basis befördert.

Um auf dem republikanischen Nominierungsparteitag Ende August gekürt zu werden, muss ein Bewerber bei den Vorwahlen mindestens 1.144 Delegierte hinter sich bringen. Der Webseite realclearpolitics.com zufolge erreichte Romney bislang 656 Wahlmännerstimmen, Santorum dagegen erst 272. Die Delegierten, die Santorum bislang hinter sich brachte, dürften für Romney stimmen, sagte der Politikprofessor Jamie Chandler vom Hunter College.

Obama liegt vor Romney in den Umfragen

In jüngsten Umfragen liegt Obama klar vor Romney. Einer am Dienstag von der Washington Post veröffentlichten Erhebung zufolge würde der Amtsinhaber den Ex-Gouverneur derzeit mit 51 zu 44 Prozent schlagen , wenn sich die beiden in einer Wahl gegenüberstünden. Bei den Beliebtheitswerten hatte Obama sogar einen Vorsprung im zweistelligen Bereich. Allerdings traute eine Mehrheit der Befragten Romney eine bessere Wirtschafts- und Haushaltspolitik zu.

Obama nutzte seine Reise nach Florida, um für seine Steuerpläne zu werben, die einen Mindestsatz für Millionäre von 30 Prozent vorsehen. Diese nach dem Multimilliardär Warren Buffet benannten Regel solle zu mehr sozialer Gerechtigkeit führen. Derzeit führen viele Einkommensmillionäre einen deutlich geringeren Prozentsatz ab. Romney, der Obamas Steuerpläne ablehnt, kam im vergangenen Jahr lediglich auf 14 Prozent.

Die Wall Street hat obendrein in den Kandidaten Romney viel Geld investiert. Seine Spenderliste liest sich wie ein Who is who der Finanzwirtschaft: Manager samt Angehörigen und ihnen verbundene Komitees von Goldman Sachs , JPMorgan Chase, Morgan Stanley , Credit Suisse , Citigroup und Bank of America haben reichlich gespendet. Allein die Chefs der Börsenschwergewichte, die allesamt mit Staatsgeld vor dem Ruin bewahrt wurden, zahlten 1,8 Millionen Dollar für Romney.

Unter den 20 größten Spendern für Obama war 2011 mit Goldman Sachs nur eine Wall-Street-Firma. Sie gab für den Präsidenten eher magere 64.000 Dollar, während sie Romney fast eine halbe Million spendete. "Er ist einer der ihren", sagt Viveca Novak vom Center for Responsive Politics, das die Wahlkampf-Finanzierung analysiert. Die Finanzwirtschaft glaube die Ziele Romneys zu kennen: "Da erstaunt es nicht, dass sie ihn unterstützt."

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Leserkommentare
  1. 1. [...]

    ...ein Präsident sollte in der Lage sein, seine eigenen Leistungen hervorzuheben, denn im Gegensatz zu einen Oppositionellen kann er darlegen, wie sich die Realität unter ihm verschlechtert hat.

    Gekürzt. Bitte bleiben Sie sachlich und verzichten auf Pauschalisierungen. Danke, die Redaktion/se

  2. Obama, Santorum, Romney - egal, wer von dieser Bande an die Macht kommt, es wird sich NICHTS ändern.

    ABER Ron Paul - wer soll das bitte sein? Wer sich diese Frage stellt und sich für Politik interessiert, die mal nicht Mainstream ist, sollte sich diesen Mann etwas genauer ansehen.

    Seine Ziele im Stenoformat:

    - alle Kriege mit US-Beteiligung beenden,
    - aus der NATO, der UNO und der WTO austreten,
    - alle Militärbasen im Ausland schließen,
    - alle Hilfen für ausländische Gruppierungen einstellen,
    - die FED abschaffen,
    - den Goldstandard wieder einführen,
    - die Einkommenssteuer abschaffen,
    - nationale Steuerbehörde IRS schließen,
    - gegen Abtreibungen,
    - für Waffenbesitz,
    - für die Freigabe von Drogen,
    - Heimatschutzministerium dichtmachen,
    - Patriot Act wieder abschaffen,
    - Obamas Gesundheitsreform rückgängig machen.

    Etwas mehr zu Ron Paul gibts HIER

    Gewinnen kann er sicher nicht, aber wenn er als Unabhängiger 10-20% holen würde, würden seine Ideen die Massen erreichen.

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    Das FED abschaffen und den Goldstandard einführen, würde den sofortigen Zusammenbruch der US-Wirtschaft herbeiführen der die Große Depression von 1929 wie einen Kindergeburtstag aussehen lassen wurde. Das FIAT-Money stellt generell eine Errungenschaft da, die man endlich so gestallten müsste, dass sie der Masse der Menschen dient und nicht nur einigen wenigen.

    Erstmal sind Romney und Obama nicht die selbe Person.
    Wenn man sieht das nur eine Firma der Wall Street an Obama spendet aber an Romney alle in Millionenhöhe kann man davon ausgehen das man als normaler Bürger mit der Wahl Obamas besser fährt.
    Mit Romney an der Spitze steht einem Iran Krieg nichts mehr im Weg. Weiterhin wollen die mächtigen Corporations natürlich keinen Präsidenten in seiner 2ten Amtstzeit. Da könnte er dann ja auch was für die Menschen tun.

    Wegen Menschen mit ihrer Haltung hat George W.Bush seine 2te Wahl gewonnen, weil sich 90.000 Idioten gedacht haben,ach wir wählen mal Nader hier im Swingstate Florida. Nur dadurch konnte Bush überhaupt mit der fehlerhaften Auszählung gewinnen. Die 2 Amtszeit von Bush hat die Welt in die Finanzkrise gestürzt.

    Im präsidentialen System bringen die Prozente von Paul niemanden etwas aus das sie Romney dazu verhelfen Präsident zu werden.
    Paul wird selbst nicht mehr Einfluss bekommen wenn er bei der Wahl einige Stimmen holen sollte. Die Menschen die ihn bei dieser Wahl dann trotzdem wählen,wählen indirekt Romney
    Ein Präsident in seiner 2ten Amtszeit ist immer besser. Er kennt das Spiel und ist weniger abhängig von monetären Einflüssen. Seine Arbeit steht im Fokus und er kann etwas für die Bürger machen.Das sie glauben Ron Paul könnte jemals über den Einfluß eines Senator herauskommen ist realitätsferner Idealismus.Paul schlechtes Programm, Abschaffung, Rückzug aus der Welt usw. ist sowieso unsozial.

    • fse69
    • 11. April 2012 9:34 Uhr

    "...Gewinnen kann er sicher nicht, aber wenn er als Unabhängiger 10-20% holen würde, würden seine Ideen die Massen erreichen...."

    ... nennt man gemeinhin (außenpolitischen) Isolationismus und (innen-, fiskal- wie gesellschaftspolitisch) Libertarismus. Mithin ist in dieser Aufzählung also nichts enthalten, was in den USA nicht ohnehin seit eh und je von bestimmten Kreisen propagiert würde, als dass derlei Ideen "die Massen" erst "erreichen" müssten.

    Geht es denn nicht sachlicher ?

    • bugme
    • 11. April 2012 11:05 Uhr

    Außer der militärischen Zurückhaltung ist ja wohl nicht viel wünschenswertes dabei...

    für Sachen die andre nicht können oder wollen. Manches davon klingt ja ganz gut, aber "für Waffenbesitz", "aus der UNO austreten" und "Einkommenssteuer abschaffen (:D)"? Abgesehn davon, dass er 90% davon sowieso nicht machen würde, und auch nicht könnte, finden Sie das alles gut? Da ist ist mir Obama gerade noch lieber, selbst wenn der auch nicht den nötigen "Change" gebracht hat und kaum besser ist als der Rest von dem Pack.

    Es ist schon eine Ausnahme wenn ein amerikanischer Präsident nur ein Verrückter oder ein Verbrecher ist, und nicht beides zugleich. Aber prinzipiell würde eine dritte Fraktion dem System wohl guttun, da haben Sie Recht.

    • fauler
    • 11. April 2012 18:52 Uhr

    Das was Libertäre fordern funktioniert einfach nicht. Der Staat ist nötig damit die Menschen in Recht und Ordnung leben können.

    Einzig was wir verhindern müssen ist, dass der Staat von Reichen und Mächtigen aus der Gesellschaft missbraucht wird und allein für das Wohl der oberen Schichten arbeitet wie er es jetzt größtenteils tut.

    Sobald man den Oberen den Staat weggenommen hat, muss man auf föderalismus setzen und so wenig Macht konzentrieren lassen wie es nur geht. Die Macht korrumpiert immer, weswegen allein in der extremen Streuung der Macht die Lösung liegt.

  3. ... das kann ja lustig werden (in einigen Stadtteilen):

    - gegen Abtreibungen,
    - für Waffenbesitz,
    - für die Freigabe von Drogen

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    Er ist nicht gegen Abtreibungen, sondern dafür, dass das Entscheidungsrecht darüber bei den Bundesstaaten verbleibt.
    Waffenbesitz gibt es auch so.
    Die Aufgabe des War on Drugs würde hunderte von Milliarden US-Dollar sparen. Jährlich.
    Die logische Konsequenz wäre natürlich, dass 90% der Amerikaner künftig Koks und Heroin konsumieren würden, wa?

  4. Das FED abschaffen und den Goldstandard einführen, würde den sofortigen Zusammenbruch der US-Wirtschaft herbeiführen der die Große Depression von 1929 wie einen Kindergeburtstag aussehen lassen wurde. Das FIAT-Money stellt generell eine Errungenschaft da, die man endlich so gestallten müsste, dass sie der Masse der Menschen dient und nicht nur einigen wenigen.

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    die Märkte würden zunächst mit Panik reagieren.
    Nach dem Zusammenbruch (der früher oder später ohnehin kommen wird, wenn sich die US-Politik nicht grundlegend ändert, vor allem im monetären Bereich), dürfte die Gesundung der Wirtschaft jedoch nach neo-klassischem Prinzip und pre-1913 Dollar-Wertfindungmechanismen deutlich schneller eintreten, als es aktuell der Fall ist.
    Faktisch befinden sich die USA nämlich seit der allein auf Basis von Billiggeld ausgelösten Boom-Phase der frühen 2000er Jahre, noch immer in der Finanz- und Wirtschaftskrise sei 2007/08. Man hat eben eine ausgedehnte "Big Depression", keine "Great Depression".

  5. Ich denke ebenfalls seine Ansichten sind interessant, aber nach meinem Wissen will er das Thema Abtreibungen den einzelnen Bundesstaaten überlassen. (Er hat jedoch die Meinung Pro-life)

  6. Wenn Ron Paul wirklich diese Ziele genannt hat, muss er geglaubt haben, dass er mit seinem Land allein auf der Erde lebt. Und selbst dann sind sie völlig illusorisch.

    3 Leserempfehlungen
  7. Erstmal sind Romney und Obama nicht die selbe Person.
    Wenn man sieht das nur eine Firma der Wall Street an Obama spendet aber an Romney alle in Millionenhöhe kann man davon ausgehen das man als normaler Bürger mit der Wahl Obamas besser fährt.
    Mit Romney an der Spitze steht einem Iran Krieg nichts mehr im Weg. Weiterhin wollen die mächtigen Corporations natürlich keinen Präsidenten in seiner 2ten Amtstzeit. Da könnte er dann ja auch was für die Menschen tun.

    Wegen Menschen mit ihrer Haltung hat George W.Bush seine 2te Wahl gewonnen, weil sich 90.000 Idioten gedacht haben,ach wir wählen mal Nader hier im Swingstate Florida. Nur dadurch konnte Bush überhaupt mit der fehlerhaften Auszählung gewinnen. Die 2 Amtszeit von Bush hat die Welt in die Finanzkrise gestürzt.

    Im präsidentialen System bringen die Prozente von Paul niemanden etwas aus das sie Romney dazu verhelfen Präsident zu werden.
    Paul wird selbst nicht mehr Einfluss bekommen wenn er bei der Wahl einige Stimmen holen sollte. Die Menschen die ihn bei dieser Wahl dann trotzdem wählen,wählen indirekt Romney
    Ein Präsident in seiner 2ten Amtszeit ist immer besser. Er kennt das Spiel und ist weniger abhängig von monetären Einflüssen. Seine Arbeit steht im Fokus und er kann etwas für die Bürger machen.Das sie glauben Ron Paul könnte jemals über den Einfluß eines Senator herauskommen ist realitätsferner Idealismus.Paul schlechtes Programm, Abschaffung, Rückzug aus der Welt usw. ist sowieso unsozial.

    2 Leserempfehlungen
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    wenn Paul antritt hilft das eher Obama, weil er einen Teil der rechten Reps die sich mit Rommney nicht anfreunden wollen absaugt. Auszuschliesen ist natürlich nicht das er auch Stimmen bekommen würde die sonst an Obama gehen würden, aber Paul und Rommey sind eigentlich gute Freunde insofern glaube ich nicht das er antritt, eher noch als Vize um in der Mitte dazu zu gewinnen.

    • fse69
    • 11. April 2012 9:34 Uhr

    "...Gewinnen kann er sicher nicht, aber wenn er als Unabhängiger 10-20% holen würde, würden seine Ideen die Massen erreichen...."

    ... nennt man gemeinhin (außenpolitischen) Isolationismus und (innen-, fiskal- wie gesellschaftspolitisch) Libertarismus. Mithin ist in dieser Aufzählung also nichts enthalten, was in den USA nicht ohnehin seit eh und je von bestimmten Kreisen propagiert würde, als dass derlei Ideen "die Massen" erst "erreichen" müssten.

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    Zwar sind Tomaten und Auberginen beides Nachtschattengewächse, jedoch verwechseln Sie ganz offensichtlich Isolationismus mit "noninterventionalism" und pauschalisierieren, bzw. verschubladisieren Libertarismus. Paul gehört ökonomisch gesehen der Austrian School an. Die nicht ALLGEMEIN deckungsgleich mit Libertarismus ist.

    "With our Founding Fathers, we also believe in a noninterventionist foreign policy. Inspired by the old Robert Taft wing of the Republican Party, we are convinced that the American people cannot remain free and prosperous with 700 military bases around the world, troops in 130 countries, and a steady diet of war propaganda. OUR MILITARY OVERSTRECH IS UNDERMINING OUR NATIONAL DEFENSE AND BNKRUPTING OUR COUNTRY.

    We believe that the free market, REVILED BY PEOPLE WHO DO NOT UNDERSTAND IT, is the most just and humane economic system and the greatest engine of prosperity the world has ever known.

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  • Quelle AFP, dpa, Reuters
  • Schlagworte Barack Obama | Mitt Romney | Goldman Sachs | Morgan Stanley | Credit Suisse | JPMorgan Chase
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