Waffenstillstand und Abzug: Syrien relativiert Zusage zu UN-Friedensplan
Das Regime in Damaskus bekennt sich offiziell zu einem Waffenstillstand ab 10. April. Der Abzug des Militärs aus den Städten ist aber alles andere als sicher.
Die Erfolgsaussichten für den angekündigten Waffenstillstand in Syrien sind nicht gut. Die regierungsnahe syrische Tageszeitung Al-Watan berichtete, das Außenministerium in Damaskus habe zwar dem UN-Friedensplan zugestimmt und eine Waffenruhe ab dem 10. April angekündigt. Dies bedeute jedoch nicht, dass die Armee den Abzug ihrer Einheiten aus den Städten schon bis zu diesem Datum abgeschlossen haben werde.
Der Syrien-Sondergesandte der Vereinten Nationen und der Arabischen Liga, Kofi Annan, hatte vor Tagen gesagt, Syrien habe einem kompletten Abzug der Armee aus den Städten bis zu dem Datum zugesichert. Annan schränkte jedoch ein, er vermisse ein Gefühl der Dringlichkeit bei der syrischen Regierung. Von syrischer Seite her hatte die Zusage niemand offiziell bestätigt.
Außerdem gibt es noch Differenzen, wie die Waffenruhe überwacht wird. Die Vereinten Nationen wollen das selbst tun, Syrien beharrte aber nach den Worten seines UN-Botschafters Baschar Dschaafari auf "syrischer Souveränität".
Bei dem mehr als einem Jahr anhaltenden Aufstand gegen Assad sind nach Schätzungen der Vereinten Nationen mehr als 9.000 Menschen getötet worden. Täglich gibt es neue Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Rebellen und neue Todesopfer.
Die Regierung in Damaskus macht vom Ausland gesteuerte Rebellen für die Gewalt verantwortlich und spricht von 3.000 getöteten Sicherheitskräften. China und Russland haben mit ihrem Veto im Rat zwei Resolutionen verhindert, die Präsident Assad verurteilt hätten.





Das war sowas von abzusehen...jetzt findet man irgendwelche Ausreden und hat erfolgreich die Weltöffentlichkeit wieder ein paar Tage hingehalten.Und bis zur Nächsten Runde der Freunde Syriens dauert es ja noch eine Weile...also noch eine Menge Gelegenheit, Krieg zu führen.
Welche Wunder. Von Seite der Opposition habe ich bisher noch gar keine Zusage zum Waffenstillstand gehört. Aber nicht gemachte Zusagen kann man ja auch nicht brechen gelle.
Welche Wunder. Von Seite der Opposition habe ich bisher noch gar keine Zusage zum Waffenstillstand gehört. Aber nicht gemachte Zusagen kann man ja auch nicht brechen gelle.
Welche Wunder. Von Seite der Opposition habe ich bisher noch gar keine Zusage zum Waffenstillstand gehört. Aber nicht gemachte Zusagen kann man ja auch nicht brechen gelle.
....erwarten und daher nur erstaunlich, dass Wirbel um die Verlautbarungen aus Syrien gemacht wurde. Es gibt da wahrscheinlich keine Lösungen als (1) die völlig Unterdrückung der Opposition oder (2) die Entfernung der Mitglieder des Regimes aus der Macht. Die Alternative, die sich Assad wünscht, seine Verfassung als Grundlage der Zukunft wird wahrscheinlich nicht funktionieren, wenn er nicht sehr hart durchgreift und de Facto Alternative (1) herstellt, ist also kaum als dritte Alternative zu sehen.
... ihre Glaubwürdigkeit als neutrale Instanz schwer beschädigt. Und wie in vielen Beiträgen vermisse ich auch hier ein Eingehen auf das Verhalten der Aufständischen und ihre Verpflichtung, die Waffen ruhen zu lassen.
Mein Eindruck ist manchmal, diese "Waffenruhe" ist eher als Kapitulation des syrischen Staates gewollt, auf die er aus nachvollziehbaren Gründen nicht eingehen will. Immer dran denken: Assad hat die große Mehrheit der Bevölkerung hinter sich, und eine gewalttätige, auch Verbrechen verübende Minderheit gegen sich.
Wie man es dreht und wendet: Aus der völkerrechtlich illegalen Einmischung des Auslands in diesen Bürgerkrieg wird keine legitime Aktion.
Überlegt man sich, was hinter der terrorisierenden Aufständigenfront für Aktivitäten laufen mögen, ist ein durchdachtes und wohldosiertes Handeln Assads hier durchaus zu verstehen. Mittlerweile bekennen sich verschiedene arabische Diktaturen ganz offen zur Rebellenunterstützung. Die Türkei spielt offensichtlich mit gezinkten Karten und heuchelt humanitäres Interesse. u.s.w.
Betrachtet man dazu noch den Wert und die Genauigkeit der Berichterstattung der Assadgegner zum Konflikt, dann ensteht der Eindruck dass die UN-Bestrebungen, nur vordergründig humanitären Zwecken dienen werden, im Endeffekt jedoch der nächsten terroristischen Eskalation Tür und Tor öffnen. Die Erfahrung zeigt, was UN-Truppen können und was nicht.
Wie zum Beispiel der Sender AL-Jazeera mit an der Eskalation des Konflikts arbeitet, zeigt dieser Artikel:
"Ex-Reporter von Al-Dschasira entlarvt tendenziöse Berichterstattung des Senders"
http://de.rian.ru/politic...
Darin heisst es unter anderem:
"..Er sei von leitenden Mitarbeitern des Nachrichtendienstes darin instruiert worden, auf welche Weise er von den Ereignissen berichten und was er „vergessen“ solle.
..Laut Hashem hatten die Journalisten gewusst, dass bewaffnete Formationen den syrischen Behörden von Anfang gegenüber gestanden hatten und Extremisten massenhaft vom Libanon aus nach Syrien gezogen waren."
..... man bei russischen Agenturen Nachrichten besorgt und meint, jetzt wäre man gut informiert.
..... man bei russischen Agenturen Nachrichten besorgt und meint, jetzt wäre man gut informiert.
Was mich verwundert ist das hier in diesem Artikel in keinster Weise erwähnt wird, das die Syrische Armee bereits mit den Rückzug aus einigen Städten begonnen hat.
http://www.dw.de/dw/artic...
http://de.rian.ru/securit...
Oder passt so eine Nachricht nicht ins Gesamtbild ?
.... Zuhilfenahme in- und ausländischer Kräfte, auch mit Hilfe des Medienmainstreams. Der Unterschied zu Eroberungskriegen in früheren Zeiten liegt darin, dass heutzutage eine Legende von Demokratie und Freiheit erzählt wird, um die wahren Absichten zu verschleiern und dem Medienkonsumenten ein gutes Gefühl zu bescheren.
..... man bei russischen Agenturen Nachrichten besorgt und meint, jetzt wäre man gut informiert.
hier gleich noch zwei Links zu diesem Thema hinterher:
"Wie Haschem im Interview mit dem russischen Sender „Rossija 24“ sagte, hat er mit eigenen Augen gesehen, wie bewaffnete Menschen die Grenze zu Syrien überschritten, um mit der Regierung von Baschar al-Assad zu kämpfen. „Die ersten Proteste ganz am Anfang des Aufstandes waren nicht friedlich, schon damals gab es Bewaffnete“, sagte Haschem."
http://de.rian.ru/politic...
"‘No independent journalism anymore’ – ex-Al Jazeera reporter"
http://rt.com/news/hashem...
hier gleich noch zwei Links zu diesem Thema hinterher:
"Wie Haschem im Interview mit dem russischen Sender „Rossija 24“ sagte, hat er mit eigenen Augen gesehen, wie bewaffnete Menschen die Grenze zu Syrien überschritten, um mit der Regierung von Baschar al-Assad zu kämpfen. „Die ersten Proteste ganz am Anfang des Aufstandes waren nicht friedlich, schon damals gab es Bewaffnete“, sagte Haschem."
http://de.rian.ru/politic...
"‘No independent journalism anymore’ – ex-Al Jazeera reporter"
http://rt.com/news/hashem...
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