Abstimmung in FrankreichHollande gewinnt ersten Wahlgang

Im ersten Durchgang der Präsidentschaftswahl hat Nicolas Sarkozy eine Niederlage gegen François Hollande hinnehmen müssen. Die Entscheidung fällt in der Stichwahl im Mai.

Der französische Präsidentschaftskandidat François Hollande

Der französische Präsidentschaftskandidat François Hollande

Der sozialistische Präsidentschaftskandidat François Hollande hat den ersten Wahlgang der französischen Präsidentschaftswahlen für sich entscheiden können. Nach Auszählung fast aller Stimmen erhielt Hollande 28,63 Prozent der Wählerstimmen, der amtierende Staatspräsident Nicolas Sarkozy 27,08 Prozent.

Entgültig entscheiden Frankreichs Wähler über den künftigen Präsidenten jedoch erst in zwei Wochen, wenn Hollande und Sarkozy in der Stichwahl gegeneinander antreten. Die rechtsextreme Kandidatin Marine Le Pen schnitt mit 18,1 Prozent außergewöhnlich stark ab – dem besten Ergebnis, das ihre Partei jemals bei einer Präsidentenwahl erzielen konnte. Ihr Vater, Jean-Marie Le Pen war 2002 mit 16,86 Prozent gegen Jacques Chirac in die Stichwahl eingezogen. Auf den vierten Platz kam der Linke Jean-Luc Mélenchon mit 11,13 Prozent, fünfter wurde der Zentrist François Bayrou mit 9,11 Prozent.

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Überraschend hoch war die Wahlbeteiligung, die nach Schätzungen der Institute rund 80 Prozent erreichen dürfte. Die Wahlbeteiligung würde damit zwar etwas niedriger als vor fünf Jahren liegen, aber deutlich höher als 2002, als mit 71,6 Prozent ein Negativ-Rekord aufgestellt wurde.

Sarkozy gibt Zukunftsangst der Franzosen Schuld

Hollande warb nach der ersten Wahlrunde um Unterstützung für die Stichwahl. Er sei "der Bestplatzierte, um der nächste Präsident der Republik zu werden", sagte er vor jubelnden Anhängern im zentralfranzösischen Tulle. Er stehe für den Wandel, sagte Hollande und rief all diejenigen zu seiner Wahl am 6. Mai auf, die "ein neues Kapitel" für Frankreich aufschlagen wollten.

Sarkozy gab er eine Mitschuld am guten Abschneiden der rechtsextremen Front National von Marine Le Pen. "Nie zuvor hat die Front National ein derartiges Niveau bei einer Präsidentschaftswahl erreicht", sagte Hollande. "Das ist ein neues Signal, das in der Republik ein Aufbegehren nötig macht."

Sarkozy begründete das Ergebnis der ersten Wahlrunde mit der Zukunftsangst der Bürger: "Die Franzosen haben ein Votum der Krise abgegeben", sagte er.  Im Namen der Vaterlandsliebe sollten sich die Franzosen um ihn scharen. "Es wird darum gehen, wer die Verantwortung für unser Leben übernehmen und die Franzosen in den kommende fünf Jahren verteidigen wird." Er werde all seine Energie mobilisieren, sagte Sarkozy. 

Leserkommentare
  1. Erste Hochrechnung! Le Pen ist derzeit bei 20% nur bei der Hochrechnung.

    Man soll doch den Tag nicht vor den Abend loben.

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    ja...aber die Le Pen Anhängern werden niemals am 06 Mai Sarkozy Ihre Stimme geben...

    Herr Le Pen sagte eben schon, Sarkozy ist geschlagen, das bedeutet keine Stimme für Sarko'

    ja...aber die Le Pen Anhängern werden niemals am 06 Mai Sarkozy Ihre Stimme geben...

    Herr Le Pen sagte eben schon, Sarkozy ist geschlagen, das bedeutet keine Stimme für Sarko'

  2. befrei uns von den Ketten der Merkel...

    Europa ja,aber Europa für die Arbeiter und nicht für die Bankiers..

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    "Holland befreit uns von den Ketten der Merkel."

    NIEMAND wird uns jemals von der Kette des Einmaleins befreien. Nicht Hollande, nicht die Piraten oder sonst wer.

    Der Endsieg der Realität über populistische Traumschlösser ist unabwendbar. Und wird grausam teuer.

    2. Hollande
    befrei uns von den Ketten der Merkel...

    Europa ja,aber Europa für die Arbeiter und nicht für die Bankiers..

    Ja, Hollande, befrei sie von den Ketten des Wohlstandes, diese Wahnsinnigen der Wohlstandsgesellschaft. Ich weiß ja nicht, wenn ich so etwas lese frag ich mich, ob Osama nicht Recht hatte mit seiner Diagnose, der Westen sei degeneriert.

    Ich hoffe sehr, dass Hollande gewinnt, denn dieser wieder einmal aufkeimende Wahnsinn, der Mensch und seine Triebe, seine Gier seien schlecht und müssten korrigiert werden, muss gestoppt werden. Hollande kann seine für Frankreich und damit für den Rest Europas ruinösen Ziele nicht in die Realität umsetzen, weil es in einer globalisierten Welt keinen Platz für Gehirnfürze saturierter, fader, zur Selbstzerstörung, onanistischer Abenteuerlust oder was auch immer neigender Menschen gibt. Die Dritte Welt bietet ihre Arbeit für lau an, daher sind hohe Steuern für die Erfolg-Reichen, für die Produktivkräfte Frankreichs so tödlich, dass vor allem die armen Franzosen sehr schnell merken werden, wie sehr sie, jenseits der gegen die bürgerliche Demokratie gerichteten Agitation, vom Wohlergehen, vom Verbleib der Produktivkräfte mitsamt ihren Arbeitsplätzen in Frankreich abhängig sind. Hollande wird seine populistischen Thesen schneller revidieren, als der deutsche Sozi das Wort "Zentralkomitee" ausgesprochen hat, oder der Normanne jagt ihn achtkantig aus dem Amt. Eine Präsidentschaft Hollandes wäre heilsam.

    "Holland befreit uns von den Ketten der Merkel."

    NIEMAND wird uns jemals von der Kette des Einmaleins befreien. Nicht Hollande, nicht die Piraten oder sonst wer.

    Der Endsieg der Realität über populistische Traumschlösser ist unabwendbar. Und wird grausam teuer.

    2. Hollande
    befrei uns von den Ketten der Merkel...

    Europa ja,aber Europa für die Arbeiter und nicht für die Bankiers..

    Ja, Hollande, befrei sie von den Ketten des Wohlstandes, diese Wahnsinnigen der Wohlstandsgesellschaft. Ich weiß ja nicht, wenn ich so etwas lese frag ich mich, ob Osama nicht Recht hatte mit seiner Diagnose, der Westen sei degeneriert.

    Ich hoffe sehr, dass Hollande gewinnt, denn dieser wieder einmal aufkeimende Wahnsinn, der Mensch und seine Triebe, seine Gier seien schlecht und müssten korrigiert werden, muss gestoppt werden. Hollande kann seine für Frankreich und damit für den Rest Europas ruinösen Ziele nicht in die Realität umsetzen, weil es in einer globalisierten Welt keinen Platz für Gehirnfürze saturierter, fader, zur Selbstzerstörung, onanistischer Abenteuerlust oder was auch immer neigender Menschen gibt. Die Dritte Welt bietet ihre Arbeit für lau an, daher sind hohe Steuern für die Erfolg-Reichen, für die Produktivkräfte Frankreichs so tödlich, dass vor allem die armen Franzosen sehr schnell merken werden, wie sehr sie, jenseits der gegen die bürgerliche Demokratie gerichteten Agitation, vom Wohlergehen, vom Verbleib der Produktivkräfte mitsamt ihren Arbeitsplätzen in Frankreich abhängig sind. Hollande wird seine populistischen Thesen schneller revidieren, als der deutsche Sozi das Wort "Zentralkomitee" ausgesprochen hat, oder der Normanne jagt ihn achtkantig aus dem Amt. Eine Präsidentschaft Hollandes wäre heilsam.

  3. ja...aber die Le Pen Anhängern werden niemals am 06 Mai Sarkozy Ihre Stimme geben...

    Herr Le Pen sagte eben schon, Sarkozy ist geschlagen, das bedeutet keine Stimme für Sarko'

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    Antwort auf "Abwarten!"
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    Marine Le Pen ist eine Frau, oder meinen Sie ihren Vater?

    Marine Le Pen ist eine Frau, oder meinen Sie ihren Vater?

  4. Ich weiß ja nicht, wo der Autor des Artikels seine Zahlen gefunden hat.

    Auf TF1 liefen folgende Zahlen: Hollande 28,9 %, Sarkozy 27 %, LePen 20 %.

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    Ich denke IPSOS.

    Grüße

    Ich denke IPSOS.

    Grüße

  5. Ich denke IPSOS.

  6. 2. "Hollande
    befrei uns von den Ketten der Merkel...
    Europa ja,aber Europa für die Arbeiter und nicht für die Bankiers..2
    "

    es muß ein demokratisches Europa für alle sein!
    Aber zahlen muß jeder nur für sich allein,sonst kommt es nur zu immer größeren Abhängigkeiten und Unstimmigkeiten.Keine diktatorischen Entscheidungen mehr aus Brüssel!,
    dafür wird Marie le pen schon sorgen.

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  7. eine Populistin wie Ihr Vater wird nirgendwo hingehen, höchsten die Ruine des Landes verursachen und das endgültig.

    Abwarten....

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