Kosovo: Nato schließt grüne Grenze
Die Kfor greift im Grenzstreit zwischen Kosovo und Serbien durch und schließt ungesicherte Übergänge. Seit Monaten behindern Serben im Nordkosovo die Grenzkontrollen.
Die von der Nato geführte internationale Schutztruppe Kfor schließt die grüne Grenze zwischen Kosovo und Serbien. Ein entsprechender Befehl der Nato sei in Prishtinë eingegangen, teilte die Truppe mit. Wann die Grenzübergänge geschlossen werden, ist noch unklar. Seit Monaten gibt es Streit um die Grenze zwischen Nordkosovo und Serbien.
Bei den grünen Grenzübergängen handelt es sich vor allem um Ausweichstraßen rund um die beiden Grenzpunkte Brnjak und Jarinje in Nordkosovo. Die Serben, die in Nordkosovo eine Mehrheit stellen, nutzen die Straßen bisher, um die beiden Grenzpunkte zu umgehen. Sie protestieren damit gegen Zöllner und Grenzpolizisten der albanisch kontrollierten Kosovo-Regierung, die an den offiziellen Kontrollstellen arbeiten. Serbien beansprucht das Kosovo nach wie vor als zu Serbien gehörig. Das Kosovo hatte sich aber vor vier Jahren als selbstständigen Staat erklärt.
Die Serben blockieren außerdem regelmäßig die Arbeit der EU-Rechtsstaatsmission (Eulex) an den Grenzübergängen. Sie werfen Eulex vor, nur die albanische Bevölkerungsmehrheit zu vertreten. Die Kfor reagierte regelmäßig mit der Sperrung wichtiger Übergangswege, um die Serben festzusetzen.
Der Bürgermeister der serbischen Grenzgemeinde Zubin Potok in Nordkosovo bezeichnete die Entscheidung als unannehmbar. Seine Landsleute würden die Schließung mit Protesten und Barrikaden verhindern, kündigte er an.






aber serbien sollte die eu auch die grenzen schließen..
an einer dauerhaften Lösung interessiert wäre ?
Meiner Meinung: In den betroffenen Regionen eine Volksabstimmung durchführen, zu welchem der beiden Staaten sie gehören wollen, und danach, je nach Verlauf eine neue Grenzziehung.
Das Saarland durfte 2 mal darüber abstimmen, wohin es gehören will, ist also geschichtlich nichts Neues.
Die aufgrund der neuen Grenze nun entstehenden Minderheiten sollten im Rahmen eines geregelten freiwilligen Bevölkerungsaustausches in das Land ihrer Wahl übersiedeln können.
Wir leben wieder in Zeiten der ethnischen Abgrenzungen. Man sollte sich dieser Tatsache nicht verschließen, daß in vielen Fällen nur die ethnische Abgrenzung für Frieden sorgen kann.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen. Danke, die Redaktion/ls
Aufgrund eins Doppelpostings entfernt. Die Redaktion/ls
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