Langstreckenrakete: "Tut das nicht", warnen die USA Nordkorea
Nordkorea beginnt ein Raketenmanöver, Geheimdienste befürchten zudem einen Atomtest. Die US-Regierung versucht eindringlich, das Regime davon abzubringen.
© Pedro Ugarte/AFP/Getty Images

Ein nordkoreanischer Soldat vor einer Unha-3-Rakete
Die USA haben Nordkorea zum Verzicht auf weitere Raketen- oder Atomtests aufgefordert. "Unsere Position bleibt: Tut das nicht", sagte eine Sprecherin des Außenministeriums. Ein Raketenstart wäre "höchst provokativ" und "eine Bedrohung für die regionale Sicherheit". Noch schlimmer wäre ein Atomtest.
Sie rief China als vermeintlichen Verbündeten des abgeschotteten Landes auf, mehr Einfluss auf die Führung in Pjöngjang auszuüben, um eine "Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel" zu erreichen. China hatte sich zuvor besorgt über die unabsehbaren Folgen des geplanten Raketenstarts geäußert. Das Land und seine Widersacher in der Region müssten Ruhe bewahren und zum Dialog zurückfinden, sagte Außenminister Yang.
Nordkorea hatte am Wochenende in einem ungewöhnlichen Schritt der Öffentlichkeit eine Langstreckenrakete vorgestellt, mit der das Land in Kürze einen Wettersatelliten ins All bringen will. Die USA und Südkorea befürchten, dass es sich um den verkappten Test einer ballistischen Rakete handelt, die einen atomaren Sprengkopf tragen könnte. Die Unha-3 kann angeblich Alaska und damit das US-Festland erreichen.
"Wir rechnen noch an diesem Dienstag mit einem Abschluss der Aufbauarbeiten", sagte Ryu Kum Chol, stellvertretender Direktor der Entwicklungsabteilung der Raumfahrtbehörde. Vorgesehen ist der Start zwischen dem 12. und dem 16. April. Formeller Anlass ist der 100. Geburtstag des als Staatsgründer verehrten Kim Il Sung am 15. April. Die Regierung in Tokio hat die Luftabwehr des Landes in Alarmbereitschaft versetzt, um die Rakete notfalls abschießen zu können. Nordkorea hatte gewarnt, ein Abschuss der Rakete werde als Kriegsakt aufgefasst. Philippine Airlines, Japan Airlines (JAL) und All Nippon Airways (ANA) gaben angesichts des bevorstehenden Tests eine Änderung ihrer Flugpläne bekannt.
Vorbereitungen für einen Atomtest?
Medienberichten zufolge bereitet Nordkorea zudem einen dritten Atomtest vor. Unter Berufung auf Geheimdienstkreise meldete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap, die Vorbereitungen seien auf Satellitenaufnahmen zu erkennen. Ein Tunnel für den Test werde in der nordöstlichen Stadt Punggye Ri angelegt, neben den Schächten für die Versuche der Jahre 2006 und 2009. Die Bauarbeiten seien fast abgeschlossen. Ein südkoreanischer Regierungsbeamter sagte dazu, auf dem Testgelände unternehme Nordkorea bereits seit einigen Jahren Tunnelgrabungen.
Das kommunistische Regime hatte bereits 2006 und 2009 jeweils einen atomaren Sprengkopf gezündet, wodurch sich die Spannungen in der Region erheblich verschärft hatten. Diesen Atomtests war jeweils der Start einer mehrstufigen Rakete vorausgegangen.
Nordkorea hatte im Februar einen Stopp seiner Atomtests, der Uran-Anreicherung und der Starts von Langstreckenraketen angekündigt. Im Gegenzug sollte das verarmte Land Lebensmittel und Wirtschaftshilfe erhalten. Die Hoffnung auf eine Wiederaufnahme der seit drei Jahren ausgesetzten Verhandlungen wurden jedoch durch die Ankündigung des Raketenstarts zunichte gemacht.






.... Verantwortung mit zu tragen. Bisher verhindert das Land eher Lösungen. Aber direkt an der eigenen Landesgrenze kann es nicht gut aussehen, wenn man auf ihrer Nase herumtanzt. Da verliert China Gesicht. Ob das wichtig für die Chinesen ist, wie man das hier immer sagt, werden wir vielleicht nun sehen.
wäre für China eine negative Entwicklung!
Eine "Lösung" im Sinne von Wiedervereinigung führt zwangsläufig zu einem vom jetzigen Südkorea dominierten dann Gesamtkorea.
Die Chinesen hätten dann US-amerikanische Militärbasen direkt an ihrer Grenze.
Aus chinesischer Sicht ist die Situation wie sie jetzt ist bedeutend Vorteilhafter.
Und eine hungernde Nordkoreanische Bevölkerung kümmert keinen General, der sich mit feuchtem Höschen seinen geostrategischen Hegemonialspielchen widmet.
Was natürlich nicht nur für Chinesische Generäle und die Nordkoreanische Bevölkerung gilt!
wäre für China eine negative Entwicklung!
Eine "Lösung" im Sinne von Wiedervereinigung führt zwangsläufig zu einem vom jetzigen Südkorea dominierten dann Gesamtkorea.
Die Chinesen hätten dann US-amerikanische Militärbasen direkt an ihrer Grenze.
Aus chinesischer Sicht ist die Situation wie sie jetzt ist bedeutend Vorteilhafter.
Und eine hungernde Nordkoreanische Bevölkerung kümmert keinen General, der sich mit feuchtem Höschen seinen geostrategischen Hegemonialspielchen widmet.
Was natürlich nicht nur für Chinesische Generäle und die Nordkoreanische Bevölkerung gilt!
Wieviel Manöver haben die USA mit Südkorea abgehalten?
Voraussetzung die Waffen wurden von den USA gekauft
der Raketen und Atombombentest. $10, dass Nordkorea sich dieses oder nächstes Jahr wieder darauf verpflichtet, die Tests einzustellen und im Gegenzug Hilfsgüter erhält.
War vor 3 Jahren so, war 3 Jahre davor so und wird in 3 Jahren wieder das Gleiche sein.
werden sie die Sklaven anderer Länder.
Das gleiche gilt auch für Iran.
Beide Regime sind uns dem Westen nicht geheuer.
Aber was erwarten wir?
Mit der ausbeute Politik, durch Kriege und Infiltration der Regierungen, gilt man nicht gerade als der freundliche Nachbar.
Wann fangen wir an, die Hände zu reichen, anstatt Waffen zu verkaufen?
Vor allem wir als deutsche machen uns wieder mal mitschuldig. Jüngst haben wir 5 U-Boote, die mit ABomben bestückt werden können, an Israel verkauft. Der sechste soll auch noch kommen.
Ein Irrsinn.
Ich wundere mich immer wieder was von 'dem Westen' erwartet wird. Hier schreiben Sie von 'Hände reichen' und von 'werden Sklaven anderer Länder'. Ist Ihnen eigentlich bewußt was Sie da schreiben?!
Was muß denn Ihrer Meinung nach 'der Westen' tun, damit es dem offensichtlich ja so in die Enge getriebeben Nord Korea überhaupt mögich ist kein Sklave anderer Länder zu werden? Und was ist das überhaupt 'Sklave andere Länder'?
Ist es nicht viel eher so, dass Kim Jong Un seine Militärausgaben viel eher dafür nutzen sollte seinem hungernden Volk etwas zu Essen zu besorgen?! Wäre das nicht ein Schritt den dieses Regime problemlos tun könnte ohne großes Zutun des bösen Westens?!
Fragen wir mal weiter: Nord Korea grenzt im Norden an China und im Süden an Süd Korea. Das eine ist eine Diktatur, das andere eine Demokratie. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass Nord Korea aus dem Süden Gefahr droht. Demokratien sind viel weniger geneigt Krieg zu führen als es Diktaturen im Allgemeinen sind. Aber von dem Brudervolk China geht auch keine Gefahr für Nord Korea aus. Also wovor hat Pyöngyang Angst?! Vor einem Angriff der USA?! Warum sollte das passieren?! Nord Korea ist doch viel zu unwichtig, als dass es einen Angriff und damit im US Vorwahlkampf amerikanische Leben kosten dürfte. Oder passt es mal wieder ins allgemeine US/EU/der Westen bashing?!
Der schwarze Peter liegt eindeutig in Nord Korea. Und die Hände reichen muß nur Nord Korea.
Ich wundere mich immer wieder was von 'dem Westen' erwartet wird. Hier schreiben Sie von 'Hände reichen' und von 'werden Sklaven anderer Länder'. Ist Ihnen eigentlich bewußt was Sie da schreiben?!
Was muß denn Ihrer Meinung nach 'der Westen' tun, damit es dem offensichtlich ja so in die Enge getriebeben Nord Korea überhaupt mögich ist kein Sklave anderer Länder zu werden? Und was ist das überhaupt 'Sklave andere Länder'?
Ist es nicht viel eher so, dass Kim Jong Un seine Militärausgaben viel eher dafür nutzen sollte seinem hungernden Volk etwas zu Essen zu besorgen?! Wäre das nicht ein Schritt den dieses Regime problemlos tun könnte ohne großes Zutun des bösen Westens?!
Fragen wir mal weiter: Nord Korea grenzt im Norden an China und im Süden an Süd Korea. Das eine ist eine Diktatur, das andere eine Demokratie. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass Nord Korea aus dem Süden Gefahr droht. Demokratien sind viel weniger geneigt Krieg zu führen als es Diktaturen im Allgemeinen sind. Aber von dem Brudervolk China geht auch keine Gefahr für Nord Korea aus. Also wovor hat Pyöngyang Angst?! Vor einem Angriff der USA?! Warum sollte das passieren?! Nord Korea ist doch viel zu unwichtig, als dass es einen Angriff und damit im US Vorwahlkampf amerikanische Leben kosten dürfte. Oder passt es mal wieder ins allgemeine US/EU/der Westen bashing?!
Der schwarze Peter liegt eindeutig in Nord Korea. Und die Hände reichen muß nur Nord Korea.
Aus der Sicht Nordkoreas ist es logisch und richtig Atomwaffen zu entwickeln samt geeigneter Trägersysteme. Seit der Erfindung der Atombombe wurde gegen keine Atommacht, ein deren Existenz bedrohender, Krieg geführt.
Diese Tatsache zwingt ein international isoliertes Regime wie das nordkoreanische dazu, Atomwaffen zu entwickeln. Dass Kuba heute noch existiert, ist ein Zufall der Geschichte. Der Regimewechsel wurde auch dort versucht, jedoch war die schützende, nuklearbewaffnete Hand der Sowjets über Kuba.
Warum darf EU alles (legal und illegal)machen, auch gegen andere Länder als selbständige Einheiten? Warum darf Nordkorea nicht testen? Kann jemand dies begründen?
Ihre Argumentationsfigur sehe ich häufiger hier in den Kommentaren. Warum sollten wir X bestrafen, Y verhindern oder Z kritisieren? Die USA/EU machen dass doch auch.
Denken wir diese Logik zu Ende so ist aber keine positive Veränderung möglich. Wir können A nicht kritisieren, da es B auch macht und wir können B nicht kritisieren, da es A macht?
Richtig ist sicherlich, dass auch die USA bezüglich ihrer nuklearen Waffen kritisiert werden sollte. Ebenso Russland.
Und nukleare Sprengköpfe in den Händen der aktuellen republikanischen Präsidentschaftskandidaten schein nicht viel weniger Wahnsinnig wie in den Händen von Kim Jong Un.
Dass ändert aber nichts daran, dass wir Nord Korea nicht als Atommacht wollen.
"Warum darf Nordkorea nicht testen? Kann jemand dies begründen?"
Atomwaffensperrvertrag.
Aber Sie haben meiner Meinung z.T. Recht. Wenn in einer demokratischen Gesellschaft eine Mehrheit etwas für falsch hält gibt es ein Gesetz dagegen und alle sind gezwungen dieses einzuhalten. In der internationalen Gemeinschaft funktioniert das leider nicht: Einzelne Mächtige (USA, China, Russland...) können sich einfach über den Rest hinwegsetzen.
Ihre Argumentationsfigur sehe ich häufiger hier in den Kommentaren. Warum sollten wir X bestrafen, Y verhindern oder Z kritisieren? Die USA/EU machen dass doch auch.
Denken wir diese Logik zu Ende so ist aber keine positive Veränderung möglich. Wir können A nicht kritisieren, da es B auch macht und wir können B nicht kritisieren, da es A macht?
Richtig ist sicherlich, dass auch die USA bezüglich ihrer nuklearen Waffen kritisiert werden sollte. Ebenso Russland.
Und nukleare Sprengköpfe in den Händen der aktuellen republikanischen Präsidentschaftskandidaten schein nicht viel weniger Wahnsinnig wie in den Händen von Kim Jong Un.
Dass ändert aber nichts daran, dass wir Nord Korea nicht als Atommacht wollen.
"Warum darf Nordkorea nicht testen? Kann jemand dies begründen?"
Atomwaffensperrvertrag.
Aber Sie haben meiner Meinung z.T. Recht. Wenn in einer demokratischen Gesellschaft eine Mehrheit etwas für falsch hält gibt es ein Gesetz dagegen und alle sind gezwungen dieses einzuhalten. In der internationalen Gemeinschaft funktioniert das leider nicht: Einzelne Mächtige (USA, China, Russland...) können sich einfach über den Rest hinwegsetzen.
Ihre Argumentationsfigur sehe ich häufiger hier in den Kommentaren. Warum sollten wir X bestrafen, Y verhindern oder Z kritisieren? Die USA/EU machen dass doch auch.
Denken wir diese Logik zu Ende so ist aber keine positive Veränderung möglich. Wir können A nicht kritisieren, da es B auch macht und wir können B nicht kritisieren, da es A macht?
Richtig ist sicherlich, dass auch die USA bezüglich ihrer nuklearen Waffen kritisiert werden sollte. Ebenso Russland.
Und nukleare Sprengköpfe in den Händen der aktuellen republikanischen Präsidentschaftskandidaten schein nicht viel weniger Wahnsinnig wie in den Händen von Kim Jong Un.
Dass ändert aber nichts daran, dass wir Nord Korea nicht als Atommacht wollen.
"Warum darf Nordkorea nicht testen? Kann jemand dies begründen?"
Atomwaffensperrvertrag.
Aber Sie haben meiner Meinung z.T. Recht. Wenn in einer demokratischen Gesellschaft eine Mehrheit etwas für falsch hält gibt es ein Gesetz dagegen und alle sind gezwungen dieses einzuhalten. In der internationalen Gemeinschaft funktioniert das leider nicht: Einzelne Mächtige (USA, China, Russland...) können sich einfach über den Rest hinwegsetzen.
@ #9
Falsch. Die DVRK ist im Oktober 2006 aus der NPT (Atomwaffensperrvertrag) ausgetreten. Damit auch diese Verpflichtungen entfallen. Das war übrigens damit gegründet, weil die USA ihren Teil der Vereinbarung mit der DVRK unter Clinton nicht eingehalten haben.
Die USA haben dagegen mehrmals den NPT verletzt u.a. in dem sie nicht MPT-Migleidstatten z.B. Indien / Israel bei der Uran-Anreicherung behilflich waren.
@ #9
Falsch. Die DVRK ist im Oktober 2006 aus der NPT (Atomwaffensperrvertrag) ausgetreten. Damit auch diese Verpflichtungen entfallen. Das war übrigens damit gegründet, weil die USA ihren Teil der Vereinbarung mit der DVRK unter Clinton nicht eingehalten haben.
Die USA haben dagegen mehrmals den NPT verletzt u.a. in dem sie nicht MPT-Migleidstatten z.B. Indien / Israel bei der Uran-Anreicherung behilflich waren.
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