"Pirate Parties International": Piraten planen europaweiten Zusammenschluss
Die EU-Wahl 2014 ist das Ziel, bis dahin soll eine europäische Piratenpartei gegründet sein. In Prag beraten Delegierte aus mehr als 25 Ländern über die Zusammenarbeit.
© David W. Cerny/Reuters

Delegierte auf der Konferenz "Pirate Parties International" in Prag
Etwa 200 Delegierte von Piratenparteien aus mehr als 25 Ländern diskutieren in Prag auf der Tagung "Pirate Parties International" über ihre künftige Zusammenarbeit. Ziel sei die Gründung einer Europäischen Piratenpartei für die Europawahlen im Jahr 2014, sagte der Mitbegründer der deutschen Piratenpartei, Jens Seipenbusch. "Eine Menge Leute stehen in den Startlöchern, um die Statuten auszuarbeiten", sagte er.
Doch nicht alle Piraten denken wie der Deutsche. Andere Länder befürworteten nur einen losen Zusammenschluss und bremsen. "Wir sollten uns zunächst auf unsere nationalen Programme konzentrieren", sagte ein britischer Delegierter. Er könne sich eher die Schaffung eines gemeinsamen Forschungsinstituts oder einer Denkfabrik vorstellen.
Auf der Tagung der Dachorganisation "Pirate Parties International" wurde am Wochenende zudem über die Aufnahme neuer Mitglieder entschieden. Griechenland und Kroatien sind nun ebenfalls Mitglieder der Organisation.
Der Gründer der Piratenbewegung, der Schwede Richard Falkvinge, sprach sich für eine engere Koordinierung aus. Der Erfolg bei den Wahlen in Berlin und im Saarland habe gezeigt, dass die Piraten neben der Internetfreiheit auch weitere Politikfelder erobern sollten. Falkvinge sieht große Gemeinsamkeiten zwischen den mehr als 25 Piratenverbänden weltweit. "Die Herausforderung für das nächste Jahr wird sein, das auch schriftlich festzuhalten", sagte Falkvinge.
In Deutschland legen die Piraten in Umfragen stetig zu. Im aktuellen ARD-"Deutschlandtrend" erreichten sie elf Prozent. "Die Acta-Debatte hat viele auf Demonstrationen getrieben, die bisher keine Piratenmitglieder waren", sagte Seipenbusch. Das Handelsabkommen Acta soll die internationale Zusammenarbeit im Kampf gegen Urheberrechtsverletzungen verbessern.





Zuspruch gegen 11%.
Das Diffuse als Programm der "schaun wir mal was von unten kommt" Partei.
Ich mein jetzt Ihren!
Das ewige Wiederholen der angeblichen Programmlosigkeit der Piraten macht das Ganze auch nicht wahrer.
Mag ja sein, daß sich die Piraten in diversen Feldern noch ein wenig mehr profilieren müssen. Aber das Gequatsche der anderen Parteien hält doch in der Regel nicht bis zum nächsten Tag. Was soll an einem Programm, das man dann selbst nicht durchzieht besser sein als an einem unfertigen?
Zuerst hat man sie ignoriert, dann belächelt. Jetzt sieht man sich genötigt sie zu bekämpfen. Es wird also!
Mag sein, aber sich auf Kernkraft zu versteifen und am nächsten Tag alle AKWs abschalten ist Inhalt? Inhalt ist bei den "richtigen" Parteien, was Mutti in die Tüte schüttet. Da können Sie gleich das Orakel von Delphie befragen, was denn das beste für D wäre.
Mein Inhalt: Deutschland von Bonzen, Betrügern und herkömmlichen Bolitikern zu befreien. Menschliche Politik statt wie jetzt Aussaugen der unteren und mittleren Klassen!
ist selten passend.
An solchen Kommentaren sieht man, dass eine antidemokratische Haltung in Deutschland quer durch die Schichten zu finden sind.
Denn dieser Kommentar lässt sich vollkommen von der Piratenpartei lösen, er hat nichts mit diesen Leuten zu tun.
Er beschreibt einfach nur ein Misstrauen gegenüber den Entscheidungen, die "von unten" kommen.
Dabei bezeichnet das "von unten" doch einfach nur das Volk. Und Demokratie als Herrschaftsform sagt aus, dass das gemacht wird, was das Volk will.
Wer also ein Misstrauen gegenüber der Meinung des Volkes hat, trägt ein Misstrauen gegenüber der Demokratie zur Schau.
Und mich wundert, warum die Zeit so viele Kommentare zensiert, während sie wirklich gefährliche wie diesen hier (weil der unterschwellig wirkt) unangetastet an der Pole Position stehen lässt.
Aber zurück zu den Piraten: genau dieses "schaun was von unten kommt" ist doch ein wesentlicher Programmpunkt!
Das ist genauso ein Programmpunkt wie ein "wir lassen alles die Märkte entscheiden" einer nicht näher genannten Konkurrenzpartei oder ein "wir lassen alles beim alten" einer anderen.
Damit ist die Piratenpartei eine Partei wie jede andere mit einem Grundsatz, den sie umzusetzen sucht. Nicht weniger, aber halt auch nicht mehr.
Und wenn dieser Grundsatz vielen Wählern attraktiv erscheint, wird sie gewählt. Und das ist dann auch gut so.
Was mich persönlich am meisten an dieser Partei freut ist, dass sie viele Nicht-Wähler zurückholt. Das ist gut für unsere Demokratie!
Ich mein jetzt Ihren!
Das ewige Wiederholen der angeblichen Programmlosigkeit der Piraten macht das Ganze auch nicht wahrer.
Mag ja sein, daß sich die Piraten in diversen Feldern noch ein wenig mehr profilieren müssen. Aber das Gequatsche der anderen Parteien hält doch in der Regel nicht bis zum nächsten Tag. Was soll an einem Programm, das man dann selbst nicht durchzieht besser sein als an einem unfertigen?
Zuerst hat man sie ignoriert, dann belächelt. Jetzt sieht man sich genötigt sie zu bekämpfen. Es wird also!
Mag sein, aber sich auf Kernkraft zu versteifen und am nächsten Tag alle AKWs abschalten ist Inhalt? Inhalt ist bei den "richtigen" Parteien, was Mutti in die Tüte schüttet. Da können Sie gleich das Orakel von Delphie befragen, was denn das beste für D wäre.
Mein Inhalt: Deutschland von Bonzen, Betrügern und herkömmlichen Bolitikern zu befreien. Menschliche Politik statt wie jetzt Aussaugen der unteren und mittleren Klassen!
ist selten passend.
An solchen Kommentaren sieht man, dass eine antidemokratische Haltung in Deutschland quer durch die Schichten zu finden sind.
Denn dieser Kommentar lässt sich vollkommen von der Piratenpartei lösen, er hat nichts mit diesen Leuten zu tun.
Er beschreibt einfach nur ein Misstrauen gegenüber den Entscheidungen, die "von unten" kommen.
Dabei bezeichnet das "von unten" doch einfach nur das Volk. Und Demokratie als Herrschaftsform sagt aus, dass das gemacht wird, was das Volk will.
Wer also ein Misstrauen gegenüber der Meinung des Volkes hat, trägt ein Misstrauen gegenüber der Demokratie zur Schau.
Und mich wundert, warum die Zeit so viele Kommentare zensiert, während sie wirklich gefährliche wie diesen hier (weil der unterschwellig wirkt) unangetastet an der Pole Position stehen lässt.
Aber zurück zu den Piraten: genau dieses "schaun was von unten kommt" ist doch ein wesentlicher Programmpunkt!
Das ist genauso ein Programmpunkt wie ein "wir lassen alles die Märkte entscheiden" einer nicht näher genannten Konkurrenzpartei oder ein "wir lassen alles beim alten" einer anderen.
Damit ist die Piratenpartei eine Partei wie jede andere mit einem Grundsatz, den sie umzusetzen sucht. Nicht weniger, aber halt auch nicht mehr.
Und wenn dieser Grundsatz vielen Wählern attraktiv erscheint, wird sie gewählt. Und das ist dann auch gut so.
Was mich persönlich am meisten an dieser Partei freut ist, dass sie viele Nicht-Wähler zurückholt. Das ist gut für unsere Demokratie!
Die Piraten haben Transparenz zum Programm erhoben. Das scheint attraktiv zu sein. Dies kommt nicht von ungefaehr.
Schliesslich ist eine der Ursache der Finanzkrise die voellige Intransparenz der verbrieften und verkauften Finanzprodukte. Auch die Intransparenz der Strukturen in Griechenland sind ein Problem. Soweit weg muss man aber gar nicht gehen.
Die Elbphilharmonie in Hamburg ist hierzulande ein gutes Beispiel, wohin Intransparenz fuehrt.
Es ist Zeit da etwas zu aendern.
Ich mein jetzt Ihren!
Das ewige Wiederholen der angeblichen Programmlosigkeit der Piraten macht das Ganze auch nicht wahrer.
Mag ja sein, daß sich die Piraten in diversen Feldern noch ein wenig mehr profilieren müssen. Aber das Gequatsche der anderen Parteien hält doch in der Regel nicht bis zum nächsten Tag. Was soll an einem Programm, das man dann selbst nicht durchzieht besser sein als an einem unfertigen?
Zuerst hat man sie ignoriert, dann belächelt. Jetzt sieht man sich genötigt sie zu bekämpfen. Es wird also!
Es soll ja Karfreitag durchgetanzt werden dürfen, das ist ja schon mal was, Wow !
Grundeinkommen für alle -WOOW ! - Geistiges Eigentum anderer für alle-sexy- und wie man weiss auf schwarz im Foto oben sehen kann -
"fuck identification" , was der Herr wohl damit meint ? Helmpflicht/Vermummung für alle.
Den Freundeskreis Burka wirds freuen.
Ach er meint sicher seine multiplen Netzavatare, jetzt hab ichs.
Ja was soll ein Programm nur, das man dann sowieso nicht durchzieht.
Dann doch lieber gar keins, gell?
oder per voll-Basisdemokratischer Abstimmung (multiple choice-würde ich empfehlen), für maximale Flexibilität, monatlich aus-charten.
Es soll ja Karfreitag durchgetanzt werden dürfen, das ist ja schon mal was, Wow !
Grundeinkommen für alle -WOOW ! - Geistiges Eigentum anderer für alle-sexy- und wie man weiss auf schwarz im Foto oben sehen kann -
"fuck identification" , was der Herr wohl damit meint ? Helmpflicht/Vermummung für alle.
Den Freundeskreis Burka wirds freuen.
Ach er meint sicher seine multiplen Netzavatare, jetzt hab ichs.
Ja was soll ein Programm nur, das man dann sowieso nicht durchzieht.
Dann doch lieber gar keins, gell?
oder per voll-Basisdemokratischer Abstimmung (multiple choice-würde ich empfehlen), für maximale Flexibilität, monatlich aus-charten.
wäre dann doch ein passender Begriff für Parteitage oder Beschlüsse ;-)
Heute Morgen kam in den Radionachrichten (Ich wohne in Schleswig-Holstein), dass die Nord-Piraten 50% ihres Programmes von dem Programm für Baden-Württemberg per copy and paste verwendet haben. Dass ist aufgefallen, weil manche durchaus löbliche Dinge (wie z.B. Abschaffung der Studiengebühren) nicht rausgenommen worden waren, obwohl die in S-H nicht relevant sind.
Dass man sich aus Programmen von anderen Bundesländern bedient ist überhaupt nicht schlimm, nur finde ich, dass man erstmal im Kleinen (also in den Ländern) die Sachen auf die Reihe kriegen sollte, bevor man direkt auf die Europa Ebene losgeht. Dann sind nämlich nicht nur die Bedürfnisse eines Bundeslandes im Vordergrund, sondern gleich die teilweise ganz unterschiedlichen von mehreren Ländern...Eine Ochsentour mag nerven, hat aber durchaus Vorteile.
...ist gerade das, worauf die P nicht verfallen sollten. Wenn die Partei erstmal anfängt abzuwägen welche Äußerungen in den Medien besser rüberkommt, steht sie kurz vor ihrer ideologischen Selbstaufgabe. War bisher immer so.
...ist gerade das, worauf die P nicht verfallen sollten. Wenn die Partei erstmal anfängt abzuwägen welche Äußerungen in den Medien besser rüberkommt, steht sie kurz vor ihrer ideologischen Selbstaufgabe. War bisher immer so.
Es soll ja Karfreitag durchgetanzt werden dürfen, das ist ja schon mal was, Wow !
Grundeinkommen für alle -WOOW ! - Geistiges Eigentum anderer für alle-sexy- und wie man weiss auf schwarz im Foto oben sehen kann -
"fuck identification" , was der Herr wohl damit meint ? Helmpflicht/Vermummung für alle.
Den Freundeskreis Burka wirds freuen.
Ach er meint sicher seine multiplen Netzavatare, jetzt hab ichs.
Ja was soll ein Programm nur, das man dann sowieso nicht durchzieht.
Dann doch lieber gar keins, gell?
oder per voll-Basisdemokratischer Abstimmung (multiple choice-würde ich empfehlen), für maximale Flexibilität, monatlich aus-charten.
können Sie für unentschiedene Bürger eine seriöse und gute Alternative empfehlen. Nicht? ...schade :)
<°)))o><
können Sie für unentschiedene Bürger eine seriöse und gute Alternative empfehlen. Nicht? ...schade :)
<°)))o><
Zur Erinnerung: Am Beginn unserer Nachkriegsdemokratie wurden sogenannte "Lizenzzeitungen" herausgegeben. Es bedeutete, nur dem neuen System gewogene Medienmacher durften Informationen auswählen und somit den Ton angeben. Sie wurden, sicherlich als Hilfe zur Demokratisierung, von den Alliierten Mächten beraten und zensiert. Das seinerzeit installierte Mediensystem ist mächtig gewachsen, funktioniert heute noch und ist nach wie vor die Voraussetzung für vielfältige demokratische Entwicklungen. Deutlicher gesagt, ohne Informationen wüssten wir nicht, wen wir eventuell wählen oder gegen wen wir etwa Krieg führen sollen.
Nochmal mit anderen Worten, unsere Medien haben allein schon durch ihre Informationsvorauswahl die Gelegenheit z.B. gesellschaftliche Entwicklungen zu steuern.
„Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. ..“ (Art. 5 GG)
Durch das Netz besteht erstmals die Möglichkeit, Informationen „ungefiltert“ zu bekommen, bzw. sich auch anderweitig Informationen zu beschaffen. Informationen, die vielleicht eine Art „Basisdemokratie“ ermöglichen oder unter Umständen auch, genau so wie bisher die „alten Medien“, in nächster Zeit Lebensnotwendig für unsere Demokratie sein können.
Richtig ist es, diese neue medienpolitische Entwicklung mit ihren Möglichkeiten nicht zu vernachlässigen. Europaweit.
frei nach Wowereit der die Freibeuter in seinem Parlament erleben darf, der Sinngemäß sagt: Da wo in den anderen Fraktionen gesprochen wird, sitzen die "Auserwählten" hinter den Laptops einer Marke (sponsorchip?) und kommunizieren fremd.
Für den neuen Bundestag drängt sich mir folgende Vision auf:
1. der Firmenname muss der Hausordnung halber abgeklebt werden.
2. "DU U ? frag doch mal den Trittin ob er nicht lieber ein Boot nimmt, statt immer mit der Bahn zu fahren ? LOL."
Pirat im Bundestag: "Ok, kommt"
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