US-WahlkampfUS-Präsidentschaftsbewerber Santorum gibt auf

Der Ex-Senator aus Pennsylvania zieht seine Kandidatur zurück. Einer Nominierung des Favoriten Mitt Romney für die Republikaner dürfte kaum noch etwas im Weg stehen.

Der konservative frühere US-Senator Rick Santorum steigt aus dem Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner aus. Seine Wahlkampagne sei "vorbei", sagte er bei einer Pressekonferenz in Gettysburg in Pennsylvania.

Dies kommt einem Rückzug des schärfsten Rivalen von Favorit Mitt Romney aus dem seit Monaten laufenden Wettstreit um die Kandidatur gleich. Dem Multimillionär Romney dürfte damit die republikanische Nominierung kaum mehr zu nehmen sein.

Anzeige

Um auf dem Nominierungsparteitag der Republikaner Ende August zum Herausforderer von Präsident Barack Obama gekürt zu werden, muss ein Bewerber bei den Vorwahlen in den Bundesstaaten mindestens 1.144 Delegierte gewinnen. Der Website realclearpolitics.com zufolge erreichte Romney bislang 656 Stimmen, Santorum dagegen erst 272.

Interaktive Grafik

Die Kandidaten der Republikaner konkurrieren in mehr als 50 Vorwahlen um die Nominierung zum US-Präsidentschaftskandidaten der Partei. Wer wird das Rennen machen und bei der Wahl am 6. November gegen Amtsinhaber Barack Obama (Demokraten) antreten? Verfolgen Sie die Entscheidungen in unserer interaktiven Übersicht.

Abgeschlagen sind der ehemalige Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Newt Gingrich, und der texanische Kongressabgeordnete Ron Paul. Beide haben immer wieder erklärt, bis zum Ende des Nominierungsprozesses im Rennen bleiben zu wollen. Im November findet in den USA die Präsidentschaftswahl statt.

 
Leserkommentare
  1. 1. Hurra

    Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich mit konstruktiven Kommentaren an der Diskussion. Danke. Die Redaktion/vn

    2 Leserempfehlungen
  2. Wenigstens gibt die christlich-erzkonservative Rechte auf. Nun kann wie gewohnt der plutokratische Kandidat antreten. Wenigstens keine Kombination von beidem wie bei Bush.

    3 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • bugme
    • 10.04.2012 um 22:41 Uhr

    In der Zeit-Übersichtsgraphik wird er als sozial-konservativ eingestuft. Was macht ihn zum rechtsaußen? Möchte er die Imigranten aus den USA herauswerfen?

    • bugme
    • 10.04.2012 um 22:41 Uhr

    In der Zeit-Übersichtsgraphik wird er als sozial-konservativ eingestuft. Was macht ihn zum rechtsaußen? Möchte er die Imigranten aus den USA herauswerfen?

  3. ...nicht miterleben zu müssen, wie "Präsident Santorum" den Iran auffordert, sein Atomwaffenprogramm aufzugeben.

    Vielleicht ist Chamenei gerade ein Stoßseufzer entfahren...?Und vielleicht gibt es sogar noch einen Kompromiss mit Israel - man wird ja noch Optimist sein dürfen!

    2 Leserempfehlungen
  4. Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Herabwürdigungen. Danke. Die Redaktion/vn

    Eine Leserempfehlung
  5. Ich war schon auf entzugserscheinungen und musste die amerikanischen News ziehen um meine tägliche dosis Us Wahlkampf zu bekommen,
    jeahh Amerika die Weltmacht Gleichheit und der Freiheit, nach ein paar verschwundenen Wahlurnen müssen wir nurnoch Obama in den Dunstkreis von Islamismus oder Korruption schreiben dan klappt das schon.
    Nicht daß es hier oder sonst irgendwo anders wäre außer in den Schurkenstaaten natürlich,
    aber die Ami Präsidenten haben es schon easy ne,
    da braucht man nur eine coole Pose die Wahlversprechen gibst mit dem Wahlversprechen 2012pro Katalog gratis dazu,
    sind ja eh immer die selben die Leute glauben das schon.
    Traurig nur das wir mit 200 Kmh auf die wand zu rasen
    den Fahrer kann man zwar jetzt austauschen aber das Gaspedal ist längst am Boden festgeschraubt.

    Eine Leserempfehlung
    • tom310
    • 10.04.2012 um 21:40 Uhr

    Die Rechtsaußen bekommen nicht mal in der republikanischen Partei eine Mehrheit.
    Warum kontrollieren sie dennoch die US-Politik?
    Reicht es einfach nur, wenn man am lautesten schreit?

    4 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    - "Die Rechtsaußen bekommen nicht mal in der republikanischen Partei eine Mehrheit.
    Warum kontrollieren sie dennoch die US-Politik? Reicht es einfach nur, wenn man am lautesten schreit?" -

    Nein, das reicht nicht. Darum kontrolliert 'Rechtsaussen' auch nicht die US-Politik. Die Frage ist hier wohl mehr, wie man 'Rechtsaussen' definiert. Wer alles von einem 'Linksaussen Standpunkt' beurteilt, dem wird schnell alles 'zu rechts' sein.

    - "Die Rechtsaußen bekommen nicht mal in der republikanischen Partei eine Mehrheit.
    Warum kontrollieren sie dennoch die US-Politik? Reicht es einfach nur, wenn man am lautesten schreit?" -

    Nein, das reicht nicht. Darum kontrolliert 'Rechtsaussen' auch nicht die US-Politik. Die Frage ist hier wohl mehr, wie man 'Rechtsaussen' definiert. Wer alles von einem 'Linksaussen Standpunkt' beurteilt, dem wird schnell alles 'zu rechts' sein.

    • tbw
    • 10.04.2012 um 22:12 Uhr

    Als Präsident wäre er sicher keine gute Wahl gewesen. Aber immerhin muss man ihm zugute halten, dass er eindeutig und meines Erachtens auch glaubhaft für etwas steht.

    Mal ehrlich: Über wieviele Politiker bei uns in Deutschland ließe sich dasselbe sagen?

    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen
    • tom310
    • 10.04.2012 um 22:26 Uhr

    wenn diese Positionen in einer aufgeklärten Welt nicht mehr vertretbar sind. Es gibt genügend Menschen auf der Welt, die für ihre glaubwürdig vertretene Haltung zur Recht isoliert oder sogar eingesperrt werden (Breivik ist auch glaubwürdig und dennoch ein kompletter Idiot).

    • negve
    • 10.04.2012 um 23:15 Uhr

    Genau, Position beziehen. Diese Person sagte zum Beispiel. Wenn eine Frau nach einer Vergewaltigung schwanger wird soll sie das Kind nicht abtreiben dürfen, sie soll es als Geschenk Gottes betrachten.

    Da verzeichte ich gerne auf klare "Positionen".

    Überzeugung als alleinige politische Qualifikation ist die gefährlichste Ausgangssituation. Der Begriff "Überzeugungstäter" reicht an dieser Stelle völlig als Denkanstoß.

    • Bashu
    • 11.04.2012 um 23:30 Uhr

    Ist aber zugegebenermaßen schon 60 Jahre her.

    • tom310
    • 10.04.2012 um 22:26 Uhr

    wenn diese Positionen in einer aufgeklärten Welt nicht mehr vertretbar sind. Es gibt genügend Menschen auf der Welt, die für ihre glaubwürdig vertretene Haltung zur Recht isoliert oder sogar eingesperrt werden (Breivik ist auch glaubwürdig und dennoch ein kompletter Idiot).

    • negve
    • 10.04.2012 um 23:15 Uhr

    Genau, Position beziehen. Diese Person sagte zum Beispiel. Wenn eine Frau nach einer Vergewaltigung schwanger wird soll sie das Kind nicht abtreiben dürfen, sie soll es als Geschenk Gottes betrachten.

    Da verzeichte ich gerne auf klare "Positionen".

    Überzeugung als alleinige politische Qualifikation ist die gefährlichste Ausgangssituation. Der Begriff "Überzeugungstäter" reicht an dieser Stelle völlig als Denkanstoß.

    • Bashu
    • 11.04.2012 um 23:30 Uhr

    Ist aber zugegebenermaßen schon 60 Jahre her.

    • Thems
    • 10.04.2012 um 22:20 Uhr

    Es war abzusehen, aber ich bin dennoch erleichtert. Mitt Romney ist auch keine wirklich gute Wahl, aber Santorum war mir beinahe schon unheimlich, so rechts-konservativ wie manche seiner Aussagen waren.

    Letztlich müsste die Wahl dieses mal recht einfach für Obama sein. Romney und Gingrich sind Clowns mit Fettnäpfchen-Suchmaschine.

    4 Leserempfehlungen
    Reaktionen auf diesen Kommentar anzeigen

    wäre aber wohl insgesamt der leichteste Gegner für Obama geworden.

    wäre aber wohl insgesamt der leichteste Gegner für Obama geworden.

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren

Service