Menschenrechtsaktivist: China stellt Chen Ausreise in Aussicht
Die Regierung in Peking hat dem Dissidenten Chen Guangcheng freigestellt, seine Ausreise in die USA zu beantragen. Wie darüber entschieden wird, ist allerdings offen.
© US Embassy Beijing Press Office/Reuters

Der chinesische US-Botschafter Gary Locke (l.) und Chen Guangcheng (r.) am Mittwoch unterwegs in Peking
Die chinesische Führung hat dem aus dem Hausarrest geflohenen Bürgerrechtler Chen Guangcheng nun offiziell in Aussicht gestellt, über seine Ausreise ins Ausland zu entscheiden. Wenn Chen im Ausland studieren wolle, könne er das "wie die anderen chinesischen Bürger" bei den zuständigen Behörden beantragen, hieß es in einer Erklärung des chinesischen Außenministeriums.
Chen hatte zuvor mitgeteilt, dass er sich ein Studium in den USA wünscht. In einer Erklärung gab er an, nicht Asyl beantragen, sondern sich in den USA an einer Hochschule einschreiben zu wollen. Der 40-Jährige habe bereits eine Zusage einer amerikanischen Universität, wo er mit seiner Frau und beiden Kindern aufgenommen werde, sagte die Sprecherin des US-Außenministeriums, Victoria Nuland.
Nach der Zusage der chinesischen Regierung, dass der Dissident Reisedokumente beantragen könne, gingen die USA von einem reibungslosen Verfahren aus. "Die US-Regierung erwartet, dass die chinesische Regierung den Antrag für diese Dokumente zügig behandeln wird", sagte Nuland. Der Fall sei im Geiste der kooperativen Partnerschaft behandelt worden.
Der blinde Bürgerrechtler hatte sich am 22. April in die US-Vertretung in Peking geflüchtet, nachdem er aus monatelangem Hausarrest entkommen war. Nach Verlassen der Botschaft sah er sich von US-Diplomaten getäuscht und unzureichend geschützt. Zur Frage, ob er die Vertretung freiwillig oder unter Zwang verließ, gab es unterschiedliche Darstellungen. Das wiederum nutzten die US-Republikaner im Wahlkampf.
Derzeit ist Chen im Chaoyang Hospital, weil er sich bei der Flucht aus dem Hausarrest verletzte. Von da aus telefonierte er auch mit US-Kongressabgeordneten, um seine Lage zu erläutern.
Schon zuvor hatten chinesische Staatsvertreter ihm mündlich zugesagt, an einen "sicheren Ort" umsiedeln und Jura studieren zu können. Seinen Sinneswandel, doch ausreisen zu wollen, hatte Chen mit Sorgen um seine Sicherheit begründet.
US-Beamte berieten in den vergangenen Tagen mit Chen über die Möglichkeiten der Ausreise. US-Außenministerin Hillary Clinton ist derzeit in Peking.
Die Staatszeitung Global Times hatte den Fall Chens als Versuch "böswilliger Kräfte" gewertet, das politische System Chinas zu schwächen. Allerdings räumte sie auch Vergehen lokaler Verantwortlicher ein.







Herr Cheng betätigt sich auf dem Gebiet der Bekämpfung der Ein-Kind-Familie. Zu dem Zweck zog er über die Dörfer und betrieb Rechtsberatung. Auf der Basis autodidaktisch erworbener juristischer Kenntnisse. Dafür wurde er verurteilt und befand sich nach Verbüßung der Strafe "praktisch" unter Hausarrest. Dadurch ist er krank geworden und in einen Hungerstreik getreten, um eine Behandlung im Ausland zu erzwingen.
Quelle: Wikipedia
Ich kann ja verstehen, dass man aus China raus will. Aber in die USA?
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Wie wärs mal mit ein paar Informationen, wer Chen Guangcheng überhaupt ist? Hier wird einem irgenteinen diffuse Story vorgesetzt von einem blinden "Dissidenten", der angeblich verfolgt wird.
Was hat er verbrochen? Warum wird er verfolgt? Was hat die USA damit zu tun?
Dieser Fall erinnert mich an den Fall Tymoschenko. Eine inhaftierte opportune Person behauptet sie sei unschuldig oder sie wird misshandelt oder bedroht. Beweise? Null. Nachforschungen? Null.
Es gibt in China sicherlich hunderte Personen, denen man staatliche Willkühr bweisbar nachweisen kann. Aber der Typ? Wer ist das? Wenn er so Angst hat, könnte es vielleicht sein, dass er in heikle Spionage verwickelt ist? Ansonsten würde die chinesische Führung sich doch anders verhalten.
Die Story wurde in den letzten Tagen bei Spiegel Online beschrieben. Es musste dort schon in der Überschrift und dann im Text noch mindestens zehnmal erwähnt werden, dass der Mann blind ist - wohl um somit mehr Betroffenheit bei den Lesern zu erzielen und Chen völlig unreflektiert in die Opferecke zu stellen.
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Die Story wurde in den letzten Tagen bei Spiegel Online beschrieben. Es musste dort schon in der Überschrift und dann im Text noch mindestens zehnmal erwähnt werden, dass der Mann blind ist - wohl um somit mehr Betroffenheit bei den Lesern zu erzielen und Chen völlig unreflektiert in die Opferecke zu stellen.
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Sein Wunschberuf ist doch anscheinend Anwalt. Wenn ihn jetzt die Chinesen "zum Studium" in die USA ausreisen lassen und man dort die Kosten übernimmt und auch die "angemessene" medizinische Behandlung finanziert, hat sich die Aktion doch gelohnt.
Da finden sich bestimmt noch mehr Leute, die das so machen.
Die Story wurde in den letzten Tagen bei Spiegel Online beschrieben. Es musste dort schon in der Überschrift und dann im Text noch mindestens zehnmal erwähnt werden, dass der Mann blind ist - wohl um somit mehr Betroffenheit bei den Lesern zu erzielen und Chen völlig unreflektiert in die Opferecke zu stellen.
...die staatlich beschlossene Ein-Kind-Politik vorzubringen hat, gibt es ja, auch in China, die Möglichkeit über Parteiarbeit Einfluß zu nehmen.
Nebenbei scheint er noch kindlich naiv zu sein, wie die ganze Vorgehensweise zeigt. Frau Clinton wird den Teufel tun, sich mit diesem Herrn im Gepäck zu belasten.
Wieso in Deutschland immer wieder solche Leute zu "Dissidenten", "Völkerrechtlern", etc. hochstilisiert werden, bleibt das Geheimnis der Medien und der am Kasperltheater kreativ beteiligten Politiker.
Wieso reden zum Beispiel Frau Merkel und Herr Westerwelle nicht mal mit Herrn Obama Tacheles ? Die zugesagte Aufarbeitung von Guantanamo läßt ja immer noch auf sich warten, dafür brüstet man sich mit einem vom Friedensnobelpreisträger befohlenen Auftragsmord.
Auch die ZEIT wäre besser beraten Probleme die uns in Deutschland tangieren anzugehen, statt hinter jeder Sau herzuhecheln, die durchs Dorf getrieben wird.
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Als Blinder aus dem Hausarrest geflohen? Kann ja wohl nicht so schwer gewesen sein.
Dann floh er aus der US-Botschaft, weil er sich nicht ausreichend beschützt fühlte.
Kann es sein, daß das einfach ein Spinner ist?
Als Blinder aus dem Hausarrest geflohen? Kann ja wohl nicht so schwer gewesen sein.
Dann floh er aus der US-Botschaft, weil er sich nicht ausreichend beschützt fühlte.
Kann es sein, daß das einfach ein Spinner ist?
Herrn Westerwelle habe ich heute morgen in den Nachrichten gehört. Er konzentriert seine Arbeit auf die "Befreiung" von Frau Timoschenko.
Als Blinder aus dem Hausarrest geflohen? Kann ja wohl nicht so schwer gewesen sein.
Dann floh er aus der US-Botschaft, weil er sich nicht ausreichend beschützt fühlte.
Kann es sein, daß das einfach ein Spinner ist?
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