Präsidentenwahl: Wer den Franzosen die Angst nimmt, gewinnt
Ein Sieg Sarkozys würde Sozialkonflikte verschärfen, ein Triumph Hollandes den Nationalismus stärken. Dennoch ist der Herausforderer die bessere Wahl, meint G. v. Randow.
© Patrick Kovarik/AFP/GettyImages

Francois Hollande unter Anhängern in Toulouse
"Es spielt keine Rolle, ob die Katze schwarz oder weiß ist; solange sie Mäuse fängt, ist sie eine gute Katze." So oder ähnlich soll es Deng Xiaoping gesagt haben, der Mann, der China aus dem Steinzeitkommunismus führte. Nun wollen wir, sogar in dieser Kolumne, die Vergleiche nicht allzu sehr strapazieren, aber es gibt sehr wohl eine französische Katzenfrage: Welche von beiden, die rote sozialistische oder die blaue konservative Katze, ist in der Lage, Mäuse zu fangen?
Definieren wir erst einmal die Mäuse.
Frankreich leidet an der Globalisierung. Verliert Punkte auf allen internationalen Spielfeldern – sagen wir: fast allen; hin und wieder gibt es einen Oscar oder einen Nobelpreis. Jedenfalls ist das Land nicht fähig, seine großen Stärken voll auszuspielen: Seine Kultur, seine wissenschaftliche Tradition, seinen Enthusiasmus, seine historische Erfahrung, seine internationalen Verbindungen oder den Umstand, dass seine Sprache weltweit lebendig ist. Ein selbstbewusstes Frankreich würde sich der Welt öffnen, dem Verkehr von Menschen, Informationen, Waren, Kapital, in alle Richtungen.
Stattdessen haben die meisten Franzosen Angst vor der Globalisierung. Sie möchten von der Welt wirtschaftlich in Ruhe gelassen werden und phantasieren sich ihr Land in der Rolle eines gallischen Dorfes à la Asterix zurecht. Einer Umfrage zufolge finden 60 Prozent der Franzosen, ihr Land solle sich besser vor der Welt schützen, nur 22 Prozent plädieren für mehr Öffnung. Vor sechs Jahren waren es noch 31 und 43 Prozent.
- Wahlkampf in Frankreich
Nicolas Sarkozy oder François Hollande, der Amtsinhaber oder der Herausforderer – einer der beiden wird die Präsidentschaftswahl am 22. April (beziehungsweise die mögliche Stichwahl am 6. Mai) für sich entscheiden. Sarko oder der andere heißt deshalb die Kolumne, in der unser Frankreich-Korrespondent Gero von Randow regelmäßig über den Wahlkampf berichtet.
Dieser jähe Stimmungsumschwung nährt die nationalistische Strömung in Frankreich. Sie war am 1. Mai in Paris zu besichtigen. Da defilierte eine Demonstration der Front National zum Platz vor der Opéra Garnier. Ein buntes Publikum war das. Hier Bomberjacken und Lonsdale-Klamotten, dort Perlenketten und Jagdkostüme, Burberry-Schals oder Palästinensertücher, vor allem aber unauffällige Kleidung. Der meistgerufene Sprechchor war "On est chez nous" – "Wir sind hier zu Hause". Im Gegensatz zu wem? Nun, zum Beispiel im Gegensatz zu den Maghrebinern, die den Franzosen gleichwohl einst die Merguez genannten Halal-Würstchen mitgebracht hatten; auch am 1. Mai vor der Oper drang der nordafrikanische Duft in die rechtsnationalen Nasen.
"Die Nation ist in Lebensgefahr", dröhnte Jean-Marie Le Pen, der Parteigründer, der vor allem über Jeanne d'Arc sprach, derer die FN an jedem ersten Mai gedenkt. Er schloss seine Rede mit "Vive Jeanne! Vive Marine! Vive la France!". Dann sprach die Tochter. Und Marine Le Pen hatte leider in einem Punkt recht: Seit dem ersten Wahlgang ist ihre Nationalistenpartei "das Gravitationszentrum der Politik geworden". Denn die beiden Kandidaten der Stichwahl am kommenden Sonntag bemühen sich um die Anhängerschaft der Rechtsextremistin.
Einer Umfrage zufolge befürworten 37 Prozent der Franzosen die Positionen der Frontisten. Das ist kein rechter Rand mehr.
Der Mäusefang bestünde in Frankreich also erstens in der Aufgabe, dieser Tendenz die Nahrung zu nehmen. Wie? Indem das Land zweitens für eine Politik der Reformen gewonnen wird, eine Politik der Modernisierung, des Umarmens der Globalisierung – so, dass neue Arbeitsplätze und Hoffnungen entstehen, und diese blind machende Angst vor der Welt da draußen schwindet.





Herr von Randow meint, Hollande und Sarkozy seien "eigentlich überzeugte Europäer. Zumindest in dem Maße, in dem heutzutage der französische Mainstream europäisch ist: Die EU sehen sie vorwiegend, ganz in der Tradition de Gaulles, als Veranstaltung der Nationalstaaten."
Hierzu stelle ich fest:
1.) Dasselbe könnte man natürlich auch über die "überzeugten Europäer" in der Bundesrepublik schreiben. Joseph ("Joschka") Fischer hat als Außenminister die von Herrn von Randow beschriebene Grundhaltung stets als seine eigene Haltung ausgegeben, und auch Frau Merkel scheint diese Haltung tief verinnerlicht zu haben. Andernfalls hätte sie ja weder Grund gehabt, sich gegen Eurobonds zu wehren, noch wäre ihr das Schicksal Griechenlands und Spaniens so gleichgültig wie es ihr offenbar ist.
2.) Es ist illegitim, in diesem Zusammenhang Charles de Gaulle so zu erwähnen, als ob die EUropapolitischen Vorstellungen von Hollande und Sarkozy in irgendeinem Zusammenhang mit den Vorstellungen de Gaulles stünden. Um es klar zu sagen: Charles de Gaulle hätte die EUropapolitik von Hollande und Sarkozy NIEMALS gebilligt!
Charles de Gaulle war ein Verfechter der nationalen Unabhängigkeit Frankreichs. Seine "Idee von Frankreich" wurde im diesjährigen Präsidentschaftswahlkampf aber nur noch von Nicolas Dupont-Aignan vertreten, der für sich in Anspruch nimmt, der "einzige Gaullist" unter den ursprünglich zehn Präsidentschaftskandidaten gewesen zu sein. Mehr als 650.000 Franzosen stimmten für ihn.
"Charles de Gaulle war ein Verfechter der nationalen Unabhängigkeit Frankreichs."
Es stimmt, aber De Gaulle war weder dumm, noch stur.
Zu seiner Zeit, mit den politischen Gegebenheiten von damals, hätte er wohl nicht zugestimmt.
In der heutigen Zeit, glaube ich, dass er ein politisches Europa befürwortet hätte, da es das einzige Mittel ist, ein starkes Frankreich, sowie auch ein starkes Deutschland, in der Zukunft zu haben.
Nicolas Dupont-Aignan hat nur wenig Stimmen von den Wähler bekommen, das soll etwas heißen.
"Charles de Gaulle war ein Verfechter der nationalen Unabhängigkeit Frankreichs."
Es stimmt, aber De Gaulle war weder dumm, noch stur.
Zu seiner Zeit, mit den politischen Gegebenheiten von damals, hätte er wohl nicht zugestimmt.
In der heutigen Zeit, glaube ich, dass er ein politisches Europa befürwortet hätte, da es das einzige Mittel ist, ein starkes Frankreich, sowie auch ein starkes Deutschland, in der Zukunft zu haben.
Nicolas Dupont-Aignan hat nur wenig Stimmen von den Wähler bekommen, das soll etwas heißen.
Es sind nur sehr wenige Zeitungen, die es so sahen.
Mehrheitlich, so haben wir Franzosen es auch empfunden, wurde berichtet, dass Sarkozy sich zunehmend verteidigen musste und Hollande die Oberhand hatte.
in einer Welt "verkehrt"...
Mit Angst war/ist immer wunderbar Geschäfte zu machen - und diesem stringenten Angstpotenzial wird gerne politisch "nachgeholfen"...
D und die gesamte europäische Politik belächeln derzeit die Franzosen, weil sie sich gegen praktizierte Globalisierungsverramschung stellen...
D ist viel zu stoisch - man liebt seine kleine Welt - solange sie funktioniert, verlangt man nicht nach Veränderung...
Klappt es nicht: Ja, dann hat man die "doofen Politiker", die man dafür verteufeln kann...
Ignoranz par excellance: Handlungsvollmacht durch den Bürger erteilt - davon wird man aber erst "kalt erwischt" bei "Weckruf"...
Der Franzose hat ein anderes Verständnis für seine Werte - dafür geht man auf die Straße, bei uns :(
Es iss zum ...
Bei uns denkt man viel und überlässt der gleichen Politik den Handlungsauftrag, in der Hoffnung, dass alles wieder ins Lot gebracht werden kann...
Wir haben Frau M.; wer sollte bei dieser an Integrität und Interesse am Allgemeinwohl zweifeln :(
Man hat sich "eingerichtet" mit Nörgeln und einer großen Portion Ignoranz...
Das ist "zweite Haut", es ist "natürlich" geworden :(
Also gilt es eben den "Knall" abzuwarten - bis dahin gilt für D: Comme il faut...
Während die Franzosen immerhin zum Teil Rückgrat zeigen...
Ich denke, jeder Mensch ist dafür, dass die Welt näher zusammenrückt - jeder sieht die Möglichkeiten; aber Politik und mächtige Interessensverbände machen daraus einen Akt der Abschreckung...
"Charles de Gaulle war ein Verfechter der nationalen Unabhängigkeit Frankreichs."
Es stimmt, aber De Gaulle war weder dumm, noch stur.
Zu seiner Zeit, mit den politischen Gegebenheiten von damals, hätte er wohl nicht zugestimmt.
In der heutigen Zeit, glaube ich, dass er ein politisches Europa befürwortet hätte, da es das einzige Mittel ist, ein starkes Frankreich, sowie auch ein starkes Deutschland, in der Zukunft zu haben.
Nicolas Dupont-Aignan hat nur wenig Stimmen von den Wähler bekommen, das soll etwas heißen.
1.) Sie schreiben: "Nicolas Dupont-Aignan hat nur wenig Stimmen von den Wähler bekommen, das soll etwas heißen."
Wohl wahr. Fragt sich nur: "Was?" Im Wesentlichen belegt dies doch nur, dass die Kandidaten, die über privilegierten Zugang zu den großen Fernsehsendern verfügen, auch die besten Wahlergebnisse erzielen. Tageszeitungen werden in Frankreich schließlich nur wenig gelesen. Gewiss, in den zwei Wochen vor dem ersten Wahlgang kam Nicolas Dupont-Aignan ebenso ausgiebig wie seine Mitbewerber im Fernsehen zu Wort. Aber zu diesem Zeitpunkt ist es längst zu spät, das Blatt noch zu wenden. Entscheidend ist, was in den vielen Wochen und Monaten vorher geschah. Und da kommt die französische Rundfunkaufsicht CSA (Conseil supérieur de l'audiovisuel) zu dem Ergebnis, dass in den Monaten zuvor überdurchschnittlich oft und lang über Sarkozy und Holland berichtet wurde. Na ja - da muss man sich dann nicht mehr wundern, dass ausgerechnet die zwei auch in die Stichwahl kamen.
2.) Sie schreiben: "De Gaulle war weder dumm, noch stur."
Stimmt. Umso mehr erstaunt mich, dass sie offenbar davon ausgehen, dass ausgerechnet Charles de Gaulle in der jetzigen Situation stur am EURO festhalten würde, ganz so als ob er zu dumm wäre, um zu erkennen, dass diese Währung den Franzosen nur Nachteile bringt.
1) Das stimmt nicht.
NDA ist bekannt genug, dass er seit längerem zur einer der Witz-Figuren der Komiker in Frankreich werden konnte, sogar der Imitatoren. Das geht nur, wenn Redensart, Themen und Eigenarten erkennbar sind.
Er trat immer wieder bei TV und Radio auf und es wurde nicht selten von ihm in der Presse berichtet. Es ist falsch zu behaupten, er hätte kein Zugang zu den Medien gehabt. Er konnte nicht damit umgehen.
Die Regeln des CSA sehen vor, dass über alle Kandidaten, ab der Abgabe ihrer Kandidatur bis zum ersten Wahlgang (vom 9.4. bis zum 4.5.) gleichwertig berichtet werden muss.
NDA vertretet eben nur die Meinung einer kleinen Minderheit der Franzosen. Mélenchon gelang es von 5 auf 11% der Wähler-Stimmen zu bringen.
Nun fängt Sarkozy an zu sagen, dass er benachteiligt wurde, da er gegen neun anderen Kandidaten antreten musste.
Es wird immer Beschwerden geben, das heißt aber nicht, dass sie auch unbedingt begründet sind.
2) De Gaulle hätte sich wohl nicht mit dem heutigen Europa
zufrieden gegeben. Eingesehen, dass ein stures Beharren auf enge nationalistische Politik keine Zukunft mehr hat, hatte er aber. Da ist der Unterschied mit NDA.
Er hatte erkannt, dass Frankreichs Größe ohne Europa nicht mehr erhalten bleiben konnte. Er wollte das Europa, dass damals möglich war und befürwortete eine Entwicklung zur europäischen Konföderation, eine politische Union.
Der Euro bringt uns nicht nur Vorteile, das stimmt. Aber es ist nicht dumm, daran festzuhalten.
1.) Sie schreiben: "Nicolas Dupont-Aignan hat nur wenig Stimmen von den Wähler bekommen, das soll etwas heißen."
Wohl wahr. Fragt sich nur: "Was?" Im Wesentlichen belegt dies doch nur, dass die Kandidaten, die über privilegierten Zugang zu den großen Fernsehsendern verfügen, auch die besten Wahlergebnisse erzielen. Tageszeitungen werden in Frankreich schließlich nur wenig gelesen. Gewiss, in den zwei Wochen vor dem ersten Wahlgang kam Nicolas Dupont-Aignan ebenso ausgiebig wie seine Mitbewerber im Fernsehen zu Wort. Aber zu diesem Zeitpunkt ist es längst zu spät, das Blatt noch zu wenden. Entscheidend ist, was in den vielen Wochen und Monaten vorher geschah. Und da kommt die französische Rundfunkaufsicht CSA (Conseil supérieur de l'audiovisuel) zu dem Ergebnis, dass in den Monaten zuvor überdurchschnittlich oft und lang über Sarkozy und Holland berichtet wurde. Na ja - da muss man sich dann nicht mehr wundern, dass ausgerechnet die zwei auch in die Stichwahl kamen.
2.) Sie schreiben: "De Gaulle war weder dumm, noch stur."
Stimmt. Umso mehr erstaunt mich, dass sie offenbar davon ausgehen, dass ausgerechnet Charles de Gaulle in der jetzigen Situation stur am EURO festhalten würde, ganz so als ob er zu dumm wäre, um zu erkennen, dass diese Währung den Franzosen nur Nachteile bringt.
1) Das stimmt nicht.
NDA ist bekannt genug, dass er seit längerem zur einer der Witz-Figuren der Komiker in Frankreich werden konnte, sogar der Imitatoren. Das geht nur, wenn Redensart, Themen und Eigenarten erkennbar sind.
Er trat immer wieder bei TV und Radio auf und es wurde nicht selten von ihm in der Presse berichtet. Es ist falsch zu behaupten, er hätte kein Zugang zu den Medien gehabt. Er konnte nicht damit umgehen.
Die Regeln des CSA sehen vor, dass über alle Kandidaten, ab der Abgabe ihrer Kandidatur bis zum ersten Wahlgang (vom 9.4. bis zum 4.5.) gleichwertig berichtet werden muss.
NDA vertretet eben nur die Meinung einer kleinen Minderheit der Franzosen. Mélenchon gelang es von 5 auf 11% der Wähler-Stimmen zu bringen.
Nun fängt Sarkozy an zu sagen, dass er benachteiligt wurde, da er gegen neun anderen Kandidaten antreten musste.
Es wird immer Beschwerden geben, das heißt aber nicht, dass sie auch unbedingt begründet sind.
2) De Gaulle hätte sich wohl nicht mit dem heutigen Europa
zufrieden gegeben. Eingesehen, dass ein stures Beharren auf enge nationalistische Politik keine Zukunft mehr hat, hatte er aber. Da ist der Unterschied mit NDA.
Er hatte erkannt, dass Frankreichs Größe ohne Europa nicht mehr erhalten bleiben konnte. Er wollte das Europa, dass damals möglich war und befürwortete eine Entwicklung zur europäischen Konföderation, eine politische Union.
Der Euro bringt uns nicht nur Vorteile, das stimmt. Aber es ist nicht dumm, daran festzuhalten.
1.) Sie schreiben: "Nicolas Dupont-Aignan hat nur wenig Stimmen von den Wähler bekommen, das soll etwas heißen."
Wohl wahr. Fragt sich nur: "Was?" Im Wesentlichen belegt dies doch nur, dass die Kandidaten, die über privilegierten Zugang zu den großen Fernsehsendern verfügen, auch die besten Wahlergebnisse erzielen. Tageszeitungen werden in Frankreich schließlich nur wenig gelesen. Gewiss, in den zwei Wochen vor dem ersten Wahlgang kam Nicolas Dupont-Aignan ebenso ausgiebig wie seine Mitbewerber im Fernsehen zu Wort. Aber zu diesem Zeitpunkt ist es längst zu spät, das Blatt noch zu wenden. Entscheidend ist, was in den vielen Wochen und Monaten vorher geschah. Und da kommt die französische Rundfunkaufsicht CSA (Conseil supérieur de l'audiovisuel) zu dem Ergebnis, dass in den Monaten zuvor überdurchschnittlich oft und lang über Sarkozy und Holland berichtet wurde. Na ja - da muss man sich dann nicht mehr wundern, dass ausgerechnet die zwei auch in die Stichwahl kamen.
2.) Sie schreiben: "De Gaulle war weder dumm, noch stur."
Stimmt. Umso mehr erstaunt mich, dass sie offenbar davon ausgehen, dass ausgerechnet Charles de Gaulle in der jetzigen Situation stur am EURO festhalten würde, ganz so als ob er zu dumm wäre, um zu erkennen, dass diese Währung den Franzosen nur Nachteile bringt.
Ich hatte in Paris mal ein Seminar mit Raffarin und der hat uns erklärt, dass die Franzosen zu 55% links sind aber die Rechten meistens höhere Wahlbeteiligung aufweisen.
Aus meinen Erfahrungen sind Franzosen oft eine Mischung aus links und rechts. Wenn man so will befürworten sie den nationalstaatlichen Eingriff, sowohl nach innen als auch nach außen. Und das sowohl auf typisch rechten als auch typisch linken Feldern.
Hollande verkörpert also gerade dieses Staatsvertrauen. Sarkozy will für die Franzosen zu viel Staat in Frankreich "abschaffen".
Aber ich verbinde mit Beiden keine neue Politik für Frankreich, dazu kommen beide aus zu verkrusteten Apparaten.
"Frankreich ist mehrheitlich rechts, wird aber vermutlich einen linken Präsidenten wählen, und aus die blaue Maus."
Und die blaue Maus hat Zähne
und die trägt sie im Gesicht;
Und Hollande, der hat ein Messer,
doch das Messer sieht man nicht.
Und für alle die, die mir raten, auch mal Paris zu verlassen: lesen Sie die ZEIT, daraus können Sie entnehmen, dass ich mich keineswegs am liebsten in der Pariser Blase aufhalte.
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