Ein EU-Kampftraining für somalische Soldaten

Ein Offizier der EU-Trainingsmission mit somalischen Soldaten in der Militärakademie von Bihanga im Osten Ugandas | © Tony Karumba/AFP/Getty Images
Bis Jahresende sollen rund 3.000 somalische Soldaten ein Training in Uganda absolviert haben, das von der EU unterstützt wird. Sie ist der größte Geldgeber in Somalia: Seit 2008 hat sie mehr als 215 Millionen Euro für die Sicherheit, Projekte der Regierungsführung und für die Wirtschaft bereitgestellt. Doch der Einfluss der somalischen Übergangsregierung reicht derzeit kaum über die Hauptstadt Mogadischu hinaus. Mit der Militärmission der Afrikanischen Union sollen die besser ausgebildeten Soldaten die Regierung gegenüber islamistischen Milizen stärken.
- Datum 24.05.2012 - 18:03 Uhr
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Was sind denn das für Helden der Freiheit, die hier aufgerüstet werden? Unterscheiden die sich denn von der Al-Shabab durch mehr als Stammeszugehörigkeit?
dieser Menschen würde ich mich für 215 Mio. nicht sicher fühlen, hätte kein Konzept für ein Projekt der Regierungsführung und würde mich auch an keinem Aufbauprogramm der Wirtschaft beteiligen.
Es ist schon makaber, wenn Tote sich gegenseitig töten.
Die Frage:
Ich war dann doch überrascht Soldatinnen in der Armee eines stark islamisch geprägten Landes zu sehen. Gibt es über die Rolle, Stellung, und Motivation dieser Frauen mehr Informationen?
Der Kommentar:
Es ist gut, dass zumindest die EU Somalia nicht aufgegeben hat. Wenn niemand in Sicherheit und Ausbildung investiert, dann ist der weitere Verfall Somalias quasi garantiert. Stabilität gibt es nunmal nicht umsonst und ein kleiner Anfang ist besser als gar keiner.
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