Parlamentswahlen: Schwere Verluste für Griechenlands Regierungsparteien
Die Parteien Pasok und Nea Dimokratia haben deutlich in der Gunst der Wähler verloren. Dennoch könnte es für eine knappe Parlamentsmehrheit reichen.
©Simela Pantzartzi/dpa

Antonis Samaras, Chef der griechischen Partei Nea Dimokratia
Bei der Parlamentswahl in Griechenland haben die Regierungsparteien Nea Dimokratia und Pasok am Sonntag dramatische Verluste erlitten. Dennoch könnte es für eine knappe Mehrheit im Parlament reichen. Das ergaben Hochrechnungen nach Auszählung von etwa einem Drittel der Stimmen.
Die konservative Nea Dimokratia kam nach der Hochrechnung auf 21 Prozent, die sozialdemokratische Pasok auf 14,3 Prozent. Zusammengerechnet waren die beiden Parteien also weit entfernt von einer Mehrheit der Wählerstimmen. Das Wahlrecht sieht aber vor, dass dem Sieger weitere Parlamentssitze zugeteilt werden. So kommen die beiden Parteien nach der Hochrechnung zusammengerechnet auf 157 Parlamentssitze. 151 Sitze sind für eine absolute Mehrheit nötig.
Das Bündnis der Radikalen Linken (Syriza) erreichte 15,2 Prozent und wird damit zur stärksten Oppositionspartei. Syriza will die griechischen Schulden nicht begleichen, aber im Euro-Verbund bleiben. Auch die radikale Rechte profitierte von der Wahl: Laut Hochrechnung wird die Neonazi-Partei Goldene Morgenröte (Chryssi Avgi) mit 6,7 Prozent zum ersten Mal im Parlament vertreten sein.
Die Demokratische Linke, ein weiterer potenzieller Koalitionspartner, kommt auf 6 Prozent. Es zeichnet sich ein zersplittertes Parlament mit bis zu zehn Parteien ab. Der Vorsitzende der Nea Dimokratia, Antonis Samaras, kündigte eine Koalition an: "Ich habe die Absicht, eine Regierung zu bilden."
Sollte eine neue Regierung in Athen die – von ihren Vorgängern gemachten – Sparzusagen nicht mehr einhalten, droht die Hilfe aus dem Ausland zu versiegen. Die Folge könnte eine Staatspleite sein. Seit dem Ausbruch der Finanzkrise vor zwei Jahren haben Millionen von Griechen erhebliche Einnahmeeinbußen hinnehmen müssen.
Die beiden Traditionsparteien Nea Dimokratia und Pasok stellen seit dem Ende der Militärdiktatur 1974 abwechselnd die Regierung, seit November gehören beide dem Übergangskabinett von Ministerpräsident Lucas Papademos an. Zentrales Thema im Wahlkampf war das umstrittene Sparprogramm, das für Millionen Griechen erhebliche Einschnitte bedeutet.








"Nach den Prognosen entfallen auf die konservative Nea Dimokratia zwischen 20,5 und 24 Prozent.die sozialdemokratische Pasok, stürzt auf etwa 13 bis höchstens 17 Prozent ab."
Phönix meldet ND: 17 - 20 %, Pasok 14 - 17 %
Selbst bei den allerbesten Ergebnissen, werden es die beiden IWF Parteien wohl zusammen auf über 36% bringen. Mit dem 50 Sitze Bonus für den Wahlsieger, bekommt man in Hellas damit leider eine Mehrheit hin.
Ich hatte gehofft, die Menschen wären aus dem Schaden der letzten Jahre klug geworden.
die Mnschen in Griechenland sind so klug geworden, das sie zum ersten Mal in der griechischen Geschichte eine Nazipartei ins Parlament gewählt haben. Und Nazipartei ist, was die Xrisi Avgi ist. Hakenkreuz ähnliches Symbol, Verehrung Hitlers, ähnlichen Hitlergruss, extreme Ausländerfeindlichkeit etc. Ja, man ist klug geworden. Die Frage ist, wie werden die Menschen mit dieser Klugheit weiter leben? Aber es ist sehr einfach aus dem sicheren Deutschland heraus den angeblichen Sieg des Volkes zu feiern.
die Mnschen in Griechenland sind so klug geworden, das sie zum ersten Mal in der griechischen Geschichte eine Nazipartei ins Parlament gewählt haben. Und Nazipartei ist, was die Xrisi Avgi ist. Hakenkreuz ähnliches Symbol, Verehrung Hitlers, ähnlichen Hitlergruss, extreme Ausländerfeindlichkeit etc. Ja, man ist klug geworden. Die Frage ist, wie werden die Menschen mit dieser Klugheit weiter leben? Aber es ist sehr einfach aus dem sicheren Deutschland heraus den angeblichen Sieg des Volkes zu feiern.
Politischer Erdrutsch in Griechenland, wie versprochen. Die Linke könnte erste politische Kraft werden: SYRIZA zwischen 15,5 und 18,5%. Griechenland hat gewählt und jetzt fegt sie in D weg! Herbe Verluste in Schleswig Holstein, weiter so.
Wenn das Ergebniss nicht paßt na dann wählt man solange bis es passend gemacht wurde, alles völlig demokratisch !!
" Die konservative Nea Dimokratia und die sozialdemokratische Pasok bleiben demnach zusammen deutlich unter 40 Prozent. >>Erstmals könnte das Bündnis der Radikalen Linken (Syriza) stärkste Oppositionspartei werden<< ..."
Ob die NATO schon überlegt, notfalls das griechische Militär loszuschicken wie 1964 ... ... ?!!
Entfernt. Bitte achten Sie auf Ihre Wortwahl. Danke. Die Redaktion/kvk
braucht.
von wegen Türken
Entfernt. Bitte achten Sie auf Ihre Wortwahl. Danke. Die Redaktion/kvk
braucht.
von wegen Türken
Entfernt. Bitte achten Sie auf Ihre Wortwahl. Danke. Die Redaktion/kvk
("Ob die NATO schon überlegt, notfalls das griechische Militär loszuschicken wie 1964 ... ... ?!!")
... es war 1967.
("Ob die NATO schon überlegt, notfalls das griechische Militär loszuschicken wie 1964 ... ... ?!!")
... es war 1967.
der der BRD passieren wird...
wird seinen Kindern in 6-12 Monaten zeigen, "schaut mal was passiert wenn man die roten Socken dran lässt".
Und alle gehen wieder zu Mama Merkel.
Leider gibt es ausser einer Real-Wirtschaft auch eine Real-Politik. Den Zaubertrick müssen sie mir mal zeigen mit dem "die linke" in Griechenland die Probleme löst.
Gefühlt sind die bisher nur als ideologischer Überbau für Krawalle und Auschreitungen "der Studenten" in Erscheinung getreten.
Was kann sich der Bourgeoise also in Griechenland ansehen?
MFG
wird seinen Kindern in 6-12 Monaten zeigen, "schaut mal was passiert wenn man die roten Socken dran lässt".
Und alle gehen wieder zu Mama Merkel.
Leider gibt es ausser einer Real-Wirtschaft auch eine Real-Politik. Den Zaubertrick müssen sie mir mal zeigen mit dem "die linke" in Griechenland die Probleme löst.
Gefühlt sind die bisher nur als ideologischer Überbau für Krawalle und Auschreitungen "der Studenten" in Erscheinung getreten.
Was kann sich der Bourgeoise also in Griechenland ansehen?
MFG
doch euren Käse erst mal unter Glocke! Was für ein Kommentar geschwurbel.
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