Abkommen: US-Truppen bleiben auch nach 2014 in Afghanistan
Ein Jahr nach der Tötung Bin Ladens hat US-Präsident Obama in Kabul ein strategisches Abkommen unterzeichnet. US-Soldaten werden auch nach dem Abzug im Land bleiben.
© Mandel Ngan/AFP/GettyImages

US-Präsident Barack Obama (L) mit dem afghanischen Präsidenten Hamid Karzai in Kabul
Zum ersten Jahrestag der Tötung von Al-Kaida-Chef Osama bin Laden ist US-Präsident Barack Obama zu einem nicht angekündigten Besuch nach Afghanistan geflogen. Obama landete am späten Dienstagabend auf der US-Luftwaffenbasis Bagram. Er unterzeichnete mit dem afghanischen Präsidenten Hamid Karsai ein Abkommen über eine strategische Partnerschaft.
Der Zeitplan der Sicherheitsübergabe an die einheimischen Kräfte sieht vor, dass bis Ende 2014 alle internationalen Kampftruppen abziehen. Einzelheiten sollen auf dem Nato-Gipfel am 20. und 21. Mai in Chicago festgelegt werden. Dem nun unterzeichneten Abkommen zufolge bleibt die US-Armee allerdings auch nach dem geplanten Abzug in Afghanistan. Das zunächst zehn Jahre laufende Abkommen sieht vor, dass die Amerikaner afghanische Sicherheitskräfte ausbilden. Aber auch Kampfeinsätze gegen Terroristen sind laut US-Regierungsvertretern weiter denkbar.
Die Kosten der afghanischen Sicherheitskräfte mit einer geplanten Stärke von 228.000 Mann werden auf jährlich 4,1 Milliarden US-Dollar geschätzt. Der US-Anteil muss vom Kongress in Washington genehmigt werden. Weitere Inhalte des Abkommens sind bislang nicht bekannt geworden.
Selbstmordanschläge in Kabul nach Obama-Besuch
Wenige Stunden nach dem Besuch von Obama griff ein Selbstmordkommando der Taliban ein Gebäudekomplex in Kabul an. Bei dem Anschlag kamen mindestens acht Menschen ums Leben. Bei den Toten handelte es sich nach Angaben der Polizei um vier afghanische Zivilisten, einen nepalesischen Wachmann und die drei Taliban-Angreifer.
Ein Selbstmordattentäter habe sich in einem Auto vor dem Eingang zu einem von westlichen Ausländern genutzten Gebäudekomplex in die Luft gesprengt, sagte der Polizeichef der afghanischen Hauptstadt, Ajub Salangi. Zwei weitere Angreifer seien in das Gelände eingedrungen. Sie seien beim Gefecht mit afghanischen Sicherheitskräften und mit Wachleuten getötet worden. Es habe sich "nicht um Rache für die Tötung Osama bin Ladens" in Pakistan gehandelt, sagte Taliban-Sprecher Sabiullah Mudschahid. Die Tat solle "übermitteln, dass US-Präsident Barack Obama nicht willkommen" in Afghanistan sei.
Die Reise ist Obamas dritter Besuch in Afghanistan seit seinem Amtsantritt im Januar 2009. Von dort aus wendete sich Obama in der Nacht in einer Rede an die eigene Bevölkerung. Diese wurde live im US-Fernsehen übertragen. Am Mittwoch jährt sich Bin Ladens Tod zum ersten Mal. US-Elitesoldaten hatten den Chef des Terrornetzwerks Al-Kaida am 2. Mai 2011 in seinem Versteck im Nachbarland Pakistan erschossen.
Abkommen soll Solidarität beider Länder beweisen
Die Beziehungen zwischen beiden Ländern war in den vergangenen Monaten häufiger von Missstimmungen gekennzeichnet. So sorgte im Januar ein Video für Empörung, auf dem US-Soldaten beim Urinieren auf Leichen getöteter Aufständischer zu sehen sind. Mitte Februar löste die Verbrennung von Koran-Exemplaren auf einem US-Stützpunkt heftige Proteste aus. Im März soll ein US-Soldat im Süden des Landes in einem nächtlichen Amoklauf 17 Menschen ermordet haben, die meisten von ihnen Frauen und Kinder. Im April tauchten erneut Fotos mit mutmaßlichen Leichenschändungen durch US-Soldaten auf.
Die US-Armee stellt den Großteil der unter Nato-Führung stehenden internationalen Truppen in Afghanistan. Derzeit sind dort noch etwa 87.000 US-Soldaten stationiert.








war jetzt in etwa so überraschend, als hätte man geschrieben "Nachts wird es Dunkel!"
Imperialismus und Militärpräsenz sind untrennbar!
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf unsachliche Spekulationen. Danke. Die Redaktion/ag
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf unsachliche Spekulationen und beteiligen Sie sich mit sachlichen Argumenten an der Diskussion. Danke. Die Redaktion/ag
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ist kein Taler mehr wert.
Unsere Regierung und deren Organe, wie die Medien, sind für die oberen 1%, jeden Cent wert.
Alle Dinge, wie die Besetzung von Afghanistan, werden verschönert, oder poltisch korrekt dargestellt, damit wir allem zustimmen.
Wer den Mainstream nicht folgt, ist Vershwörer, politisch inkorrekt, nicht akzeptabel.
Jetzt bin ich wahrscheinlisch auch ein Verschwörer oder mein Kommentar wird gelöscht.
spielen auch die Drogen vor Ort,deren Produktion unter -Natoeinfluss - immens gesteigert wurde.Ein bekannter Geheimdienst ,der auch schon u.a. in Vietnam viel mit Drogen -beschäftigt- war ,soll auch hier für Abtransport und Weiterverteilung sorgen,denn anders als damals konsumiert die Truppe heute weitaus weniger,außerdem geht schliesslich um sehr viel Geld, das man braucht um unabhängig und handlungsfähig zu bleiben.
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....der Amis den Vorteil keine Kriege führen zu müssen gegen unsere Erbfeinde.
;)
"für uns hatte die mörderisch rücksichtslose Besatzung der Amis den Vorteil keine Kriege führen zu müssen gegen unsere Erbfeinde."
Aber nur, weil auf der anderen Seite der Wippe ein ebensolcher aufgeblasener Klops saß.
MfG
AoM
"für uns hatte die mörderisch rücksichtslose Besatzung der Amis den Vorteil keine Kriege führen zu müssen gegen unsere Erbfeinde."
Aber nur, weil auf der anderen Seite der Wippe ein ebensolcher aufgeblasener Klops saß.
MfG
AoM
Das imperium americanum wird nicht ursächlich aus militärischer Schwäche zerfallen.
Es wird von innen heraus verfallen und dieser Verfallsprozess hat längst begonnen und ist deutlich zu erkennen.
Die Aufständischen werden das US-Militär nicht schlagen, aber sie werden einen sehr hohen Preis abverlangen. Möglicherweise einen unbezahlbaren.
MfG
AoM
"für uns hatte die mörderisch rücksichtslose Besatzung der Amis den Vorteil keine Kriege führen zu müssen gegen unsere Erbfeinde."
Aber nur, weil auf der anderen Seite der Wippe ein ebensolcher aufgeblasener Klops saß.
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AoM
....Angst hatten und nicht wieder wie 1939 Deutschland angreifen wollten.
;)
....Angst hatten und nicht wieder wie 1939 Deutschland angreifen wollten.
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