Kampf gegen Terror: USA verstärken Drohnenangriffe in Pakistan
Seit drei Tagen fliegt die US-Armee Drohnenangriffe auf mutmaßliche Terrorstellungen in Pakistan. Dutzende Menschen sind bisher dadurch ums Leben gekommen.
© Massoud Hossaini/Reuters

US-Drohne in Afghanistan
Den dritten Tag in Folge haben die USA Drohnenangriffe auf mutmaßliche Aufständische in den pakistanischen Stammesgebieten geflogen. Mindestens 15 Menschen seien bei dem nächtlichen Angriff auf eine Basis der radikalislamischen Kämpfer in Nord-Wasiristan getötet worden, teilten pakistanische Sicherheitsvertreter mit. Nach ihren Angaben trafen zwei Raketen das Gelände in der Region von Mir Ali.
Seit dem Nato-Gipfel zu Afghanistan im vergangenen Monat in Chicago haben die USA ihre Angriffe mit unbemannten Drohnen im pakistanischen Grenzgebiet verstärkt. Bereits am Samstag und Sonntag wurden bei Luftangriffen in Süd-Wasiristan mindestens acht mutmaßliche Aufständische getötet, darunter ein Kommandeur.
Die halbautonomen Stammesgebiete liegen in der unzugänglichen Bergregion entlang der afghanischen Grenze. Die pakistanischen Behörden haben dort traditionell wenig Einfluss. Nach Auffassung der USA nutzen Taliban und Al-Kaida die Grenzregion als Rückzugsgebiet, um von dort aus Angriffe in Afghanistan zu starten.







Bitte beteiligen Sie sich mit konstruktiven und differenzierten Kommentaren an der Diskussion. Die Redaktion/vn
Die Betonung liegt auf "mutmaßliche Aufständische". Wäre es die syrische Regierung, gäbe es ein medialen Aufschrei und Ruf nach Sanktionen, bis hin zur Intervention, weil sie gegen Menschenrechte und Völkerrechte verstoßen.
Kürzlich schrieb Wagner von der Bild, Assad sei der Teufel, weil er Unschuldige tötet. Aber keiner der gesamtwestlichen Presse würde es sich erlauben, Obama wegen dem Drohnenkrieg (und Guantanamo und Manning usw.) als Teufel zu bezeichnen.
Doppelmoral?
Al-Kaida hat den USA den Krieg erklärt und unzählige amerikanische Zivilisten getötet. Folglich wehren sich die Amerikaner entsprechend, indem sie Mitglieder dieser Organisation gezielt töten.
Assad wiederum lässt gezielt Zivilisten im eigenen Land töten.
Kürzlich schrieb Wagner von der Bild, Assad sei der Teufel, weil er Unschuldige tötet. Aber keiner der gesamtwestlichen Presse würde es sich erlauben, Obama wegen dem Drohnenkrieg (und Guantanamo und Manning usw.) als Teufel zu bezeichnen.
Doppelmoral?
Al-Kaida hat den USA den Krieg erklärt und unzählige amerikanische Zivilisten getötet. Folglich wehren sich die Amerikaner entsprechend, indem sie Mitglieder dieser Organisation gezielt töten.
Assad wiederum lässt gezielt Zivilisten im eigenen Land töten.
Wo liegt eigentlich der Unterschied in der Wirkung zwischen einer Hellfire-Rakete von einer Drohne und einer Autobombe?
In beiden Fällen werden Menschen aus dem Hinterhalt getötet. Und das dabei Unschuldige zu Schaden kommen, interessiert niemanden, das sind Kollateralschäden. Die gleichen Personen, die feige Angriffe per Drohnen befehlen, regen sich über Terroristen auf? Oder darüber, daß ein Staat mit Militär gegen Terroristen im eigenen Land vorgeht? Welch eine abscheuliche Heuchelei und welch ein Messen mit unterschiedlichem Maß.
...würden die Drohnenangriffe aufhören und die Autobomben etc. nicht. Jetzt ist wohl die Frage, was wir eher auszuhalten bereit sind. Mutmaßlich ist uns das ungleiche Maß wohl lieber...
Denen, die die Autobombe legen, kommt es darauf an, Unbeteiligte zu töten. Die, die die Drohne losschicken, wollen Unbeteiligte möglichst nicht töten, nehmen aber in Kauf, daß Unbeteiligte zu Schaden kommen, weil sich das auch bei größtmöglicher Sorgfalt (ob die von den USA angewendet wird, kann man diskutieren) nicht immer vermeiden lässt.
Sie können selbstverständlich auch Drohnenangriffe unethisch finden. Aber ein moralischer Unterschied zur Autobombe lässt sich nicht bestreiten.
...würden die Drohnenangriffe aufhören und die Autobomben etc. nicht. Jetzt ist wohl die Frage, was wir eher auszuhalten bereit sind. Mutmaßlich ist uns das ungleiche Maß wohl lieber...
Denen, die die Autobombe legen, kommt es darauf an, Unbeteiligte zu töten. Die, die die Drohne losschicken, wollen Unbeteiligte möglichst nicht töten, nehmen aber in Kauf, daß Unbeteiligte zu Schaden kommen, weil sich das auch bei größtmöglicher Sorgfalt (ob die von den USA angewendet wird, kann man diskutieren) nicht immer vermeiden lässt.
Sie können selbstverständlich auch Drohnenangriffe unethisch finden. Aber ein moralischer Unterschied zur Autobombe lässt sich nicht bestreiten.
Adäquate Mittel gegen ein Geflecht aus Organisationen, welchen nur mit drastischen Maßnahmen beizukommen ist.
Darüberhinaus sollten sich die europäischen Länder, besonders Deutschland, ihre Abrüstungspläne dringenst überdenken, weil meiner Meinung nach, wenn es schon eine "Weltpolizei" braucht, sollte man diese Verantwortung in die Hände von demokratischen Mächte legen und nicht Staaten wie China und Rußland dort das Feld überlassen.
Bitte verzichten Sie auf unsachliche Polemik. Die Redaktion/vn
Bitte verzichten Sie auf unsachliche Polemik. Die Redaktion/vn
Kürzlich schrieb Wagner von der Bild, Assad sei der Teufel, weil er Unschuldige tötet. Aber keiner der gesamtwestlichen Presse würde es sich erlauben, Obama wegen dem Drohnenkrieg (und Guantanamo und Manning usw.) als Teufel zu bezeichnen.
Doppelmoral?
...ob jetzt ein F18 Pilot beim Abwerfen einer
Bombe auf einen Monitor, der via Kabel mit einer Kamera verbunden
ist guckt, oder ob jemand beim Abwurf auf einen Monitor schaut,
der via Satellit mit einer Drohne verbunden ist, ist eigentlich
Jacke wie Hose.
...ob jetzt ein F18 Pilot beim Abwerfen einer
Bombe auf einen Monitor, der via Kabel mit einer Kamera verbunden
ist guckt, oder ob jemand beim Abwurf auf einen Monitor schaut,
der via Satellit mit einer Drohne verbunden ist, ist eigentlich
Jacke wie Hose.
Bitte verzichten Sie auf unsachliche Polemik. Die Redaktion/vn
...würden die Drohnenangriffe aufhören und die Autobomben etc. nicht. Jetzt ist wohl die Frage, was wir eher auszuhalten bereit sind. Mutmaßlich ist uns das ungleiche Maß wohl lieber...
Entfernt. Bitte bleiben Sie beim Artikelthema. Danke, die Redaktion/jz
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