Flucht: Syrischer Kampfpilot darf in Jordanien bleiben
Der mit seinem Militärflugzeug nach Jordanien geflüchtete syrische Offizier hat Asyl in dem Land bekommen. Der syrische Nationalrat lobte die Flucht des Piloten.
Die jordanische Regierung hat dem geflüchteten syrischen Kampfpiloten, Oberst Hassan Merhi al-Hamade, Asyl gewährt. Das bestätigte der jordanische Informationsminister Samih Maajtah. Al-Hamade war mit seinem MiG-21-Jäger am Donnerstag auf einem jordanischen Luftwaffenstützpunkt gelandet. Es war das erste Mal seit Beginn der Revolte im März 2011, dass ein Angehöriger des syrischen Militärs mit seinem Flugzeug desertierte.
Syrien bezeichnete den Piloten als "Verräter" und forderte die Rückgabe des Kampfflugzeugs, mit dem er über die Grenze geflohen war. Der oppositionelle Syrische Nationalrat begrüßte den Vorfall und rief weitere Piloten zur Flucht in arabische Nachbarländer auf. Al-Hamade habe sich "für sein Volk und seine Revolution" entschieden.
In Syrien sind am Donnerstag bei Kämpfen nach Angaben von Aktivisten landesweit mindestens 114 Menschen ums Leben gekommen. Truppen der Regierung von Präsident Baschar al-Assad hätten an diesem "blutigen Tag" vor allem Homs, Gebiete in Provinzen Daraa im Süden und rund um die Hauptstadt Damaskus mit Artillerie beschossen.
Die schweren Explosionen in Homs, wo hunderte Familien von den Kämpfen eingeschlossen sein sollen, seien noch im benachbarten Libanon zu hören gewesen, berichteten Aktivisten. Mindestens 40 Menschen seien dort getötet worden. Nach Angaben der Opposition starben 40 Zivilisten beim Beschuss der Stadt Inchil in der südlichen Provinz Daraa. Weitere Opfer habe es in der zentralen Provinz Hama und im Osten des Landes gegeben.







Die Massenmedien berichten uni sono über Details, vergessen aber, dass der UN- Sicherheitsrat wesentliche Entscheidungen getroffen hat.
Der Friedensplan von Kofi Annan geht weiter. Die Staaten sollen nicht nur verbal zustimmen, sondern auch als Team arbeiten. Der Vorsitzende sagt "and not opt for war"
Die Aktivitäten gehen in Richtung der Bildung einer Kontaktgruppe bzw. einer Konferenz. Letzteres ist ein russischer Vorschlag, 2 Wochen alt, keine amerikanisch- englische Erfindung.
Warum kann Zeit- Online nicht eigenständig und sachlich berichten?
Das Durchreichen von Reuters/ AP- Texten lenkt vom Thema ab.
Auch auf die Werbevideos von Reuter bringen garnichts.
MfG
Ihr "unzufriedener" Zeit-Leser
Eine Verallgemeinerung die in die völlig in die Irre führt. Wer ist diese Opposition? Eine Antwort, vielleicht hier:
"Weltnetz.tv sprach mit der freien Journalistin und Nah-Ost-Korrespondentin Karin Leukefeld über Syriens politische Opposition, die bewaffneten Rebellen und die Fortführung eines "Krieges niedriger Intensität."
http://www.youtube.com/wa...!
"Die schweren Explosionen in Homs, wo hunderte Familien von den Kämpfen eingeschlossen sein sollen, seien noch im benachbarten Libanon zu hören gewesen, berichteten Aktivisten. Mindestens 40 Menschen seien dort getötet worden. Nach Angaben der Opposition starben 40 Zivilisten beim Beschuss der Stadt Inchil in der südlichen Provinz Daraa. Weitere Opfer habe es in der zentralen Provinz Hama und im Osten des Landes gegeben."
Das (und andere täglichen Berichte) läuft dann alles unter "Kämpfe zwischen verfeindeten Parteien", "Konflikte weiten sich aus" usw. Nur in den kommentierenden Passagen wird festgestellt, dass hier ein Zermürbungsakt gegen die Zivilisten vollzogen wird. Die Überschriften sind Slogans und diese prägen sich bei den meisten Menschen ein (sie informieren sich nicht weiter, Syrien ist ja so weit weg). Und eines Tages wird man sich an einen "schlimmen Bürgerkrieg" in Syrien erinnern. Alles schon passiert, auch ein paar Kilometer näher...
... sie passt jedenfalls in die Interessenlage bestimmter Gruppen, den Eindruck eines zerfallenden Staates zu erwecken.
Ich habe sorgfältig diesen Beitrag gesucht.
Aber weder auf der Hauptseite noch auf der Seite Politik, geschweige denn unter Politik/ Ausland finde ich den Beitrag.
Auch die Suchfunktion "Syrien" bringt keinen Hinweis.
Nur unter "Meist gelesen"
Was ist so falsch an diesem Beitrag?
Anfrage an die Zeit- Redaktion: habe ich etwas übersehen???
Die Kurzmeldung über den Piloten scheint für die Zeit wieder Anlass zu sein, mitleidserregend über Opferzahlen in Syrien zu berichten.
Der Titel hat mit dem zweiten Teil des Artikels nur im geringsten was zutun.
langweilt ihr euch nicht mit euren Mutmaßungen und Verschwörungen. geht heim zu mama.
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