MaliIslamisten zerstören Weltkulturerbe in Timbuktu

In Malis Wüstenstadt Timbuktu wüten Islamisten. Mehrere jahrhundertealte Heiligtümer haben sie bereits zerstört, berichten Augenzeugen. Und sie wollen weitermachen.

Kämpfer der Islamistengruppe Ansar Dine nahe Timbuktu (Archivbild)

Kämpfer der Islamistengruppe Ansar Dine nahe Timbuktu (Archivbild)

In Timbuktu in Mali haben Islamisten mit der Zerstörung der zum Weltkulturerbe gehörenden antiken Mausoleen begonnen. Drei der insgesamt 16 Grabstätten von Schutzpatronen der alten Handelsmetropole seien bereits dem Erdboden gleichgemacht worden, berichteten Augenzeugen am Samstag. Die mit Kalschnikow-Schnellfeuergewehren und Spitzhacken bewaffneten Kämpfer der al-Kaida-nahen Gruppe Ansar Dine kündigten weitere Zerstörungen an.

"Die Bevölkerung schaut dem Treiben hilflos zu", sagte ein Journalist aus der Stadt. Laut Augenzeugen zerstörten die Islamisten binnen weniger Stunden die Grabstätten der Heiligen Sidi Mahmud, Sidi Moctar und Alpha Moya und zogen anschließend in Richtung weiterer Mausoleen weiter. Die Berichte wurden aus dem Umfeld eines muslimischen Imams bestätigt. Wegen des bewaffneten Konflikts in Mali hatte das Unesco-Welterbekomitee die Wüstenstadt Timbuktu erst am Donnerstag auf die Liste des gefährdeten Welterbes gesetzt.

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"Was ist die Unesco?"

Die Islamisten reagierten mit ihrem Zerstörungszug nach eigenen Angaben auf die Entscheidung des Welterbekomitees vom Donnerstag. Ihr Sprecher Sanda Ould Boumana kündigte an, Ansar Dine wolle noch am Samstag "ohne Ausnahme jedes Mausoleum in der Stadt zerstören". Dies sei ein Auftrag "im Namen Gottes". "Wir sind alle Muslime. Was ist die Unesco?", sagte Boumana.

"Das sind tragische Nachrichten für uns alle", erklärte die Vorsitzende des Unesco-Exekutivkomitees, Alissandra Cummins. Sie appelliere an alle an dem Konflikt in Timbuktu Beteiligten, Verantwortung zu zeigen. Ähnlich äußerte sich die russische Sitzungsleiterin in St. Petersburg, Jeleonor Mitrofanowa: "Verschonen Sie das (kulturelle) Erbe", sagte sie an die Islamisten gerichtet.

Das rund tausend Kilometer nördlich von Malis Hauptstadt Bamako gelegene Timbuktu am Rande der Sahara wird auch "Perle der Wüste" oder "Stadt der 333 Heiligen" genannt und zählt seit 1988 zum Weltkulturerbe. Die zwischen dem 11. und 12. Jahrhundert von Tuareg-Stämmen gegründete Stadt war ein geistiges Zentrum des Islam und beherbergt Tausende historische Manuskripte. Neben drei großen Moscheen gehören 16 Friedhöfe und Mausoleen zum Weltkulturerbe.

Ansar Dine hat seit April im Norden Malis zwei Drittel des Landes unter ihre Kontrolle gebracht. Die Islamisten kämpfen gegen die Regierungstruppen um die Herrschaft in dem afrikanischen Wüstenland, das mehr als dreimal so groß ist wie Deutschland, aber nur rund 14,5 Millionen Einwohner hat.

Kämpfe zwischen Islamisten und Tuareg

Die Islamisten hatten sich in ihrem Kampf gegen Regierungstruppen mit Kämpfern des Tuareg-Volkes verbündet, doch traten schnell Spannungen auf. Inzwischen gab es mehrmals heftige Gefechte zwischen beiden Gruppen, insbesondere in der südlich von Timbuktu gelegenen Stadt Gao. Die Tuareg wurden von den Islamisten aus Gao und Timbuktu vertrieben.

Die Westafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft Ecowas forderte den UN-Sicherheitsrat unterdessen auf, mit einer Resolution die Entsendung einer regionalen Eingreiftruppe nach Mali zu unterstützen. Der Einsatz müsse so schnell wie möglich vorbereitet werden, hieß es in der Abschlusserklärung des Treffens. Die Ecowas warnte darin vor einer terroristischen Bedrohung durch die Islamisten.

Die Ecowas bereitet seit mehreren Wochen die Entsendung einer regionalen Eingreiftruppe von mehr als 3.000 Soldaten nach Mali vor. Dazu ist jedoch die Zustimmung des UN-Sicherheitsrates erforderlich. Einen ersten Antrag hatte dieser als zu ungenau zurückgewiesen.

 
Leserkommentare
  1. 1. [...]

    Entfernt. Nehmen Sie Abstand von Pauschalisierungen. Die Redaktion/mak

    4 Leserempfehlungen
  2. waren/sind doch erst der Anfang. Wenn Religionen Nullnummern produzieren...

    20 Leserempfehlungen
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    • xpeten
    • 30.06.2012 um 22:36 Uhr

    den Anfang haben die Kreuzritter gemacht, dann haben die Conquistadores im Namen der Kirche ganze Kulturen ausgelöscht,

    zuletzt gab es die Zerstörung der Bhuddastatuen in Afghanistan durch die Taliban,

    dazwischen gab es eine Menge ähnliche Vorkommnisse.

    • xpeten
    • 30.06.2012 um 22:36 Uhr

    den Anfang haben die Kreuzritter gemacht, dann haben die Conquistadores im Namen der Kirche ganze Kulturen ausgelöscht,

    zuletzt gab es die Zerstörung der Bhuddastatuen in Afghanistan durch die Taliban,

    dazwischen gab es eine Menge ähnliche Vorkommnisse.

  3. die doch nur zeigen was ihnen der rest der welt wert ist , diese islamisten die weltkultur zerstören sind fanatische verbrecher und hasser blind und skruppellose gestalten aus dem tiefsten mittelalter .

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    • Bashu
    • 30.06.2012 um 20:51 Uhr

    ist: Wenn du tust was wir (also eigentlich ja Gott) von dir verlangen und dein Leben für die Sache opferst, wirst du natürlich nach deinem Tod auf ewig im Paradies belohnt.

    Wie Atatürk, türkischer Staatsgründer, sagte: "Islam gehört auf den Müllhaufen der Geschichte!"

    Ich würde das noch Ausweiten: Jede Religion, allgemeiner: jede Ideologie, benebelt den Geist und macht den Menschen zum Untertanen. Man lässt sich leicht manipulieren und von irgendwelchen Predigern einflößen, dies oder jenes sei im Sinne Gottes.

    Sie schreiben: ' diese islamisten die weltkultur zerstören sind fanatische verbrecher und hasser blind und skruppellose gestalten aus dem tiefsten mittelalter .'

    1. Jeder, der will, kann im Internet eine virtuelle Gedenkstaette der demolierten Sufisten-Graeber aufstellen. Heutzutage sogar 3-dimensional, mit Vertonung, Spendensammlung und Gaestebuch.

    2. Religionsfreiheit erfordert den Respekt vor dem Denken und Handeln anderer. Wollen wir stattdessen anfangen, in die Aera der Kolonialzeit zurueckzukehren, und der Bevoelkerung Malis erklaeren, dass sie unseren Regeln zu gehorchen haben?

    3. Es ist noch nicht ganz so lange her, da wurden auch in Deutschland ganze Haeuserzeilen abgerissen oder gesprengt, die heutzutage auch Weltkulturgut haetten sein koennen. Wollen wir in den Archiven nachschauen, und herausfinden, wer damals daran alles beteiligt war? Als Politiker, Bauunternehmer und Nutzniesser? Wenn wir alle diese Leute, 'fanatische verbrecher und hasser blind und skruppellose gestalten aus dem tiefsten mittelalter', fuer ihre Untaten bestrafen wollten, dann muessten wir unsere alterheime entleeren und stattdessen neue Gefaengnise bauen.

    Die 'Verbrechen', die die Bevoelkerung Malis heute begeht, die haben sich in Deutschland schon vor Jahrzehnten abgespielt - und bleiben noch immer ungesuehnt.

    Vor dem Gesetz sind alle gleich - da spielt es keine Rolle ob die 'Verbrecher' malische Islamsten sind, oder deutsche Christen und Atheisten.

    vor allem aber haben sie nichts mit dem islam zu tun. der islam ist die religion des friedens. ich finde es schrecklich dass immer solche taten mit der religion verbunden werden. das ist keine muslime sondern ein paar versprengte, das gibts überall.

    • Bashu
    • 30.06.2012 um 20:51 Uhr

    ist: Wenn du tust was wir (also eigentlich ja Gott) von dir verlangen und dein Leben für die Sache opferst, wirst du natürlich nach deinem Tod auf ewig im Paradies belohnt.

    Wie Atatürk, türkischer Staatsgründer, sagte: "Islam gehört auf den Müllhaufen der Geschichte!"

    Ich würde das noch Ausweiten: Jede Religion, allgemeiner: jede Ideologie, benebelt den Geist und macht den Menschen zum Untertanen. Man lässt sich leicht manipulieren und von irgendwelchen Predigern einflößen, dies oder jenes sei im Sinne Gottes.

    Sie schreiben: ' diese islamisten die weltkultur zerstören sind fanatische verbrecher und hasser blind und skruppellose gestalten aus dem tiefsten mittelalter .'

    1. Jeder, der will, kann im Internet eine virtuelle Gedenkstaette der demolierten Sufisten-Graeber aufstellen. Heutzutage sogar 3-dimensional, mit Vertonung, Spendensammlung und Gaestebuch.

    2. Religionsfreiheit erfordert den Respekt vor dem Denken und Handeln anderer. Wollen wir stattdessen anfangen, in die Aera der Kolonialzeit zurueckzukehren, und der Bevoelkerung Malis erklaeren, dass sie unseren Regeln zu gehorchen haben?

    3. Es ist noch nicht ganz so lange her, da wurden auch in Deutschland ganze Haeuserzeilen abgerissen oder gesprengt, die heutzutage auch Weltkulturgut haetten sein koennen. Wollen wir in den Archiven nachschauen, und herausfinden, wer damals daran alles beteiligt war? Als Politiker, Bauunternehmer und Nutzniesser? Wenn wir alle diese Leute, 'fanatische verbrecher und hasser blind und skruppellose gestalten aus dem tiefsten mittelalter', fuer ihre Untaten bestrafen wollten, dann muessten wir unsere alterheime entleeren und stattdessen neue Gefaengnise bauen.

    Die 'Verbrechen', die die Bevoelkerung Malis heute begeht, die haben sich in Deutschland schon vor Jahrzehnten abgespielt - und bleiben noch immer ungesuehnt.

    Vor dem Gesetz sind alle gleich - da spielt es keine Rolle ob die 'Verbrecher' malische Islamsten sind, oder deutsche Christen und Atheisten.

    vor allem aber haben sie nichts mit dem islam zu tun. der islam ist die religion des friedens. ich finde es schrecklich dass immer solche taten mit der religion verbunden werden. das ist keine muslime sondern ein paar versprengte, das gibts überall.

  4. sind für mich die tatkräftigen Unterstützer der Islamisten in Mali. Es führt imho ein gerader Weg von den USA - Saudiarabien unterstützten islamistischen Freedom Fighters in Afghanistan zu der Unterstützung ehemaliger Al Kaida Mitglieder in Libyen und zur Zerrüttung des Staates Mali, Dass auf dem Weg zur "Demokratie" a la Libyen -zigtausende Menschen von den Bombern der westlich humanen Wertegemeinschaft umgebracht wurden ist schon wieder vergesen. Denn merke, auch die Soldaten der libyschen Armee, die sich gegen eine ausländische Bomberflotte zur Wehr setzten, waren Menschen und hinterließen -zigtausende Witwen und Waisen. Aber die haben wir nicht vergessen, die wurden gleich von Anfang von unserer Presse totgeschwiegen, völlig ignoriert. Witwen und Waisen von getöteten Soldaten zu erwähnen odr gar zu zeigen war politisch inkorrekt.Was nicht in der Presse steht, existiert nicht, und es braucht daher kein westlich - humanes Gemüt bekümmern. Tat und tut es bis heute auch nicht.

    17 Leserempfehlungen
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    Sie wurden nicht nur totgeschwiegen sondern totgeschrieben

    • dacapo
    • 01.07.2012 um 9:55 Uhr

    Was für einen Quatsch erzählen Sie denn in Ihrer Verzweiflung, Dinge zu verstehen. Humbug im Quadrat.

    nicht die Laune verderben. Verzweiflung passt einfach nicht zu Ihnen.

    Sie wurden nicht nur totgeschwiegen sondern totgeschrieben

    • dacapo
    • 01.07.2012 um 9:55 Uhr

    Was für einen Quatsch erzählen Sie denn in Ihrer Verzweiflung, Dinge zu verstehen. Humbug im Quadrat.

    nicht die Laune verderben. Verzweiflung passt einfach nicht zu Ihnen.

    • JayB
    • 30.06.2012 um 19:18 Uhr
    5. Tja...

    [...]

    So einfach ist es aber nicht. Wieso zerstören Islamisten religiöse Stätten? Ist das einfach nur die Ablehnung anderer islamischer Strömungen und Traditionen? Oder ist es vielmehr ein Zeichen dafür, dass – wie es viele Wissenschaftler vermuten – der Islamismus eigentlich eine säkulare Ideologie des Islams ist, inspiriert von westlichen faschistischen und kommunistischen Ideologien des 20. Jahrhunderts? Ich tippe auf letzteres.

    Entfernt. Verzichten auf Äußerungen, die als beleidigend empfunden werden können. Die Redaktion/mak

    12 Leserempfehlungen
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    Islamismus eine säkulare Ideologie des Islams? Selten so gelacht. Faschismus ist doch nur eine Variente der Theokratie mit dem Führer bzw. der Ideologie als Gott und Religion. Es ist seit Jahrtausenden eine Tradition der großen monotheistischen Religionen, Heiligtümer der anderen oder sogar der eigenen, anderen Konfessionen zu zerstören. Bei den Islamisten gibt es zusätzlich noch fanatische Ikonoklasten (siehe Zerstörung der großen Buddha-Statuen), was man im Christentum in der extremen Weise ja schon hinter sich hat.

    Genau so ist es, vielen Dank, dass das endlich mal jemand sagt. Das ist nämlich exakt der Horror.

    dass das Unfug ist?

    "Oder ist es vielmehr ein Zeichen dafür, dass – wie es viele Wissenschaftler vermuten – der Islamismus eigentlich eine säkulare Ideologie des Islams ist, inspiriert von westlichen faschistischen und kommunistischen Ideologien des 20. Jahrhunderts? Ich tippe auf letzteres."

    Unfassbar blöd. Das kann man nicht anders sagen.
    Manchmal sperrt man doch noch Mund und Nase auf, welche Verrenkungen unternommen werden, die Schuldigen oder die Ursachen überall, nur nicht im Islam zu suchen.

    Eine Diskussion über den Islam ist hier jedoch leider nicht möglich. Also lassen wir's.

    Islamismus eine säkulare Ideologie des Islams? Selten so gelacht. Faschismus ist doch nur eine Variente der Theokratie mit dem Führer bzw. der Ideologie als Gott und Religion. Es ist seit Jahrtausenden eine Tradition der großen monotheistischen Religionen, Heiligtümer der anderen oder sogar der eigenen, anderen Konfessionen zu zerstören. Bei den Islamisten gibt es zusätzlich noch fanatische Ikonoklasten (siehe Zerstörung der großen Buddha-Statuen), was man im Christentum in der extremen Weise ja schon hinter sich hat.

    Genau so ist es, vielen Dank, dass das endlich mal jemand sagt. Das ist nämlich exakt der Horror.

    dass das Unfug ist?

    "Oder ist es vielmehr ein Zeichen dafür, dass – wie es viele Wissenschaftler vermuten – der Islamismus eigentlich eine säkulare Ideologie des Islams ist, inspiriert von westlichen faschistischen und kommunistischen Ideologien des 20. Jahrhunderts? Ich tippe auf letzteres."

    Unfassbar blöd. Das kann man nicht anders sagen.
    Manchmal sperrt man doch noch Mund und Nase auf, welche Verrenkungen unternommen werden, die Schuldigen oder die Ursachen überall, nur nicht im Islam zu suchen.

    Eine Diskussion über den Islam ist hier jedoch leider nicht möglich. Also lassen wir's.

  5. Im Namen des Islam werden wunderbare unersetzliche Kulturgüter zerstört.
    Das ist sehr traurig und beschämend.

    20 Leserempfehlungen
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    Es sei erinnert an die fast 2000 Jahre alten Buddha Statuen, die die Taliban im Jahr 1999 in Afghanistan zerstörten.

    Was bei den Nazis die "entartete" Kunst, ist den islamischen Fanatikern jedwede Kunst: In "Azawad" sind auch Theater, Kinos und Bars geschlossen worden.

    Die Ideologie scheint hierbei zweitrangig - ob Nazi oder Islamist: Wer sich gegen Kultur stellt, stellt sich gegen Menschlichkeit per se.

    Es sei erinnert an die fast 2000 Jahre alten Buddha Statuen, die die Taliban im Jahr 1999 in Afghanistan zerstörten.

    Was bei den Nazis die "entartete" Kunst, ist den islamischen Fanatikern jedwede Kunst: In "Azawad" sind auch Theater, Kinos und Bars geschlossen worden.

    Die Ideologie scheint hierbei zweitrangig - ob Nazi oder Islamist: Wer sich gegen Kultur stellt, stellt sich gegen Menschlichkeit per se.

    • tembel
    • 30.06.2012 um 19:25 Uhr
    7. [...]

    Entfernt. Verzichten Sie auf polemische Äußerungen. Die Redaktion/mak

    5 Leserempfehlungen
  6. Islamismus eine säkulare Ideologie des Islams? Selten so gelacht. Faschismus ist doch nur eine Variente der Theokratie mit dem Führer bzw. der Ideologie als Gott und Religion. Es ist seit Jahrtausenden eine Tradition der großen monotheistischen Religionen, Heiligtümer der anderen oder sogar der eigenen, anderen Konfessionen zu zerstören. Bei den Islamisten gibt es zusätzlich noch fanatische Ikonoklasten (siehe Zerstörung der großen Buddha-Statuen), was man im Christentum in der extremen Weise ja schon hinter sich hat.

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    Entfernt. Bemühen Sie sich um einen differenzierten und respektvollen Umgangston. Die Redaktion/mak

    Entfernt. Bemühen Sie sich um einen differenzierten und respektvollen Umgangston. Die Redaktion/mak

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  • Quelle ZEIT ONLINE, AFP, rtr
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  • Schlagworte Mali | UN-Sicherheitsrat | Islam | Moschee | Resolution | Stadt
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